Anschrift handschriftlich - Formerfordernis?

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harzallerliebst

Elo-User*in
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Nachdem mir vor einer Weile der Strom abgestellt worden ist*, schreibe ich die ARGE Briefe so, daß ich den Inhalt in einem Internetcafe am Computer schreibe und dann zuhause Anschrift und Absender handschriftlich in Druckbuchstaben ergänze. Die Schreiben INCL Absender und Anschrift dort zur Schau zu stellen geht mir doch zu weit.
Jetzt meine Frage dazu:
Gibt es ein Formerfordernis für solche Schreiben? Die ARGE könnte z.B. behaupten Sie hätte die handschriftliche Anschrift oder Bedarfsgemeinschaftsnummer nicht lesen können.

*Der Strom (Gas +Heizung übrigends auch) ist mir, trotz, daß die laufenden Kosten ordentlich gezahlt wurden, wegen Altschulden abgestellt worden. Soviel zum "heißen Hertbst"
 
E

ExitUser

Gast
Natürlich kannst du Schreiben an einer Behörde auch handschriftlich verfassen. Sollte schon lesbar sein, aber wenn die das nicht lesen können, ist das deren Problem. :lol:
 

klapperfrosch

Elo-User*in
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die wenigsten Hartz IV-Empfänger besitzen doch tatsächlich einen PC, oder????
handschriftlich ist doch "normal"
Kann doch keiner erwarten, dass mensch alles tippt - neeeeeeeeee!

leserlich genügt - finde ich
 

narssner

Elo-User*in
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behaupten kann ich auch viel

mit der Behauptung kommt das Arbeitsamt sicher beim deutschen Michel durch. Aber nicht vor Gericht. Schriftform heißt eben nur schriftlich. Lesbar sollte es sein. Darum hat man früher oft bei Unterschriften den Namen in Druckbuchstaben darunter gesetzt. Weil Unterschriften halt oft nicht lesbar waren.
einen freundlichen Gruß
narssner
 
E

ExitUser

Gast
Die Schriftform erfordert die Erstellung eines Schriftststücks, dass dann von dem/den Aussteller eigenhändig unterzeichnet wird. Das Schriftstück selbst muss, von wenigen Ausnahmen wie z.B. dem Testament abgesehen, nicht handschriftlich erstellt werden.

Voraussetzungen der Textform sind, dass die Erklärung in einer Urkunde oder auf andere zur dauerhaften Wiedergabe in Schriftzeichen geeigneten Weise abgegeben, die Person des Erklärenden genannt sind und der Abschluss der Erklärung durch Nachbildung der Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht wurde.

Elektronische Form Voraussetzungen der elektronischen Form sind, dass der Aussteller der Erklärung dieser seinen Namen hinzufügt und das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur entsprechend dem Signaturgesetz versehen wird.

Also ... schreibt dazu, was ihr schreiben wolltet, damit man es lesen kann. :mrgreen:
 
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