Antrag auf Bewerbungskostenerstattung abgelehnt

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Steuerzahler

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Ich habe seit Jan. 2007 immer die Erstattung von Bewerbungskosten im Jahr von ca. 260,-€ erhalten. Natürlich hatte ich von der Anzahl her mehr Bewerbungen geschrieben.
Seit Febr. 2008 habe ich rückwirkend meine volle Erwerbsminderung als Maschinenbau-Ingenieur durchbekommen.
Bis 3 Std. am Tag kann ich arbeiten, bzw. möchte mich bewerben, dass ich bis 300-400,- € im Monat verdiene. Dann bräuchten wir keine Hartz4 mehr, weil wir (Ehefrau, 2 Kinder von 26 Monaten und 3 Monaten) ca. 330,- € als SGB II erhalten, Resteinkommen ist Rente ca. 800,-, Kindergeld, Elterngeld. Reicht so zum überleben.

Jetzt hat die SB gleich beim Eingang meinen Wunsch auf einen Antrag auf Bewerbungskostenerstattung gleich abgelehnt, weil ich eine Rente beziehen würde. Vorher sagte Sie noch..blabla, gehen Sie zur Amt für Grundsicherung, aber die haben vor Monaten schon mir schriftlich gegeben, dass Sie für mich nicht zuständig sind, wg. Alter von 49 Jahren. Erst danach hat Sie mich mit der Rente abgewimmelt.

Meine Frage: Sie müssen doch mir den Antrag auf Bewerbungskosten (zwecks späterer Erstattung nach erfolgten Bewerbungen) mir übergeben, weil ich ja auch Bewerbungen auf Minijob abschicken muss. Für mich ist es lohnend, auch wenn ich keinen Job bekomme, weil im Jahr 260,- € mehr, heisst bei mir mehr Geld für die anderen Kinder, die ich auch noch habe.
Freue mich auf stichhaltige Infos oder möglichst positive Meinungen.

Danke. Niemals aufgeben, nie, nie, nie. :icon_neutral:
 

Hartzi09

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Ich habe seit Jan. 2007 immer die Erstattung von Bewerbungskosten im Jahr von ca. 260,-€ erhalten. Natürlich hatte ich von der Anzahl her mehr Bewerbungen geschrieben.
Seit Febr. 2008 habe ich rückwirkend meine volle Erwerbsminderung als Maschinenbau-Ingenieur durchbekommen.
Bis 3 Std. am Tag kann ich arbeiten, bzw. möchte mich bewerben, dass ich bis 300-400,- € im Monat verdiene. Dann bräuchten wir keine Hartz4 mehr, weil wir (Ehefrau, 2 Kinder von 26 Monaten und 3 Monaten) ca. 330,- € als SGB II erhalten, Resteinkommen ist Rente ca. 800,-, Kindergeld, Elterngeld. Reicht so zum überleben.

Jetzt hat die SB gleich beim Eingang meinen Wunsch auf einen Antrag auf Bewerbungskostenerstattung gleich abgelehnt, weil ich eine Rente beziehen würde. Vorher sagte Sie noch..blabla, gehen Sie zur Amt für Grundsicherung, aber die haben vor Monaten schon mir schriftlich gegeben, dass Sie für mich nicht zuständig sind, wg. Alter von 49 Jahren. Erst danach hat Sie mich mit der Rente abgewimmelt.

Meine Frage: Sie müssen doch mir den Antrag auf Bewerbungskosten (zwecks späterer Erstattung nach erfolgten Bewerbungen) mir übergeben, weil ich ja auch Bewerbungen auf Minijob abschicken muss. Für mich ist es lohnend, auch wenn ich keinen Job bekomme, weil im Jahr 260,- € mehr, heisst bei mir mehr Geld für die anderen Kinder, die ich auch noch habe.
Freue mich auf stichhaltige Infos oder möglichst positive Meinungen.

Danke. Niemals aufgeben, nie, nie, nie. :icon_neutral:


Guten Morgen,

also den Antragsvordruck für Bewerbungskosten müssen sie dir geben.
Bei den Bewerbungskosten handelt es sich aber immernoch um kannleistungen.
Darüber hinaus hat sich am 01.01.2009 einiges verändert.
So ist die erstattung von Bewerbungskosten in §§ 45 und 46 SGB III nicht mehr spezifisch enthalten.
Es gibt jedoch auch keine Jahreshöchstgrenze mehr von 260,00 Euro.
Ich habe da mal ein urteil von mir abgetippt und reingestellt welches sich am Rande auch mit der Neuen Gesetzesfassung befasst.

Besteht den eine Eingliederungsvereinbarung?

Bewerbungskosten werden laut meiner ARGe nur auf vorherigen Antrag erstattet und nur auf schriftliche Bewerbungen.
Die Bewerbungen müssen zudem gezielt auf Sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten gerichtet sein.


Hinsichtlich der zuständigkeit wegen des Alters, bei der Grundsicherung ist das Alter selbst keine ausreichende Begründung.
Vielmehr bist du wohl noch in der Lage mind. 3 Stunden täglich eine Beschäftigung auszuüben. Und nur dieses ist ausschlaggebens.
 

Steuerzahler

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EGV gibt es nicht, zumindest kann Sie ja nicht mehr gültig sein, weil ich jetzt bis Dez. 2012 volle Erwerbsgeminderung habe und die EGV novh vom Jan. 2007 war als ich "nur" AU war.

Danke für die schnelle Antwort. Habe dein Beitrag mit Gerichtsurteilurteil gelesen.

Meinen Antrag auf Grundsicherungsleistungen wurde wie folgt begründet:

" Nach § 28 SGB II erhalten auch Bezieher von Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Zeit Sozialgeld, wenn sie it einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, der selbst dem Grunde nach leistungen nach dem SGB II beanspruchen kann, in einer BG im Sinne des §7 Abs.3 leben.

Sie leben mit ihrer Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn in Haushaltsgemeinschaft. Ihre ehefrau erhält weiterhin Leistungen nach dem SGB II. Somit sind die Voraussetzungen Ihres Leistungsbezuges auf Sozialgeld erfüllt.

Ein Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XII, wegen der Vorrangigkeit der Leistungen der SGB II, ist daher abzulehnen."

Also, Antrag auf Bewerbungskosten müssen die erst mal rausrücken, ja? Mit welchen Paragraphen kann ich das begründen oder die Tante beeindrucken?
 
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ExitUser

Gast
Guten Morgen,

also den Antragsvordruck für Bewerbungskosten müssen sie dir geben.
Bei den Bewerbungskosten handelt es sich aber immernoch um kannleistungen.
Darüber hinaus hat sich am 01.01.2009 einiges verändert.
So ist die erstattung von Bewerbungskosten in §§ 45 und 46 SGB III nicht mehr spezifisch enthalten.
Es gibt jedoch auch keine Jahreshöchstgrenze mehr von 260,00 Euro.
Ich habe da mal ein urteil von mir abgetippt und reingestellt welches sich am Rande auch mit der Neuen Gesetzesfassung befasst.

Besteht den eine Eingliederungsvereinbarung?

Bewerbungskosten werden laut meiner ARGe nur auf vorherigen Antrag erstattet und nur auf schriftliche Bewerbungen.
Die Bewerbungen müssen zudem gezielt auf Sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten gerichtet sein.


Hinsichtlich der zuständigkeit wegen des Alters, bei der Grundsicherung ist das Alter selbst keine ausreichende Begründung.
Vielmehr bist du wohl noch in der Lage mind. 3 Stunden täglich eine Beschäftigung auszuüben. Und nur dieses ist ausschlaggebens.

Bewerbungskostenerstattungen werden aus dem Vermittlungsbudget (VB) finanziert. Jährliche Höchstgrenzen für Bewerbungskosten (Pauschale!!) festzulegen, obliegt den Argen selbst. Auch die Entscheidung, wieviel Geld für welche Bewerbungsart der Antragsteller erhält, entscheidet jede Arge selbst. Bei uns bekommet man z. B. 1,00 € für E-Mail-Bewerbungen, wobei ich (noch) nicht weiß, ob die Entscheidung bzgl. der Bewerbungsart im Ermessen des/der SB liegt.

Liegen die Voraussetzungen vor, sind die Bewerbungskosten (auf vorherige Antragstellung) zu erstatten.

Vermittlungsbudget
 

Muzel

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Du bist erwerbsgemindert und damit ist die DRV für dich der zuständige Leistungsträger. Ich denke, dass damit die AfA aus ihrer Leistungspflicht heraus ist und von der DRV nichts zu holen ist.
Für dich ist das Sozialamt zuständig, wenn deine Rente zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist, so dass du deine Existenz nur über einen 400 Euro-Job sichern kannst.
 
G

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Gast
Die haben zu übernehmen.
Du wärst als Alleinlebender kein ARGE-Kunde mehr, aber als Mitglieg deiner BG bist auch Du zu "Bemühungen" verpflichtet. Damit ist ARGE auch in der Pflicht,
 
D

Die Antwort

Gast
Hinsichtlich der zuständigkeit wegen des Alters, bei der Grundsicherung ist das Alter selbst keine ausreichende Begründung.
Vielmehr bist du wohl noch in der Lage mind. 3 Stunden täglich eine Beschäftigung auszuüben. Und nur dieses ist ausschlaggebens.

Grundsicherung gibt es bei unbefristeter 100% Erwerbsminderung, wenn die Rente zu niedrig ist. Im anderen Fall gibt es ergänzende Sozialhilfe.

Bei unter 3 h Leistungsfähigkeit ist die ARGE nicht mehr zuständig, sobald entweder die Rente hoch genug ist oder das Sozial- bzw. Grundsicherungsamt die ergänzenden Leistungen übernommen hat.

Bei 100% Erwerbsminderung ist man nicht mehr zu Bemühungen verpflichtet.
 

stummelbeinchen

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Ich habe seit Jan. 2007 immer die Erstattung von Bewerbungskosten im Jahr von ca. 260,-€ erhalten. Natürlich hatte ich von der Anzahl her mehr Bewerbungen geschrieben.
Seit Febr. 2008 habe ich rückwirkend meine volle Erwerbsminderung als Maschinenbau-Ingenieur durchbekommen.
Bis 3 Std. am Tag kann ich arbeiten, bzw. möchte mich bewerben, dass ich bis 300-400,- € im Monat verdiene. Dann bräuchten wir keine Hartz4 mehr, weil wir (Ehefrau, 2 Kinder von 26 Monaten und 3 Monaten) ca. 330,- € als SGB II erhalten, Resteinkommen ist Rente ca. 800,-, Kindergeld, Elterngeld. Reicht so zum überleben.

Jetzt hat die SB gleich beim Eingang meinen Wunsch auf einen Antrag auf Bewerbungskostenerstattung gleich abgelehnt, weil ich eine Rente beziehen würde. Vorher sagte Sie noch..blabla, gehen Sie zur Amt für Grundsicherung, aber die haben vor Monaten schon mir schriftlich gegeben, dass Sie für mich nicht zuständig sind, wg. Alter von 49 Jahren. Erst danach hat Sie mich mit der Rente abgewimmelt.

Meine Frage: Sie müssen doch mir den Antrag auf Bewerbungskosten (zwecks späterer Erstattung nach erfolgten Bewerbungen) mir übergeben, weil ich ja auch Bewerbungen auf Minijob abschicken muss. Für mich ist es lohnend, auch wenn ich keinen Job bekomme, weil im Jahr 260,- € mehr, heisst bei mir mehr Geld für die anderen Kinder, die ich auch noch habe.
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Wenn Du nicht mind. 3h pro Tag arbeiten kannst, dann bist Du nicht mehr arbeitslos und kannst nicht mehr von Agentur/Arge geführt werden. Demzufolge hast Du auch keinen Anspruch mehr auf Leistungen der beiden Ämter. Zudem fördert das Vermittlungsbudget (und auch das frühere UBV) ab 01.01.09 nur Bewerbungen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen.

Einen Antrag kannst Du zwar stellen, dazu hat jeder das Recht, allerdings wird dieser nicht bewilligt werden.
 
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