Anonyme Vorabbewerbung, um als Gleichstellter eine geeignete Stelle zu finden

  • Starter*in Gelöschtes Mitglied 63650
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G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Hallo!

Ich mache mir gerade einige Gedanken, wie ich mich zukünftig als Gleichgestellter bewerben möchte:

Wie wäre es denn, wenn ich Qualifikationen sowie positives und negatives Leistungsbild kurz und prägnant zusammenfasse und erstmal eine anonyme Anfrage starte, ob Arbeitgeber überhaupt bereit sind, mich unter diesen Voraussetzung zu beschäftigen? Immer mit dem Angebot bei Interesse vollständige Bewerbungsunterlagen einzureichen, versteht sich.

Da ich viel mit kleinen Arbeitgebern zu tun habe, die mit Beschäftigungsquoten nichts am Hut haben, wäre das doch ganz sinnvoll. Man könnte sich manches unangenehme Vorstellungsgespräch und "Outing" sparen.

Oft scheitert es ja schon an ganz einfachen Dingen, die aber nicht immer unbedingt in den Stellengesuchen klar angegeben werden. Beispiele dafür:

- AG möchte bei möglicher Teilung einer Stelle nur Teilzeit flexibel
- AG möchte flexible Stundeneinteilung, Überstunden bei hohem Arbeitsanfall
- AG möchte Pkw, obwohl der im Stellengesuch nichts davon schreibt
- AG würde Bewerber mit gewissen Erkrankungen auf Grund von Vorurteilen grundsätzlich nicht einstellen

Bei den meisten Stellengesuchen ist es ohnehin so, dass ich niemals alle geforderten Bedingungen erfülle.

Wie wäre das rechtlich zu bewerten? Könnte das als Negativbewerbung ausgelegt werden?

Beste Grüße
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
@Cantina bist du in irgend einer Weise involviert oder wolltest du einfach nur mal einen Kommentar abgeben?

Durch solch einen ähnlichen "Scherz" habe ich meine letzte Stelle gefunden.

Natürlich könnte ich dem Ifd oder der AfA auch die Arbeit überlassen, aber da ist meine Erfahrung in der Vergangenheit eher gewesen, dass sie es gar nicht auf die Reihe kriegen, Leistungsbild und Anforderungen an den Arbeitnehmer passgenau abzugleichen oder dass es gar nicht wirklich gewollt ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Das ist deine Erfahrung oder auf welche Erkenntnisse beziehst du dich da? Gib doch bitte mal etwas Substanz preis.
Was wäre die Alternative?

Sich auf unpassende Stellen bewerben?
Sich nur noch auf Quotenstellen, sprich bei größeren AG oder im ÖD bewerben?
Die Behinderung verschweigen?

Da wäre ich heute noch erwerbslos.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, jetzt mal losgelöst vom Thema Behinderung: Die AG kennen sich untereinander. Bewerbe ich mich namentlich könnte der jetztige auf die Idee kommen, mich zu kündigen.
 

Nena

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"Bitte behandeln Sie diese Bewerbung vertraulich." Sonst könnten sich Führungskräfte doch nie wegbewerben. Das ist üblich und impliziert nur, dass Du begehrt bist und ungekündigt (kannst natürlich eine Begrpündung hinschreiben, musst Du aber wirklich nicht).
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
"Bitte behandeln Sie diese Bewerbung vertraulich."

Und wenn der AG es nicht tut? Ich kenn doch meinen. Da wird unter Kollegen rege getratscht. Das wäre jetzt aber auch nicht meine Hauptsorge.

Schade, dass keine Resonanz von anderen Betroffenen bekommt. Möglicherweise sind viele in der Arbeitsmarktrente gelandet, die ähnliche Probleme hatten. Ich war ja auch schon einmal kurz davor, die Arbeitssuche aufzugeben.

Anonyme Bewerbungsverfahren müssten doch nach Einführung des AGG heute kein Tabu mehr sein.
 

ela1953

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Ich hab mich nur auf Stellen beworben, die ich mir ausgesucht hatte.
Immer mit Namen und Alter.
Nützt ja nichts, wenn ich mich anonym bewerbe, denn beim Vorstellungsgespräch sieht man sich ja.
Meine Gleichstellung hab ich nur im öffentlichen Dienst erwähnt.
Denn dort wird man damit zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
denn beim Vorstellungsgespräch sieht man sich ja.

In 99 % der Fälle gibt es kein Vorstellungsgespräch. Es geht ja erstmal um eine Vorabklärung, ob eine Bewerbung überhaupt Sinn macht.

Im öffentlichen Dienst wird man zwar eingeladen, wenn die Übereinstimmung mit dem Stellenprofil nicht gegeben ist, bringt einem die Gleichstellung allerdings gar nichts, denn die Bevorzugung von Behindeten findet ja nur bei gleicher Eignung statt. Wenn sie z.Bsp. bei Teilung der Stelle Teilzeit flexibel möchten, bin ich schon draußen ...

Das kann man auch vorher abklären und ich verstehe nicht, warum das nicht anonym gehen sollte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Also manchmal ...

bewerbung@xyz.de

das wird jede Personalabteilung gleich lachend in den Papierkorb schieben.

stimmt einfach nicht. Wer in meiner Branche noch ein Bewerbung in Papierform schreibt oder gar eine kaufmännische, riskiert das schon eher, aber in den Status der Gesetzmäßigkeit würde ich das auch nicht heben wollen.

Man kann jetzt sogar die Weitergabe von Alter und Geschlecht bei der AfA-Jobbörse abstellen lassen. AGG lässt grüßen!

Zu rechtlichen Fragestellungen, hat sich leider noch niemand geäußert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66567

Gast
Man kann jetzt sogar die Weitergabe von Alter und Geschlecht bei der AfA-Jobbörse abstellen lassen. AGG lässt grüßen!

Zu rechtlichen Fragestellungen, hat sich leider noch niemand geäußert.

Man kann sicher alles mögliche, und rechtlich ist das abgesichert... Es interessiert nur keinen.

Ich verstehe nicht so recht, was eine anonyme Voranfrage einer dann weniger anonymen Bewerbung nun soll. Es ist letztlich immer die Entscheidung des Arbeitgebers, wen er einstellt. Es geht um Vertragspartner. Das ist wie bei einer Mietwohnung. Wenn einer nicht will, ist die Nummer gelaufen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Ich verstehe nicht so recht,

Das ist das Problem! Wie bei so vielen Dingen kann man das vielleicht erst richtig verstehen, wenn man selbst betroffen ist.

Es interessiert nur keinen.

Dann verstehe ich wiederum nicht, warum du dich so rege beteiligst.

Das ist ähnlich wie beim Klimaschutz alle schwingen große Reden und haben tolle Ideen, aber Umweltbewustsein im Alltag gibt es so gut wie nicht. Das sieht man, wo wir stehen, was Diskriminierung angeht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Es ist dir sicherlich freigestellt, ohne Angabe deines Namens, deines Alters, deines Geschlechtes etc. etc., nur unter Angabe deiner (Fach-)Kenntnisse eine Vorabanfrage bzgl. einer Bewerbung/Stellenbesetzung an ein Unternehmen zu versenden.

Da du dies mit der (beispielhaften) Mail ID bewerbung@xyz.de machen willst, bekommt auch über die Mail ID niemand deinen Namen heraus. Jedenfalls nicht ohne dafür erheblichen, wahrscheinlich vergeblichen, Aufwand zu betreiben.

Da niemand ausser dir weiß von wem die Anfrage kommt, kann auch niemand irgendwem das als Negativbewerbung auslegen.

Die Erfolgsquote solcher Anfragen würde ich jetzt irgendwo so bei 0% bis maximal 1% einschätzen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Die Erfolgsquote solcher Anfragen würde ich jetzt irgendwo so bei 0% bis maximal 1% einschätzen.

Wie kommst du zu dieser doch recht genauen Einschätzung? Auf welche Datenbasis beziehst du dich dabei?

Und selbst wenn dem so ist und dann bei 100 Anfragen die passende Stelle dabei ist, würde das ja das Vorgehen bestätigen.

Hier mal meine Datenbasis:

Ich habe meine jetztige Stelle über ein anonymes Gesuch bei einer branchenspezifischen Jobbörse gefunden. Die Rückläuferquote,war dort deutlich höher als bei Bewerbung auf Vermittlungsvorschläge oder initiativ. Es gab innerhalb eines Jahres 8 Anfragen und vier Vorstellungsgespräche. Das ist doch eine ganz gute Quote, wenn man bedenkt, dass der Teilzeitarbeitsmarkt für Behinderte als verschlossen gilt und die nicht vorhandene Fahrerlaubnis ein zusätzliches Vermittlungshemmnis darstellt. Im Gegenzug gab es auf herkömmlichen Bewerbungen (ca. 80) zwei Vorstellungsgespräche in zwei Jahren.

Alternativ könnte man natürlich überlegen, ob der Ifd die Vorabklärung übernimmt, nur traue ich denen das nicht unbedingt zu, wenn ich meine Erfahrungen mit dem Verein überdenke.

Ich danke euch für eure Beiträge, auch wenn sie nicht immer ermutigend sind.

Einen guten Job zu finden, bedeutet vermutlich auch mal übliche Wege zu verlassen. Die Arbeitgeber sind nicht immer so one-track minded wie einige sie in ihrem Feindbild kultivieren.
 

Birt1959

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Ich habe meine jetztige Stelle über ein anonymes Gesuch bei einer branchenspezifischen Jobbörse gefunden. Die Rückläuferquote,war dort deutlich höher als bei Bewerbung auf Vermittlungsvorschläge oder initiativ.

Sorry @cibernauta,
aber das ist für einen Personaler - und glaube mir, ich hatte mit denen nicht nur bei Bewerbungen zu tun - nichts anderes als eine digitale Chiffren-Anzeige. Die Jobbörsen und Chiffren-Anzeigen interessieren Personaler, wenn das anonymisierte Profil passt. Denn daraus leiten diese, genauso wie bei Initiativbewerbungen, Eigeninitiative ab. Und die digitale Form macht ihnen wegen der bereits hinterlegten und eingepflegten Daten die Arbeit einfacher.

Warum wohl, wird Bewerber/innen in jedem x-beliebigen Bewerbungshandbuch wohl geraten, sich bei VVs nicht mit dem Eingangssatz "Auf Veranlassung von SB/in XY bewerbe ich mich... " oder ähnlich formuliert, zu bewerben?

Mit deiner Wahl der Jobbörse zeigtest Du auch Branchenkenntnisse, die jeder AG gern sieht. Aber auch das ist unabhängig von der Anonymität des eigentlichen Gesuchs. Letztendlich liegt es sowohl in der chiffrierten Print-Version des Stellengesuchs als auch in der von Dir gewählten Form an Dir, ob Du mit einer "normalen" Bewerbung reagierst.

So offenkundig ging es aus Deinen vorherigen Posts gar nicht hervor, dass deine Erfahrung letztendlich auf diesem Stellengesuch basierte. Das ist etwas völlig anderes. Es ist ein Stellengesuch - mehr nicht. Und ob du da Jobsuche2019@wasweissich.info oder ottonormalverbraucher@abc.de angibst ist da wurscht.

Meiner Erfahrung nach ist die Veröffentlichung des chiffrierten Print-Stellengesuches in der Tageszeitung oder einem Branchenblatt wesentlich erfolgreicher als in irgendeinem Anzeigenblatt. Das nur am Rande zu Deiner Bemerkung dazu.

Ansonsten ergibt das Aufführen der Gleichstellung, wie von @ela1953 bereits erwähnt, nur bei Bewerbungen im ÖD Sinn. Da muss nämlich lt. SchwbG eingeladen werden. Die Gleichtstellung/Schwerbehinderung kann dann ja in einem Bewerbungsgespräch bei allen Arbeitgebern erläutert werden. Bei privaten Arbeitgebern bin ich, schwerbehindert, immer so verfahren. Da gibt es nämlich kein "muss" bei den Einladungen und es schreckt viele dann doch ab, wenn in der Bewerbung die Gleichstellung/Schwerbehinderung erwähnt wird. Viele zahlen lieber die geringe Abgabe, wenn sie die vorgesehene Quote von einzustellenden gleichgestellte/schwerbehinderten Mitarbeiter/innen nicht erreichen. Es wird im Falle einer Klage auf Anstellung nur schwer nachzuweisen sein, dass Du wegen der Gleichstellung die Stelle nicht bekamst. Auch der AG kennt findige Juristen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Warum wohl, wird Bewerber/innen in jedem x-beliebigen Bewerbungshandbuch wohl geraten, sich bei VVs nicht mit dem Eingangssatz "Auf Veranlassung von SB/in XY bewerbe ich mich... " oder ähnlich formuliert, zu bewerben?

Ich schreibe immer die Referenz woher ich von dem Stellenvorschlag erfahren habe.
Und ist es dann das AfA oder die Jobbörse dann ist das die Referenz. Ist es eine andere Plattform, usw... , Wäre auch albern einem AG dies zu verschweigen der dort annonciert hatte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
wenn das anonymisierte Profil passt.

Ja eben, ob ein Gesuch oder eine Anfrage meinerseits, wenn es passt, passt es und man wird gebeten, sich zu bewerben.

des chiffrierten Print-Stellengesuches in der Tageszeitung

Sowas gibt es noch? Das klingt nach Kontaktanzeige aus den 60ern. Es würde bei uns niemand darauf kommen, so nach AN zu suchen.

Ansonsten ergibt das Aufführen der Gleichstellung, wie von @ela1953 bereits erwähnt, nur bei Bewerbungen im ÖD Sinn.

Wer sprach davon die anzugeben? Das wird doch erst im zweiten Schritt - der vollständigen Bewerbung - interessant.

Das nützt auch im ÖD nichts, wenn Bewerber- und Stellenprofil nicht ganz genau zusammenpassen. Dann hat man am Ende für nichts einen Tag Urlaub genommen und vielleicht noch Fahrkosten berappt.

Aus meinem Leistungsbild kann der Arbeitgeber ohnehin schnell erkennen, welcher Art meine Behinderung ist.
Einschränkungen, die sich auf die gewünschte Tätigkeit auswirken, darf man nicht verschweigen.
 

Kerstin_K

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Eine Chiffre Anzeige in einer Zeitung oder einem Portal ist für mich etwas anderes als eine anonyme Mail. Letztere riskiert, im s
SPAM-Folder zu landen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Es gibt die Möglichkeit, eine Lesebestätigung anzufordern. Wir haben aber z.Bsp. gar keinen Spamfilter.
Ich wüsste auch jetzt auch nicht, warum der gerade Bewerbung@xyz aussortieren sollte, aber nicht Firma@xyz.

Viele unserer Betriebe, an die wir Aufträge vergeben, haben stinknormale gmx, web.de oder Google-Adressen.

Irgendwie geht die ganze Argumentation in die Richtung, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, weil es eben so nicht Usus ist.
Ob ich mich bei einem AG wohlfühlen würde, der so drauf ist? Da würde ich jetzt auch nicht unbeding auf Verständnis für meine Lebenssituation hoffen.
 

Kerstin_K

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Ich meinte keinen Spamfilter vom Mailprogramm aus. Ich würde sowas eventuell von Hand als SPAM aussortieren.

Eie Firma mit einer Google, web.de oder gmx-Adresse? Was sind denn das für kleine Klitschen. Nicht sehr professionell.

Ichhabe nichts gegen ungewöhnliche Wege, auch nicht bei Bewerbungen, aber im Netz wird gerade die Anonymität oft für unrechtmäßige Dinge ausgenutzt. Da muss man schon etwas kritisch sein.
 

Seestern71

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Hallo Cibernauta,
ob Du mit einer kurzen Anfrage per Email generell Erfolg haben kannst, hängt m.M. nach maßgeblich davon ab, ob du einen gesuchten Beruf hast. Das Weglassen deines Namens sehe ich wie andere auch sehr kritisch. Wenn Arbeitgeber anonym inserieren, ist das etwas völlig anderes, denn sie sind in einer besseren Situation. Ich persönlich würde mich niemals auf anonyme Stellenausschreibungen bewerben. Ich bin ein Mensch, der mit offenen Karten spielt, und erwarte das auch von potentiellen Arbeitgebern. Wenn du einen anderen Job suchst, wirst du sicherlich auch Gründe haben. Du könntest höchstens bei Ibäh kleinanzeigen anonym inserieren, dort findet man soetwas öfters.
Was meinst du denn mit "negativem Leistungsbild"? Wenn dieses mit deiner Behinderung zu tun hat, würde ich es schon bei der Anfrage angeben. Z.B. wenn du im Rollstuhl sitzt, kannst du keine körperlichen Arbeiten machen. Wenn du dich damit bei kleinen Arbeitgebern bewerben willst, hast du sicher sehr schlechte Karten damit. Bei größeren Arbeitgebern hast du zumindest noch eine geringe Chance aufgrund der Quote. Ansonsten sollte man das angeben, was man kann, und nicht, was man nicht kann.
Ich selbst besitze auch eine Gleichstellung, habe bisher aber keine positiven Erfahrungen damit gemacht. Kann mich auch nur in Teilzeit und als Quereinsteiger bewerben, da es in meinem Beruf nichts gibt.
 

Kerstin_K

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Wenn arbeitgeber anonym inserieren, hat das oft Gründe, zum Beispiel wenn der dezeitige Stelleninhaber noch nict wissen soll, dass Ersatz für ihn gesucht wird (Ob die feine Art ist, darüber kann man streiten.) oder auch, wenn bestimmte Fachkräfte gesucht werden, könnte die Konkurrenz daraus erkennen, was die Firma vor hat.

Ich für Kleine Betriebe gar nicht unbedingt ausschliessen, einen Versuch ist es auch dort wert, sich zu bewerben, allerdings würde ic da mit einem Hohen GdB nicht gleich in der Bewerbung raushauen. Wenn dort keine eigene Personalanteilung vorhanden ist, dann denken die bei GdB 100 oft, das so jemand gar nichts kann. Das muss man je nach Art der Behinderung und der Tätigkeit anders angehen.
 
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