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Anti-Bertelsmann-Kongreß in Frankfurt am Main

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Gast
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#1
Ver.di geht stiften
Anti-Bertelsmann-Kongreß: Gewerkschaft hat Kooperation mit Konzern auf Eis gelegt. Resolution gegen reaktionären Think-Tank aus Gütersloh

Von Gitta Düperthal

»Du bist Deutschland« – Eine Kampagne aus dem Hause Bertelsmann
Foto: Maurice Weiß

Es herrschte Aufbruchstimmung am Samstag beim Anti-Bertelsmann-Kongreß in Frankfurt am Main. »Endlich merkt man, daß man mit seiner Weltsicht nicht allein ist«, bemerkte ein Sozialarbeiter aus Mannheim. Und als am Ende eine gemeinsame Resolution der Teilnehmer wegen einer ungenauen Formulierung scheitern sollte, meldete sich wütend eine Frau aus den hinteren Reihen: »Ich habe hier nicht meinen Samstag geopfert, um ohne Ergebnis aus dem Saal zu gehen!« Das überzeugte.

Nicht gemeinnützig

Mehr als 200 Diskutanten einigten sich auf drei Forderungen gegen den Konzern. Erstens: Der Bertelsmann- Stiftung ist ihre Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Zweitens: Parteinahe politische Stiftungen, Gewerkschafter und Verbände werden aufgefordert, die Kooperation mit der Bertelsmann- Stiftung zu beenden. Drittens: Die Hochschulrektorenkonferenz, Hochschulen, universitäre Einrichtungen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen ihre Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung sowie den mit ihr assoziierten Einrichtungen und Forschungsprojekten (zum Beispiel Centrum für Hochschulentwicklung, Centrum für angewandte Politikforschung, Centrum für Krankenhausmanagement) einstellen.


Lehrer, Arbeiter, Studenten, Ärzte, Personalräte aus Kliniken, Ein-Euro-Jobber – die Teilnehmer waren aus den unterschiedlichsten Branchen und quer durch alle gesellschaftlichen Schichten zusammengekommen, um sich über die neoliberalen Machenschaften der Bertelsmann-Stiftung zu informieren und Gegenstrategien zu entwickeln. Ebenso vielschichtig war die Kritik an dem Bertelsmann-Konzern und seiner Rolle als reaktionärer Think-Tank, der zum Beispiel die Einführung der Hartz-Gesetze und von Studiengebühren propagandistisch begleitet hat. ...
http://www.jungewelt.de/2007/10-29/036.php
 

Jenie

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#2
jou endlich ich hoffe das setzt sich ganz schnell durch
 
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#4
Klasseideen und Aktion.
Wer kann muss boykottieren und argumentieren, wo und wann er nur kann, gegen diese Biedermannfaschisten im Aufklärungskostüm und -maske.
 

Kaulquappe

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#5
Endlich :icon_daumen::icon_daumen:

Eine internationale Vernetzung sei vonnöten, um der »totalitären Propaganda« der Stiftung machtvoll entgegenzutreten, die Auslandseinsätze, Aufrüstung und Militarisierung befürworte, so die Gewerkschafter. Stefan Roski vom Bund Demokratischer Wissenschaftler (BdWi) konstatierte, beim Konzern sei »eine gewisse Nervosität« ausgebrochen. Es gelte, jetzt den Anti-Bertelsmann-Protest in die Intellektuellen- und Künstlerszene hinein zu tragen: »Damit diese Leute künftig dort nicht mehr zum Besuch antreten«.
 

Jenie

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#6
wenn nun endlich die anderen auch nicht mehr mitspielen in Deutschland kann es wohl mal endlich was werden. Immer mehr stellen sich dann auf die seite der Arbeiter und Hartzer das wird stärke bringen und lässt mich hoffen das das Volk vollends aufwacht und endlich aufsteht.
 
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  Th.Starter/in   
#7
Über die Strategien der Bertelsmann-Stiftung

"Und die nächsten Pläne für Bildungsgebühren für Sekundarstufe II und I liegen bereits in der Schublade."
:eek: *luftschnapp*
Inland
Es braucht Zeit, damit Falsches zu Wahrem wird
Neoliberalismus hat einen Namen

Von Erich Katterfeld

Nach ihrem Coup mit der Einführung von Studiengebühren gelungen, ausgedacht und durchgesetzt vom „Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE)" – einer Bertelsmann-Stiftungs-Organisation im Zusammenwirken mit der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz, liegen die nächsten Pläne für Bildungsgebühren für Sekundarstufe II und I bei der Bertelsmann-Stiftung bereits in der Schublade.

Die Bertelsmann-Stiftung ist Eigentümerin des Bertelsmann-Konzerns. Der Konzern besitzt marktbeherrschende Teile der bundesdeutschen Presse, des Privatfernsehens und des Büchermarktes. Der Stiftung gehört über 75% des Konzerns. Der Rest ist im Besitz der Familie Mohn. Die Familie Mohn stellt 50% des Stiftungsrates. Für die Freiheit der Meinungsbildung im Lande hat dies Folgen.
...
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11680
und hier der Aufruf
Aufruf gegen Bertelsmann 2007


Keine Zusammenarbeit mit Bertelsmann!

Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Bertelsmann-Stiftung!

Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und manageriellen Motivationstechniken zu unterwerfen.

Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein. ...
http://www.anti-bertelsmann.de/2007/AufrufBertelsmann2007.html
 

mercator

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#8
Immer mehr stellen sich dann auf die seite der Arbeiter und Hartzer das wird stärke bringen und lässt mich hoffen das das Volk vollends aufwacht und endlich aufsteht.
Ja, langsam kann man fast hoffen. Es beginnt, sich etwas zu ändern (die SPD meine ich hier ausdrücklich nicht). Viele glauben diesen neoliberalen Scheiß nicht mehr. Wer ein wenig mit offenen Augen durch die Welt läuft, stellt zwangsläufig fest, dass dieser Wirtschaftsliberalismus und der blinde und blöde Glaube an den Markt immer mehr Armut schafft. Nicht nur in Deutschland.
 

Jenie

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#9
Meine Güte was haben die alles in der Hand oder wer hat sie in der Hand das sie sich trauen uns so zu belügen!
Irgendwo ahnte es man ja immer meinte es zu wissen und jetzt wo es immer mehr so offentsichtlich wird ist es trotzdem unfassbar.

Ich hoffe das sie alle drankriegen die das verschuldet haben und verschulden...
 
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#10
es ist dringend an der Zeit sich gerade auch an die CDU/CSU WählerInnen zu wenden

Ich denke die einzige Wählergruppe, die das noch so richtig "affengeil" findet sind die der FDP. Da ist einfach Hopfen und Malz verloren

Aber ich bin fest! davon überzeugt, dass sehr viele konservative Wähler und Wählerinnen regelrecht entsetzt wären, wenn die erfahren und endlich mal begreifen, wer ihnen da mittlerweile Honig ums ... schmiert

Die CDU/CSU kommt bei dieser katastophalen Politik viel zu ungeschoren davon

das Motto der nächsten Wahl muss wirklich lauten:

geht alle Wählen
Wählt von mir aus die Tierpartei, wenn ihr der Linken keine Chance geben wollt, aber Straft verdammt noch mal die Neoliberalen und Rechten AB!!! die dieses Land, diese Gesellschaft systematisch umbauen und zerstören !!!
 
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Gast
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#11
Prima!

geht alle Wählen
Wählt von mir aus die Tierpartei, wenn ihr der Linken keine Chance geben wollt, aber Straft verdammt noch mal die Neoliberalen und Rechten AB!!! die dieses Land, diese Gesellschaft systematisch umbauen und zerstören !!!
Das ist ein guter Aufruf !
 

Hartzbeat

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#12
Stimme zu, absolute Priorität - Neoliberale, CDU und "Rechts"vertreter aller Coleur zu verhindern!

H:icon_klarsch:rtzbeat
 

Kaulquappe

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#13
Wählt von mir aus die Tierpartei, wenn ihr der Linken keine Chance geben wollt, aber Straft verdammt noch mal die Neoliberalen und Rechten AB!!! die dieses Land, diese Gesellschaft systematisch umbauen und zerstören !!!
Vorsicht mit "Tierparteien"! Einige "Tierorganisationen" sind in Wirklichkeit alles andere als das, viele werden von Rechten geführt. Es gab vor Jahren eine ganze Ausgabe der Zeitung "Natur" oder wie die hieß, die ebendieser Thematik gewidmet war.

Es gibt wahrscheinlich auch noch die Frauenpartei, die man wählen kann, wenn man nicht Die Linke wählen wollen sollte.
 
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