Anrechnung von Aufwandsentschädigung aus polit. Ehrenamt

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muenchnerin

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Hallo zusammen,
ich bin arbeitslos und nun steht die Berechnung des ALG I an. Ich übe eine ehrenamtliche kommunalpolitische Tätigkeit aus und bekomme dafür eine Aufwandsentschädigung. Wie verhält sich das mit der Anrechnung auf das ALG I. In manchen Beiträgen list man, dass beim ALG I nichts angerechnet wird, dann wieder dass alles über dem Steuerfreibetrag (Ehrenamt) angerechnet wird, bzw. alles über 154.-€. Ich kenn mich nicht mehr aus. Wer kann helfen?
 

wolliohne

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soweit ich informiert bin sind Aufwandssentschädigungen (da kein Verdienst/Lohn) nicht anzurechnen.

Deine Kommune soll das gefälligts mit ARGE klären.
 
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ExitUser

Gast
Wir beschäftigen uns hier zwar viel mit ALG II/Hartz IV/ARGE/JobCenter, hier geht es aber um ALG I, somit um die AfA.

Aber, diese Aufwandsentschädigung bleibt natürlich anrechnungsfrei, wenn sie die Zuverdienstgrenze von 165 EUR nicht überschreitet. Wichtig sind hier aber auch die Freibeträge, die durch Kosten entstanden sind (Werbungskosten).

Die Bundesagentur für Arbeit spricht aber in der Tat von 154 EUR, was dann aber mit der Zuverdienstgrenze beim ALG I kollidiert.

www.beratung-caritas.de

Was Du vermutlich wissen willst ist, ob sich dadurch dein Bemessungsentgelt und somit das ALG I erhöht. Das ist aber nur der Fall bei sozialversicherungspflichtigem Entgelt.

Bei der ARGE/ALG II wäre nur die Höhe des halben Regelsatz nicht anrechenbar.
 
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