Anhörungsschreiben nach Probezeitkündigung

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lutt

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Hallo Leidensgenossen,

habe heute ein Anhörungsschreiben bekommen nach einer Probezeitkündigung zum möglichen Eintritt einer Sanktion.

Nach dem Jobcenter vorliegenden Unterlagen wurde ich gekündigt, da iwährend der Beschäftigung einen Abbau bzgl. meiner Leistungsbereitschaft-/fähigkeit zu verzeichnen hatte.

Ferner wurde ich bereits aufgrund unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit abgemahnt.

Dass ich keine Leistung gezeigt habe trifft auf keinen Fall zu, ich wurde sogar von Kollegen gelobt und man sagte mir sogar ab und zu mach nicht so schnell.

Die Abmahnung habe ich bekommen weil ich während einer längeren Krankheit (8 Wochen wegen Angstzustände und Depression) einmal nicht angerufen habe dass ich noch weiterhin Krankgeschrieben bin (AU hatte der Arbeitgeber aber am nächsten Tag im Briefkasten).
Dadurch kam aber noch keine Kündigung zustande. Die erfolgte erst ca. 6 Wochen später.

Und Jetzt kam so ein Anhörungsschreiben:

Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses bei der Firma xxx der Kündigung durch den Arbeitgeber.

1 Bitte schildern Sie aus Ihrer Sicht die Situation, die zur Kündigung geführt hat:


2 Können Sie Gründe anführen, aus denen Sie nicht mit einer verhaltensbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber rechnen mussten?
Ja
Nein

3 Sind Sie wegen Ihres Verhaltens bereits abgemahnt worden?

Ja
Nein
Wenn ja, die Abmahnung erfolgte am ______ wegen:

Wenn Sie wegen Ihres Verhaltens bereits abgemahnt worden sind, wie haben Sie auf die Abmahnung reagiert?


4 Haben Sie versucht, die Kündigung abzuwenden?

Wenn ja, Wie?
Wenn nein, Weshalb nicht?


5 Können Sie Gründe anführen, aus denen Ihnen eine Fortsetzung der Beschäftigung nicht mehr zuzumuten war?


Ich versichere, dass meine Angaben vollständig und richtig sind. Das Kündigungsschreiben sowie gegebenenfalls frühere Abmahnungsschreiben und andere Belege für meine Ausführungen füge ich bei, soweit sie mir vorliegen.

Jetzt habe ich natürlich Panik dass ich da irgendwas falsch mache.

Wäre super wenn mir jemand Tipps geben könnte.


Viele Grüße
Lutt
 

Lilastern

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Stelle mal hier unbedingt dein Kündigungsschreiben vom Arbeitgeber ein.

Persönliche Daten und die vom Arbeitgeber abdecken oder Schwärzen.

Wenn man diese Kündigung vor sich hat, kann man gezielter helfen.

Wie war die Vereinbarung mit Arbeitgeber bis wann musstest du mitteilen, dass du erneut Folge-AU bist?

Kann dein behandelnder Arzt nicht bestätigen, dass du aufgrund von deiner Depression nicht in der Lage warst deinen Arbeitgeber über die aktuelle Situation Verlängerung deiner AU Bescheid zu geben.
 

lutt

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Danke für die Hilfe, habe die Kündigung hochgeladen.

Wegen der Mitteilung habe ich nichts mit meinem Arbeitgeber ausgemacht bis wann ich anrufen sollte.

Habe nur am Tag als ich eine Folgebescheinigung bekommen habe einmal nicht angerufen sondern nur die Bescheinigung abgeschickt.

Er müsste sie dann am nächsten Tag bekommen haben.
Es ging nur um einen Anruf.

In der Lage anzurufen war ich ja, hatte es nur vergessen.



Gruß
Lutt
 

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Lilastern

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Die erwähnen doch aber gar keinen Grund. In der Probezeit kann ohne Angaben von Gründen gekündigt werden.

Ist deine Kündigung auf diese Abmahnung darauf zurückzuführen?

Hat dies dein Arbeitgeber gegenüber dem Jobcenter begründet?
 

lutt

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Die Kündigung habe ich nicht wegen der Abmahnung bekommen die kam ca. 6 Wochen später.

Was der Arbeitgeber dem JC mitteilte weis ich nicht aber er muss dem JC von der Abmahnung erzählt haben sonst wüsten die das ja nicht.

Der will mich wahrscheinlich wegen der langen Krankheit schlecht machen.

Habe erst auch ende September einen Termin beim Psychiater bekommen da die lange Wartezeiten haben.


Gruß
Lutt
 

Seepferdchen 2010

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Ferner wurde ich bereits aufgrund unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit abgemahnt.
Wie mündlich oder schriftlich?

Die Abmahnung habe ich bekommen weil ich während einer längeren Krankheit (8 Wochen wegen Angstzustände und Depression) einmal nicht angerufen habe
Wenn schriftlich, was genau steht da drin?

Deine Kündigung ist soweit nicht zu beanstanden.
 

lutt

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Die Abmahnung habe ich schriftlich bekommen wegen unentschuldigtes fernbleiben von der Arbeit.

Was genau drin stand weis ich leider nicht mehr da ich sie nicht mehr finde.


Gruß
Lutt
 

Lilastern

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Konntest du nicht nachlesen, was dein Arbeitgeber als Kündigungsgrund gegenüber dem Jobcenter angegeben hat.


Bist du schon schriftlich abgemahnt worden?

Hat sich überschitten.
 

lutt

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Das hat das JC mir geschrieben:

Nach dem Jobcenter vorliegenden Unterlagen wurde ich gekündigt, da iwährend der Beschäftigung einen Abbau bzgl. meiner Leistungsbereitschaft-/fähigkeit zu verzeichnen hatte.

Ferner wurde ich bereits aufgrund unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit abgemahnt.


Das müssen die vom Arbeitgeber haben
 

Lilastern

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Das hat das JC mir geschrieben:

Nach dem Jobcenter vorliegenden Unterlagen wurde ich gekündigt, da iwährend der Beschäftigung einen Abbau bzgl. meiner Leistungsbereitschaft-/fähigkeit zu verzeichnen hatte.

Ferner wurde ich bereits aufgrund unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit abgemahnt.


Das müssen die vom Arbeitgeber haben

Trotzdem finde ich geht für dich nicht eindeutig aus dieser Kündigung der genaue Kündigungsgrund hervor.
 

arbeitslos in holland

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der AG hat ggü. dem JC angegeben, dass die kündigung verhaltensbedingt ausgesprochen wurde.

oder anders ausgedrückt: ohne das "verhalten", wäre die kündigung nicht ausgesprochen worden.

mist, weil in der probezeit hätte der AG gar nichts angeben brauchen. :icon_neutral:
 

Fritz Fleißig

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@lutt

Für dich ist vor allem wichtig, was in der Arbeitsbescheinigung zu den Umständen der Kündigung steht. Du hast diese doch hoffentlich durchgesehen, bevor du sie an das JC gegeben hast. War dort das Feld "arbeitsvertragswidriges Verhalten lag vor" angekreuzt?

Was stand sonst noch dazu in der Arbeitsbescheinigung?

Das ist das Allerwichtigste. Das Kündigungsschreiben ist erst einmal sekundär. Wenn in der Arbeitsbescheinigung nichts von "arbeitsvertragswidrigem Verhalten" stand, kannst du dich einfach auf den Standpunkt stellen, daß das eine ganz normale arbeitgeberseitige Kündigung in der Probezeit war.

Falls du noch eine Kopie der Arbeitsbescheinigung hast, vielleicht mal die entsprechende Seite hier anonymisiert einstellen.

Bevor dieser Punkt geklärt ist, bitte keine voreiligen Äußerungen gegenüber dem JC.
 

lutt

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Hi,

also eine Arbeitsbescheinigung habe ich nie erhalten und auch nicht abgegeben.

Es kann nur sein dass das JC die direkt an den AG geschickt hat und der zurück.
 

Fritz Fleißig

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also eine Arbeitsbescheinigung habe ich nie erhalten und auch nicht abgegeben.
Es kann nur sein dass das JC die direkt an den AG geschickt hat und der zurück.
Das ist so aber nicht vorgesehen. Die Arbeitsbescheinigung muß der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei dessen Ausscheiden ausgefüllt übergeben. Der Arbeitnehmer prüft den Inhalt und reicht sie dann bei Arbeitsagentur oder JC ein.

An deiner Stelle würde ich mir jetzt unbedingt Kenntnis von dieser möglicherweise direkt an das JC gegangenen Arbeitsbescheinigung verschaffen. Du mußt vor einer Stellungnahme genau wissen, was der Arbeitgeber eventuell behauptet hat, sonst kann deine Stellungnahme "nach hinten losgehen".

Vorschlag:

Mein Arbeitsverhältnis wurde vom Arbeitgeber am ... fristgemäß und ohne Begründung zum ... innerhalb der Probezeit gekündigt.

Um zu Ihren Vorhaltungen im einzelnen Stellung nehmen zu können, bitte ich zunächst um unverzügliche Zusendung einer Kopie der betreffenden Arbeitsbescheinigung, welche Ihnen der Arbeitgeber möglicherweise direkt zugesandt hat.
 

Fritz Fleißig

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Nochmals eine kurze Ergänzung (da ich den vorhergehenden Beitrag nicht mehr editieren kann).

Wie erwähnt, unbedingt erst einmal in Erfahrung bringen, was dem JC an offiziellen schriftlichen Informationen des Arbeitgebers überhaupt vorliegt oder ob hier eventuell nur informelle Behauptungen verbreitet werden, die beispielsweise bei einem Telefonat gewonnen wurden.

Dein eigener Standpunkt ist derzeit, daß dir vom Arbeitgeber kein Grund für die fristgemäße Probezeitkündigung genannt wurde (steht schließlich auch nicht im Kündigungsschreiben) und du deshalb dazu vorerst nichts sagen kannst.

Aber mal grundsätzlich, falls du dich später dazu noch äußern mußt:

Mangelnde Leistung oder "nachlassende Leistungsfähigkeit" ist kein vorwerfbares arbeitsvertragswidriges Verhalten, sondern einfach, selbst wenn das stimmen sollte, menschliches Unvermögen.

Wenn ein zurückliegender Sachverhalt vom Arbeitgeber mit einer Abmahnung geahndet wurde, ist dieser damit arbeitsrechtlich "erledigt" und kann nicht mehr als Grund für eine Kündigung herangezogen werden. Das wäre nur der Fall, wenn sich ein ähnlicher Vorfall wiederholen würde. Die Abmahnung ist daher nicht ursächlich für die Kündigung und somit kein Grund für eine Sperrzeit oder Sanktion.
 
H

hass4

Gast
schreibe in die anhörung;
in zeiten wo ich gesund war und dem unternehmen zur verfügung stand hatte ich die mir übertragenen arbeiten in vollem umfang zur zu friedenheit des arbeitgebers und nach aussagen der mitarbeiter erfüllt. von daher schließe ich eine kündigung in bezug auf meine leistung aus.

den tatsächlichen grund der kündigung kann ich nicht benennen, da er inhaltlich im kündigungsschreiben nicht erwähnt wurde.

wohl möglich, dass der arbeitgeber einen mitarbeiter sucht der trotz schwerer erkrankung abstand davon hält dem arbeitsplatz fern zu bleiben.
 

lutt

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Super danke euch für die tollen Vorschläge,
werde jetzt erst mal versuchen beim JC anzurufen was denen für Unterlagen vorliegen.

Gruß
Lutt
 

lutt

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So, habe gerade angerufen.

Die geben keine Auskunft ich soll mich im Anhörungsschreiben schriftlich dazu äußern.:icon_kotz:
 

gary66

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Hallo und Guten Morgen,

wenn Dritte Personen über Dich reden, schreiben, diskutieren, beurteilen, etc. hast Du normalerweise wenig Möglichkeiten darauf Einfluss zu nehmen.
Wenn ein Kunde meiner EX-ZAF sagt ich tauge nichts, dann ist es mühsam sich zu wehren, diskutieren, etc. Der Kunde hat immer recht.
Ich würde mich an die konkreten Fakten halten:
In Deiner Kündigung wird kein Grund genannt. Woher sollst Du denn tatsächlichen Kündigungsgrund kennen ? Spekulation !
Eine Abmahnung hat zeitnah zu erfolgen (Keine 6 Wochen danach) Auch gegen eine unberechtigte Abmahnung sollte man sich wehren.
Eine Kündigung wegen erneutes Fehlverhalten erfolgte nicht. Die Kündigung hat scheinbar nichts mit der Abmahnung zu tun.
Auf Informationen die Dein früherer Arbeitgeber an Arge / Jobcenter weitergibt hast Du in der Regel keinen Einfluss. Wenn der EX-Arbeitgeber sagt "Du bist an Deiner Kündigung selber schuld" dann steht dies erst einmal im Raum. Es folgt das Problem der Beweisbarkeit. Zunächst steht Aussage gegen Aussage im Raum. Klar ist es schwierig Falschaussagen zu widerlegen. Aber Dir bleibt vermutlich nichts anderes übrig.
Auf Angaben in der Arbeitsbescheinigung durch Arbeitgeber hast Du keinen Einfluss. Wenn Sie falsch sind dann kannst Du Dich heftig wehren, aber: Sie stehen zunächst drin.
Dass Jobcenter wird nachfragen.
Kennst Du Die Bescheinigung: Vielleicht auf Aussage eingehen.
Kennst Du Die Bescheinigung nicht: Was wird Dir vorgeworfen. Aus der Kündigung ist nichts ersichtlich.
(Das ganze ist mir auch schon passiert)
Mfg Gary66
 

Fritz Fleißig

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@lutt

Was die Arbeitsbescheinigung betrifft, hätte die gar nicht ohne dein Einverständnis direkt vom Arbeitgeber an das JC gehen dürfen. Selbstverständlich hast du ein Recht auf Einsicht. Auf die Kopie der Arbeitsbescheinigung solltest du bestehen (schriftlich).

Um das Verfahren abzukürzen, würde ich - wie dir ja auch schon anderweitig geraten wurde - wie folgt Stellung nehmen. Den Fragebogen brauchst du nicht zu benutzen, besser frei formulieren:

Der Arbeitgeber hat den Arbeitsvertrag fristgemäß innerhalb der Probezeit gekündigt. Ein Grund für die Kündigung ist mir nicht bekannt und wurde mir vom Arbeitgeber weder im Kündigungsschreiben noch mündlich genannt.

Zu Ihren Vorhaltungen nehme ich wie folgt Stellung:

1. Der Arbeitgeber hat während der Beschäftigung einen angeblichen "Abbau meiner Leistungsfähigkeit" zu keiner Zeit beanstandet und niemals Kritik an meiner Leistung geäußert. Darüber hinaus stellt ein solcher Sachverhalt, selbst wenn er wahr sein würde, kein arbeitsvertragswidriges Verhalten dar.

2. Es ist zutreffend, daß ich vor mehreren Wochen während einer längeren Krankheitsphase vom Arbeitgeber wegen einer geringfügigen Verspätung bei der Krankmeldung abgemahnt wurde. Ein solcher Sachverhalt hat sich nicht wiederholt. Ein einmaliger Vorfall kann nach erfolgter Abmahnung nicht mehr vom Arbeitgeber als Kündigungsgrund herangezogen werden. Er war daher nicht für die Kündigung ursächlich.

Insgesamt handelt es sich um eine normale Kündigung innerhalb der Probezeit. Sollten Sie eine Sanktion verhängen, werde ich dagegen mit rechtlichen Mitteln vorgehen.

Für die Zukunft bitte merken: Arbeitsbescheinigung immer selbst aushändigen lassen, dann gründlich den Inhalt prüfen und erst dann dem JC einreichen, wenn alles korrekt ist.
 

Roter Bock

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Wenn Dir die Abmahnung per Post ohne Einschreiben zugegangen ist und Die auch nicht persönlich unter Zeugen überreicht wurde, würde ich deren Existenz leugnen. Der Zugang wäre nicht bewiesen. Ich würde darauf nur mit folgenden Satz eingehen - wenn überhaupt.

"Den Inhalt der Abmahnung weise ich zurück". Auch an eine Abmahnung gibt es formale Anforderungen.

Abmahnungen beantwortet man mit einer "Gegendarstellung". Da Du blöderweise den Schrieb nicht mehr hast - ist das qualifiziert kaum drin.

Eigentor - sowas hebt man auf um eine Gegendarstellung zu verfassen. Die hätte man jetzt beilegen können.

Wenn Dir die "Vorhaltungen" nicht bekannt sind, kannst Du auch keine Stellung dazu nehmen. Jetzt hofft man darauf das Du Dich verplapperst. Hast Du wenigstens noch alle Krankmeldungen und damit die Zeiten dazu. Wie gingen diese dem AG zu?

Das JC wird keine Info rauslassen dazu - Falle gestellt!

Übrigens wäre eine Abmahnung für eine Kündigung in der Probezeit nicht erforderlich gewesen.

Roter Bock
 

Fritz Fleißig

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Ja, das kommt noch hinzu. Unberechtigte oder unangemessene Abmahnungen des Arbeitgebers sollte man nicht einfach hinnehmen, sondern entweder deren Rücknahme samt Entfernung aus der Personalakte verlangen oder eine Gegendarstellung verfassen, die ebenfalls in die Personalakte gehört. Und natürlich alles gut für später aufheben.

Die Vorhaltungen hat das JC ja schriftlich mitgeteilt. Nur ist die Frage, woher es diese Angaben überhaupt hat - ich vermute, aus der Arbeitsbescheinigung. Kann natürlich auch sein, daß da lediglich ein vertrauliches Telefonat gewesen ist und der SB hier "Telefonklatsch" wiedergegeben hat.
 
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