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Anrechnung von Vermögen, Wohneigentum (sehr spezieller Fall!)

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Hartz4Dame

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#1
Folgende Sachlage:
Mein Mann (61) und ich (58) sind HartzIV-Empfänger und besitzen eine Eigentumswohnung (69 qm), lasten- und schuldenfrei.
Wir möchten gern in die Nähe unserer Kinder umziehen und die Wohnung deswegen verkaufen.
Am Wohnsitz unserer ältesten Tochter könnten wir ein kleines Nachbargrundstück erwerben, auf dem eine intakte alte Scheune steht. Diese wollen wir in Eigenhilfe zur Wohnung umbauen. Der Ausbau wird etwa 1,5 bis 2 Jahre in Anspruch nehmen.

Unser Problem:
Wie wird der Verkaufserlös aus unserer jetzigen Wohnung "vermögenstechnisch" gesehen?
Gibt es Freistellungskriterien, die wir beanspruchen können?
Wird das neu zu erwerbende kleine Grundstück mit Scheune als verwertbares Vermögen angesehen, trotz Umbauabsicht als Wohnraum?

Wir haben außer HartzIV und die Eigentumswohnung keinerlei Vermögen und könnten bei einer Verwertungspflicht des Verkaufserlöses auch das Scheunengrundstück nicht erwerben. Es ist also ganz schön verzwickt. Aber wir hoffen, es gibt auch dafür eine intelligente Lösung. Ich zähle auf euer Fachwissen!

Gruß
Hartz4Dame
 

Kerstin_K

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#2
Also aus meiner Sicht ist das eine Vermögensumwandlung und deshalb unproblematisch.
 

Hartz4Dame

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#3
Hallo KerstinK,
wenn es wirklich so ist, gibt es dafür rechtlich fassbare Grundlagen oder Rechtsprechung?
Mit Allgemeinplätzen kommt man bei der Arbeitsagentur bekanntlich nicht sehr weit.

Vielen Dank für die Auskunftsbereitschaft!

Hat noch jemand anderes konkrete Hilfe???
 
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#4
Mit dem Zufluss des Erlöses aus dem Verkauf der Immobilie werdet Ihr aus dem Sozialleistungsbezug ausscheiden. Der Schutz des Vermögens, der Wohnung, ist dann weg.
Die Investition in eine neue Immobilie wird der Sozialleistungsträger als unwirtschaftlich einstufen.

Ein Immobilienwechsel geht da nur indem man sich eine zweite kauft, die erste belastet, in die zweite einzieht und mit dem Verkaufserlös die Belastung tilgt.
 
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