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aidafan301

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Hallo,

ich hoffe, Ihr könnt mir etwas helfen. Zwar habe ich schon im Internet nachgesehen, aber immer andere Beträge rausbekommen.

Es geht um meine Mutter, die seit Januar Rentnerin ist. Gestern hat sie mir gesagt, dass sie mit ihrem Geld kaum auskommt und das will eigentlich etwas heißen, denn sie ist schon recht sparsam.

Sie bekommt 750,-- € Rente, muss davon ihre Miete (warm, aber ohne Strom) in Höhe von 340,-- € zahlen. Nun kommen ja noch Ausgaben wie Strom, Telefon, Versicherungen dazu und Leben muss sie ja auch noch. Ich habe ihr angeraten, mal beim Sozialamt nachzufragen oder wenigstens beim Wohngeldamt. Aber sie ist der Meinung, dass ihr nichts zusteht.

Hat jemand von Euch Ahnung, ob ihr etwas zustehen könnte? Es gibt ja im Netz verschiedene Rechner, aber scheinbar bin ich zu blöd dafür.

Bin für alle Tipps sehr dankbar.

LG
Gaby
 
S

silka

Gast
Aber sie ist der Meinung, dass ihr nichts zusteht.
Vielleicht hat sie selbst schon gerechent?
Nach deinen Zahlen steht ihr nichts vom Sozialamt zu. Das wäre ergänzende Grundsicherung im Alter nach SGBXII.
Man rechnet das so:
Bedarf aus Grundsicherung: 382,- zum Lebensunterhalt + Wohnkosten.
Das wären hier 722,-
Deine Mutter hat 750,- läge also ÜBER dem Bedarf und würde deshalb vom Sozialamt nichts bekommen.
Sie hätte außer der Warmmiete 410,- zur Verfügung. Das ist eben leider mehr als der GruSi-Bedarf.

Aber Wohngeld würde sie sicher bekommen.
Der Antrag ist lang und umständlich und die Bearbeitung dauert auch lange.
Aber ich würde das auf jeden Fall beantragen. Mehr als Ablehnen kann die Wohngeldstelle nicht. Und das Wohngeld hat nichts mit Hartz4 oder Sozialleistungen zu tun, falls deine Mutter keine *Almosen* will. Das sind keine---das steht ihr evtl. zu.

hiermit kannst du mal vorab die Daten-Zahlen-Fakten eingeben.
Ingo Turski: Wohngeld-Berechnung
 

aidafan301

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Hallo,

danke für die Auskunft.

Nach den Berechnungen könnte es tatsächlich sein, dass sie wenigstens etwas Wohngeld bekäme. Wäre zwar nicht viel, aber immerhin.

Schönes Wochenende.

LG
Gaby
 

hartaber4

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Es ergeben sich noch weitere Alternativen:

1. Sie ist körperlich (und geistig) noch in der Lage einen Nebenjob auszuüben (und macht einen Bogen um das SozA)

oder


2. Sie ist körperlich nicht so fit, vielleicht sogar behindert.

Zum einen können sich Mehrbedarfe hinsichtlich der Ernährung ergeben, aber auch hinsichtlich einer Behinderung mit dem Merkzeichen G.... bei Merkzeichen "G" hätte sie Anspruch auf weitere 17% der maßgebenden Regelsatzstufe .

siehe auch § 30 SGB XII:

SGB 12 - Einzelnorm



Aus dem Bauch lässt sich sagen, dass diese "Höhe" der Rente wohl in die Schublade "zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel" passt.
 
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