Antrag auf Bildungsgutschein stellen: was muss rein? (1 Betrachter)

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JensL

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Hallo,

Kurz zu mir: ich bin 33, habe einen Hochschulabschluß im IT-Bereich, habe aber jetzt mehr als 5 Jahre fachfremd gearbeitet und mein Vertrag wird nun nicht mehr verlängert.
Ich habe mich in den letzten Wochen auf ca. 25 Stellen beworben und bin auch zu Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, habe aber letztendlich nur Absagen bekommen. Bei einigen habe ich ehrliches Feedback bekommen, was sich weitgehend damit zusammenfassen lässt dass mir Fachwissen und insbesondere auch Nachweise für Fachwissen (d.h. ein Portfolio) fehlt.

Ich habe nun meinen Berater beim ersten Termin bei der Arbeitsagentur gefragt, ob die Möglichkeit für eine Fortbildung mit Bildungsgutschein besteht. Eine Fortbildung, die zu meinen Vorkenntnissen passt, habe ich auch schon im Kursnet gefunden und bin mir sicher, dass mir diese sehr weiterhelfen würde. Seine Aussage war, dass diese viel zu teuer und zu lang ist (3 Monate). Nach Erklärung meinerseits hat er mir dann gesagt, dass er den Bildungsgutschein bewilligen würde, wenn ich eine Zusage von einem Arbeitgeber habe, dass dieser mich nach der Fortbildung einstellt.
Das habe ich nun in den letzten Wochen versucht. Auch wenn die Firmen grundsätzlich interessiert sind, möchte mir niemand eine fixe Zusage geben. Die Antwort ist meist "Interessant, aber wir suchen jetzt jemanden, melden Sie sich danach noch mal".

Ich bin jetzt auf der Suche nach Tipps, wie ich den Antrag am besten begründen kann. Bislang habe ich folgendes:

1. Durch meine fachfremde Beschäftigung liegt eine Berufsentfremdung nach § 77 Abs. 2 Nr. 1 SGB III vor.
2. Die Fortbildung passt zu meinen Vortkenntnissen und zu den Anforderungen von Firmen (Stellenanzeigen habe ich exemplarisch einige herausgesucht).
3. Vergleich mit anderen, günstigeren Angeboten vor Ort (wurden mir vom Berater vorgeschlagen), die sich allerdings nur mit einzelnen Themenbausteinen beschäftigen und sich zudem an fachfremde Personen richten.

Wie kann ich noch argumentieren?
Ich habe mehrfach gelesen, dass man dabei schreiben sollte, wie schnell sich der Kurs amortisiert. Wie genau sollte ich hier rechnen? Kann ich die Kurskosten als Basis nehmen und dann entsprechend ausrechnen, wie viel Monaten Arbeitslosengeld das entspricht?

Danke für eure Hilfe!
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Den Bildungsgutschein mit Hinweis auf das Kursnet Angebot schriftlich beim JC beantragen.
Wird dann schriftlich abgelehnt in Widerspruch gehen.
Wird der auch abgelehnt musst du klagen.
 
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