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Antrag auf EMD wirklich Spaziergang?

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Tinchen1

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#1
Hallo,

hatte vor 3 J. einen Unfall (Treppensturz)
Diag: Schweres SHT, Hirnblutungen, Trümmerfrakturen Arm, Schädelgesichtsfrakturen mehrfach...
Jetzt übrig: Hemiparese, Posttr. Epilepsie, Hirnleistungsstörungen, HOPS, künstl. neues handgelenk und Teilversteifung, Restspastik (leicht), Doppelbilder.
Bisher 10 OPs
Schon vorher: Insulinpfl. Diabetes Mellitus Typ 1

Habe Krankenschwester gelernt, lebe jetzt in Trennung, bin 39 J., muss für die 3 Kinde sorgen, kann im Alltag selbstständig leben..komme mit den Restfolgen einigermaßen gut zurecht..
Mir wurde geraten EMD zu beantragen, da dies ein "Spaziergang" sogenannter "Selbstgänger" wäre. Ein Integrationsfachdienst sagte, ich wäre nirgens vermittelbar.
Ist das wirklich so? Ich lese immer wieder von langen Beantragungszeiten...
Muss jetzt demnächst zum Gutachter, der insgesamt mein körperl. befinden angucken will.
Bin auf regelmäßiges Einkommen angewiesen, weil mein Mann nur für die Kinder Unterhalt zahlt.
kennt jemand Prognosen bei Polytraumen?
In meinem Rentenbescheid steht, ich würde mit den Kindererziehungszeiten um die 930 Euro bekommen...was müsste ich davon abgeben? Für KK (bin Privat vers.)..Steuern? Sozialabgaben?
Bin für Hilfe dankbar...

Liebe Grüße Tinchen
 

Muzel

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#2
Tinchen, genießt du Berufsschutz? Das würde deinen Anspruch erleichtern.
 

Tinchen1

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#3
...Nein leider nicht.
war in den letzten Jahren Hausfrau, manchmal geringfügig beschäftigt.
Habe SBA 70%

Also würde auch gerne arbeiten gehen, habe aber diesbezüglich fehlende Selbsteinschätzung. Man sagt mir immer, ich solle doch froh sein, dass ich nicht ein Pflegefall bin (war die Prognose damals)...
Kein Arbeitgeber würde mich damit einstellen, auch nicht geringfügig...sehe ich nicht so!
Habe nichts gegen EMD (wenns überhaupt was wird), aber wird das wirklich was?

Tinchen
 
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#4
...Nein leider nicht.
war in den letzten Jahren Hausfrau, manchmal geringfügig beschäftigt.

Habe SBA 70%

Also würde auch gerne arbeiten gehen, habe aber diesbezüglich fehlende Selbsteinschätzung. Man sagt mir immer, ich solle doch froh sein, dass ich nicht ein Pflegefall bin (war die Prognose damals)...
Kein Arbeitgeber würde mich damit einstellen, auch nicht geringfügig...sehe ich nicht so!
Habe nichts gegen EMD (wenns überhaupt was wird), aber wird das wirklich was?

Tinchen
Versicherungsrechtliche Voraussetzungen

Neben den medizinischen sind außerdem folgende versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erforderlich:
  • Sie müssen mindestens 5 Jahre versichert sein (Wartezeit).
  • In den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen 3 Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein
Lies mal hier:

Deutsche Rentenversicherung - Rente wegen voller Erwerbsminderung


Die 930 € wären Brutto,abzüglich ca.140 € KV.
Dazu gäbe es die Möglichkeit Wohngeld oder Grundsicherung zu beantragen.
 

Muzel

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#5
Die Frage ist, ob die DRV mit deinen gesundheitlichen Einschränkungen noch einen Verweisungsberuf aus dem Hut zaubern kann.
 
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#7
Ach tinchen,
da haste ja schon Einiges mitgemacht.

Ja, es gibt diese versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, aber es gibt auch Sonderregelungen.

Geh doch mal zum Versicherungsamt (schau mal bei google, wo in deiner Nähe eins ist) und lass dich beraten.

Alles Gute!
 

Tinchen1

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#8
Hallo ihrs,
diese 5-Jahresfrist habe ich. Der Unfall war 2007, das letzte Jahr, danach wäre ein Antrag nicht mehr möglich gewesen (hatte bis 02 eine viertel Stelle als Krankenschwester/Eziehungsurlaub.
Der Antrag wurde Ende Nov. 09 gestellt und nun soll ich zu diesem Gutachter.
Durch das Polytrauma habe ich Ärzte in versch. Fachrichtungen (Auge, neuro, Neuropsych., Diabetologe, Innere, Chirurg, Handchir. und Orthopäde)
Muss ich da jetzt zu jedem Gutachten?
Kann ich in der Zwischenzeit ALG2 beantragen, obwohl wir ein Haus und Eigenkapital haben? (Bekomme ja kein Unterhalt...)
Oder geht das schnell bei der DRV?

Liebe Grüße
Tinchen
 

Tinchen1

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#9
...ach ja:
Bei mir wurden die kindererziehungszeiten mitgerechnet und meine behinderte Tochter.. Sie hatte Pflegestufe 2 und ich pflegte sie bis 07.
Dazwischen hatten wir noch kurze Zeit ein Pflegekind, was auch angerechet wurde..
 

gelibeh

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#10
Kann ich in der Zwischenzeit ALG2 beantragen, obwohl wir ein Haus und Eigenkapital haben? (Bekomme ja kein Unterhalt...)
Oder geht das schnell bei der DRV?
Wenn das keine riesen Hütte ist, sollte das kein Problem sein.
Beim Eigenkapital=Vermögen muss man schauen wieviel das ist, denn man darf Vermögen haben. Hab die Werte jetzt nicht im Kopf.

Bei mir hat das mit der Rente lange gedauert, da ich klagen musste, anderen ist das ähnlich gegangen. Muss aber nicht zwangsläufig so sein. ALGII würdest Du nur bekommen, wenn Du mindestens 3 Stunden täglich arbeiten kannst. Ich denke mal, Du müsstest Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen und da darf man nur 1600€ Vermögen haben, wie das mit den Kinder da gerechnet wird, weiß ich nicht.
 

jares

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#11
Hallo Tinchen1

Deine Rente sollte kein Problem sein, wenn du deine Beschwerden wirklich richtig einschätzen kannst, bei deinem Verletzungsmuster habe ich Zweifel.

Eigentlich benötigst du von jemandem Hilfe der das mit dir zusammen macht.

Mein Mann hatte fast gleiches Verletzungsmuster, die Rente wurde beim erstem Mal bewilligt.

Befindest du dich in ärtzlicher Behandlung?

Was denkt dein Arzt? Bist du bei einem Neurolgen in Dauerbehandlung? Du bist jetzt in der Phase wo das eine oder andere auftreten kann, ein Neurologe wäre für deinen Rentenantrag am besten.

Und dann ist es wirklich ein Spaziergang, der lange dauert, aber mit positivem Ende
 

Tinchen1

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#12
Hallo ihrs,
hatte heute meinen Gutachtertermin beim Unfallchirurgen/Orthopäden.
Dieser hat schnell untersucht, alle meine "Unfallfolgen" so feststellen können (Hemi, Spastik, Versteifung li. Handgelenk/Arm,Hirnleistungsstörungen, ..usw.)
Er beschrieb das als Entresultat "erhebliche neurologische, chirurgische Einschränkung" und empfiehlt der DRV kein arbeiten mehr in jeglicher Art und Weise, ist mit den vielen Erkrankungen nicht mehr möglich. Wäre ja sozusagen schon toll, dass ich den Alltag so einigermaßen ohne Pflegestufe hinbekomme...das hat er mir erklärt.
Weiterhin hat er gemeint, dass ein Neurologisches Gutachten eher angezeigt gewesen wäre (hat sich über die DRV etwas aufgeregt)...

Wie darf ich das jetzt zusammen verstehen?
Muss ich noch mal zum neur. Gutachter? Oder sind eure Erfahrungen, dass dieses eine jetzige Gutachten der DRV reicht?
Bitte gebt mir mal Tipps...

Liebe Grüße
Tinchen
 

Muzel

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#13
Ich denke, dass das der med. Dienst der DRV bereits im Vorhinein entschieden hat, wohin du musst. Wenn dein orthopädischen Gutachter nicht ausdrücklich gesagt hat, dass du zu einem anderen Gutachter musst, bleibt es bei der Erstentscheidung. Nur die kennst du nicht.
 

Tinchen1

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#14
Hier ich nochmal...

Habe vor 1 woche bei der DRV in Hamburg angerufen und gefragt, wie lange das mit meiner EM-Rente-Antrag noch dauert.
Die haben mir gesagt, dass das gutachten meines Orthopäden bereits schon seit 1 woche da gewesen wäre, der Amtsarzt daraufhin gleich eine Entscheidung getroffen hätte (also kein neurologisches oder anderes Gutachten mehr) und die Akte Gleich nach Berlin zur DRV Bund gesendet wurde.
Dort rief ich dann auch an, die sagten, dass meine Akte grade zur Bearbeitung wäre, sie noch schriftlich meine Adressenänderung brauchten...
und nun warte und warte ich. Wie lange dauert so eine Bearbeitung? Und was kann das heissen? Ablehnung? Bewilligung?

Weiss jemand was?

Freue mich über Antworten:icon_smile:

Liebe grüße Tinchen
 

Tinchen1

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#15
...achso und meine Kontonummer wollten sie schon vor 2 Monaten haben. hat das was zu sagen?
Tinchen
 

Muzel

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#16
Die Entscheidung ruht (ohne Frieden) beim ärztlichen Dienst und der ist chronisch unterbesetzt. Diese jammervolle Melodie darf ich mir dauernd anhören.
 

klusil

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#17
die bearbeitung des antrages kann durchaus 6 monate und mehr in anspruch nehmen....

nach 3 monaten hat man mir gesagt, daß ich dann eine "geheime" tel.nr. bekomme, da kann ich mich über den stand meiner bearbeitung erkundigen....

die anfrage nach der kontonummer habe ich auch im januar bekommen, auf nachfragen beim vdk meinten die, je nachdem welcher sb den antrag ins system übernimmt, muß die anfrage nach der kontonummer nicht gleichbedeutend mit pos. entscheidung sein, wenn der sb es mit den systemdaten genau nimmt - 50:50 meinte der vdk....

bei mir war es aber positiv

gruß
 
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#18
Hm,

ich hab mir jetzt noch mal alles genauer durchgelesen und bin irritiert.
Ok, die 5 Jahresfrist ist erfüllt; die Erziehungszeiten sind klar; die Pflegekindzeit versteh ich auch... aber ich frage mich, wo die 36 Monate Beitragszahlungen vor Nov. 2009 (Rentenantragstellung) hergekommen sind.

Die kann ich einfach nicht finden... und die sind sehr wichtig.

Klär mich doch mal auf, ja!?

LG
Schalentierchen, die immer alles ganz genau geklärt haben will :biggrin:
 

Tinchen1

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#19
Hallo Schalentierchen,

ich habe bis 2009 zusammen mit meinem Mann meine Behinderte Tochter gepflegt (Pflegestufe 2, ist jetzt wieder gesund:icon_smile:)
Habe da auch Jahresmeldungen von der DRV bekommen.

Am freitag hatte ich noch mit der Sb der DRV Berlin gesprochen. Sie hat gesagt, sie wird jetzt die Rente ausrechnen und ich bekomme den Bescheid diese woche.
Die Höhe des Betrages wird aber etwas abweichen, weil ich in den letzten 2 Jahren ja nicht in dem normalen Umfang gearbeitet habe.
Heisst doch ich bekomme Rente oder?

Liebe Grüße Tinchen
 

Tinchen1

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#20
...Nachtrag:
Also es gilt, dass ich im 2007 den Unfall hatte und seitdem nicht mehr arbeiten kann...nur die tochter zu hause.
War für die DRV okay, hat nix dazu gesagt.
Meintest du das?

Tinchen
 

Muzel

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#21
Tinchen, warum willst du verstehen, warum man dir Zeiten anrechnet. Ich habe Rente bekommen und verstehe das bis heute nicht. Ich werde auch einen Teufel tun, mir das erklären zu lassen.Was anderes wäre es im Falle einer Abschmetterung gewesen, was mir 2 DRV-Beratungsstellen prophezeit haben.
 
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#22
Ja, genau DAS meinte ich!:icon_klatsch:
Und JETZT hab ich auch alles verstanden. :biggrin:
Pflegezeit=Beitragszeit; ok. :icon_party:

Übrigens: Glückwunsch zur vollkommenen Genesung der Tochter! War bestimmt eine sehr anstrengende Zeit.

Ja, ich denke, die Rente wird bewilligt werden.
Da kommt ein richtig dicker Umschlag von der RV; dick deshalb, weil da die ganze Aufrechnung mit dabei ist.

Alles Gute!
Schalentierchen
 

Tinchen1

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#23
...hab heut meinen Bescheid bekommen!!!!!!!

Volle Erwerbsminderungsrente bis zum Eintritt in die Altersrente!:icon_klatsch:

Darf 400 Euro dazuverdienen, egal wieviele Stunden in der Woche.:icon_daumen:

Die Höhe ist doch schon mehr als ich gedacht hatte, dafür frisst mich die private KK jetzt auf..kann mich nicht gesetzlich versichern, weil ich so viele Jahre schon privat war.
Die DRV gibt nur 7% zu, den Rest muss ich selbst tragen (456 Euro monatl.)...grrrrrrr. :icon_dampf:
Naja werds schon packen.
Bin erstmal happy und sag euch danke!:icon_party:

Viele Grüße Tinchen
 

Linchen0307

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#24
Tinchen...

ist dein Mann auch privat versichert oder in der gesetzlichen?
Du könntest dich nämlich über deinen Mann Familienversichern lassen...
 

Muzel

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#25
Tinchen, Obacht! Wenn du einen 400 Euro-Job annimmst musst du der DRV eine Mitteilung machen. Dann kann die die DRV auf den Gedanken kommen, dass du genesen bist und dich zum Gutachter schicken. Was das bedeutet brauche ich wohl nicht zu erklären. Denke daran, dass es eine sichere Eu-Rente nicht gibt.
 

Tinchen1

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#26
Hallo ihrs,

ja, bin seit Jahren über meinen Mann privat krankenversichert mit 80% Beihilfe von der DRV.
Wir leben getrennt und ich wäre bis zur Scheidung bei ihm versichert geblieben.
Nun muss ich mich selbst versichern.
Aber sagt mal, kann ich mich nicht auch freiwillig gesetzlich versichern lassen?

Für Muzel:
Also wenn da steht, ich darf bis 400 Euro dazuverdienen (ohne Stundenanzahl)..warum schreiben die das dann rein/erlauben dir das, wenn sie dich auf jeden Fall zum Gutachter schicken wenn du irgendeinen Job annimmst.
Dann müssten die doch in den Bescheid schreiben, darf nix mehr arbeiten, sonst rente futsch...verstehe ich nicht.:confused:

Liebe Grüße
Tinchen
 

gelibeh

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#27
Du darfst auch arbeiten. Kommt aber eben auch drauf an, welche Erkrankung man hat. Bei einer psychischen Erkrankung könnten die sagen, siehste geht doch und dann wird das schwierig.
Ich habe beispielsweise eine Rente wegen fehlender Wegefähigkeit. Wenn ich jetzt arbeiten gehen, könnten die sagen "Guck mal, die kann ja doch zur Arbeit gehen". Und dann wäre meine Rente weg. Kommt eben ganz drauf an.
 

Tinchen1

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#28
Hallo Gelibeh,

also icvh habe ja Mehrfacherkrankungen und Polytrauma.
Mich stellt auch keiner mehr ein, habe immer noch bis zu 3 OPs im Jahr, 40% des körpers sind nicht mehr funktionsfähig, auch nicht kognitiv.
Ich arbeite aber als Extrawache im Krankenhaus (bin gelernt Krankenschwester, hab 15 jahre dort gearbeitet)
Dort kann ich ein wenig aushelfen, wie Getränke reichen, essen an Pflegefälle darreichen, zuhören, Wäsche zusammenlegen, Urinflaschen leeren, usw.
Natürlich darf ich nicht mehr ohne Aufsicht arbeiten, weil anfälle, Verwirrtheitszustände oder ähnliches auftauchen..wäre verantwortungslos. Hab auch ne Elle amputiert, lagern geht nicht alleine.
Ich bin froh, dass ich das noch ein wenig kann, fühle mich gebraucht und die Arbeit macht mir Spass...auch wenn ich hinterher total ko bin. kann bei diesem Job aber auch "Nein" sagen, wenn ich mal grad nicht kann...
Meine Ärzte sehen das überhaupt nicht gerne, aber ich bin stur. als Kompromiss mach ich das nur 1x die Woche ein paar Stündchen...
Kann mich das wirklich die Rente kosten?

Was arbeitet ihr denn so nebenbei?

Liebe Grüße Beth
 

Muzel

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#29
Hallo Tinchen, hast du diese Nebentätigkeit auch schon bei Rentenantragstellung gemacht und sie auch angegeben?
 

Tinchen1

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#30
..mach ich erst 4 Wochen.
Habs noch nicht gemeldet, weil ich nicht wusste ob ich rente bekomme.
Kann aber jederzeit raus da, oder auch 2 Monaten nicht arbieten..ist alles total flexibel.

Nicht gut?
 

Muzel

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#31
Tinchen, wenn du bei Rentenantragstellung nicht gearbeitet hast und es jetzt tust, wenn es auch nur ein Minijob ist, könnte die DRV denken, dass es dir nun besser geht.
 

gelibeh

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#32
Die Rentenversicherung könnte Schwierigkeiten machen, aber sie muss nicht. Kommt eben drauf an.
Ich arbeite nicht nebenbei, denn zusätzlich zu meiner Gehbehinderung ist noch eine Krebserkrankung 2009 dazugekommen und ich kann nicht mal 1 Stunde arbeiten. Für mich stellt sich die Frage also zur Zeit nicht.
 

Muzel

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#33
Gelibeh!, deinem Beitrag schließe ich mich völlig an. Ich hätte schon Bammel einen Minijob anzunehmen, weil ich befürchte ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht erfüllen zu können und dann befürchten müsste, dass die Rente und der Job futsch sind.
 

Tinchen1

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#34
..hm, hört sich wirklich etwas bedenklich an.
Wie bekommt man denn raus, bzw. wo meldet man sich um sehen, dass es der DRV passt oder nicht?
Ich kann da jederzeit aufhören, würd es auch tun, wenn die mir die Rente dadurch streichen würden...nur würd ich gern wissen, ob sie es auch tun:confused:

Liebe Grüße Tinchen
 

Muzel

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#35
Eigentlich kann dir das nur einer sagen, der alle deine Unterlagen kennt.
 

Muzel

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#36
Ich habe mir noch einmal deinen ersten Beitrag angesehen und du schreibst, dass du examinierte Krankenschwester bist und jetzt arbeitest du wieder im Krankenpflegebereich, da könnte die DRV auf den begründeten Gedanken kommen, dass es dir besser ginge.
 
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