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karin1961

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#1
Mein Sohn wohnt seit August 2005 bei seiner Freundin in Bayern. Ich lebe in NRW. Er ist bis zum 01.04.06 bei der Bundeswehr gewesen und hat sich dann Ausbildungsplatzsuchend gemeldet. Dort sagte man ihm er hätte keiner Ansprüche auf ALG. Heute habe ich erfahren, dss er diesen Antrag nur hätte woanders stellen müssen. Z.Zt. macht er einen Weiterbildungslehrgang und bekommt dafür kein Geld. Ab Oktober kann er dann dort für 350 EURO im Monat arbeiten. Gleichzeitig beginnt im OKtober sein Studium. Sein Vater zahlt keinen Unterhalt mehr, seit mein Sohn zum Bund ging. Ich selber bin alleinerziehend mit 2 weiteren Kindern, habe allerdings etwas gespartes. Im kommenden Monat bezieht mein Sohn seine erste eigene Wohnung zusammen mit seiner Freundin, die ebenfalls erst ab Oktober studieren wird. Macht es Sinn einen Antrag auf ALG II für die Zeit bis Oktober zu stellen? oder wird mein Gespartes voll angerechnet? WIe gesagt, er ist bereits vor einem Jahr ausgezogen und hat bisher von seinen Ersparnissen gelebt. Nun kommen aber MIete und Kation etc auf uns zu. Bafoeg wird er erhalten, aber die Monate müssen ja überbrückt werden. Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.
Vielen Dank
 

Arco

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#2
... also ich meine das unabhängig ob er Anspruch auf Alg1 hat oder nicht, er dann auf jeden Fall gleichzeitig den Antrag auf Alg2 hätte stellen können.

Denn auf Alg2 hätte er auf jeden Fall den Anspruch wenn er mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kann :pfeiff:

Wenn er nicht bei Muttern wohnt, dann hast du nichts mit ihm zu tun.

Da fällt mir aber nochwas ein, wann hat er dann den Antrag auf Alg1 gestellt und wann wurde ihm dies abgelehnt ? ?

Eigentlich wenn ich da so richtig sehe, hätte er dann "automatisch" von dem AA weitergeleitet werden müssen (Stichtwort Beratung) und das Datum des Alg1 - Antrages/Meldung wäre auch das Datum für Alg2 gewesen ......

Nochwas, dann ist er seit April nicht mehr krankenversichert ? ? ? oder wie .....
 

karin1961

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#3
Hallo, danke für deine schnelle Rückmeldung.
Er war sofort am 01.04.06 beim Arbeitsamt und dort hat man ihm gleich gesagt, er hätte keinen Anspruch auf Geldleistungen. Krankenversichert ist er über meine Familienvrsicherung, die brauchten nur die Meldenummer vom Arbeitsamt. Kindergeld bekommt er auch wieder.

Wieso habe ich nix mehr mit ihm zu tun? Wenn ich google finde ich immer wieder, dass bei U25 jährigen die Eltern wieder aufkommen müssen. Unterhalt kann ich keinen zahlen, aber da ja wohl auch alle Ersparnisse angegeben werden müssen..... Oder ist der Unterschied, dass er bereits vor Februar 2006 zu seiner Freundin gezogen ist? Für mich ein zimliches Durcheinander... leider.... Ich möchte ihn natürlich so weit es geht unterstützen fände es aber auch toll, wenn wir auch einmal etwas von Vater Staat bekommen würden. Die Einrichtung der Wohnung ist schon teuer genug, gebrauchtes von mir kann ich ihm leier nicht geben, da ein Transport über 660 km auch ziemlich teuer käme.
 

Arco

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#4
.. also karin :stern: :stern:

ohne deine Zahlen zu kennen (Sparstrumpf :pfeiff: ), aber mit 2 weiteren Kindern kann man dir wohl nicht viel, oder sogar nichts passieren.

Du wohnst in NRW und dieser Sohn in Bayern (wohnungsmäßig gemeldet ?) mit eigener Wohnung (incl. Freundin).

Somit ist er seine eigene BG und hat in dieser Hinsicht nichts mit dir zu tun. (Oder ist er polizeilich noch bei dir gemeldet - dann haben wir evtl. eine andere Lage)

Wenn das so ist, dann sollte er in Bayern den Antrag auf Alg2 stellen ! !

Hat er dann seine Meldung beim AA auch schon in Bayern gemacht ? ?

Leider ist seitdem (Meldung April beim AA) schon zu viel Zeit verstrichen (1 bis 3 Monate Frist ?) um mit dem damaligen Meldedatum schon die Zeit für Alg2 beginnen zu lassen. Die hätten ihn eigentlich zu Alg2 weiterleiten müssen - falsche Beratung ! ! !

Also Antrag stellen, wobei er dann aber den Kampf mit der eheähnlichen BG führen muß in Bayern .....

Ja alles nicht so einfach ;) ;)
 

karin1961

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#5
Ja, er ist bereits seit August 2005 in Bayern gemeldet. Er wohnt z.Zt. noch bei den Eltern seiner Freundin.
Sein Vater zahlt keinen Unterhalt mehr, da mein Sohn ja eigentlich selber arbeiten müßte. Hat er auch versucht aber als Zugereister ist esnicht einfach. Daher war er froh eine Weiterbildung zu bekommen mit einem anschließenden Jahresvertra af 350 EURO-Basis. So dass er neben dem Studium auch etwas dazu verdient. Wie gesagt ab nächsten Monat dann in seiner ersten eigenen Wohnung. Leider finde ich nichts im Internet über die Höhe der Ersparnisse der Eltern. und ob die erst aufgebraucht werden müssen. Vielleicht gibt es ja irgendwo diese Anträge oder Berechnungen online. Also den Hautantrag hab ich gefunden, aber nicht de, den die Eltern ausfüllen müssen. Im Bafög zählt nämlich nur das Einkommen und da bin ich nicht unterhaltspflichtig. Klar könnte ich mein jahrelang mühsam Erspartes für die nächsten Monate meinem Sohn überlassen, denn ich denke das Bafög auch eine ziemliche Bearbeitungszeit braucht. Dachte halt nur irgendwo müßte ihm ja auch mal was vom Staat zustehen. Rückwirkend wollten wir auch keinen Antrag mehr stellen, wir wären schon froh , wenn er die nächsten beiden Monate etwas bekäme, so müßte ich nicht an meine Rücklagen.
 
E

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#6
Schau mal hier:

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=8910

Das dürfte auch für deinen Sohn zutreffen.

Hat dein Sohn einen Beweis oder Zeugen für das Gespräch, in dem er sich arbeitssuchend gemeldet hat? Wenn ja, sollte er einen Überprüfungsantrag stellen und auch die Wiedereinsetzung in den damaligen Stand beantragen. Denn die Beratung war, so wie du sie hier beschreibst, eindeutig falsch.

Am besten ist jedoch, er geht zu einem Anwalt und läßt sich beraten. Schon wegen der Unterhaltsansprüche.
 

karin1961

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#7
Hi, vielen <dank für deinen Tipp.

Mein Sohn hatte schon einen Anwalt eingeschaltet um den Unterhalt von seinem Vater überprüfen zu lassen. Leider hat dieser seit unserem Auszug im Jahr 1993 als Selbstständiger keinerlei Einkommen. Bis zum Ende der Schulausbildung hat er allerdings freiwillig Unterhalt für meinen Sohn gezahlt.
Der Anwalt hat vor kurzem vorgeschlagen eine Stufenklage zu erheben, da er noch nicht alle unterhaltsrelevanten Unterlagen meines Ex-Mannes erhalten hat.
Lt. Einkommenssteuerbescheinigung hat er aber nix. ( Ich weiß lächerlich...) , da ich aber z.,Zt, wenigstens noch Unterhalt für unsere andere Tochter bekomme, scheue ich eine Stufenklage, da mein Ex ja falls er damit durchkommt, dann auch nix mehr für meine Tochter zahlen wird. Ich lebe in einer Lebensgemeinschaft mit einer weiteren 4 Jahre alten Tochter und habe einen Halbtagsjob ( bereits seit meinem Auszug, so dass ich meinem Ex zumindest hier nicht auf der Tasche liege ). Ich bin im Moment hin-und hergerissen meinen Mann zu verklagen, habe hier aber echt Angst, da ich von meinem neuen Lebensgefährten nicht verlangen möchte auch noch alle Kosten für meine Tochter mitzubestreiten. Er tut eh schon viel für uns. Ich muss dazu sagen, dass mein Ex-Mann bisher immer irgendwie alles durchgeboxt bekommen hat. Er wohnt im eigenen Haus macht 2 - 3 mal Urlaub im Jahr fährt einen nagelneuen Wagen etc. bisher hat auch das Finanzamt nicht gefragt wie er das alles bezahlen kann und das seine Selbstständigkeit ja wohl eher ein Hobby ist. Die Unterlagen für den Bafög Antrag meines Sohnes hat mein Ex mir auch sofort zugeschickt. Sicher fände ich es auch besser, wenn mein Sohn statt Bafög noch Unterhalt erhalten würden, so müßte er später wenigstens nicht soviel zurückzahlen. Aber meine bisherige Erfahrung hat mich leider dazu gebracht zu glauben, wo viel ist kommt auch viel hin. Da gehören wir leider nicht zu.
 
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#8
Wenn dein Sohn volljährig ist, muß er selber die Dinge in die Hand nehmen.

Wenn du vermutest, dass dein Ex seinen Unterhalt mit Schwarzarbeit bestreitet, kannst du ihn bei der Gruppe Schwarzarbeit des Zolls anzeigen. Dann muß er seine Einkünfte offenlegen und kann sich auch vor Unterhaltszahlungen sicher nicht so einfach drücken.

Ich weiß, dass so etwas schwierig ist. Trotzdem solltest du den Weg nicht scheuen, insbesondere deswegen nicht, weil ja noch längere Zeit auch für die andere Tochter Unterhalt gezahlt werden muß.
 
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