Antrag ALG 2 wie lange "Bearbeitungszeit" ?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Lissa

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Januar 2013
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo,

habe mich gerade angemeldet, weil ich einen Antrag auf ALG 2 ausfüllen muss.

Meine Frage dazu wäre, wie lange darf das Jobcenter die Antragsabgabe hinauszögern ?

Ich war bereits am 4 Januar erstmalig beim JC um den Antrag zu holen, war vor 8 Uhr da, hab dan bis 12:30 Uhr warten müssen, weils total voll war, da wurde mit gesagt, das Anträge für ALG 2 nur bis 10 Uhr gemacht werden, ich solle nochmal kommen und zwar "möglichst spät" (in den 2 Wochen) damit ich das mit dem Antrag schaffe, weils die Tage immer so voll würde (kein Wunder wenn die nur bis 12:30 geöffnet haben...).

Um die EGV zu unterschreiben hatte man aber natürlich am 4 Januar noch Zeit. :icon_klatsch:

War dan am 17 nochmal da und nach 6 Std warten habe ich auf den letzten drücker noch den Antrag mitbekommen "Abgabetermin senden wir ihnen zu".

Der war gestern, konnte Unterlagen wie Mietvertrag/Nebenkostenabrechnung nicht vorlegen, da die von der Scheidung meiner Mutter (21 Januar) noch bei Gericht liegen.

Jetzt hat sie mir den Antrag wieder mitgegeben (könne nur vollständig zur prüfung weggegeben werden)und mir einen neuen Termin gemacht für den 28 Februar...

Jetzt stehe ich nur arg auf dem Schlauch, wegen Geld, hab für Januar noch nix, werde laut der Aussage von SB auch im Februar und März keins bekommen , da er Antrag nach Abgabe erst überprüft werden müsse, was ca 4 Wochen dauern wird und dan nochmal 2 Wochen bis das Geld auf mein Konto kommt.

Auf meine Frage nach einem Vorschuss meinte die SB würde erst gehen, wenn der Antrag geprüft ist, also ende März. :eek:

Ist das wirklich so rechtens ?

Hab hier auch kaum Verwandschaft von der ich was Geld leihen könnte und meine Freunde sind selbst alle knapp bei Kasse. :icon_neutral:
 
S

silka

Gast
Meine Frage dazu wäre, wie lange darf das Jobcenter die Antragsabgabe hinauszögern ?
Die nennen das Bearbeitungsdauer.
Den Antrag hätte man auch aus dem Internet holen können einschl. aller Anlagen zu Vermögen, Einkommen usw.
Nun ja, ist jetzt egal.
Dein Antrag gilt als gestellt. Also hast du grundsätzlich Anspruch ab dem 1.1.2013.
Heute wirst du wohl kein Geld auf dem Konto haben, aber einen Vorschuß solltest du dir heute noch holen, spätestens morgen.
Denn die ver***en dich nach Strich und Faden.

Auf meine Frage nach einem Vorschuss meinte die SB würde erst gehen, wenn der Antrag geprüft ist, also ende März. :eek:
Ist das wirklich so rechtens ?
NEIN! ist nicht rechtens.
Also bitte begib dich direkt dorthin, gehe nicht über LOS und verlange dort einen auskömmlichen Vorschuß.
Das ist gesetzlich hier geregelt:
§ 42 SGB I*Vorschüsse
D.h. du hast Anspruch dem Grunde nach, es dauert mit der Bearbeitung und genau DESWEGEN hast du auch Anspruch auf Vorschuß.
Sofort und in Bar oder Barscheck.
Dazu solltest du dir bitte nochmal Zeit nehmen, dort den formlos schriftlich formulierten Antrag mitnehmen, deinen aktuellen Kontoauszug und dann dort sicherlich mehrfach, aber höflich diesen Vorschuß verlangen.
Du hast das Recht dazu und Vorschüsse können als Bargeldleistung oder als Barscheck ausgegeben werden.
Sofort!!
Wer dir schließlich erzählt, man würde das Geld gleich anweisen, der ver***t dich schon wieder.
Im JC wird dann ein Formblatt-Vorschußantrag ausgefüllt, den unterschreibst du und wartest auf die Auszahlung.
Laß dich nicht von dem---spätestens 1 Monat--- im Gesetz verunsichern. Sofort heißt das für dich.

Wo wohnst du denn jetzt?
Mußt du nicht auch Miete bezahlen?
Laß dir bitte keine Lebensmittelgutscheine oder 50,-€ aufschwatzen.

weißt du, wie man den formlosen Antrag schreibt?
 

alexander29

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
1.527
Bewertungen
373
Hast du irgendetwas schriftliches, dass du den Antrag abgeholt hast ?
Denn falls nicht, und du gibst den Antrag nicht heute noch ab (kann auch bei einer anderen Behörde sein), dann könnte es passieren, dass du für den Monat Januar keine Leistungen bekommst.
Denn Leistungen bekommt man ab dem Monat, in dem man den Antrag gestellt hat.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.149
Bewertungen
18.356
Hallo Lisa,

Um die EGV zu unterschreiben hatte man aber natürlich am 4 Januar noch Zeit.

Dein Antrag ist gültig für den Monat Januar, das nun mal als erstes!!!!!

Der war gestern, konnte Unterlagen wie Mietvertrag/Nebenkostenabrechnung nicht vorlegen, da die von der Scheidung meiner Mutter (21 Januar) noch bei Gericht liegen.

Also habt ihr keine Kopie von dem Mietvertrag/Nebenkostenabrechnung, bitte immer eine
Kopie erstellen für die Zukunft, das ist wichtig!

Jetzt hat sie mir den Antrag wieder mitgegeben (könne nur vollständig zur prüfung weggegeben werden)und mir einen neuen Termin gemacht für den 28 Februar...

Hier ist so einiges schief gelaufen!

Nächste Frage wie alt bist du, offensichtlich wohnst du bei deiner Mutter?

Das Schreiben vom Abgabetermin vom 30.01.13 bitte gut aufheben wird ggf. noch gebraucht!!!!!!!!!

Das ist deine Bestätigung das du den Antrag dort abgeben wolltest, das die Unterlagen
fehlten ist kein Grund den Antrag nicht anzunehmen bzw. dir wieder mitzugeben.

Zum Thema EGV die hast du unterschrieben, ohne zu prüfen, leider!

Einiges kannst du hier nachlesen:

https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

Und zu guter letzt gehe immer mit Beistand zum Termin § 13 SGBX

:icon_pause:
 
S

silka

Gast
Hast du irgendetwas schriftliches, dass du den Antrag abgeholt hast ?
Denn falls nicht, und du gibst den Antrag nicht heute noch ab (kann auch bei einer anderen Behörde sein), dann könnte es passieren, dass du für den Monat Januar keine Leistungen bekommst.
Denn Leistungen bekommt man ab dem Monat, in dem man den Antrag gestellt hat.
Die TE war am 17.1. im Jobcenter. Da hat sie den Hauptantrag ausgehändigt bekommen nach 6 Std. Wartezeit.
Also ist es im System vermerkt, denn keiner dort gibt mal eben den Hauptantrag so übern Tresen.

In meinem JC ist es so organisiert:
Der Empfangstyp muß meine Abgabe ins System eintragen und druckt mir diesen Eintrag aus. reicht mir als Quittung.

Selbst, wenn die TE keine Quittung hat, er hat am 17.1.(also für Januar 2013) den Antrag gestellt.

Bitte keine Panik verbreiten---:icon_kinn:
 

alexander29

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
1.527
Bewertungen
373
Die TE war am 17.1. im Jobcenter. Da hat sie den Hauptantrag ausgehändigt bekommen nach 6 Std. Wartezeit.
Also ist es im System vermerkt, denn keiner dort gibt mal eben den Hauptantrag so übern Tresen.

In meinem JC ist es so organisiert:
Der Empfangstyp muß meine Abgabe ins System eintragen und druckt mir diesen Eintrag aus. reicht mir als Quittung.

Selbst, wenn die TE keine Quittung hat, er hat am 17.1.(also für Januar 2013) den Antrag gestellt.

Bitte keine Panik verbreiten---:icon_kinn:

Und falls es nicht im System vermerkt ist ?
Dann gibt es für Januar kein Geld.
Und natürlich gibt es Anträge ohne weiteres, also ohne Angabe von Namen etc.

Da aber keiner weiss, wie das abgelaufen ist, ob etwas vermerkt worden ist oder nicht, ist es sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, ob der Antrag nun heute abgegeben werden sollte oder nicht.
 
S

silka

Gast
Und falls es nicht im System vermerkt ist ? Dann gibt es für Januar kein Geld.
Da aber keiner weiss, wie das abgelaufen ist, ob etwas vermerkt worden ist oder nicht, ist es sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, ob der Antrag nun heute abgegeben werden sollte oder nicht.
Nein, das sehe ich anders, nachdem, was hier von der TE geschrieben wurde.
Lies nochmal nach im Beitrag #1, dort ist lesbar, daß sie im System erfaßt ist. wie das abgelaufen ist, ist auch lesbar.
Es gibt sowieso heute kein Geld aufs Konto. Lies doch bitte.
Es gibt morgen hoffentlich Vorschuß.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
§ 88 SGG

(1) Ist ein Antrag auf Vornahme eines Verwaltungsakts ohne zureichenden Grund in angemessener Frist sachlich nicht beschieden worden, so ist die Klage nicht vor Ablauf von sechs Monaten seit dem Antrag auf Vornahme des Verwaltungsakts zulässig. Liegt ein zureichender Grund dafür vor, daß der beantragte Verwaltungsakt noch nicht erlassen ist, so setzt das Gericht das Verfahren bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Frist aus, die verlängert werden kann. Wird innerhalb dieser Frist dem Antrag stattgegeben, so ist die Hauptsache für erledigt zu erklären.
(2) Das gleiche gilt, wenn über einen Widerspruch nicht entschieden worden ist, mit der Maßgabe, daß als angemessene Frist eine solche von drei Monaten gilt.


Antrag ALG 2 wie lange "Bearbeitungszeit" ?

Theoretisch also 6 Monate nach dem o.a. § PLUS Verfahrensdauer der Bescheidungsklage beim Sozialgericht.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.149
Bewertungen
18.356
§ 17 Ausführung der Sozialleistungen

(1) Die Leistungsträger sind verpflichtet, darauf hinzuwirken, daß

1.jeder Berechtigte die ihm zustehenden Sozialleistungen in zeitgemäßer Weise, umfassend und zügig erhält,

SGB 1 - Einzelnorm

Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I

Bedarfsgemeinschaftsnummer:




Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Folgeantrag am xxxxx für Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch mit allen erforderlichen Unterlagen bei Ihnen eingereicht. Leider kann bis zum heutigen Tag keinen Zahlungseingang verzeichnen. Auch fehlt der dazugehörige Leistungsbescheid. (gegebenenfalls streichen).

Aus diesem Grund beantrage ich einen Vorschuss (Barauszahlung) auf die zu erwartenden Leistungen gem. § 42 SGB I.
Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich weder die Miete bezahlen kann, noch über irgendwelche Mittel zur Ernährung verfüge. Deshalb ist meinem Antrag sofort statt zu geben. Eine Kopie meines letzten Kontoauszuges anbei.

Mit freundlichen Grüßen

:icon_pause:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Netter Papiertiger..... fauch! Am Anfang habe ich das naiv auch 1:1 geglaubt....

Den kann man hundertmal vorbeten (an der Klagemauer des JC/SG)..... ändert schlichtweg nichts.

Andere Lachnummern finden sich ja auch im SGB I.... Beratungspflicht, Hinweispflicht, Auskunft........ alles sehr undefiniert....

Natürlich ohne "Sanktionen" wenn Leistungsträger dagegen verstossen...


§ 88 SGG gilt auch für den § 42 SGB I .......


Bei Notlage "hilft" nur ein sozialgerichtliches Eilverfahren...
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.149
Bewertungen
18.356
Netter Papiertiger..... fauch!
werde jetzt nicht zurück.....nee


Öhmm, du hast ja mit der Abfolge im rechtlichen Sinne vollkommen recht, aber ich habe nicht
ohne Grund nach dem Alter gefragt, das ganze ist kein Spaziergang und dieser Eindruck
kann schnell entstehen.

Wenn es nicht zur Vorschussauszahlung kommt, dann der Gang zum SG, bei Notlage.

Also abwarten und.........
:icon_pause:

bis sich Lissa meldet.
 

Lissa

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Januar 2013
Beiträge
2
Bewertungen
0
Die nennen das Bearbeitungsdauer.

Ja nur das die noch nix bearbeiten^^.

Den Antrag hätte man auch aus dem Internet holen können einschl. aller Anlagen zu Vermögen, Einkommen usw.

Nee aus irgendeinem Grund sollte ich unbedingt den ausfüllen, den ich ausgehändigt bekomme, hatte ja den alten dabei, der schon fertig war...

Dein Antrag gilt als gestellt. Also hast du grundsätzlich Anspruch ab dem 1.1.2013.

Ja die SB meinte das ich das Geld dan, wenn der Antrag durch ist auch rückwirkend ab Januar bekomme, was mir zum jetzigen Zeitpunkt aber recht wenig nützt!

Heute wirst du wohl kein Geld auf dem Konto haben, aber einen Vorschuß solltest du dir heute noch holen, spätestens morgen.

Das ist leichter gesagt als getan, muss ab Montag ja schon in eine "Aktivierungsmaßnahme" von 8 bis 17 Uhr und nächste Woche Montag und Dienstag ist das JC geschlossen (Feiertag & Betriebsversammlung) also wieder nix mit Geld.

Denn die ver***en dich nach Strich und Faden.

Ja den Eindruck hab ich mittlerweile auch, deshalb mein Thread. :icon_evil:

Also bitte begib dich direkt dorthin, gehe nicht über LOS und verlange dort einen auskömmlichen Vorschuß.
Das ist gesetzlich hier geregelt:
§ 42 SGB I*Vorschüsse
D.h. du hast Anspruch dem Grunde nach, es dauert mit der Bearbeitung und genau DESWEGEN hast du auch Anspruch auf Vorschuß.
Sofort und in Bar oder Barscheck.
Dazu solltest du dir bitte nochmal Zeit nehmen, dort den formlos schriftlich formulierten Antrag mitnehmen, deinen aktuellen Kontoauszug und dann dort sicherlich mehrfach, aber höflich diesen Vorschuß verlangen.
Du hast das Recht dazu und Vorschüsse können als Bargeldleistung oder als Barscheck ausgegeben werden.
Sofort!!
Wer dir schließlich erzählt, man würde das Geld gleich anweisen, der ver***t dich schon wieder.
Im JC wird dann ein Formblatt-Vorschußantrag ausgefüllt, den unterschreibst du und wartest auf die Auszahlung.
Laß dich nicht von dem---spätestens 1 Monat--- im Gesetz verunsichern. Sofort heißt das für dich..

Okay, ja das mit dem Vorschuss hab ich bei Google schon gefunden, allerdings weiss ich noch nicht, ob die den Vorschuss wirklich sofort vor ort gewähren müssen oder ob die mich da wieder mit nem Termin (der dan natürlich wieder frühestens in 4 Wochen ist) abspeisen.

Das nächste Problem wäre dan, das die keinen selbstgeschriebenen Antrag annehmen, dafür müsse man das Formular vom JC ausfüllen, was SB mir aber nicht vor der prüfung geben könne...

Trotzdem selber schreiben und abgeben ?
Was wenn die den nicht annehmen oder der danach kommentarlos in die Tonne wandert ?

Wo wohnst du denn jetzt?
Mußt du nicht auch Miete bezahlen?

Ich wohne jetzt seit mehreren Monaten wieder bei meiner Mutter, hatte bereits im Juli den Antrag auf ALG 2 gestellt (weil mein ALG 1 bis September ging), Ergebniss war, das mir und meiner Mutter jeweils 16 € hätten zugestanden vorausgesetzt, das wir beide dan an allen Maßnahmen etc. teilnehmen (Bedarfsgemeinschaft?!?), was für meine Mutter nicht in frage kam und für die läppigen 16€ haben wir den Antrag dan Wiederrufen.

Es hieß dan ich könne am Januar den Antrag nochmal stellen und würde dan Leistungen bekommen.

Laß dir bitte keine Lebensmittelgutscheine oder 50,-€ aufschwatzen.

Wie viel wäre da den angemessen ?

Hast du irgendetwas schriftliches, dass du den Antrag abgeholt hast ?
Denn falls nicht, und du gibst den Antrag nicht heute noch ab (kann auch bei einer anderen Behörde sein), dann könnte es passieren, dass du für den Monat Januar keine Leistungen bekommst.
Denn Leistungen bekommt man ab dem Monat, in dem man den Antrag gestellt hat.

Also ich habe bekommen:

4 Januar:

Vorsprachezettel, mit Datum, der 2 Wochenfrist zur erneuten Vorsprache und den Mitzubringenden Unterlagen.

Die EGV von der AV & die Unterlagen für die Maßnahme vom 4-8 Februar.

17 Januar:

Antrag für Regelbedarf, mit Datum & Unterschrift des SB, Anträge für Unterkunft, Vermögen etc.

30 Januar:

Schreiben mit dem neuen Abgabetermin & aufzählung der noch fehlenden Unterlagen.

Also habt ihr keine Kopie von dem Mietvertrag/Nebenkostenabrechnung, bitte immer eine
Kopie erstellen für die Zukunft, das ist wichtig!

Die wollen das Original vorgelegt bekommen und selbst kopieren, eine Kopie könnte der Anwalt auch per Fax oder Mail vom Gericht anfordern, aber so müssen wir warten, bis die Unterlagen zurück kommen, bisher gibts aber noch nichtmal das Scheidungsurteil, ich denke also nicht, das die Unterlagen bis zum nächsten Termin da sind.

Nächste Frage wie alt bist du, offensichtlich wohnst du bei deiner Mutter?

Ich bin Jahrgang 87, ja wohne jetzt übergangsweise wieder bei meiner Mutter, weils damals hiess, mir würde kein Wohngeld etc. zustehen.

Das Schreiben vom Abgabetermin vom 30.01.13 bitte gut aufheben wird ggf. noch gebraucht!!!!!!!!!
Das ist deine Bestätigung das du den Antrag dort abgeben wolltest, das die Unterlagen
fehlten ist kein Grund den Antrag nicht anzunehmen bzw. dir wieder mitzugeben.

Ja, ist alles abgeheftet.

Die SB sagte mir, das der Antrag nur komplett abgegteben werden könne, weil es nicht möglich ist dan noch Unterlagen nachzureichen und wenn die Unterlagen für Unterkunft fehlen, würde auch rückwirkend keine gezahlt ?!? :icon_kinn:


Zum Thema EGV die hast du unterschrieben, ohne zu prüfen, leider!

Da steht garnichts drin, nur eine Seite in der steht:
Mit den nachstehend aufgeführten Verpflichtungen und Leistungen wird folgendes Ziel verfolgt:

Aufnahme einer Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt. (Versicherungspflichtige Vollzeitstelle sagte die AV mir.)

Teilziel:

-Maßnahme zur Aktivierung

Zu ihren Mitwirkungspflichten der Veranstaltung zählen:

- einhaltung der mit dem Träger vereinbarten Termine
- aktive Mitwirkung bis zum Ende der Veranstaltung

Plus 3 Beiblätter mit der Überschrift: "Allgemeine Rechtsfolgenbelehrung zum SGB II"

Die AV meinte sobal ich einen AV zugeteilt bekomme würde dieser mit mir eine neue EGV vereinbaren...

Hätte ich besser nicht Unterschrieben sollen ???

Einiges kannst du hier nachlesen:

Und zu guter letzt gehe immer mit Beistand zum Termin § 13 SGBX

Ich hab nur leider keinen der sich damit halbwegs auskennt.

Antrag ALG 2 wie lange "Bearbeitungszeit" ?

Theoretisch also 6 Monate nach dem o.a. § PLUS Verfahrensdauer der Bescheidungsklage beim Sozialgericht.

Na super... spätestens in 6 Monaten bekomme ich Geld, gut zu wissen. :icon_mued:

Eine Kopie meines letzten Kontoauszuges anbei.

Das werde ich aber ganz sicher nicht tun. :icon_twisted:

Netter Papiertiger..... fauch! Am Anfang habe ich das naiv auch 1:1 geglaubt....

Den kann man hundertmal vorbeten (an der Klagemauer des JC/SG)..... ändert schlichtweg nichts.

Andere Lachnummern finden sich ja auch im SGB I.... Beratungspflicht, Hinweispflicht, Auskunft........ alles sehr undefiniert....

Natürlich ohne "Sanktionen" wenn Leistungsträger dagegen verstossen...

Zweiklassengesellschaft halt. :icon_dampf:

Bei Notlage "hilft" nur ein sozialgerichtliches Eilverfahren...

Das dauert aber auch gute 4 Wochen... :icon_kotz:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten