Anspruch auf ALG

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LisaLuft

Elo-User*in
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Hallo Leute,

habe eine Frage und hoffe auf eure Hilfe.

Ich bin seit ca 70 Wochen krankgeschrieben und werde ende Februar 2009 ausgesteuert sein. Mein Arbeitsplatz wurde gekündigt während der Krankheit (mit Vergleich beendet). Vor meiner Krankheit war ich über 10 Jahre in diesem Betrieb beschäftigt

So nun komme ich zu meiner Frage:

Bekomme ich nach meiner aussteuerung ALG I obwohl ich nicht gesund geschrieben werde. Meine Krankheit ist langfristig und wird noch länger dauern, also werde ich weiter krank geschrieben. Da ich ja dadurch nicht dem Arbeitsmarkt zur verfügung stehe und ich kein Krankengeld mehr bekomme von wem bekomme ich Geld?

Danke für eure Hilfe
Lisa
 
L

lupe

Gast
Meine Ex Frau hat solch ähnliche Situation durchgemacht. Irgendwann einmal zahlt auch die KK nicht mehr. Dann wäre eigentlich (war bei meiner Frau so) die Rentenkasse (erwerbsunfähigkeit) zuständig. Dazu müßtest Du aber zu einem Amtsarzt, den die Rentenkasse wohl bestimmt. Der entscheidet dann, ob Du arbeitsfähig bist oder nicht.

Wenn Du für 2 Jahre erwerbsunfähig (nach einstellung der Zahlung durch die KK) geschrieben wirst (Du mußt das Prozedere alle zwei Jahre neu über Dich ergehen lassen) und nach zwei jahren wieder arbeitsfähig bist, solltest Du noch Anspruch auf ALG I haben. Wirst Du für 4 Jahre arbeitsunfähig (Rentenkasse) und dann wieder arbeitsfähig wirst Du wohl in ALG II fallen.
 
E

ExitUser

Gast
Lisa, das ist ein Fall für die für deinen Wohnort zuständige Arge, da diese auch die Sozialgeldansprüche bearbeitet, die in deinem speziellen Fall anzuwenden ist.
 

lopo

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Hallo Leute,

So nun komme ich zu meiner Frage:

Bekomme ich nach meiner aussteuerung ALG I obwohl ich nicht gesund geschrieben werde. Meine Krankheit ist langfristig und wird noch länger dauern, also werde ich weiter krank geschrieben. Da ich ja dadurch nicht dem Arbeitsmarkt zur verfügung stehe und ich kein Krankengeld mehr bekomme von wem bekomme ich Geld?

Danke für eure Hilfe
Lisa

Hallo,

du bekommst ALG I nach den Sonderregelungen des § 125 SGB III.

Die Regelung des § 125 wird auch als „Nahtlosigkeitsregelung“ bezeichnet. Sie soll verhindern, dass ein Arbeitsloser in Auswirkung des gegliederten Sozialleistungssystems wegen einer mehr als sechsmonatigen Leistungsminderung weder Arbeitslosengeld noch Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhält.

Solange der Rentenversicherungsträger (RVTr) eine Erwerbsminderung nicht festgestellt hat, fingiert das Gesetz deshalb gesundheitliches Leistungsvermögen des Arbeitslosen.

Zum Nachlesen klick hier
 

avalon

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29 Mai 2007
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Lisa, das ist ein Fall für die für deinen Wohnort zuständige Arge, da diese auch die Sozialgeldansprüche bearbeitet, die in deinem speziellen Fall anzuwenden ist.

Wir hatten dieses Thema schon oft genug hier! Solche inhaltlich einfach falschen Ratschläge sollten langsam mal aufhören!

Ansonsten hat lopo alles erforderliche gesagt.
 
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