Anträge auf LTA, Rehabilitation und so weiter wurden abgelehnt. Sind ein schwieriger Lebenslauf und seine Konsequenzen schmälernd für den Erfolg? (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Maritimer78

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Hallo zusammen,
nachdem ich mich hier eingelesen habe, poste ich einen kurzen Ablauf von Ereignissen, Anträgen usw..
was Soll man da noch machen?
Ablauf

10 Jahre Traumatisierung (7tes bis 17tes Lebensjahr)

20 Jahre immer wieder auftretende mittelschwere bis schwere Depressionen

häufige Stellenwechel-auch aus sehr üppig dotierten Positionen

Selbständigkeit(en) eingestellt bzw. einstellen müssen (externer Faktor)

häufige Zeiten der Arbeitslosigkeit. Außer Leistungen wurden alle Anträge auf Erstausbildung, Berufsausbildung. Umschulung als Ersatz von Erstausbildung abgelehnt. Keine Maßnahmen wie Bewerbungstraining etc..

2014 Burn Out akut, nach längerer Anstellung mit 60+ Stundenwoche

2015 Bandscheiben OP, AU dann nach kurzen Arbeitsversuchen arbeitslos

2016 LTA Antrag

2017 erstmalige Bearbeitung LTA

2017 Feststellungsmassnahme. Sofortige psychosomatische Behandlung und Reha angeraten im Gutachten.

2017 Antrag Reha

2018 Begutachtung SmD. Dauer beider Untersuchungen ca. 10-15 Minuten, nach 1 Stunde Wartezeit

2018 Ablehnung Reha.

2018 Widerspruch und dann Klage. Sowie behelfsweise Antrag Umschulung. Ablehnung Umschulung. Die jeweiligen Begründungen widersprechen sich inhaltlich.

2018 Antrag Anerkennung einer Behinderung

2019 Krankenhaus 2x. Weitere Therapie wegen PTBS und Folgestörungen

2019 Rückzug Klage und Anträge Reha bzw. Umschulung.

2019 Antrag EMR. Antrag gem. OEG. Strafanträge gegen Täter (endlich, auch wenn bewiesen leider alles verjährt)

2019 Mitteilung Antrag auf Anerkennung einer Behinderung abgegeben an Versorgungsamt wegen OEG Antrag; nach 7 Monaten erfolgter(loser) Bearbeitung

2020 Klage wegen EMR nach sehr gut begründetem Widerspruch...
Außer ALG2 keine Leistungen seitens der DRV oder sonst einer Behörde / eines Amtes erfolgt.

Nur mal so als Beispiel wie schief Dinge laufen können.
Ich habe die mir gegenüber ausführlich gemachten Schilderungen, auf die sachlichen Dinge reduziert. Die ganze Sache, wenn sie nicht so hässlich wäre, müsste man als Tragödie eigentlich verfilmen.
 
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grün_fink

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Wie erfolgreich waren denn die Krankenhausaufenthalte im letzten Jahr?
Haben die da irgendwas zu deinem Zustand und deiner Prognose geschrieben?
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag @Maritimer78 und :welcome:

Bitte sei so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als PTBS, EMR, ALG2 und erstmal Pech gehabt, oder was kann helfen?

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, also jetzt noch gute 30 Minuten.

Ein ganzer Satz bzw. vollständig formulierte Frage vermitteln dem Thema mehr Aufmerksamkeit und klingen als Überschrift auch freundlicher - soviel Zeit sollte also übrig sein.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als 11 Worten rein ...und bitte keine Abkürzungen


Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:

Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...

Und schau bitte auch in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Danke für deine Mitwirkung und ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum..
 

Maritimer78

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Wie erfolgreich waren denn die Krankenhausaufenthalte im letzten Jahr?
Haben die da irgendwas zu deinem Zustand und deiner Prognose geschrieben?
Dafür, dass es die ersten stationären Behandlungen von längerer Dauer waren, im sozialen Sinne gut. Therapeutisch ein Anfang mit vielen (u.a. finanziellen) Hindernissen. Dringend weitere TP/VT angeraten. Arbeitsunfähig entlassen. Derzeit ohne festen Psychiater, Psychologen oder Therapeuten; Stadt mit langen Wartelisten/Aufnahmestopps.
Keine Prognosen, da es psychosomatische Akutkliniken waren.
 
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grün_fink

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Das sieht so aus, als ob du nur von einer Behörde zur nächsten geschoben wirst und keiner etwas mit deiner Problematik anfangen kann, oder jedem das, was er zahlen muss/soll, zu teuer und/oder zu wenig erfolgversprechend ist.

Um genauer etwas dazu schreiben zu können, müsste man etwas mehr wissen, mit welcher Begründung jeweils die Leistungen abgelehnt wurden.

Was meinst denn du, was dir aktuell helfen könnte, außer mehr "Klarheit" in den Behördensachen samt der damit verbundenen Sicherheit?
 

Maritimer78

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Vielleicht hat ja hier, oder grundsätzlich, jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Oder weiss an wen man sich sonst wenden kann.
Die Ablehnung der Reha war die Arbeitsfähigkeit von bis zu 6 Stunden und die Notwendigkeit einer psychosomatischen Behandlung.
Die Ablehnung der Umschulung die Arbeitsunfähigkeit von mehr als 6 Stunden und die Notwendigkeit einer psychosomatischen Behandlung; ganz grob formuliert.

Ausserdem wurden sämtliche Leitlinien einer Begutachtung nicht eingehalten, die untersuchende Orthopädin war keine Fachärztin und auf die jeweils wohl formulierten Widersprüche wurde inhaltlich nicht eingegangen.

Ich denke der Beantragungsweg ist, wenn man von der fachlichen Hilflosigkeit mal absieht, imGanzen ok.
Was in den Jahrzehnten davor schief gelaufen ist, mag in der Gesamtbetrachtung des Falles vor dem SozGer relevant sein.
 
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grün_fink

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Warte mal, was die anderen dazu schreiben, die sind bei sowas besser wie ich, einige richtig gut.
Mir fällt nur auf, dass alle beteiligten Behörden auf Behandlung abstellen.
 

saurbier

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Um da überhaupt was zu raten oder gar sagen zu können müßte man schon ein wenig mehr wissen, insbesondere das Alter, denn vieles ist inzwischen davon abhängig.
 
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