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Anrechnung Vermögen bei Bedarfsgemeinschaft

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Otto88

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#1
Ich bin Student und meine Freundin bezieht AlgII und wir haben geplant zusammen zu ziehen. das Problem ist nun, dass ich von meinen Eltern 800 Euro im Monat erhalte und zusätzlich noch einiges angespartes Geld habe. Inwieweit bin ich für den Unterhalt meiner Freundin noch mitverantwortlich? werden meine monatlichen bezüge von 800 euro mitangerechnet bzw. mein erspartes?gibt es eine möglichkeit, dass mein vermögn nicht mitberücksichtigt wird?
ich wäre für jede antwort dankbar.
mfg
 

Mario Nette

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#2
Das müsste schon eine echte WG sein, damit die ARGE dich ungeschoren davonkommen ließe.

Mario Nette
 
E

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Gast
#3
Beim Vermögen gibt es Freibeträge für jedes Lebensjahr. Den Jahressatz wird man im Netz sicherlich finden. Ansonsten könnten Deine Eltern Dir nur soviel geben, wie es dem Regelsatz (90%) entspricht. Hinzu kommt Dein Anteil für die Kosten der Unterkunft mit 50% (ohne Strom; Heizung abzüglich 6,33 Euro/Monat, wenn die Heizungsanlage Warmwasser mit aufbereitet.)
 
E

ExitUser

Gast
#4
Beim Vermögen gibt es Freibeträge für jedes Lebensjahr. Den Jahressatz wird man im Netz sicherlich finden. Ansonsten könnten Deine Eltern Dir nur soviel geben, wie es dem Regelsatz (90%) entspricht. Hinzu kommt Dein Anteil für die Kosten der Unterkunft mit 50% (ohne Strom; Heizung abzüglich 6,33 Euro/Monat, wenn die Heizungsanlage Warmwasser mit aufbereitet.)
:confused:

Was hat dies konkret mit der Frage zu tun?
 
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#5
Es gibt eine Möglichkeit. Sobald ARGE Auskünfte von Dir haben möchte, diese verweigern. Begründung: Du bist kein Unterhaltsverpflichteter. Beim zweiten Versuch der ARGE sollte dem Mitbewohner der Auszug schriftlich empfohlen werden. Das zeigt auch, dass es hier keine eäG oder Einstehungsgemeinschaft gibt. Ist ARGE dreist, fliegt sie. Sie kann als Besucher gerne und oft wieder kommen.

Falls ARGE sich erdreisten sollte, Deinen Unterhalt auf "sie" umzulegen, bist Du verpflichtet Deinem Unterhaltsgewährer davon zu unterrichten. Er zahlt schließlich für Dich. Dann wird dein Unterhalt auf das "Normale" gekürzt und ARGE ist voll dabei.
Einfacher ist Variante # 1.
 

Jesaja

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#6
Wenn es so wäre, dass das Einkommen der Eltern angerechnet würde, würde das im Endeffekt bedeuten, das die Eltern von Otto88 für dessen Freundin aufkommen würden, und irgendwie scheint mir da etwas nicht ganz so rechtmäßig zu sein.
Müsste das Einkommen nicht überhaupt anders angerechnet werden, da Otto88 Student ist und auch Bafög in BGs anders verrechnet wird als Einkommen aus Arbeit ?
Schliesslich muss Otto88 nicht nur seinen Haushalt finanzieren, sondern braucht auch Geld für Studien- und Semestergebühren, Arbeitsmaterialien etc.
 
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