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Anreise "Krach schlagen statt Kohldampf schieben" Landesparteitag CDU-NRW in Bonn

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Nicht offen für weitere Antworten.

Martin Behrsing

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#1

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV)

Bonn Hauptbahnhof Straßenbahn / U-Bahn (Fahrtrichtung Königswinter/Bad Honnef Linie 66 oder Fahrtrichtung Bad Godesberg Linien 16, 63 nutzen. Ausstieg Haltestelle Heussallee/Museumsmeile (Haus der Geschichte) und der Beschilderung Bundeshaus/World Conference Center Bonn folgen. (ca. 300 Meter)
Dahlmannstr/Ecke Platz der Vereinten Nationen/Entwicklungshilfeministerium (ehemaliges Bundeskanzleramt)

Anreise mit Bus/PKW
Von Köln oder Frankfurt auf die A 59 Richtung Bonn bis Autobahnkreuz Bonn Ost weiter A 562 Richtung Bad Godesberg / Rheinaue - über die Rheinbrücke fahren - ganz rechts einordnen, Abfahrt Rheinaue. Am besten dort einen Parkplatz suchen und den Rest zu Fuß gehen. Am Plenarsaal kann man nicht parken.

Es geht um 9.30 los und nicht um 11.00 oder später
 

Martin Behrsing

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16 Jun 2005
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#2
nochmal schieb hoch.

Gebt Euch einen Ruck und kommt morgen. Auch wenn es regenet. Ausreden wegen schlechtem Wetter akzeptieren wir dann allerdings nicht, dafür gibt es Klamotten.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Das ist ja mal wieder voll in die Bux gegangen, Behrsing!

Eine Demo, zu der niemand kommt, ist keine Demo!

Spacko!!!
 
E

ExitUser

Gast
#4
Das ist ja mal wieder voll in die Bux gegangen, Behrsing!

Eine Demo, zu der niemand kommt, ist keine Demo!

Spacko!!!
Mehr als informieren kann er ja wohl nicht, wenn dann keiner seinen Hintern hochbekommt und niemand kommt, ist das wohl eher die Schuld der Maulhelden, die alle so gerne Sprengsätze und schlimmeres mit den ArGen anstellen würden, und wenn sich Gelegenheit bietet wirklich was zu tun, oder zumindest anzustossen, lieber zuhause bleiben.

So nach dem Motto: Eigentlich wollte ich die Welt verändern, aber es regnet.

Sollte allerdings Spacko deine Unterschrift -also dein Name sein- und keine Anrede an Martin Behrsing, dann hast du den Namen fein gewählt.
 

Shellist

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#5
Hallo Gast.
Du hast hier als GAST Schreibrecht, das normale Benehmen eines Gastes scheint dir allerdings fremd zu sein.
Dein Verhalten hier in der Anonymität als Gast scheint Rückschlüsse auf deinen Karakter zuzulassen.
Ich bedanke mich auf jeden Fall für die, die mit mir heute bei Regen und Wind bis zum Ende durchgehalten haben.
 

Klammer

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#6
Hallo Spacko,

wenn eine von dir mitgetragene Veranstaltung das gleiche Niveau hätte wie dein Post, dann sag mir bitte nicht bescheid!

Mfg
Klammer
 

galigula

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#7
Dass die Anzahl der Demonstranten gering war,ist nicht die Schuld der anwesenden Personen,sondern derjenigen,die nicht erschienen sind!

Trotzdem war es ein Erfolg,eine kleine Demo,die einen CDU-Mann immerhin dazu bewegte,eine Palette Äpfel zu spendieren,und die waren echt erstklassig gut!

Die Atmosphäre war angenehm,Spott halte ich für unangemessen!
 

Kaleika

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#8
Das ist ja mal wieder voll in die Bux gegangen, Behrsing!

Eine Demo, zu der niemand kommt, ist keine Demo!

Spacko!!!
Es ist ja wohl kaum Martin Behrsing anzulasten, wenn diese Demo in Bonn so dünn besucht war.

Deine Ausdrucksweise lässt zu wünschen übrig und die übliche Höflichkeit, beziehungsweise Umgangsform vermissen!

Wo warst Du den heute?
In OLdenburg kamen bei strahlendem Herbstsonnenschein am 10. Oktober viele Menschen angereist.
Heute regnete es vielerorts in Strömen und außerdem gab es noch verschiedene andere Demonstrationen!
 

druide65

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#9
Nun lasst euch nicht so runterziehen von so einem.....".....".

Selbst wenn nur fünf Leutz die Fahne hochhalten und an die Laterne trommeln ist immer noch besser als NULL

:icon_wink:
 

blinky

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#10
Ich war auf der Demo in Hannover, da Hannover 56 Km von mir weg ist. Trotz Regen hab ich es ausgehalten bis zum Schluss.

http://www.elo-forum.org/news-disku...6-11-2010-15000-teilnehmer-demo-hannover.html

Martin kann nichts dafür, wenn zu wenig Leute kommen. Martin hat dazu aufgerufen an der Demo teilzunehmen. Mehr kann er ja nun wirklich nicht machen.

Leute bedenkt, es geht um unsere Zukunft. Nicht nur um den Regelsatz.

So ich wünsche alle noch einen schönen Sonntag.

Blinky
 

Samsara

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#11
Am Samstag sind wir 300 km angereist, um zum einen an einer Familienfeier teilzunehmen und zum anderen an der Demo in Bonn.
Bis zum Nachmittag durchzuhalten, haben wir leider nicht geschafft.
Nicht wegen des nasskalten Wetters, sondern vor allem, weil es ziemlich deprimierend war, dass tatsächlich nur um die 40 Personen versammelt waren.

Das war schon in jeder Hinsicht ein krasser Unterschied zur Demo in Oldenburg, wo wir auch waren. Seither zerbreche ich mir den Kopf darüber, warum in Bonn so wenig Resonanz da war - und so wenig von der rheinischen Frohnatur und Begeisterung rüberkam. (Ganz lieb gemeint ... )

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur am Wetter und an den Castor-Transporten und an der geringen Teilnehmerzahl gelegen haben soll. Die ganze Demo kam mir ein wenig halbherzig vor, als wenn die Veranstalter nicht so sehr überzeugt vom eigenen Erfolg und von der Sinnhaftigkeit gewesen wären.

Gefehlt hat mir auch der ein oder andere Wortbeitrag - es wurde keine einzige zündende Rede gehalten. Ich überlege gerade, ob es wohl die Möglichkeit gegeben hätte, dass die Teilnehmer selbst das Mikrofon übernehmen und sich zu Wort melden?

Der angekündigte "Klaus der Geiger" ist leider bis 13:00 Uhr nicht eingetroffen. Das war auch eine Enttäuschung. War er dann doch noch nachmittags da?

Die Musik vom Band fand ich ziemlich unpassend, weil sie nichts mit dem gegebenen Anlass zu tun hatte (Udo Lindenberg, usw.). Wie wäre es mal mit den alten Kämpen wie Hannes Wader, Wolf Biermann oder Interpreten wie die Gruppe Gutzeit, etc.? Sehr gefallen hat mir aber, dass ein Teilnehmer den Mut hatte, sich mit seiner Gitarre auf die Bühne zu stellen und ein selbst geschriebenes Lied zu singen. Da kam dann auch mal Stimmung auf. Bitte mehr davon!

Vermißt habe ich die Unterstützung von anderen Erwerbslosen-Initiativen. Ich habe keine Vertreter aus Köln, Aachen, Siegburg oder Wuppertal gesehen. Und auch die Gewerkschaften und die LINKE haben nur symbolisch mitgewirkt, mit einer Handvoll Demonstranten. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie die IG Bau ihren Stand abgebaut hatte - und wie fein säuberlich sie sich getrennt hielt von unserem Stand. Ich habe Sorge, dass sich die Erwerbslosen-Initiativen zersplittern und dadurch selbst schwächen.

Das Interessanteste an der Demo war für mich die Reaktion der CDU-Delegierten. Wahrgenommen haben die uns nämlich schon.
Sie haben sich nicht sehr wohl gefühlt in ihrer Haut bei unserem Anblick und sind so schnell wie möglich an uns vorbei gehuscht:
den Blick stier nach vorne gerichtet. Das hab ich früher auch manchmal so gemacht, wenn ich einen Bettler am Straßenrand gesehen habe und mich unangenehm berührt gefühlt habe. Irgendwie habe ich mich damals dafür geschämt, dass es mir so gut geht und habe mich gefragt, womit ich das eigentlich vedient habe. Hat vielleicht auch etwas mit einem nicht ganz reinen Gewissen zu tun. Ich weiß es nicht.

Und die Herrschaften haben uns nicht nur gesehen, sondern viele haben auch die angebotenen Flugblätter mitgenommen. Vielleicht hätte wir uns hier sogar noch ein wenig offensiver zeigen können.

Ein Polizist hat sich sehr aufmerksam die DKP-Plakate durchgelesen, die sehr informativ, sachlich und gut gemacht waren. Er hat sich sehr lange mit einem der Teilnehmer darüber unterhalten. Da scheint sich auch was zu verändern in den ehemals grünen, jetzt blauen Reihen.

Fazit:
Bloß nicht unterkriegen lassen! Analysieren, was geändert werden muss - und weitermachen, aber mit neuen kreativen Ideen und dem Glauben daran, dass kein Übel ewig währt.
 

left

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#12
Auszugsweise
............ Seither zerbreche ich mir den Kopf darüber, warum in Bonn so wenig Resonanz da war - und so wenig von der rheinischen Frohnatur und Begeisterung rüberkam. (Ganz lieb gemeint ... )
.............
Hallo Samsara,
leider war ich am Samstag auch nicht da.
Das Auto meiner Tochter musste abgeschleppt werden.

tja, warum so wenig "Bonner"?
Ich meine die meisten "Bonner" sind ganz einfach in einer anderen Liga. Sind sehr oft Beamte, Angestellte im Öffentlichen Dienst, Rentner noch aus der Bundehauptstadtzeit.
Bonner haben wohl weniger den Arbeiterstadtcharakter, so ähnlich wie Düsseldorf.
Das haben wir auch bei der Schülerdemo letztes Jahr gesehen.
Da waren die allermeisten Demostranten auch von auswärts(erkennbar an ihren Schildern).
Und ja schade ist dass die Gewerkschaften meistens ihr eigenes Süppchen kochen.
 

Martin Behrsing

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#13
Deinen Frust kann ich gut nachvollziehen. 70 gezählte Leute sind einfach zu wenig - abgesehen von dem finanziellen Aufwand (und der war groß) für so eine Aktion
Es gibt sicher viele Gründe

einige:
1. Tatsächlich stellt sich immer wieder heraus, dass bei so einem Wetter (es hat ja nunmal ununterbrochen geregent udn zwar heftig), ca. 80% weniger kommen.

2. Auch in Oldenburg hat sich gezeigt, die meinsten Teilnehmer waren nicht Erwerbslose, sondern kamen aus anderen Zusammenhängen

3. Erwerbslose werden dann mehr, wenn die Fahrten gratis sind, so war es bei vielen Bussen am 10.10. in Oldenburg

4. Die Castor-demos lasse ich mal außen vor. Es kann sein, dass dei Zeit zwischen dem 10.10. und 6.11. zu kurz war und viele nur 1-2 im Jahr etwas machen können/wollen.

5. Es war ja nunmal ein breites Bündnis was vorher abgemacht hat, dass man die Aktion in Bonn will. Warum dann nicht konsequent mobiliisert wurde, wissen wir auch nicht. Das Material dazu gab es gratis, es wurde aber kaum abgerufen.

7. Es gibt zu viele Erwerbslose, die eine Haltung haben, man ändert ja doch nichts bzw. die sich nicht trauen mit anderen Menschen zusammen zukommen. Dies erleben wir immer wieder in unseren Beratungen.

8. Es gibt zu viele Erwerbslose, die zwar erwarten, dass irgendwelche Leute etwas tun, aber selbst nicht auf die idee kommen, dass sie selbst etwas tun müssen - und egal bei was für einem Wetter.

Dennoch sollten wir allen danken, dass sie da waren und von 09.00 bis 14.00 Uhr ununterbrochen auf den Töpfen Krach gemacht haben.
Zündende Reden wollten wir nicht mehr halten, nachdem so wenige Leute da waren. Das macht irgendwie keinen Sinn.
Du siehst ja, auch Musiker (ich verzeih es Klasu dem Geiger, da er ja nunmal nicht mehr der jüngste ist) sind nicht verlässlich, wenn sie nicht vertraglich verpflichtet wurden. Wir hatten das in köln auch schon, dass Klaus zwar zusagte, dann aber doch nicht kam.

Also müssen wir erstmal auf Strategien mit wenig aufwand setzen. Die machen aber nur dann Sinn, wenn sie überall gemacht werden. Für Krach schlagen reichen 3 Leute schon aus.

Wir müssen aber jetzt erstmal selbst über Sa. sprechen und dann überlegen, was ansteht.

p.s. Du kannst ja mal raten, wieviele denn nächsten Montag nach Aachen zum Gericht kommen. Bei der letzten Verhandlung waren es 12 Leute, wobei aus Aachen dann drei dabei waren.



Am Samstag sind wir 300 km angereist, um zum einen an einer Familienfeier teilzunehmen und zum anderen an der Demo in Bonn.
Bis zum Nachmittag durchzuhalten, haben wir leider nicht geschafft.
Nicht wegen des nasskalten Wetters, sondern vor allem, weil es ziemlich deprimierend war, dass tatsächlich nur um die 40 Personen versammelt waren.

Das war schon in jeder Hinsicht ein krasser Unterschied zur Demo in Oldenburg, wo wir auch waren. Seither zerbreche ich mir den Kopf darüber, warum in Bonn so wenig Resonanz da war - und so wenig von der rheinischen Frohnatur und Begeisterung rüberkam. (Ganz lieb gemeint ... )

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur am Wetter und an den Castor-Transporten und an der geringen Teilnehmerzahl gelegen haben soll. Die ganze Demo kam mir ein wenig halbherzig vor, als wenn die Veranstalter nicht so sehr überzeugt vom eigenen Erfolg und von der Sinnhaftigkeit gewesen wären.

Gefehlt hat mir auch der ein oder andere Wortbeitrag - es wurde keine einzige zündende Rede gehalten. Ich überlege gerade, ob es wohl die Möglichkeit gegeben hätte, dass die Teilnehmer selbst das Mikrofon übernehmen und sich zu Wort melden?

Der angekündigte "Klaus der Geiger" ist leider bis 13:00 Uhr nicht eingetroffen. Das war auch eine Enttäuschung. War er dann doch noch nachmittags da?

Die Musik vom Band fand ich ziemlich unpassend, weil sie nichts mit dem gegebenen Anlass zu tun hatte (Udo Lindenberg, usw.). Wie wäre es mal mit den alten Kämpen wie Hannes Wader, Wolf Biermann oder Interpreten wie die Gruppe Gutzeit, etc.? Sehr gefallen hat mir aber, dass ein Teilnehmer den Mut hatte, sich mit seiner Gitarre auf die Bühne zu stellen und ein selbst geschriebenes Lied zu singen. Da kam dann auch mal Stimmung auf. Bitte mehr davon!

Vermißt habe ich die Unterstützung von anderen Erwerbslosen-Initiativen. Ich habe keine Vertreter aus Köln, Aachen, Siegburg oder Wuppertal gesehen. Und auch die Gewerkschaften und die LINKE haben nur symbolisch mitgewirkt, mit einer Handvoll Demonstranten. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie die IG Bau ihren Stand abgebaut hatte - und wie fein säuberlich sie sich getrennt hielt von unserem Stand. Ich habe Sorge, dass sich die Erwerbslosen-Initiativen zersplittern und dadurch selbst schwächen.

Das Interessanteste an der Demo war für mich die Reaktion der CDU-Delegierten. Wahrgenommen haben die uns nämlich schon.
Sie haben sich nicht sehr wohl gefühlt in ihrer Haut bei unserem Anblick und sind so schnell wie möglich an uns vorbei gehuscht:
den Blick stier nach vorne gerichtet. Das hab ich früher auch manchmal so gemacht, wenn ich einen Bettler am Straßenrand gesehen habe und mich unangenehm berührt gefühlt habe. Irgendwie habe ich mich damals dafür geschämt, dass es mir so gut geht und habe mich gefragt, womit ich das eigentlich vedient habe. Hat vielleicht auch etwas mit einem nicht ganz reinen Gewissen zu tun. Ich weiß es nicht.

Und die Herrschaften haben uns nicht nur gesehen, sondern viele haben auch die angebotenen Flugblätter mitgenommen. Vielleicht hätte wir uns hier sogar noch ein wenig offensiver zeigen können.

Ein Polizist hat sich sehr aufmerksam die DKP-Plakate durchgelesen, die sehr informativ, sachlich und gut gemacht waren. Er hat sich sehr lange mit einem der Teilnehmer darüber unterhalten. Da scheint sich auch was zu verändern in den ehemals grünen, jetzt blauen Reihen.

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Bloß nicht unterkriegen lassen! Analysieren, was geändert werden muss - und weitermachen, aber mit neuen kreativen Ideen und dem Glauben daran, dass kein Übel ewig währt.
 

Klammer

Elo-User/in

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#14
Hallo,

das war keine so bombastische Veranstaltung, aber davon geht die Welt auch nicht unter. Wir sind mit 4 Leuten angereist und haben jeder so 10 - 15€ für den Tag ausgegeben. Das war aber OK. Wir fanden es auch schade das es so wenige waren (Regen und diverse andere schon genannte Gründe) aber wir hatten auch nicht das Gefühl das Geld zum Fenster rausgeschissen zu haben. Aber was will man den sonst machen? Garnichts? Das würde auch nicht sonderlich weiterhelfen. Ich denke das Fazit von Samsara ist die richtige Richtung:

Bloß nicht unterkriegen lassen! Analysieren, was geändert werden muss - und weitermachen, aber mit neuen kreativen Ideen und dem Glauben daran, dass kein Übel ewig währt.

Mfg
Klammer
 
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