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Antrag auf ALG II abgelehnt. Und nun?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Omnipotenz

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#1
Guten Morgen,

mein Antrag auf ALG II ist abgelehnt worden mit der Begründung, dass ich nicht hilfsbedürftig sei.

Ich lebe mit meiner Freundin und Ihrem Sohn in einer Wohnung und somit auch in einer Bedarfsgemeinschaft.

Die Berechnung der GIAG in Gießen beruht auf völlig falschen Zahlen, so gehen Sie von einem monatlichen Nettoeinkommen meiner Freundin von 1850€ aus, was völlig utopisch ist.

Gibt es so etwas wie eine Grenze? Wenn ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft arbeitet und im Monat mehr als Betrag x verdient, ist ein Widerspruch zwecklos?

Wie gehe ich nun weiter vor? Habe ich überhaupt ein Chance, wenn ich Widerspruch einlege? Wo gibt es Vordrucke für solche Widersprüche?
Ich muss leider gestehen, dass ich mich mit den Gesetzen noch nicht auseinandergesetzt habe.

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen und grüße Euch bis dahin herzlich.

Omnipotenz
 

Omnipotenz

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#3
Ok danke.

Habe alles durchgerechnet und laut Rechner würden mir vermutlich 168,60€ zustehen.

Und nun? Gibt es Widerspruchsvorlagen irgendwo? Oder ein Muster?

Danke für die Hilfe!
 

Arania

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#4
Einfach FORMLOS verfassen

Also

Hiermit lege ich Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom ..... ein
Und dann der Grund dafür, hier wohl die falsche Berechnung, wenn Du Dir sicher bist das es so stimmt wie Du es ausgerechnet hast
 

gerda52

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#5
Omnipotenz sagte :
Gibt es so etwas wie eine Grenze? Wenn ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft arbeitet und im Monat mehr als Betrag x verdient, ist ein Widerspruch zwecklos?
Die Grenze wird alleine durch den Gesamtbedarf der BG gesetzt. Wenn Du uns das tatsächl. Brutto- und Nettoeinkommen angibst, können wir Dir so ca. das anzurechnende Einkommen mitteilen.
 

Omnipotenz

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#6
Das monatliche Gesamtbrutto beträgt ca. 2900€, das Nettoeinkommen 1550€.

Wie die in der Berechnung auf 1810€ kommen, keine Ahnung.
 

gerda52

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#7
Ihre Eingaben
Brutto mon.: 2.900,00 €
Freibetrag : 0,00 €
Jahr : 2009
Steuerklasse : 2
Kinder : 0.5
Krankenversicherungssatz: 14.6% +0,9%
Abgaben Monat
Rentenversicherung 288,54 €
Arbeitslosenversicherung 40,59 €
Krankenversicherung 237,80 €
Pflegeversicherung 28,27 €
Summe Sozialabgaben 595,20 €
SolidaritätsZuschlag 22,01 €
Kirchensteuer 36,02 €
Lohnsteuer 478,33 €
Summe Steuern 536,36 €

Netto 1.768,44 €

Ein Ergebnis von: http://www.nettolohn.de/
Gibts eine plausible Erklärung für die Differenz?

Aus dem Steggreif kann ich zur Zeit nur mitteilen, dass das maßgebl. Nettoeinkommen, reduziert um 310 Euro Erwerbstätigenfreibetrag das anzurechnende Einkommen ergibt.

Wenn kein WK-Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist, kann der Grundfreibetrag von 100 € durch evtl. höhere tatsächliche Aufwendungen ersetzt werden.
 

Omnipotenz

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#8
Danke für die Aufstellung, aber meine Freundin hat Steuerklasse 1, ich denke, dadurch werden die Differenzen entstehen.
 

gerda52

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#9
Die Steuerklasse I würde die Steuerlast mal gerade um 40 Euro erhöhen, daran liegts also nicht. Besteht ein Altersvorsorgevertrag und der Arbeitgeber überweist die Beiträge?
 

HajoDF

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#10
Hi Omnipotenz,
eventuell kannst Du uns mal die nackten harten Fakten mitteilen.
Mit ca.-Angaben und Vermutungen kann man hier keine genaue Auskunft geben... wie Du vielleicht schon bemerkt hast?

Kindergeld?? Spesen? Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld ?
 

gerda52

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#11

Rounddancer

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#12
Da ist doch ein Kind da, also Kindergeld und ggf. Unterhalt als Einnahmequelle?
 
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