Anonymous startet "Operation GEMA": gema.de offline (1 Betrachter)

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Martin Behrsing

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Das Internet-Kollektiv Anonymous hat der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Krieg erklärt. Die Aktivisten beurteilen die hohen Forderungen der Gesellschaft an YouTube bezüglich der Verlagsrechte für Musikvideos als Einschränkung der Netzneutralität. Die Aktion zeigt schon Wirkung: Gema.de ist aktuell nicht erreichbar.

gulli.com - news - view - Anonymous startet "Operation GEMA": gema.de offline
 
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Gast
es ist leider auch fachlich nicht 100% korrekt was in dem video für
zusammenhänge konstriuert werden, insbesonere was die benutzung
des begriffs "verlag" angeht.

ausserdem hat die GEMA letztlich keine entscheidungsbefugnis über
das, was dort kritisiert wird, es ist der gesetzgeber, der mit dem
urheberwahrnehmungsgesetz die verleger und komponisten in die
arme der mit den verwertungsgesellschaften kooperiernden industrie
treibt.

eine einfacher kleine änderung, nämlich der wegfalls der monopols
für die grossen VGs, würde so manches von selbst regeln.

denn viele rechteinhaber tendieren durchaus zu mehr liberalismus,
würde aber aufgrund der dem gesetz geschuldeten marktsituation
sich damit wirtschaftlich komplett das wasser abstellen.

vereinfacht gesprochen ist es zur zeit nicht möglich, gleichzeitig
wettbewerbsfähig medien zu verkaufen und seine eigenen werke
z.b. auf youtube zu verbreiten.

einer der fehler der von anonymous gemacht wird ist übrigens, dass
nicht unterschieden wird zwischen inhlten die von den rechteinhabern
selbst oder dritten verbreitet werden.
 

arbeitslos in holland

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Die Gema vertritt die Rechte der Musiker(!), nicht ihre.
Wer sich also als Musiker da anmeldet, wird "verfolgt".

Aber gut, ist wohl dasselbe, wie das böse Sony, dessen Videos man bei Youtube nicht gucken kann :icon_rolleyes:
Hauptsache man hat nen bösen, auf den man schimpfen kann.
Egal ob Volkszählertypen, Gez-Mitarbeiter, Firmen, die nichts senden können, weil z.B Youtube einfach nicht das zahlen will, wozu sie verpflichtet sind oder auch der Verkäufer, der nicht weiß, ob das Brötchen frisch ist....

Bei einem allerdings geb ich euch recht:
Auf Rohlinge und DvDPlayer gehört keine Gebühr drauf, das ist Abzocke.
 

arbeitslos in holland

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Bei einem allerdings geb ich euch recht:
Auf Rohlinge und DvDPlayer gehört keine Gebühr drauf, das ist Abzocke.
solange sich die hersteller die kohle in sack hauen=richtig !
wenn aber dadurch dieser zirkus mit der GEMA aufhören würde=falsch!

das internet ist keine plattform, die in irgendeiner weise kontrollierbar wäre. das ist die illusion einer generation, die das internet nie verstanden hat.

das internet selbst ist durch (raub)kopien entstanden, bzw. dadurch das inhalte anderer autoren verändert/verbessert wurden(LINUX)
programme wie open-office sind nur dadurch verbreitet, weil sie niemandem wirklich gehören.

man kann sich natürlich darüber streiten, ob den wirklich auch alle inhalte ungefiltert ins internet gehören. aber verhindern wird man nichts mehr können. laß doch youtube die inhalte der SME sperren, die sind im net nicht die einzige plattform :biggrin:
gerade die verluste an den nichtverkauften CDs werden eben durch abzocke von kinderliedern wieder versucht reinzuholen. wenn ich zb bei youtube mir stücke aufnehme, dann kaufe ich eben keine überteuerten CDs und füttere damit die musikindustrie

und sowieso:

wenn ich zb ab und an CDs kaufe, dann gebraucht für ein paar €uronen. richtig neue CDs kaufe ich nicht und das schon deswegen, weil mir der neuartige style nur selten gefällt.
dafür kaufe ich zb neue DVDs von alten filmen(die es früher nur auf vhs gab)
dafür gebe ich dann das geld gerne aus, mache mir eine kopie(schei§§ auf kopierschutz), das original wird nicht benutzt. und nein:

ich verkaufe keine originale, sondern horte sie wie schätze(in der hoffnung das sie lange halten)
 
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Gast
Firmen, die nichts senden können, weil z.B Youtube einfach nicht das zahlen will, wozu sie verpflichtet sind...
Verpflichtet......... ja in D wieder mal, wo sonst gibt es noch eine derartige Abzocke, eine Schaiß-Reglementierung, vom Staat befördert.
Wir agieren nicht wie in der Computer-Neuzeit, sondern wie zu Wilhelms Zeiten. Oberstes Prinzip: Überwachung, Verbote, Abkassieren...

Und senden kann man doch. Was willst Du?
Test:

0000000000110001000000001111111111100100111010000000001111111111110001110111111111111100011111111110000111100000000000000000000000000000000000000000000000000000111
 

PandorasBox

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Boar das leidige Thema GEMA/GVL und son Scheiß, da kann ich auch ein Liedchen singen:icon_dampf:

Hatte vor nicht allzulanger Zeit ein Internetradio, und da wir kein Piratenradio sein wollten, alles fein säuberlich angemeldet. Wir bekamen gefühlte 1000 Seiten Auflagen: Jede Sendung musste vorher feststehen, Musikwünsche durften 24 Std später erst gespielt werden, Sondersendungen von bestimmten Bands mussten extra beantragt werden... und zudem hat mich die ganze Sache pro Jahr knapp 1000 Euro gekostet, ohne Streamgebühren, Chat und Webside-Gebühren etc...

Ein Haufen Kohle etc, da macht auch das Hobby keinen Spaß mehr:icon_dampf:Die wissen echt, wie man Spaß vermiesen kann....
 

Couchhartzer

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Die Gema vertritt die Rechte der Musiker(!), nicht ihre.
Wer sich also als Musiker da anmeldet, wird "verfolgt".
Schlichtweg falsch, denn nur reine ausübende Musiker werden von der GEMA als Mitglied überhaupt nicht zugelassen, wie man unschwer den Statuten und Geschäftsbedingungen der GEMA entnehmen kann.
Die GEMA vertritt im gesetzlichen Auftrag einzig und alleine Komponisten, Textdichter und Verlage in ihren Wahrnehmungsrechten.
Musiker und sonstige ausübende Künstler die nicht auch Urheber sind (Interpreten usw.) müssen sich, wenn sie es möchten (und das ist grundsätzlich freiwillig), von der GVL vertreten lassen.



eine einfacher kleine änderung, nämlich der wegfalls der monopols
für die grossen VGs, würde so manches von selbst regeln.

[...]

vereinfacht gesprochen ist es zur zeit nicht möglich, gleichzeitig
wettbewerbsfähig medien zu verkaufen und seine eigenen werke
z.b. auf youtube zu verbreiten.
Ein Wegfall der Vertretungsrechte wird es jedoch nicht geben, denn die GEMA ist, wie alle anderen großen Verwertungsgesellschaften, den Bedingungen des Welturheberrechtsabkommens der Länder verpflichtend angeschlossen und auf Gegenseitigkeit unterstellt.
Und, dass es im Moment mit Inhalten bei Youtube für die Verbreitung in Deutschland gibt, liegt einzig und alleine daran, dass Youtube sich immer wieder schwer tut, wenn es um das nach dem Welturheberrechtsabkommen auszuhandelnde und einzuhaltende Bedingungen zur ordnungsgemäßen Zahlung von Lizenzabgaben an die GEMA geht. Dennoch kann man natürlich nach wie vor wettbewerbsfühig seine Werke verbreiten und die Medien verkaufen, denn Youtube ist weder die wichtigste noch die einzige Plattform von wirksamer und effektiver Verbreitung. Man muss halt nur die anderen Möglichkeiten auch nutzen (wollen).



Hatte vor nicht allzulanger Zeit ein Internetradio, und da wir kein Piratenradio sein wollten, alles fein säuberlich angemeldet. Wir bekamen gefühlte 1000 Seiten Auflagen: Jede Sendung musste vorher feststehen, Musikwünsche durften 24 Std später erst gespielt werden, Sondersendungen von bestimmten Bands mussten extra beantragt werden... und zudem hat mich die ganze Sache pro Jahr knapp 1000 Euro gekostet, ohne Streamgebühren, Chat und Webside-Gebühren etc...
Dann habt ihr schlichtweg bei der Anmeldung nicht sorgfältig nach dem für euch günstigsten und nützlichsten Tarif der GEMA gesucht, denn die unschwer bei der GEMA aufzufindenden Tarifinformationen und Bedingungen geben deutlich sichtbar ganz andere Fakten der Konditionen her.
Und Musik verbreiten kostet nunmal (egal ob günstig oder weniger günstig) immer Geld, denn schliesslich bekommen Komponisten, Texter und Verleger ihre Produktionen in den Studios auch nicht geschenkt und das Herstellen und Vertreiben von Tonträgern usw. kostet auch Geld (und das nicht gerade wenig).
Und dadurch das Verbreiten immer die Möglichkeiten der Vervielfältigungen (Mitschnitt von Sendungen usw.) gegeben ist, ist es nur legitim, wenn für das Senden Forderungen erhoben werden, die in der Höhe übrigens (neben zahlreichen weiteren Faktoren) auch von Streamanzahl, Höreranzahl, usw. anhängig sein können, sofern man sich nicht selber bei der Auswahl die günstigeren Pauschaltarife auswählt.
 

roterhusar

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Der Krieg wird doch schon seit zig Jahren von den GEMA- Marionetten der Unterhaltungsindustrie geführt.
Universal Music
Sony Bertelsmann
Warner AOL

Es ist doch nicht auf einmal so, dass sich GEMA- Direktoren und Medienchefs auf einmal gegenseitig bekriegen. Am Ende bekomme ich noch Mitleid.
 
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Radio via Internet...

Find ich eine feine Sache u. hör ich von Zeit zu Zeit auch.
Bloß braucht man dazu nicht unbedingt ein extra Internetradio.
Einfach separate Lautsprecher an den PC u. gut ist's.
 

PandorasBox

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Schlichtweg falsch, denn nur reine ausübende Musiker werden von der GEMA als Mitglied überhaupt nicht zugelassen, wie man unschwer den Statuten und Geschäftsbedingungen der GEMA entnehmen kann.
Die GEMA vertritt im gesetzlichen Auftrag einzig und alleine Komponisten, Textdichter und Verlage in ihren Wahrnehmungsrechten.
Musiker und sonstige ausübende Künstler die nicht auch Urheber sind (Interpreten usw.) müssen sich, wenn sie es möchten (und das ist grundsätzlich freiwillig), von der GVL vertreten lassen.

Richtig!




Dann habt ihr schlichtweg bei der Anmeldung nicht sorgfältig nach dem für euch günstigsten und nützlichsten Tarif der GEMA gesucht, denn die unschwer bei der GEMA aufzufindenden Tarifinformationen und Bedingungen geben deutlich sichtbar ganz andere Fakten der Konditionen her.
Und Musik verbreiten kostet nunmal (egal ob günstig oder weniger günstig) immer Geld, denn schliesslich bekommen Komponisten, Texter und Verleger ihre Produktionen in den Studios auch nicht geschenkt und das Herstellen und Vertreiben von Tonträgern usw. kostet auch Geld (und das nicht gerade wenig).
Und dadurch das Verbreiten immer die Möglichkeiten der Vervielfältigungen (Mitschnitt von Sendungen usw.) gegeben ist, ist es nur legitim, wenn für das Senden Forderungen erhoben werden, die in der Höhe übrigens (neben zahlreichen weiteren Faktoren) auch von Streamanzahl, Höreranzahl, usw. anhängig sein können, sofern man sich nicht selber bei der Auswahl die günstigeren Pauschaltarife auswählt.
Wir hatten schon relativ "günstige" Konditionen. Bei einem Internetradio zählen, wie du schon sagst, mehrere Idikatoren um so gut wie möglich eine recht anschauliche Zahl von Zuhörern zu erreichen. Nur ohne oder mit recht wenigen Sponsoren, die einem helfen das Radio auch kostengünstig aufrecht erhalten zu können, ist es sehr sehr schwer, das auf Dauer zu realisieren.
Mehrere Streams in verschiedenen Qualis müssen schon angeboten werden. Dann gehört natürlich auch ein Forum, Chat etc zu einem ordentlichen Radio und auch das frisst nicht wenig Geld, wenn man einen ordentlichen Anbieter haben will. Kostenlose Chats sind total Müll, alles getestet. Es bringt auch nix, wenn man Streams nutzt, die nur 20 oder weniger Hörer zulassen....

Ich rege mich nicht auf, dass ich zahlen musste. Ich wollte es ja, alles schön legal, denn illegal ist nicht cool! Ich ärgere mich aber extrem darüber, dass das Geld nicht 1 zu 1 an die Musiker geht, denn es ist Ihr Werk was präsentiert wird, sondern dass sich die GEMA und GVL den Löwenanteil der Gebühren einverleibt. Das hier aber zu diskutieren würde sicherlich das Thema sprengen.

Radio via Internet...

Find ich eine feine Sache u. hör ich von Zeit zu Zeit auch.
Bloß braucht man dazu nicht unbedingt ein extra Internetradio.
Einfach separate Lautsprecher an den PC u. gut ist's.
Jep ist es auch, eine feine Sache. Aber mit Kommerziellen kann ich halt nix anfangen:icon_evil:, ich bin da eher so nicht für den Einheitsbrei und Verdummungsmusikquark. Ich liebe das Ausgefallene, Anspruchsvolle:icon_razz::icon_knutsch:
 
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Gast
Boar das leidige Thema GEMA/GVL und son Scheiß, da kann ich auch ein Liedchen singen:icon_dampf

Ein Haufen Kohle etc, da macht auch das Hobby keinen Spaß mehr:icon_dampf:Die wissen echt, wie man Spaß vermiesen kann....
die gebührenordnung für webradios ist sicherllich eine frechheit,
aber du kannst deswegen nicht das ganze prinzip der verwertungs-
gesellschaften in frage stellen.

fakt ist, gäbe es keine verwertungsgesellschaften, hätten die kleineren
90% der verleger und komponisten in deutschland keinerlei chance mehr,
sich irgendwie gegen die grossen durchzusetzen, weil ihnen nicht nur der
quasi gesetzliche mindestlohn abhanden käme, sondern vor allem auch
die verteilungsschlüssel, die im streifalle von den gerichten als grundlage
für die tantiemen verteilung anerkannt wird.

die vorstellung, dass der verbraucher davon irgendetwas hätte, wenn es
keine GEMA mehr gäbe, ist falsch. was im umkehrschluss nicht heissen
muss, dass die GEMA alles richtig macht.

aber wer die GEMA abschaffen will, der muss sich im klaren darüber
sein, dass er das gleiche fordert wie die majors.

man muss vielmehr umgekehrt den staat dazu brignen, die märkte zu
regulieren und ausbeuterische verträge in diesem business verbietet -
obwohl das leider erheblich mit der vertragsfreiheit kollidiert.

ausserdem: man kann ein webradio auch mit freier musik betreiben, es
ist deine freie entscheidung ob du GEMA material spielst oder nicht.

und das hier (aus einem anderen post):

Ich ärgere mich aber extrem darüber, dass das Geld nicht 1 zu 1 an die Musiker geht, denn es ist Ihr Werk was präsentiert wird, sondern dass sich die GEMA und GVL den Löwenanteil der Gebühren einverleibt.
ist eben auch so ein vages und falsches vorurteil, was die realität nicht im geringsten
widerspeigelt.
niemand verleibt sich irgendwas ein, sondern es sind lediglich ein paar prozent
gebühren drauf, denn auch die GEMA hat unkosten und mitarbeiter.

was du meinst ist wohl was anderes: seit dem "pro" mist ist die verteilung,
die die GEMA vornimmt sehr ungerecht, und die ganz kleinen bekommen
weniger als die ganz grossen, so dass man als zahler das gefühl hat, man
zahle an dieter bohlen und bertelsmann obwohl man indy rock sendet.

es handelt sich aber auch hierbei nur um eine leichte tendenz.
du darfst nicht vergessen, dass das auch umgekehrt ist: auch die kleinen
komponisten und labels verdienen daran mit, wenn jemand top 40 material
sendet und dafür gebühren zahlen muss.

dass eben genau NICHT einzelene titel pfennigweise abgerechnet werden,
daron begründet sich das VG system - einzeln abrechnen könnten radiostation
mit verlagen ja auch ohne die GEMA - was aber viel zu arbeit ist - weswegen
sich letztlich kommerzielle aber GEMA freie musik auf dem markt nicht etabliert.

obwohl es rein rechtlich überhaupt kein problem wäre musik ohne GEMA als
CDs in den handel zu brignen, es wird sie kein einzelhändler verkaufen wollen
und keine radiostation senden wollen, weil die dann verpflichtet wären das
mit den rechteinhabern einzeln abzurechnen. :)

für die kindergärten haben wir piraten übrigens eine lösung:
Kinder wollen singen - 50.299 Bücher mit gemeinfreien Kinderliedern | musik.klarmachen-zum-aendern.de
frei nach dem motto nicht meckern sonder machen wurden einfach
alte lieder nue gesetzt, ohne sie zum zwecke der bereicherung als
bearbeitung anzumelden.
runterladen, kopieren, und in den kindergärten vorbeibringen. problem gelöst.
 
E

ExitUser

Gast
Ein Wegfall der Vertretungsrechte wird es jedoch nicht geben, denn die GEMA ist, wie alle anderen großen Verwertungsgesellschaften, den Bedingungen des Welturheberrechtsabkommens der Länder verpflichtend angeschlossen und auf Gegenseitigkeit unterstellt.
abkommen kann man auch brechen. wenn es um atomwaffen geht wird
das ja auch gemacht.

und um das monopol abzuschaffen müsstest du nur das UrhWarnG ändern.

was ich übrigens auch gerne geändert hätte, ist die exclusivität der
wahrnehmung. eine titel-exclusivität würde es uns erlauben alben abwechselnd
anzumelden und als creative commons zu releasen. dass man sich zwischen diesen
beiden welten dauerhaft entscheiden muss, schränkt meiner meinung nach die rechte
der urheber über die verwendung ihrer werke erheblich ein.

Dennoch kann man natürlich nach wie vor wettbewerbsfühig seine Werke verbreiten und die Medien verkaufen
das kann man ja immer, denn hier irrt der pöbel sowieso.

wenn der verleger selbst seine bereits geclearten sachen auf youtube stellt, zahlt er
einfach selbst für die verbreitung, und youtube braucht dann dafür nichts mehr zu zahlen.
er bekommt ja 70-95% davon sowieso wieder zurück, nur ist so eben sichergestellt,
dass auch die anderen rechteinhaber ihren teil bekommen.

denn Youtube ist weder die wichtigste noch die einzige Plattform von wirksamer und effektiver Verbreitung. Man muss halt nur die anderen Möglichkeiten auch nutzen (wollen).
vimeo ist so viel besser. ^^ ich bekomm bei youtube schon als gast die krise.
 
E

ExitUser

Gast
Also ich weiß nicht............

GEMA unbedingt erhalten? :icon_kinn:

Fast der gesamte Rest der Welt kommt ohne so eine Einrichtung klar u. ausgerechnet D hat natürlich wieder mal den Königsweg gepachtet? :icon_neutral:

Wir haben doch schon andere "einmalige" Sachen:
Vom Staat eingetriebene Kirchensteuer, Sektsteuer, GEZ... :confused:

Immer wenn es darum geht, dem "kleinen Mann" das Fell über die Ohren zu ziehen, sind wir wirklich kreativ............ sonst leider nicht.
 
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