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Anspruch leidensgerechter Arbeitsplatz

gelbeBlume

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Hallo liebes Forum,

nachdem Ihr mir bei meiner letzten Frage so gute Meinungen und Tipps gegeben habt, wende ich mich wieder. Bin etwas bezweifelt und brauche Hilfe.

Ich wurde aus der Reha entlassen mit dem Hinweis, es darf kein nur sitzender, stehender, gehender Arbeitsplatz sein. Mein Platz ist aber nur sitzend. Deshalb kamen auch meine Beschwerden. Bei meinem Chef habe ich einen leidensgerechten Arbeitsplatz beantragt. Zur Zeit habe ich noch Urlaub, da ich arbeitsfähig aus der Reha entlassen wurde. Am 10.6. muß ich wieder antreten, aber... mein Chef hat keinen Platz für mich wie im Attest angegen.

Jetzt möchte er das ich nen Aufhebungsvertrag unterschreibe. Es ist noch dazu zu sagen. Ich bin gleichgestellt und es ist ein befristeter Job bis 31.05.15 im öffentlichen Dienst.

Heute morgen haben wir telefoniert und wie gesagt, es geht um Auflösung. Möchte ich aber nicht, sondern arbeiten. Sagte, wenn er nichts für mich hat soll er mir kündigen. Geht nicht so einfach sagt er.

Was soll ich tun?????????????????

Ich werde natürlich nächsten Dienstag dort auftauchen und meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Warum soll ich kündigen oder was unterschreiben, wenn ich nicht möchte. Mir geht es auch nicht um Sperre wegen Arbeitsamt. Da ich ein Attest habe wäre dies kein Problem. Habe ich bereits mit der Leistungsabteilung geklärt.

Ich möchte einfach nur arbeiten.

Hilfe!!!!!!!!!!!

:danke::danke:

Lieben Gruß
gelbeBlume
 

Doppeloma

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Hallo gelbeBlume,

Ich wurde aus der Reha entlassen mit dem Hinweis, es darf kein nur sitzender, stehender, gehender Arbeitsplatz sein. Mein Platz ist aber nur sitzend. Deshalb kamen auch meine Beschwerden. Bei meinem Chef habe ich einen leidensgerechten Arbeitsplatz beantragt. Zur Zeit habe ich noch Urlaub, da ich arbeitsfähig aus der Reha entlassen wurde. Am 10.6. muß ich wieder antreten, aber... mein Chef hat keinen Platz für mich wie im Attest angegen.
um welche konkrete Tätigkeit geht es denn überhaupt und wie siehst du selber die vorhandenen betrieblichen Möglichkeiten, dass dir ein "leidensgerechter" Arbeitsplatz überhaupt zur Verfügung gestellt werden könnte ???

Ganz so einfach geht das nun nicht mit einem Antrag auf eine Arbeit wo man die Bedingungen des Reha-Berichtes erfüllt, der geht deinen Chef im übrigen gar nichts an oder hat der eine medizinische Ausbildung, dass der beurteilen könnte was da drin steht ???

Jetzt möchte er das ich nen Aufhebungsvertrag unterschreibe. Es ist noch dazu zu sagen. Ich bin gleichgestellt und es ist ein befristeter Job bis 31.05.15 im öffentlichen Dienst.
Was der möchte ist uninteressant, das verlangt er nur deswegen weil du gleichgestellt bist und er dich ohne Genehmigung des zuständigen Integrationsamtes gar nicht entlassen darf ... wenn du "freiwillig" das Feld räumst ist das natürlich was Anderes.

Heute morgen haben wir telefoniert und wie gesagt, es geht um Auflösung. Möchte ich aber nicht, sondern arbeiten. Sagte, wenn er nichts für mich hat soll er mir kündigen. Geht nicht so einfach sagt er.
Mir scheint, dass dir die Bedeutung der Gleichstellung überhaupt nicht bewusst ist, die hast du ja bekommen, damit du einen erhöhten Kündigungsschutz hast und es wäre die Aufgabe deines AG (ohne einen besonderen Antrag von dir) dafür Sorge zu tragen, dass es (wenn möglich) einen machbaren Arbeitsplatz für dich gibt ... :icon_neutral:

Dazu wird er allerdings schon wegen der Befristung des Arbeitsvertrages keine besondere Lust verspüren, denn die "Umgestaltung /Anpassung" eines Arbeitsplatzes kostet ja auch Geld ... also wäre es ihm lieber wenn du keine besonderen "Ansprüche" stellst oder einfach selber gehst ... ein Aufhebungsvertrag würde ihn sofort "erlösen" und deine Kündigung eben nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist.

Was soll ich tun?????????????????
Setze dich bitte mit dem zuständigen Integrationsfachdienst in Verbindung, ich hoffe die geben dir die notwendige Unterstützung, denn dafür sind die da ... den planmäßigen Ablauf deines Arbeitsvertrages können die allerdings auch nicht verhindern und eine Verlängerung des Vertrages wird es wohl unter den aktuellen Bedingungen kaum geben (können).

Ich werde natürlich nächsten Dienstag dort auftauchen und meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Warum soll ich kündigen oder was unterschreiben, wenn ich nicht möchte.
Das ist auch richtig so, sonst gäbe es einen Grund für eine "fristlose Entlassung" wegen Arbeitsvertragsverletzung, das würde zwar auch erst überprüft werden (vom I-Amt) aber da wissen sich die AG schon "zu helfen" ...

Die Frage ist eben zunächst, welche Tätigkeit in deiner Firma du aktuell überhaupt ausüben könntest, eine Arbeit bei der man nicht stehen /gehen oder sitzen muss, ist mir eigentlich nicht bekannt ... das schreiben die zwar gerne in die Reha-Berichte so rein, ist aber in der normalen Arbeitswelt gar nicht umzusetzen ...

Das interessiert aber die Reha-Klinik auch letztlich nicht besonders wie das dann bewerkstelligt werden soll, mit dem "leidensgerechten" Arbeitsplatz ... :icon_evil:

Mir geht es auch nicht um Sperre wegen Arbeitsamt. Da ich ein Attest habe wäre dies kein Problem. Habe ich bereits mit der Leistungsabteilung geklärt.
Ob das wirklich kein Problem wird, stellt sich auch bei der AfA erst heraus wenn man dann wirklich gekündigt hat, aus gesundheitlichen Gründen, bis dahin ist bei denen selten was "ein Problem" ... immer erst dann wenn man Geld von denen haben will ... zumindest früher als (eigentlich) notwendig, wo dein Vertrag doch ohnehin befristet ist ... :icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

gelbeBlume

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Hallo Doppeloma,

vielen Dank für Dein Feedback.

Also.... ich arbeite auf einer Zulassungsstelle. Und dort sitze ich wirklich nur. Immer schön aufs Knöpfchen drücken, der nächste Kunde kommt, dann werden alle Daten ins System eingegeben, wenn fertig kommt der nächste. Ich muß wirklich nicht aufstehen. Es gibt auch keine Ordner zum holen. Reine Sitzarbeit. Und für meinen kaputten Rücken die Hölle. Ich arbeite schon über zwanzig Jahre im Büro aber so was einseitiges habe ich noch nicht erlebt.

Mein Chef hat keine medizinische Ausbildung, aber von der Reha gibt es eine sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung (ist für AG) in der keine Diagnosen stehen sondern was ich tun bzw nicht tun darf. Wie eben Zwangshaltungen oder reines sitzen.

Im übrigen ist mir natürlich bewußt was eine Gleichstellung bedeutet. Beim letzten AG hatte ich bereits das Integrationsamt eingeschaltet, ohne Erfolg. Weil es für den Betrieb nicht umsetzbar war. Und nun sind es zwei Ämter. Wer sagt mir, das die nicht noch zusammenarbeiten :icon_wink:

Mir geht es eben auch da drum, ob ich so nicht mit einem besseren Zeugnis weg kommen würde. Falls die Kündigung nämlich durch das Amt bestätigt werden würde, sieht das nicht so toll aus im öffentlichen Dienst bekündigt worden sein und dann noch nen neuen Platz zu bekommen halte ich für unwahrschlich.

Klar, weiß ich das mein Vertrag nicht verlängert wird. Mir geht es aber auch drum Zeit zu überwinden und vielleicht doch noch nen guten Platz zu bekommen. Die Ämter finden meist immer ne gute Lösung. Natürlich für sich :icon_kotz:

Angeblich gibt es auch im Büro solch einen Job nicht wie im Reha-Bericht steht, aber ich sehe das anderst. Aber meine Meinung interessiert da wohl eher nicht.

Ich möchte einfach ein gutes Zeugniss. Weiß nicht, ob zu viel wollen in dem Fall nicht nach hinten los gehen kann....:confused:

Hab später Termin mit Anwalt.... Mal sehen....

LG
gelbeBlume
 

saurbier

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Hallo liebe gelbeBlume,

nun ja das mit dem Bedarfsgerechten Arbeitsbedingungen ist wohl bei vielen Rehaendlassungen so.

In meinem Entlassungsberichten stand auch immer drin - nicht dauerhaft sitzen / stehen / laufen im besonderen nicht in gebückter Haltung bzw. über Kopf arbeiten ist auszuschließen.

Schon 1998 sagte mir damals ein sehr feiner SB beim Arbeitsamt, am besten sie gehen zur NASA als Astronaut mir freischwebender Tätigkeit. Der Mann hatte damit schon recht, denn wie auch Doppeloma schreibt, solche Arbeitsplätze gerade für gelernte Metallarbeiter gibt es überhaupt nicht.

Aber bei dir als Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst (Kfz.-Stelle) dürfte es eigentlich nach den Arbeitsplatzbestimmungen der EU normaler Weise kein besonderes Problem sein.

Hierzu bedürfte es eigentlich nur einem Arbeitsplatz welcher modular aufgebaut ist bei welchem man im Stehen als auch im Sitzen arbeiten kann (Steh- Sitzpult).

Das dies im öffentlichen Dienst nicht möglich sein soll, verschließt sich mir leider, da gerade der öffentliche Dienst Behinderte bevorzug behandeln soll.

Ich würde da mal mit dem Integrationsdienst reden.

Selbst wenn du diese Arbeit nur noch befristet bis 31.05.2015 hast, dass ist ja immerhin noch fast ein ganzes Jahr.

Im übrigen kostet solch eine Ausstattung wahrlich kein Vermögen.



Gruß saurbier
 

Lilastern

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Da gibt es doch auch eine Kombination zwischen Schreibtisch und Stehpult.

Das hat eine Dame erzählt die hatte schwere Bandscheibenprobleme und das hat der Arbeitgeber ihr zur Verfügung gestellt.

Solche Hilfsmittel kann man doch auch über den Rententräger beantragen, wenn der Arbeitgeber nicht bereit ist anzuschaffen.

Diese Auskunft wurde in der Reha gegeben.
 

nik72

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Man könnte auch über einen ergonomischen Bürostuhl nachdenken. Und dass man sich etwas streckt und in der Pause etwas Gymnastik macht. Gibt es denn wirklich keinen Platz, an den man dort versetzt werden kann?
 

Anna B.

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Hallo,

ich hatte einen ähnlichen Job und habe von der DRV einen elektrisch höherverstellbaren Schreibtisch erhalten...

mit dem gesamten Schreibtisch konnten also sämtlich PC- und Telefonanlagen mit hochgefahren werden..ich konnte praktisch im Stehen arbeiten...

wenn ich dann nich tmehr stehen konnte, hab ich den Tisch wieder runtergefahren.

für diesen Schreibtisch genügt es einen formlosen Antrag an die DRV zu senden..am besten noch Kopie vom sozialmedizinischen Gutachten anbei..

und dann...dann kannst du weiterhin auf der Zulassungsstelle arbeiten..

niemals würde ich kündigen...öffentl. Dienst..da verlierst du zu viel, wenn du kündigst...

also...lass dich noch au schreiben und warte, bis der Schreibtisch eingetrudelt ist...

ich war sehr zufrieden damit...
 

Sani73

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Hallo,

wende dich mal ans zuständige Integrationsamt. Die vermitteln in solchen Fällen zwischen AG und AN und kucken ob man da nicht was machen kann.

Gruß
Sani
 

gelbeBlume

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Danke für Eure Antworten.

Ich hatte mir das auch so vorgestellt mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch oder ähnliches. Aber der Chef sagt, das geht nicht. Wir sind ein Kundenorientierter Service-Center und die Kunden haben beim Sachbearbeiter zu sitzen und nicht zu stehen. Zumal manche Vorgänge wirklich lange dauern. Und in welcher Pause Gymnastik machen?????? Ich arbeite ja nur Teilzeit. Und zwei Stunden reines sitzen ist schon die Hölle für mich.

Er sagte, wenn ich woanderst im Einsatz wäre (normales Büro) wäre es kein Problem. So... und das mit der Umsetzung ist auch nicht so einfach. Ich bin ja "nur" Bürokauffrau und keine Verwaltungsfachangestellte. Also fehlt mir die nötige Ausbildung.

Und AU schreibt mich niemand mehr. Da ich AF aus der Reha entlassen wurde. Ehrlich gesagt will ich auch nicht mehr zu Hause bleiben. Acht Monate reichen jetzt. Davor auch drei Jahre. Mein Chef sagt auch, lassen Sie sich AU schreiben bis nächsten Mai. Na klasse. Soll ich nen Arzt bestechen oder was????

Bin Donnerstag nochmal bei einem Anwalt. Mit dem Intregrationsdienst war ich damals soooo unzufrieden. Wegen denen hatte ich meine Stelle nach über 20 Jahren verloren.

Ich schau einfach mal was passiert. Was soll ich tun wenn mein Chef nun mal sagt er hat solch einen Platz nicht für mich. Ich kann schlecht sagen er lügt.

Ach........ Alles Mist....

Gruß
gelbeBlume
 

Anna B.

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Hallo,

dann gehe zum Kreisdirektor...der Chef von der Zulassungsstelle ist auch nur einfacher Angestellter..bzw. Beamter beim Landkreis....

der kann über die einzelen Personalprobleme auch nicht allein entscheiden...

nimm den Personalrat mit ins Boot...und kläre das mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch...

bei uns geht's ja auch, und ich habe bei einer KK gearbeitet...da sitzen auch den ganzen Tag die Kunden..und bei mir haben sie dann halt in dem Moment gestanden...ist ja auch kein Problem...

manche Büroleiter machen aber auch aus einer Fliege einen Elefanten...

achja...ich hab die Bewilligung dann an unsere Büroausstattungsstelle geschickt und bekam im gleichen Dekor wie die anderen chreibtische meinen verstellbaren...

wie gesagt, nimm den Personalrat mit ins Boot...

oder die Gewerkschaft...
 

Caso

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Da gibt es doch auch eine Kombination zwischen Schreibtisch und Stehpult.
Das hat eine Dame erzählt die hatte schwere Bandscheibenprobleme und das hat der Arbeitgeber ihr zur Verfügung gestellt.
Solche Hilfsmittel kann man doch auch über den Rententräger beantragen, wenn der Arbeitgeber nicht bereit ist anzuschaffen.
Diese Auskunft wurde in der Reha gegeben.
Ich hatte anfangs einen Vermittler, der auch so 2 Möglichkeiten hatte.
Die BA hat ihm einen Stehtisch und einen Sitztisch möbliert.
So konnte der wechseln. Am Stehtisch war aber kein PC. nur Mappen.
Aber der war auch schon seit ewigen Zeit dort und im P-Rat und sonstwas noch.
Der hat lang drum gekämpft.
 

Doppeloma

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Hallo Anna,

für diesen Schreibtisch genügt es einen formlosen Antrag an die DRV zu senden..am besten noch Kopie vom sozialmedizinischen Gutachten anbei..
und dann...dann kannst du weiterhin auf der Zulassungsstelle arbeiten..

niemals würde ich kündigen...öffentl. Dienst..da verlierst du zu viel, wenn du kündigst...
ich denke mal hier wird dann auch die Befristung des Arbeitsvertrages eine Rolle spielen, der Chef will keine Umstände (mehr) für die paar Monate und die DRV wird das im Zweifel auch ablehnen, wenn sie dort bald gar nicht mehr arbeitet.

Sie kann den Schreibtisch ja dann schlecht nach Hause mitnehmen für den nächsten Job, aber mit so was kenne ich mich nicht wirklich aus ... :icon_kinn:

Mir fällt dabei nur mal wieder auf, dass mein letzter AG sich da wirklich viel Mühe gemacht hat ... es gab in jedem Großraum-Büro zwei "Arbeitskreuze" (mit je 4 Telefon-Plätzen) mit verstellbarer Tischplatte ... da wurden bevorzugt die Mitarbeiter mit Rücken-Problemen hingesetzt/eingeteilt, man konnte aber auch darum bitten, wenn man kurzfristig mal Probleme mit dem Sitzen hatte.

Da ging komplett der ganze Arbeitsplatz (mit PC und Telefon-Anlage) hochzufahren, dass im Stehen gearbeitet werden konnte bei Bedarf ... außerdem hatten wir ALLE gute ergonomische Bürostühle und einige noch persönliche Spezialanfertigungen, die natürlich auch nur von diesen Kollegen benutzt wurden.

Allerdings gab es bei uns keinen Kundenverkehr, ich sehe das aber auch nicht als hinderlich an, die Kunden im Stehen zu bedienen /beraten ... aber wenn man nicht will (als Chef), dann geht es eben nicht ... :icon_neutral:

Die Stelle im ÖD nützt der TE ansonsten nicht viel, sie ist ja schon befristet beschäftigt dort und es wird wohl keine Verlängerung mehr geben unter diesen Umständen ... soviel mal wieder zur besonderen beruflichen "Förderung und Unterstützung" von gesundheitlich eingeschränkten Menschen ... :icon_kotz2:

MfG Doppeloma
 

gelbeBlume

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Hallo Ihr lieben Leser,

natürlich war ich nicht bei meinem Chef der Zulassungsstelle. Das der nicht viel machen kann ist völlig klar. Bin gleich nach Krankschreibung zum Leiter der Personalabteilung, der auch im Personalrat ist. Von daher habe ich schon den Fachbereichsleiter und über meinen Chef übersprungen. Mehr kann ich wohl schlecht machen.

Und wie Doppeloma auch schreibt. Für die bin zeitlich absehbarer Balast. Da interessiert niemand ob ich gleichgestellt bin oder sonstiges. Was meint Ihr was ich schon Vorschläge gemacht habe. Auch mit zwei Plätzen, ein kleiner Schreibtisch und Stehpult dazu. Aber wenn mein Chef nein sagt. Der hat echt tausend Argumente. Die Betriebsärztin hält zu ihm. Die halten alle zusammen. Und wenn ich dann noch zum Integrationsamt gehe, da wird vielleicht noch jemand einen Gefallen geschuldet und je weiter ich kämpfe, desto schlechter komme ich aus der Nummer.

Ich bin nun echt soweit das ich nen guten Aufhebungsvertrag möchte, mit Zeugnis das drin steht, das ich selbst ging, und dann sollen die machen was se wollen.

Ich hatte mich letztes Jahr so gefreut auf den Job, aber von Menschlichkeit kann man noch nicht mal im ÖV Dienst reden..... Schande......
 

Anna B.

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Halllo,

o,k.,, das mit der Befristung hatte ich überlesen...

im übrigen hab ich meinen elektr. höherverstellbaren Schreibtisch im Juli 07 bekommen...und ab Febr. 09 war ich dann dauer AU...

der Schreibtisch steht da immer noch, jetzt weiß ich gar nicht, ob ich der DRV das mitteilen muß...denn: eigentlich ist es ja ein Schreibtisch der DRV bzw. mein eigener...
da habt ihr mich auf eine Idee gebracht..der Schreibtisch ist nämlich nicht so wuchtig, wie mein derzeitiger (ausrangierter Schreibtisch vom Büro)..so könnte ich mir den neuen doch quasi als mein Eigentum nach Hause holen...grübel,grübel...
da werd ich mal mit dem Chef telefonieren...
 

gelbeBlume

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Klar, Anna. Das hat sogar mein Chef zu mir gesagt. Wenn er ihn stellt, gehört er ihm. Wen die DRV ihn stellt gehört er mir !!!!!
Also, gehört Dir !!
 

jupiter99

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Hallo,
Mein Eindruck ist, dass dein Chef nicht will. Es gäbe bestimmt eine Möglichkeit dich woanders einzusetzen, der will nur nicht.
Der Integrationsdienst ist hier meiner Meinung nach für Dich zuständig und dafür werden die auch bezahlt. Und auch beim Integrationsdienst gibt es eine höhere Stelle. Dort würd ich anrufen. Dann sollen die sich darum kümmern.deshalb heisst es ja Integrationsdienst.
Unterschreib nichts was Du hinterher bereuen könntest!!!!
Du hast Kündigungsschutz, lass Dir nichts gefallen.
Auch wenn wir krank sind dürfen wir uns nicht unsere Rechte nehmen lassen.Kämpfe darum!!!:icon_evil:
 

saurbier

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Hallo liebe gelbeBlume,

bitte vergiß es nicht, ein Aufhebungsvertrag bzw. Kündigung deinerseits kann beim ALG-I eine Sperrzeit bewirken.

Also überlege es dir gut.


Gruss saurbier
 

gelbeBlume

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Danke für den Hinweis Saurbier,

aber das habe ich alles bereits abgeklärt. Ich bekomme eine Bestätigung das kein leidensgerechter Arbeitsplatz vorliegt, außerdem bestätigt mir mein Hausarzt das ich auf ärtzlichen Rat kündige. Ich bin doppelt abgesichert. Hat Afa bestätigt und eine gute Freundin von mir arbeitet auch auf Afa, hat auch bestätigt.

Mein Anwalt sagte gestern, ich müßte nächste Woche hin, dann geh ich heim und lass mich weiter krank schreiben. Wenn ich aber da wieder ne Woche bin, dann habe ich wieder Schmerzen. Mir geht es seit der Reha besser, und ich lasse für nix in der Welt zu mit selbst Schaden zuzufügen. Werde Vertrag unterschreiben, hatte gestern woanderst Vorstellungsgespräch, nächste Woche Probearbeiten und sehe alles positiv.

Ich Danke Euch allen für die Tipps und Hilfe.

Außerdem habe ich mit meinem Chef verhandelt das ich ein sehr gutes Zeugnis erhalte in dem steht das ich auf eigenen Wunsch ging. Und werde noch den Rest des Monats freigestellt mit vollem Lohn. Denke, das ich das Beste!!
 

gelbeBlume

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Blöde Schreibfehler.... Ist alles bißchen viel alles.... ;-)
 

saurbier

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Hallo gelbeBlume,

nun ja, dann sollte man dir alles GUTE für die Zukunft wünschen.


Gruss saurbier

P.S. dazu dann auch schöne Pfingsten
 
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