Anklageschrift im Briefkasten

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flo2205

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Hallo liebe Gemeinde,

so langsam habe ich die Nase gestrichen voll vom Jobcenter. Ich bin seit über 1 Jahr kein Kunde mehr und ständig kriege ich neue Rechnungen und Beschuldigungen.

Bis zum Feb. 2012 habe ich Leistungen vom Jobcenter erhalten. Leider immer mit ständigen kürzungen und Sanktionen, wo ich schon beinah Stammkunde beim Sozialgericht war. Immer habe ich auch Recht bekommen.

Nun bin ich wie schon erwähnt seit knapp 1 Jahr kein Kunde mehr vom Jobcenter und mich erreicht vor ca. 3 Monaten ein Schreiben von dem Hauptzollamt, wo ich beschuldigt wurde 2 Arbeisstellen gehabt zu haben und diese nicht angegeben hätte. Darauf habe ich einen 3 seitigen brief an das Hauptzollamt verfasst ! Bis heute wo ich eine Anklageschrift im Briefkasten haben vom Amtsgericht. Dort wird aber nichts mehr erwähnt. Nun kommt ich hätte einen 400€ Job gehabt ( was auch stimmt ) aber diesen beim Jobcenter nie angeben hätte ( was nicht stimmt ). Dadurch hätte ich einen Vermögensvorteil von knapp 710€ gehabt und das Jobcenter wurde dadurch geschädigt und somit lautet die Anklageschrift wegen Betrug.

Mir steht es mit denen bis oben. Wenn Ihr mich fragt ist es mehr ein persönlicher kampf, weil Sie früher alle Gerichtsverhandlungen verloren haben, anstatt es hier sachlich zugeht.

Nun habe ich einen Anwalt eingeschaltet.

Aber was könntet Ihr mir noch raten ? Gegenanzeige ? Wegen falscher Verdächtigung zum Beispiel ? Dienstaufsichtsbeschwerde? Ich lasse mir das länger nicht mehr gefallen und werde nun alle Register ziehen!

Vielen Dank für eure Mühe vorab :)

Grüße aus dem Rheinland
 

ZynHH

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AW: Anklage

Hallo liebe Gemeinde,

so langsam habe ich die Nase gestrichen voll vom Jobcenter. Ich bin seit über 1 Jahr kein Kunde mehr und ständig kriege ich neue Rechnungen und Beschuldigungen.

Bis zum Feb. 2012 habe ich Leistungen vom Jobcenter erhalten. Leider immer mit ständigen kürzungen und Sanktionen, wo ich schon beinah Stammkunde beim Sozialgericht war. Immer habe ich auch Recht bekommen.

Nun bin ich wie schon erwähnt seit knapp 1 Jahr kein Kunde mehr vom Jobcenter und mich erreicht vor ca. 3 Monaten ein Schreiben von dem Hauptzollamt, wo ich beschuldigt wurde 2 Arbeisstellen gehabt zu haben und diese nicht angegeben hätte. Darauf habe ich einen 3 seitigen brief an das Hauptzollamt verfasst ! Bis heute wo ich eine Anklageschrift im Briefkasten haben vom Amtsgericht. Dort wird aber nichts mehr erwähnt. Nun kommt ich hätte einen 400€ Job gehabt ( was auch stimmt ) aber diesen beim Jobcenter nie angeben hätte ( was nicht stimmt ). Dadurch hätte ich einen Vermögensvorteil von knapp 710€ gehabt und das Jobcenter wurde dadurch geschädigt und somit lautet die Anklageschrift wegen Betrug.

Mir steht es mit denen bis oben. Wenn Ihr mich fragt ist es mehr ein persönlicher kampf, weil Sie früher alle Gerichtsverhandlungen verloren haben, anstatt es hier sachlich zugeht.

Nun habe ich einen Anwalt eingeschaltet.

Aber was könntet Ihr mir noch raten ? Gegenanzeige ? Wegen falscher Verdächtigung zum Beispiel ? Dienstaufsichtsbeschwerde? Ich lasse mir das länger nicht mehr gefallen und werde nun alle Register ziehen!

Vielen Dank für eure Mühe vorab :)

Grüße aus dem Rheinland

Dass du den 400 Euro-Job angegeben hast, kannst du ja belegen.

Ich würde mit jeglicher Gegenreaktion warten, bis der Freispruch da ist. Und dann sehen, was von deinen Vorwürfen sich beweisen lässt. Dein Anwalt kann dich da sicher beraten.
 

flo2205

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AW: Anklage

Hallo,

sorry das ich nun erst antworte. Ja das ist richtig genau das wird nun versucht. Da aber hier vorsätzlicher Betrug im Raum steht, übernimmt die Rechtsschutz keine Kosten und den Anwalt mit über 500€ Kosten darf ich zahlen, auch wenn ich gewinne, das darf es wirklich nicht geben!

Die machen einem nur Stress!
 

Muzel

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AW: Anklage

Ich habe einen strafrechtlichen Schutz aus meiner Berufshaftpflichtversicherung. Ich denke, dass so ein Schutz für elos angebracht ist. Mir kostet der strafrechtliche Schutz nichts, da sie eine Kombi aus beruflicher und privater Haftpflichtversicherung ist.
Wenn du Widerklage erhebst, machst du deine Ankläger, die jetzt Zeugen sind und keinerlei Zeugnisverweigerungsrecht haben zu Beschuldigten. Ein Beschuldigten braucht aber nicht auszusagen. Aber bespricht die Einzelheiten mit deinen Anwalt.
 
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AW: Anklage

Geh zur Verhandlung - sie dir die Pappnasen genau an.

Warte die Beweisaufnahme ab - und dann mach eine Gegenanzeige.

PS: Anwalt ist erstmal nicht nötig! Es sei denn du bist dir ganz sicher das es keinerlei Grundlage für die Anschuldigungen gibt. (Die Kosten werden bei Freispruch ebenfalls durch die Staatskasse übernommen)

Es sei denn du benötigst Akteneinsicht - aber die zu Grundeliegenden Beweise muss der JC Geschäftsführer erbringen.

Erwäge auch eine Zivilklage um ggf. eine Entschädigungszahlung zu erwirken, schliesslich hast du, "Im Gegensatz zu der JC Birne" einen Ruf zu verlieren.
 

Muzel

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AW: Anklage

"aber die zu Grundeliegenden Beweise muss der JC Geschäftsführer erbringen."
Betrug ist ein Offizialdelikt. Der Staat (Staatsanwalt) ist der Kläger und muss die Beweise erbringen und ist nach § 170 I StPO für die Erhebung der Klage zuständig.
 

Seebarsch

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Hallo,
wenn das Srtafrverfahren / Klageverfahren nun läuft, müsste ja vorher ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom Jobcenter über die 710,00 € Überzahlung gekommen sein!
Was ist denn mit deisem Bescheid?
Wurde der angefochten, oder ist er bestandskräftig?
 

Makale

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Hallo,
wenn das Srtafrverfahren / Klageverfahren nun läuft, müsste ja vorher ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom Jobcenter über die 710,00 € Überzahlung gekommen sein!
Was ist denn mit deisem Bescheid?
Wurde der angefochten, oder ist er bestandskräftig?

Genau das macht die Sache ja so spanisch :icon_neutral:
 
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