Antrag auf Arbeitslosengeld bei einer Nahtlosigkeit. Benötige Hilfe beim Ausfüllen. (2 Betrachter)

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Iron2003

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Guten Tag Gemeinde,

als Erstes würde ich gerne euch mitteilen das ich froh bin so ein informationsreiches Forum gefunden zu haben. Und gleichzeitig hoffe ich das ihr mir etwas Licht bringen könnt daher hätte ich gleich Mal einige Fragen an euch. Für eure Hilfe vielen Dank schon mal voraus.
Nun ich werde bald von der Krankenkasse ausgesteuert bin auch weiter darüber hinaus krank geschrieben. Da ich jetzt den Antrag vor mir habe und ich wegen der Nahtlosigkeit mich Arbeitssuchend ec melden muss, um von Arbeitsamt Geld zu bekommen ergeben sich für mich einige Fragen, die ich so einfach nicht beantworten kann.

Leider sind einige Fragen eher auf Arbeitslose/suchende ausgelegt daher weiß ich nicht was ich da ankreuzen soll, da ich mich noch in einen ungekündigten Beschäftigungsverhältnis befinde. Ich werde mal die Fragen hier rein Posten und hoffe ihr könnt mir, da weiter helfen was ich zu ankreuzen habe bzw alternativ machen könnte daher nochmals vielen Dank.
Zu den Fragen.

1. Ich werde alle zumutbaren Möglichkeiten nutzen, um meine Beschäftigungslosigkeit zu beenden (Ja oder nein). Nun mein Beschäftigungsverhältnis besteht noch, was soll ich den hier ankreuzen?:(
2. Ich kann bestimmte Beschäftigungen nicht mehr ausüben oder muss mich zeitlich einschränken (ja oder nein ). Auch hier sehe ich kein klares nein oder ja da ich zurzeit wegen meiner schweren Erkrankungen absolut nichts mehr arbeiten kann:(
3. Wenn ja gesundheitliche Gründe (Bei einer ärztlichen Begutachtung bin ich bereit, mich im Rahmen des festgestellten Leistungsvermögen für die Vermittlungen zur Verfügung zu stellen (Ja oder Nein). Nun hier bin ich mich auch nicht ganz sicher was ich ankreuzen soll denn meine Ärzte wollen das ich ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen soll.
4. Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten (Ja oder Nein):
Wie soll ich diese Frage verstehen?

ich wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn ihr mir vielleicht Tipps geben könnt was ich zu ankreuzen habe. Ich war seit über 30 Jahren nicht beim Arbeitsamt und mache mir Sorgen, das ich was falsch ankreuze und ich dann vielleicht kein ALG bekomme ec.

Lg.
Iron2003
 

Hans345

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Hallo Iron, leider kann ich Dir gar nicht mehr so genau sagen, was ich da bei mir angekreuzt hatte, ich war in der gleichen Lage wie Du, 6 Wochen Lohnvorzahlung, 18 Monate Krankengeld und 11 Monate Arbeitslosengeld. Am 12 Monat dann die Wiedereingliederung in meiner Firma.
Ich meine aber, ich hatte mit fast allen deiner Fragen so Beantwortet, das ich alles dran setze, voll und ganz zu Arbeiten. Es war ja Unerheblich, da ich in meiner Firma fest eingestellt war/bin.
Du bist ja trotzdem Krank geschrieben, also bist Du ja nicht Arbeitsfähig. Und Dein Arbeitsvertrag behält ja Gültigkeit.

Frage, warum Erwerbsunfähigkeit?

Bei mir wurde das damals auch vorgeschlagen, was ich aber Ablehnte. Aufgrund meiner Erkrankung konnte ich halt nicht mehr in der Produktion arbeiten, aber ich konnte Firmenintern wechseln, damals war Pförtner geplant, es kam aber für mich noch viel Besser und bin jetzt quasie nicht Isoliert in der Firma tätig, ohne das meine Grunderkrankung mich an der Arbeit hindert.
Wenn Du vielleicht auch noch einen Schwernbehinderten Ausweis besitzt, dann nutze das für Dich, ich habe so viele Kennen gelernt, die sich auf die Rente eingelassen hatten und dieses nun bitter Bereuen, weil sie zu wenig Geld haben.
Schönen Gruß
 
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Iron2003

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Guten Morgen Hans,

als Erstes vielen Dank für deinen Beitrag. Ich war auch eigentlich dafür die Fragen mit Ja zu beantworten allerdings habe ich mal hier und da gelesen das man sich hier auch eigen Tor schießen kann daher bin ich etwas Vorsichtig.
Was mein Beschäftigungsverhältnis angeht, nun in der Firma kann ich leider in keiner anderen Abteilung arbeiten, da nichts Passendes für mich wäre auch selbst durch meine Erkrankungen bin ich nicht mehr in der Lage allgemein zu arbeiten nicht das ich es nicht will.
Ich habe jetzt schon beim Krankengeld sehr hohe Einbußen da (ich Außendienst tätig war und hohe Steuerlich freie Zuschläge bekam) die leider nicht in die Krankengeldberechnung mit eingerechnet werden.

Ich will da auch jetzt nicht mehr meckern oder so aber eine Alternative zur Erwerbsminderungsrente sehe ich auch leider nicht mehr.
Zurzeit bin ich fast zu 80% Bettlägrig da ich vor Schmerzen trotz Morphium einfach nicht mehr kann.
Auch bin ich schon mal von der DRV umgeschult worden dafür vielen Dank an die DRV aber leider bringt mir das Heute auch nichts mehr:(

Ich möchte auch hier nicht mehr jammern denn fast jeder hat hier und da mal seine Probleme.
Nun ich bin VDK Mitglied und habe die heute sprechen dürfen(Fragen würden mir alle Beantwortet) daher wenn jemanden interessiert ist, beantworte ich mal selbst hier die Fragen vielleicht bringt es denn einen oder anderen was.

Frage 1: Ich werde alle zumutbaren Möglichkeiten nutzen, um meine Beschäftigungslosigkeit zu beenden: Mit Ja beantworten
Frage 2: Ich kann bestimmte Beschäftigungen nicht mehr ausüben oder muss mich zeitlich einschränken: Mit Ja beantworten
Frage 3: Wenn ja gesundheitliche Gründe bei einer ärztlichen Begutachtung bin ich bereit, mich im Rahmen des festgestellten Leistungsvermögen für die Vermittlungen zur Verfügung zu stellen. Mit Ja beantworten
Frage 4: Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten: Mit Nein beantworten.

lg
Iron2003
 

Hans345

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Ach das tut mir leid. Bei mir war es damals so, dadurch, das ich in der Chemie arbeite, ist man über den Tarifvertrag automatisch gegen Berufsunfähigkeit versichert ist, und diese Versicherung griff nach 6 Monaten Krankheit rückwirkend ab dem ersten Tag, dadurch hatte ich natürlich keine Verluste.

Ich wünsche Dir trotzdem eine gute Besserung, und Hoffe, das Du doch irgendwie einen Weg findest, weiter am Arbeitsleben teil zu nehmen.

Schönen Gruß,
Hans
 

Iron2003

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Hans herzlichen Dank und auch für dich alles gute.(y)

Ich werde bestimmt öfters auf dieses sehr informationsreiches Forum zurückgreifen habe mir schon durch Lesen hier in Forum einiges an Wissen angeeignet. Ich bin auch echt erstaunt wie manch einen das Leben schwer gemacht wird durch unsere Bürokratie wie auch mit Vorsicht ausgedrückt Schikanen.:(
Ich sehe mir steht ein sehr schwerer und vielleicht sehr langer Weg vor mir.🤔


lg
Iron2003
 

BerndB

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Frage 1: Ich werde alle zumutbaren Möglichkeiten nutzen, um meine Beschäftigungslosigkeit zu beenden: Mit Ja beantworten
Frage 2: Ich kann bestimmte Beschäftigungen nicht mehr ausüben oder muss mich zeitlich einschränken: Mit Ja beantworten
Frage 3: Wenn ja gesundheitliche Gründe bei einer ärztlichen Begutachtung bin ich bereit, mich im Rahmen des festgestellten Leistungsvermögen für die Vermittlungen zur Verfügung zu stellen. Mit Ja beantworten
Frage 4: Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten: Mit Nein beantworten.
So wie du die Frage beantworten willst, würde ich es auch machen.

Zunächst muss man bedenken, dass sich der Begriff "AU" beim Wechsel von der Beschäftigung zur Arbeitslosigkeit ändert. In der Arbeitslosigkeit ist jemand nur dann AU, wenn er leichte Arbeiten nicht mehr ausüben kann.
Der Bauschlosser mit Bandscheibenproblemen wird während der Beschäftigung vermutlich arbeitsunfähig sein, in der Arbeitslosigkeit aber vermutlich arbeitsfähig. Der Antrag auf Arbeitslosengeld ist ein Standardantrag für alle arbeitslos gemeldeten Personen und deckt also zunächst alle Möglichkeiten ab.
Wobei es in der Nahtlosigkeit zunächst allerdings nicht um den Begriff der Arbeitsunfähigkeit, sondern der "Leistungsfähigkeit" geht.

Ich stell mir das mit den Frage 1 so vor:
Alle Möglichkeit, die Arbeitslosigkeit zu beenden, könnten ja auch die Antragstellung REHA/Rente sein, zu der im Nahtlosigkeitsfall aufgefordert wird.
Im Übrigen würde ich den Antrag persönlich (mit Termin) abgeben. Dabei kannst du fragen.
 

saurbier

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Hallo BerndB,

Zunächst muss man bedenken, dass sich der Begriff "AU" beim Wechsel von der Beschäftigung zur Arbeitslosigkeit ändert. In der Arbeitslosigkeit ist jemand nur dann AU, wenn er leichte Arbeiten nicht mehr ausüben kann.
Wie bitte kommst du denn auf sowas, wo hast du das her.

Die AU-Richtlinie sieht sowas zumindest mal nicht vor - mit Ausnahme beim JC.

Ein Arbeitsloser unterliegt der selben AU-Richtlinie wie jeder andere Arbeitnehmer, einzige Ausnahme wäre hier wenn überhaupt, das der AU-Schreibende Arzt auf die berufliche Tätigkeit abzustellen hat, sofern man sich beruflich umorientierten würde. Allerdings da gibt es dann anfangs noch den Schutz des § 140 SGB III.

Der Bauschlosser mit Bandscheibenproblemen wird während der Beschäftigung vermutlich arbeitsunfähig sein, in der Arbeitslosigkeit aber vermutlich arbeitsfähig.
Wer bitte sagt denn, daß genau der Bauschlosser nicht wieder im alten Beruf zurück kehren wird, wenn er eine neue Arbeitsstelle findet.

Der Antrag auf Arbeitslosengeld ist ein Standardantrag für alle arbeitslos gemeldeten Personen und deckt also zunächst alle Möglichkeiten ab.
Korrekt, sofern man ihn als regulärer Arbeitssuchender stellt.

Im Übrigen würde ich den Antrag persönlich (mit Termin) abgeben. Dabei kannst du fragen.
Was bitte heißt "ich würde", daß Gesetz schreibt es so als Standard vor.


--------------------------


@ Iron2003

Also eine Antwort mit "JA" zur Frage 2 könnte auch dazu führen, daß die AfA SB den Leistungsanspruch reduziert, wenn man meint man könne bestimmte Beschäftigungen nicht mehr ausüben oder muss sich zeitlich einschränken. Damit würde man sich dann sozusagen ins eigene Bein schießen. Freiwillig darf man nie bereit sein seine Arbeitszeit zu reduzieren, wenn man das volle ALG-I erhalten möchte.


Grüße saurbier
 

Iron2003

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Hallo,

zu aller erst danke an euch beiden (y)

@BerndB selbstverständlich werde ich den Antrag mit Termin abgeben den dazu bin ich auch aufgefordert worden.

@saurbier
Aber ganz ehrlich die Frage 2 wie soll ich sonst die Frage anders beantworten den Arbeitsamt hin oder her ich kann absolut überhaupt keine Tätigkeit mehr ausüben. Wenn ich die Frage mit Nein beantworte lege ich vor das ich eigentlich jede Tätigkeit ausüben könnte oder versteh ich das jetzt irgendwie falsch? :(

Was mich noch sehr interessieren würde und zwar geht es um den Antrag auf Erwerbsminderungrente. Meine Frage wäre hier muss ich den Antrag noch vor den Übergang zu Nahtlosigkeit der Arge bei der DRV stellen?
Laut meinen Recherchen wird man von Arbeitsamt aufgefordert innerhalb 30 Tage den Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen ansonsten wird der Antrag auf Nahtlosigkeit nicht anerkannt.
Ist das immer noch so der Fall?

Auch hier nochmal für die Infos ein großes Dankeschön an euch;).


lg
Iron2003
 
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saurbier

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Hallo Iron2003,

wie du am besten den Antrag auf ALG-I Ausfüllen solltest, daß kannst du dem Musterantrag von Doppeloma entnehmen, erst recht wenn du aus dem KG ausgesteuert wurdest und die nun bei der AfA meldest.

Musterantrag von Doppeloma bei Aussteuerung aus dem KG

Man stellt sich grundsätzlich immer mit seinem Restleistungsvermögen der Vermittlung zur Verfügung, ganz so wie es der äD-Gutachter feststellt.

Egal wie Krank man ist oder sich fühlt, man ist für die AfA immer in der Lage so zu arbeiten, wie man zuvor auch gearbeitet hat bis man dann Krank wurde. Dazu sollte man schon wissen, daß die AfA das ALG-I nach dem bisherigen Arbeitseinkommen bemisst, was man zuletzt verdient hat. Wenn man diese Arbeitsleistung nicht mehr aufbringen will, was du ja jetzt im Antrag unter Frage 2 mit JA bestätigt hast - du willst ja weniger arbeiten - wird das ALG-I gekürzt.

Willst du das? wohl kaum.

Man kann schon vor dem AL-I Antrag einen Antrag auf EMR stellen, nur wenn man eh einen Nahtlosigkeitsantrag bei der AfA stellt kann man es genauso gut lassen, denn falls der äD-Gutachter einen Nahtlosigkeitsfalls feststellt, wird man eh von der AfA aufgefordert binnen einem Monat einen Reha-/Renten-Antrag bei der DRV zu stellen. Sollte der äD-Gutachter z.B. keinen Nahtlosigkeitsfalls (6 Monate unter 3 Std./tägl.) feststellen, kann man halt den EMR-Antrag bei der DRV stellen, wenn man eine EMR beabsichtigt.


Grüße saurbier
 

BerndB

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Hallo saurbier,


Zunächst muss man bedenken, dass sich der Begriff "AU" beim Wechsel von der Beschäftigung zur Arbeitslosigkeit ändert. In der Arbeitslosigkeit ist jemand nur dann AU, wenn er leichte Arbeiten nicht mehr ausüben kann.
Wie bitte kommst du denn auf sowas, wo hast du das her.
Die AU-Richtlinie sieht sowas zumindest mal nicht vor - mit Ausnahme beim JC.
Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien - §2
Abs. 1: AU liegt vor, wenn Versicherte auf Grund von Krankheit ihre zuletzt vor der Arbeitsunfähigkeit ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ... ausführen können.
Abs. 3: Versicherte, die arbeitslos sind, ..., sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben.
(meine Anmerkung: SGB III / Alg)
Abs. 3a: ... die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II ... sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt, nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten... (meine Anmerkung: SGB II/Alg II)
Bevor Spitzfindigkeiten folgen: Die Platzhalter (...) habe ich nur eingefügt, um den Text lesbarer zu machen. Den Originaltext habe ich ja verlinkt.


Der Bauschlosser mit Bandscheibenproblemen wird während der Beschäftigung vermutlich arbeitsunfähig sein, in der Arbeitslosigkeit aber vermutlich arbeitsfähig.
Wer bitte sagt denn, daß genau der Bauschlosser nicht wieder im alten Beruf zurück kehren wird, wenn er eine neue Arbeitsstelle findet.
Der normale Leser ohne Voreingenommenheit wird wissen was ich meine. Denn sonst muss ich hier noch darlegen, welches Bandscheibenproblem den Bauschlosser an welcher Arbeit hindert. Texte in DIN A4-Länge liest keiner.


Der Antrag auf Arbeitslosengeld ist ein Standardantrag für alle arbeitslos gemeldeten Personen und deckt also zunächst alle Möglichkeiten ab.
Korrekt, sofern man ihn als regulärer Arbeitssuchender stellt.
Was ist dann ein nicht regulärer Arbeitssuchender?
Und welchen Antrag auf Arbeitslosengeld, um den geht es ja, stellt dieser.


Im Übrigen würde ich den Antrag persönlich (mit Termin) abgeben. Dabei kannst du fragen.
Was bitte heißt "ich würde", daß Gesetz schreibt es so als Standard vor.
Wo bitte im SGB III steht, dass man einen Antrag persönlich abgeben muss? Man muss ihn ja nicht mal persönlich stellen. Nur die Arbeitslosmeldung ist zwingend persönlich vorgeschrieben (das beinhaltet auch die Meldung durch einen Vertreter, die aber sobald und sofern gesundheitlich möglich, persönlich nachgeholt werden muss).
Ein Papierantrag kann per Post geschickt werden, oder in der Anmeldung der Agentur abgegeben werden. Dort wird aber nur die Vollständigkeit geprüft, nicht die Plausibilität*). Die Plausibilität wird bei der Antragsabgabe nach Termin beim entsprechenden Sachbearbeiter geprüft.
NACHTRAG: Gibt es in Agenturen keinen "Antragsservice" für die Abgabe des Antrages, kann eine qualifizierte Antragsannahme durch die Anmeldung erfolgen.
 
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BerndB

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Eine Bitte hätte ich noch an Iron2003:
Der Beitrag von Doppeloma mit dem Musterantrag stammt aus dem Jahr 2011. Änträge ändern sich sicher auch langfristig nur in Nuancen.
Könntest du evtl. anhand deines Antrages durchschauen, ob die Fragen noch so wie damals formuliert sind?
Danke.
Auch Danke an Doppeloma, da man einen Antrag sonst hier im Internet nicht findet.
 

saurbier

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Hallo BerndB,

der reguläre Arbeitslose bei der AfA hat anfänglich noch den Schutz des § 140 SGB III womit eine gleichwertige Arbeit (erlernter Beruf) nicht ausgeschlossen iwerden kann, womit sich die AU dann auf die Tätigkeit beziehen müßte und nicht nach einer fiktiven von der AfA unterstellten. Nicht zu Vergessen, die wenigstens Arbeitslosen werden einem Arzt erzählen das sie jetzt Arbeitslos sind, womit diesem die Möglichkeit genommen wird entsprechend der AU-Richtlinie zu beurteilen. Mich hat z.B. noch kein Arzt gefragt ob ich Arbeitslos wäre, bevor er mir eine AU ausgestellt hat. Das mal zur Bedeutung der AU-Richtlinie.

Was ist dann ein nicht regulärer Arbeitssuchender?
Und welchen Antrag auf Arbeitslosengeld, um den geht es ja, stellt dieser.
Ein regulärer Arbeitsloser - hallo du weist doch in welchem Forenbereich wir hier sind - ist jemand der seine Arbeit verloren hat.

Hier befinden wir uns jedoch im Bereich der Nahtlosigkeit und da gelten nun mal andere Regeln, nämlich die des § 145 SGB III.

Wer von der KK ausgesteuert wurde, der benötigt keine AUB wie ein regulärer Arbeitsloser, weil er eben keinen KG Anspruch mehr hat.

Wer hier eine AUB weiterhin vom Arzt erhält bzw. einfordert, macht dies lediglich deshalb um der DRV über die Datenerfassung der KK zu dokumentieren das er auch weiterhin AU ist und ggf. weil er in einem noch bestehenden Arbeitsverhältnis seinem Arbeitsgeber gegenüber den Nachweis zu erbringen hat, das er aktuell die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen noch nicht aufnehmen kann. Solch eine AU kann Jahre laufen, je nach Arzt.

ich weiß ja nicht wie es bei euch läuft, aber bei uns hat man sich persönlich bei der AfA unter Vorlage des Perso arbeitslos zu melden, da wird dann gleich mal der Antrag im Computer aufgenommen und mit entsprechenden Daten ausgedruck als auch ein erster Termin beim SB vereinbart.

Für jemanden der von der KK ausgesteuert wurde ist dies auch anzuraten, da dann auch gleich das Schreiben der KK (Austeuerungsschreiben) vorgelegt werden kann.



Grüße saurbier
 
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Iron2003

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@saurbier

Ich habe die Fragen genau so beantwortet wie die in den Musterantrag vom Doppeloma stehen bzw so würde mir auch von VDK dazu geraten.
Daher die Frage zwei mit Ja zu beantworten wäre ja laut Doppeloma und Vdk richtig beantwortet oder übersehe ich gerade was ?
Sorry falls ich zu viel Nachfrage aber möchte wirklich nicht auf den Radarschirm des Arbeitsamts auffallen :(

@BerndB

Der neue Antrag ist bis Frage 3a gleich ansonsten haben sich die Fragen etwas geändert (umgeschrieben) aber sind sehr logisch zu beantworten und man kann hier eigentlich nichts falsch machen.


Oh ich hätte schon wieder eine Frage und zwar ich habe meine sämtliche ärztliche Unterlagen auf verlangen des Arbeitsamts persönlich im Büro pünktlich zum Termin abgegeben, doch leider wurde mir der Erhalt der Unterlagen schriftlich nicht vom Arbeitsamt bestätigt. Habe ich da jetzt geschlampt und sollte ich da nochmal nachhacken. Kann ja jetzt nicht nachweisen das die es von mir pünktlich erhalten haben :(

Nun zur kleiner Info wie der bisherige Ablauf bei mir war.
1. persönliche Meldung beim Arbeitsamt mit Personalausweis
2. Berater hat gleich an den Tag der Meldung mir die ganzen Unterlagen ausgedrückt.
3. Von Ihm ein Termin zur Abgabe der ärztlichen Unterlagen bekommen und ne Telefonnummer zur Terminvergabe für Abgabe meines Antrags auf Arbeitslosengeld bzw (Nahtlosigkeit).





lg
Iron2003
 
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saurbier

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Hallo Iron2003,

nun ja, die ärztlichen Unterlagen (Befunde, Gesundheitsfragebogen, Schweigepflichtentbindungen) gehören grundsätzlich niemals in die Hände eines AfA SB´s. Diese Unterlagen übergibt bzw. schickt man immer (am besten per Einschreiben) an den zuständigen äD-Gutachter, denn nur er als Arzt (bzw. seine Mitarbeiter) hat ein recht in diese Einblick zu nehmen (Stichwort ärztliche Schweigepflicht).

Nun ist es leider geschehen und du kannst nur hoffen, daß da kein SB rein geschaut hat (neugierde) um zu erfahren was du für Krankheiten so hast.


Grüße saurbier
 

Iron2003

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@saurbier

danke für die Info. Mir macht es eigentlich keine Sorgen ob er da reinschaut nur ob er nachhinein behauptet dass er nichts von mir erhalten hat. :(
Mh.... das wird ja was...🤔 Was das Einschreiben angeht keine Ahnung ob es so auch ginge denn ich habe eine Zimmernummer und einen Termin für die Abgabe der Unterlagen bekommen und das war das Ärztedienst Zimmer vom Arbeitsamt und es hieß ich muss da persönlich erscheinen.:oops:


lg
Iron2003
 

HermineL

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nun ja, die ärztlichen Unterlagen (Befunde, Gesundheitsfragebogen, Schweigepflichtentbindungen) gehören grundsätzlich niemals in die Hände eines AfA SB´s. Diese Unterlagen übergibt bzw. schickt man immer (am besten per Einschreiben) an den zuständigen äD-Gutachter,
Ich werde mittlerweile nicht müde da immer wieder reinzugrätschen und das zu erweitern. Sorry @saurbier
Die Aussage ist richtig aber ich dehne das aus:
Bei der Agentur für Arbeit(AFA oder BA) gehören solche Unterlagen nur in die Hände des ärztlichen Dienst (ÄD) der Agentur für Arbeit nicht in die Hände der SB´s.
Bei der deutschen Rentenversicherung gehören solche Unterlagen nur in die Hände des sozialmedizinischen Dienst (SMD) der Rentenversicherung nicht in die Hände der SB´s.
Bei der Krankenkasse gehören solche Unterlagen nur in die Hände des medizinischen Dienst (MDK) der Krankenkasse nicht in die Hände der SB´s.
 

saurbier

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Hallo HermineL,

alles o.k..

Ich hab ja selbst geschrieben das sie nur in die Hände des äD oder seiner Mitarbeiter gehören, eben wegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Das du hier etwas weiter ausholst, ist doch o.k..

Das kann man wohl auch nicht oft genug betonen, denn zu häufig landen die Unterlagen noch auf dem Schreibtisch der SB´s.


Grüße saurbier
 

Iron2003

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Guten Tag Gemeinde,

ich wollte mal ein kurzes Info geben was sich bei mir alles getan hat und hätte da auch noch eine Frage an euch.
Was mein Antrag auf die Nahtlosigkeit angeht wurde der von der Arge akzeptiert ohne wenn und aber.
Nun ich bekam anschließend auch eine Aufforderung mit 30 tägiger Frist einen Antrag zu stellen auf Reha bzw./oder auf Erwerbsminderungsrente.

Da mir VDK riet erstmal einen Antrag auf Reha zu stellen hab ich der Arge die Vollmacht erteilt den Antrag für mich zu stellen was auch seitens Arbeitsagentur gemacht wurde (noch kein Bescheid vorhanden). Daher hätte ich mal hier zwei Fragen an euch.

1. Da leider mein Gesundheitszustand sich verschlechtert wäre hier meine Frage was passiert eigentlich wenn ich nicht mehr in der Lage bin an der Reha teilzunehmen(falls die bewilligt wird) ?
2. Da ich mich jetzt schon einstelle beim Antrag auf Erwerbsminderungsrente das der abgelehnt wird (was ja fast immer seitens DRV üblich ist) frage ich mich wenn ich beauftragen soll die VDK oder einen Fachanwalt für Erwerbsminderungsrente (Sozialrecht) . Ich bin sowohl Mietglied bei Vdk wie auch habe ich eine Rechtsschutzversicherung die ja Sozialrecht mit beinhaltetet. Auch etwas erspartes wäre vorhanden.
3. Wenn ich einen Anwalt nehmen soll muss es einer sein wo hier bei mir Vorort ist ?

Wie sind da hier eure Erfahrungen. Wäre echt toll wenn jemand was dazu schreiben könnte. Vielen Dank.
Sorry wenn ich hier in diesen Thread meine Fragen stelle aber wollte jetzt nicht unbedingt einen neuen Thread eröffnen.

lg
Iron2003
 

Kerstin_K

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Da mir VDK riet erstmal einen Antrag auf Reha zu stellen hab ich der Arge die Vollmacht erteilt den Antrag für mich zu stellen was auch seitens Arbeitsagentur gemacht wurde (noch kein Bescheid vorhanden).
DIe Ideee war nicht so gut. Wenn du einen Rentenantrag gestellt hättest, hätte diech die drv mit grosser Wahrscheinlichkeit sowieso zur Reha aufgefordert. Was soll der Vorteil sein, erst die Reha zu beantragen?

Auch wäre es besser gewesen, den Antrag selber zu stellen. DU hast zum Beispiel ein Wunsch- und Wahlrecht bei der Rehaeinrichtung. Das kannst Du jetzt nicht ausüben. Und du hast keine Kontrolle, was in dem Antrag drinsteht.
1. Da leider mein Gesundheitszustand sich verschlechtert wäre hier meine Frage was passiert eigentlich wenn ich nicht mehr in der Lage bin an der Reha teilzunehmen(falls die bewilligt wird) ?
Deine Ärzte können dich in diesem Fall reahaunfähig schreiben.
2. Da ich mich jetzt schon einstelle beim Antrag auf Erwerbsminderungsrente das der abgelehnt wird (was ja fast immer seitens DRV üblich ist) frage ich mich wenn ich beauftragen soll die VDK oder einen Fachanwalt für Erwerbsminderungsrente (Sozialrecht) . Ich bin sowohl Mietglied bei Vdk wie auch habe ich eine Rechtsschutzversicherung die ja Sozialrecht mit beinhaltetet. Auch etwas erspartes wäre vorhanden.
Tu dir delber eine gefallen und lass den VDK da raus. Geh besser zu einem anwalt, den du dir selber aussuchst.
3. Wenn ich einen Anwalt nehmen soll muss es einer sein wo hier bei mir Vorort ist ?
Da musst du schauen. Ein Anwalt vor Ort ist natürlich für das ersönliche Gespräch von Vorteil und manchmal auch, weil er weiss, wie der zuständige Richter so tickt. Es gibt aber auch Kanzleien, die Ihre Dienste bundesweit anbieten. Da läuft die Kommunikation dann per Mail oder telefonisch.
 

Iron2003

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Guten Morgen Gemeinde,

@Kerstin_K

vielen herzlichen Dank für deine Infos. Nun der Vdk hat gemeint das, wenn Drv den Reha ablehnt wir es noch etwas einfacher haben werden daher bin ich den Rat auch gefolgt.
Was die Rechtsanwalts Auswahl bei uns angeht gibt es gerade mal zwei Kanzleien bei uns die sich mit EMR befassen und bei beiden war ich schon mal wegen Schwerbehinderungsantrag und die waren leider schon hier fast überfordert so zumindest mein Eindruck gewesen:(.

Wenn mich mein Arzt (Hausarzt) Reha unfähig schreibt kann mir hier dann die Arbeitsagentur nicht vorwerfen das die das anders sehen und ich gefälligst zur Reha fahren soll oder es wird das Arbeitslosengeld gestrichen ? Wie ist denn hier die Gesetzeslage? Sorry wenn ich vielleicht etwas zu doofe Fragen stelle aber habe im Inet schon einiges gelesen wie manch Ämter jemand aus der Zahlung auszubalanzieren.

Könnte mir vielleicht jemand einen Rechtsanwalt der spezialisiert ist auf EMR empfehlen der mit Herz und Seele dabei ist?

Kerstin nochmals vielen herzlichen Dank.


lg
Iron2003
 

Kerstin_K

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Nun der Vdk hat gemeint das, wenn Drv den Reha ablehnt wir es noch etwas einfacher haben werden daher bin ich den Rat auch gefolgt.
Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Es gibt aus meiner Sicht drei Möglichkeiten, warum die DRV eine Reha ablehnen könnte:
  1. Du erfüllst die rentenrechtlichen Voraussetzungen (Beitragszeiten) für eine Reha nicht. Das ist dann aber auch egal, denn dann erfüllst du die Voraussetzungen für eine EM-Rente erst recht nicht.
  2. Die DRV meint, dass du so pumperlgesund bist, dass du keine Reha brauchst. Dann wirst Du erst recht keine Rente bekommen.
  3. Die DRV meint, dass du so krank bist, dass eine Reha auch nichts mehr bringt. Dann wird der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgedeutet. ALso hättest du auch gleich einen Rentenantrag stellen können.
Es gibt ine Regel bei der DRV, die heisst "Reha vor Rente". Das bedeutet, bevor man eine Rente bewilligt, soll erst versucht werden, deine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha wieder herzustellen. Das ist der offizielle Grund, warum die DRV bei einem Antrag auf EM-Rente meist erstmal eine Reha verlangt.

Der inoffizielle Grund ist, dass eine Reha als Langzeitgutachten gilt. Der Reha-Abschlussbericht ist oft ein wichtiger Wegweiser, ob die DRV die Rente bewilligt oder nicht.
Wenn mich mein Arzt (Hausarzt) Reha unfähig schreibt kann mir hier dann die Arbeitsagentur nicht vorwerfen das die das anders sehen und ich gefälligst zur Reha fahren soll oder es wird das Arbeitslosengeld gestrichen ?
Nein, so einfah geht das nicht. Die AfA hat dadurch, dass sie dich zur Antragstellung aufgefordert hat, das Dispositionsrecht. Das bedeutet, du musst bei bei der DRV mitwirken und wenn die DRV dich zum Beispiel zum Gitachter schickt oder zur Reha, dann musst di das machen. AUh darfst du, wenn dir eine Rente bewilligt wird, diese nicht ablehnen.

Wenn aber dein Arzt meint, dass du nicht rehafähig bist, dann heisst das ja, dass du die Reha nicht antreten kannst. Du willst, aber Dein Gesundheitszustand erlaubt es nicht. Dafür darf man dic nicht bestrafen, indem man di das Arbeitslosengeld entzieht. Du kannst ja nichts dafür, dass du zu krank für eine Reha bist.

Was passieren kann, ist, dass die DRV anderer Meinung ist und die Rehaunfähigkeit nicht akzeptiert. Dann muss man sehen, was maan macht. Den Arzt wird ja nict grundlos bescheinigen, dass du nicht rehafähig bist.
 

Iron2003

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@Kerstin_K

nochmals Danke für deine Infos. Ich denke das der VDK Mitarbeiter mit einer Ablehnung der Reha rechnet da ich bei letzter Reha (2015) und Teil Stationären Aufenthalt (2019) wegen der gleichen Krankheiten Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen worden bin wie auch aus den Teil Stationären Aufenthalt ebenso. Mittlerweile sind aber meine Krankheiten noch ausgeprägter als damals dennoch denke ich selbst das der Reha Antrag durchkommt.
Ich persönlich wünschte mir das ich die Reha angehen könnte aber ehrlich gesagt das bezweifle ich stark. Der letzte Teil-stationäre Aufenthalt müsste schon nach 8 Tagen von angesetzten 5-6 Wochen abgebrochen werden und das war gerade mal vor 5 Monaten.

Und ja das mit Reha vor Rente hat mich auch der Vdk darüber aufgeklärt daher verwies er mich auch auf Reha Antrag Stellung. Ob das jetzt der rechte bzw der richtige Weg ist das wird sich noch zeigen, dennoch wie du auch ja schon erwähnt hast in meine Augen wäre mir auch lieber gleich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen statt einen verlängerten Weg zu gehen.😔

Daher finde ich das ich unbedingt einen guten Rechtsanwalt mit der ganzen Sache beauftragen sollte daher nochmal die Frage kennt wirklich keiner einen guten Rechtsanwalt der sich auf Erwerbsminderungsrente spezialisiert? Hier gibt es leider bei uns vor Ort wirklich niemanden den ich ansatzweise sowas zu trauen könnte.

Kerstin auch ich bin der Meinung das sollte ich nicht Reha-fähig (laut Arzt) sein, das es die DRV dann anders sehen wird wie denn sonst sollte es denn anders kommen.:rolleyes:
Anderseits trete ich die Reha doch an dann werden die mir so oder so die Reha von alleine abbrechen.

Ich sehe es kommen ohne einen guten Rechtsanwalt bin ich hier wirklich aufgeschmissen.

Mir ist ja auch bewusst das ich mitwirken muss was ich auch gerne tuen werde bzw auch tue, aber alles dann gern in einen Rahmen welchen mein Gesundheitszustand erlaubt.


lg

Iron2003
 

HermineL

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Und ja das mit Reha vor Rente hat mich auch der Vdk darüber aufgeklärt daher verwies er mich auch auf Reha Antrag Stellung. Ob das jetzt der rechte bzw der richtige Weg ist das wird sich noch zeigen, dennoch wie du auch ja schon erwähnt hast in meine Augen wäre mir auch lieber gleich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen statt einen verlängerten Weg zu gehen.
Ob du nun einen Reha-Antrag oder einen Antrag auf EMR stellst spielt keine Rolle die DRV wird, wenn sie etwas bewilligt, selber feststell ob erst eine Reha angesagt ist oder auch nicht.


Es gibt ine Regel bei der DRV, die heisst "Reha vor Rente". Das bedeutet, bevor man eine Rente bewilligt, soll erst versucht werden, deine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha wieder herzustellen. Das ist der offizielle Grund, warum die DRV bei einem Antrag auf EM-Rente meist erstmal eine Reha verlangt.
Das ist keine "Regel der DRV" sondern geltendes Recht. § 9 SGB VI und § 8 SGB IX
 

Doppeloma

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Hallo Iron2003,

Ich denke das der VDK Mitarbeiter mit einer Ablehnung der Reha rechnet da ich bei letzter Reha (2015) und Teil Stationären Aufenthalt (2019) wegen der gleichen Krankheiten Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen worden bin wie auch aus den Teil Stationären Aufenthalt ebenso. Mittlerweile sind aber meine Krankheiten noch ausgeprägter als damals dennoch denke ich selbst das der Reha Antrag durchkommt.
Auf das womit der VDK "so rechnet", würde ich mich aber nicht verlassen wollen, liegt dir der letzte Reha-Bericht komplett vor ?
Wäre nicht ganz unwichtig, besonders auch im Hinblick darauf, dass die DRV alle vorhandenen Reha-Berichte zur Entscheidung einer EM-Rente beiziehen wird.

Eine AU-Entlassung hat dafür noch keine besondere Bedeutung, es geht um die gesamte Einschätzung deiner Erwerbsfähigkeit lt. Rentenrecht (letzte Tätigkeit und "allgemeiner Arbeitsmarkt") und die Prognosen, die man dafür z.B. 2015 gesehen hatte.
Warst du damals auch schon mal ausgesteuert, wer hat dir damals zur Reha geraten ?

Ich persönlich wünschte mir das ich die Reha angehen könnte aber ehrlich gesagt das bezweifle ich stark. Der letzte Teil-stationäre Aufenthalt müsste schon nach 8 Tagen von angesetzten 5-6 Wochen abgebrochen werden und das war gerade mal vor 5 Monaten.
Hast du den Bericht zu diesem Aufenthalt, das wirst du Alles benötigen wenn dann später doch ein Antrag auf EM-Rente gestellt werden soll, dem Ratschlag besser erst Reha zu bantragen kann ich auch nicht folgen.
Die DRV kennt viele andere Gründe eine Reha abzulehnen (wie es dir schon beschrieben wurde), das führt also nicht zwangsläufig in eine "Umdeutung" zur EM-Rente ... :icon_evil:

Und ja das mit Reha vor Rente hat mich auch der Vdk darüber aufgeklärt daher verwies er mich auch auf Reha Antrag Stellung.
Nicht nur die DRV sieht dieses Prinzip als "sinnvoll" an, der VDK ist auch davon überzeugt, dass man nur die richtige Reha-Maßnahme braucht und dann wieder arbeiten gehen kann ...

Ob das jetzt der rechte bzw der richtige Weg ist das wird sich noch zeigen, dennoch wie du auch ja schon erwähnt hast in meine Augen wäre mir auch lieber gleich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen statt einen verlängerten Weg zu gehen.😔
Nun-Ja, es war DEIN Antrag also auch DEINE Entscheidung welchen Antrag du stellen möchtest ... damit "bevollmächtigt" man auch nicht die AfA, das geht DIREKT an die DRV, die soll das schließlich entscheiden und bezahlen.
Die AfA hat nur Anspruch auf den Nachweis der fristgerechten Antragstellung.

Wenn die DRV unbedingt noch eine Reha (als Langzeit-Gutachten) für die Entscheidung zur EM-Rente haben möchte, dann teilt sie dir das auch sehr bald mit, wenn du direkt eine EM-Rente beantragt hast.

Daher finde ich das ich unbedingt einen guten Rechtsanwalt mit der ganzen Sache beauftragen sollte daher nochmal die Frage kennt wirklich keiner einen guten Rechtsanwalt der sich auf Erwerbsminderungsrente spezialisiert?
Im Moment kann KEIN Anwalt irgendwas Sinnvolles für dich tun in der Sache, der Antrag auf Reha wurde nun gestellt und du wirst die Entscheidung der DRV dazu nun abwarten müssen ... was soll ein Anwalt dabei machen können ???
Ob ein Anwalt auf EM-Rente spezialisiert ist wirst du bei Anwälten in deiner Umgebung (größere Anwalts-Kanzleien haben meist einen der das öfter macht) erkunden und erfragen müssen, aber erst wenn es wirklich um EM-Rente geht ... aktuell geht es ja um einen Reha-Antrag.

Da solltest du nun erst mal das Ergebnis / den schriftlichen Bescheid abwarten, denn davon wird abhängig sein, wie weiter vorzugehen ist.

Anderseits trete ich die Reha doch an dann werden die mir so oder so die Reha von alleine abbrechen.
Wie sinnvoll ist es denn freiwillig (auf Anraten des VDK) eine Reha zu beantragen wenn man schon selbst überzeugt ist, die gar nicht antreten zu können, weil man sich (eigentlich schon bei der Antragstellung) für Reha-Unfähig hält und das dann auch vom Arzt bescheinigt haben will ... :icon_kinn:

Ich sehe es kommen ohne einen guten Rechtsanwalt bin ich hier wirklich aufgeschmissen.
Der kann an so einer persönlichen Fehlentscheidung aktuell auch NICHTS mehr ändern ... :icon_evil:

Bei Ablehnung des Antrages auf Reha hast du (vermutlich) nicht vor dagegen Widerspruch einzulegen nehme ich an, also brauchst du dafür auch keinen Anwalt.
Für dein weiteres Vorgehen im Bezug auf eine EM-Rente wäre dann erst mal die konkrete Begründung der Reha-Ablehnung wichtig ...

Wird dir eine Reha bewilligt wirst du da wohl "durch müssen" wenn sich die DRV nicht veralbert vorkommen soll, denn das könnte negative Folgen für einen anschließend eingereichten EM-Renten-Antrag haben.

Mir ist ja auch bewusst das ich mitwirken muss was ich auch gerne tuen werde bzw auch tue, aber alles dann gern in einen Rahmen welchen mein Gesundheitszustand erlaubt.
Ob dein Gesundheitszustand zum Zeitpunkt einer geplanten Reha-Anreise deine Mitwirkung erlaubt oder doch nicht werden wohl deine behandelnden Ärzte dann besser beurteilen können, Anwälte sind auch keine Ärzte und können das medizinisch kaum beurteilen.
Die DRV wartet auch gerne längere Zeit darauf, dass du noch Reha-Fähig werden könntest und bis dahin wird zu einem gestellten Antrag auf EM-Rente gar nichts mehr passieren ... denn die wollen ja das aktuelle Reha-Ergebnis für die Entscheidung zur EM-Rente zumindest mitnutzen ...

MfG Doppeloma
 

Iron2003

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Hallo Doppeloma,

auch dir danke das du mal deine Meinung zu meinen Fall geäussert hast (das ist jetzt auch wirklich nett gemeint).

Zu deinen Fragen.
Ich habe eigentlich alle Entlassungsberichte und schon 2015 meinte mein Rechtsanwalt das ich eine Emr beantragen sollte da mein Gesundheitszustand sehr schlecht wäre.
Nun da hat mich DRV um keine EMR zu bezahlen mich zur Vorsicht einfach umschulen lassen(was ich auch erfolgreich tat). Leider hat sich der Gesundheitszustand verschlechtert das ich auch in den Umgeschulten Beruf nicht arbeiten kann.

Es geht mittlerweile nichts mehr ich bin zu 70-80% nur noch bettlägrig und werde voll gepumt mit Morphium ec.

Ich selbst habe mehrere Krankheiten mit unter Krebs das nicht mehr Heilbar ist.
Aber selbst der Krebs ist für mich noch zu ertragen in vergleich zu meinen anderen Krankheiten.

Daher wenn ich Reha gehen soll gerne aber ausser 20 Meter-50 Meter mit Krüken bzw mit Hilfe und dass mit sehr grossen schmerzen wird da von mir nicht mehr kommen können egal was ich versuche.

Deshalb wurde auch meine letzte Teil Stationäre Aufenthalt seitens Klinik abgebrochen. Die waren mit meinen Zustand überfordert bzw es wäre nur eine Therapie am Bett zu 70 % möglich.

Ich selbst würde gern wieder arbeiten, aber leider ist es nicht mehr möglich. Ich kann nicht mal über 10 Minuten sitzen ohne das ich vor Schmerzen schreie. So ist die Wahrheit.

Ich habe vorher sehr gutes Geld verdient und habe mein Beruf (Architekt ) wirklich nur schweren Herzens aufgegeben.

Ich weiss echt nicht mehr wie es für mich weiter gehen soll.

Lg
Iron2003
 
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