Anhörung zu möglicher Sanktion

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Earl31

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Es wäre auch zu schön gewesen..

Ein Teil von mir dachte ja wirklich vielleicht vergessen sie dich einfach, aber:

Nachdem ich beim letzten Gespräch einen Vermittlungsvorschlag sprachlich recht unbedarft abgelehnt habe, darf ich mich nun schriftlich im Rahmen der Anhörung aüßern.

Ich bin zu einem Gespräch über meine berufliche Situation eingeladen worden, bei dem sich dann herausstellte, dass ich mich vor Ort bei einem Vertreter einer Zeitarbeitsfirma vorstellen muss (hätte dürfen können öä..)
Ich wurde gefragt ob ich mich vorstellen möchte, ich sagte, dass ist doch eine rhetorische Frage, wenn ich nein sage würde ich sanktioniert. Daraufhin wurde die Frage wiederholt ich sagte nein danke- mit dem Hinweis ich habe ja meine in der egv vorgeschriebene Anzahl an Bewerbungen erfüllt, zudem möchte ich mich selbstständig machen. Mehr habe ich in dieser Situation nicht zusammengestammelt bekommen.

Ich habe alle Schreiben mal anghängt und meine Frage ist nun: Habe ich überhaupt Aussicht auf Erfolg wenn ich dagegen angehe? Würde diesmal auch gerichtliche Schritte nicht ausschließen, was ich bisher eigtl nicht wollte..
Würde mich freuen, wenn der eine oder andere mal drüber schauen könnte und mir evtl bei der Argumentation helfen könnte.

Oder kann ich mir das alles schenken, weil "recht aussichtlos" ?

Danke fürs Lesen!
 

Anhänge

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Couchhartzer

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Ich habe alle Schreiben mal anghängt und meine Frage ist nun: Habe ich überhaupt Aussicht auf Erfolg wenn ich dagegen angehe?
Dazu gleich zu allererst eine wichtige Frage:
Hast du beim damaligen Termin irgendein Schriftsück vor Ort unterschrieben (den Vermittlungsvorschlag selbst - ein Stellenangebot - ein Gesprächsprotokoll) was diesen angebliche Vermittlungsvorschlag / dieses Stellenangebot in irgend einer Weise bestätigt, oder waren ggf. 2 Mitarbeiter vom JC beim Gespräch zugegen?


Wenn du alles in der Frage ganz klar verneinen kannst, dann ist die Beantwortung der Anhörung relativ einfach zu gestalten (aber NUR DANN!):

"Ich habe von Ihnen keinerlei derartig behauptetes Stellenangebot oder eine derartigen Vermittlungsvoschlag von Ihnen erhalten. Somit konnte es auch gar keine Ablehnung meinerseits geben. Sollten Sie weiterhin Ihre Behauptungs aufrechterhalten wollen, haben Sie den Erhalt eines derartigen Angebotes auch nachzuweisen."
 

Couchhartzer

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Hallo,

ich war mit einer Begleitung aus diesem Forum dort. Ich habe nichts unterschrieben.
Dann musst du mit deiner Begleitung dein Vorgehen besprechen (zeige dem meinen Antwortvorschlag) und kannst, wenn deine ehemalige Beleitung dem auch so zustimmt, die Antwort von mir so übernehmen.
Das Gespräch mit dem damaligen SB in dem besagten Termin sehe ich eher mal als ganz gewöhnlichen Smalltalk an der da stattgefunden hatte.
 

Earl31

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Danke schonmal für die schnelle Antwort.

Werde das gleichmal mit meiner Begleitung besprechen.

Gibt es vielleicht noch eine andere Art der Argumentation? Hatte daran gedacht, dass in der Einladung die ich bekommen hatte von einem Beratungsgespräch die Rede war und nicht von einer Bewerbung beim selben Treffen.
Gibt es da formale Regeln wie man angeschrieben werden muss?
 

Couchhartzer

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Gibt es da formale Regeln wie man angeschrieben werden muss?
Nein, es gibt da nurdie Bestimmung des § 309 SGB III, die besagt was ein Einladungsrund sein kann.
Aber ich würde auch nicht mit irgendwelchen anderen Dingen argumentieren, denn je mehr man an Nebensächlichkeiten schreibt um so mehr kann man sich im Rechtsverfahren selber ein Bein stellen, weil man sich dann schnell mal verzettelt.
Halte dich nur an genau das was als angegebener Grund für die Sanktion herhalten soll - alles andere ist unnötiger Nebenkriegsschauplatz und gefährlicher zusätzlicher Ballast.
 
E

ExitUser

Gast
Ich bin zu einem Gespräch über meine berufliche Situation eingeladen worden, bei dem sich dann herausstellte, dass ich mich vor Ort bei einem Vertreter einer Zeitarbeitsfirma vorstellen muss (hätte dürfen können öä..)
Ich wurde gefragt ob ich mich vorstellen möchte,
Mich würde interessieren,wie verhält man sich da generell?
 

SimdeB

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wenn du schon gefragt wirst, kann man ja davon ausgehen, dass du wählen kannst. Irgendwie perfide. Wurdest du denn auf eine Sanktion hingewiesen, wenn du den VV nicht annehmen würdest???
 

Earl31

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Wie gesagt, auf meine Frage kam halt keine direkte Antwort, nur ein längerer vielsagender Blick.

@ Couchhartzer: Ok, danke, dann hoffe ich mal, dass sich meine Begleitung bald meldet bzw bin gespannt wie sie darüber denkt.
 

gila

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Danke schonmal für die schnelle Antwort.

Werde das gleichmal mit meiner Begleitung besprechen.

Gibt es vielleicht noch eine andere Art der Argumentation? Hatte daran gedacht, dass in der Einladung die ich bekommen hatte von einem Beratungsgespräch die Rede war und nicht von einer Bewerbung beim selben Treffen.
Gibt es da formale Regeln wie man angeschrieben werden muss?

WIE bitte kommst du darauf?

Du wurdest lt. Einladung EXPLIZIT zu einer "Besprechung eines Vermittlungsovrschlages" eingeladen.

Es ist ZWINGEND erforderlich, dass man sich immer KORREKT ausdrückt!!!!!!
Denn das sind 2 Paar unterschiedliche Schuhe und wenn - wie so oft - die Diskussionen sich in die Länge ziehen, liest KEINER mehr die Einladung, sondern greift den Fehler auf und dann geht es wochenlang in die falsche Richtung - dann kann einen dannden Kopf kosten.

Ebenso hat man den Sanktionsandroher auf das gleiche festzunageln:
Es wurde dir KEIN "Beschäftigungsverhältnis" angeboten.
Auch das ist ein anderes Paar Schuhe - was @Couchhartzer schon so korrekt aufgegriffen hat.

Das hieße nix anderes, als dass du KONKRETE ARBEIT abgelehnt hättest - die zudem noch zumutbar war.
Wenn aber NICHT die Rede war von einer KONKRETEN STELLE, deren STELLENBESCHREIBUNG du zu hören bekommen hättest und wo der ZAFler dir schon sowas wie eine ZUSAGE hätte geben können, ist das vom SB so auch nicht richtig!
 

Couchhartzer

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Das hieße nix anderes, als dass du KONKRETE ARBEIT abgelehnt hättest - die zudem noch zumutbar war.
Wenn aber NICHT die Rede war von einer KONKRETEN STELLE, deren STELLENBESCHREIBUNG du zu hören bekommen hättest und wo der ZAFler dir schon sowas wie eine ZUSAGE hätte geben können, ist das vom SB so auch nicht richtig!
Ich habe mir grad noch einmal die Anhänge dazu angeschaut und auch in der Darlegung zur Anhörung ist ausschliesslich davon die Rede, dass man etwas besprochen hat, aber es steht nichts das Geringste davon drin, dass man dem Hilfeempfänger ein konkretes Stellenangebot mit vollständiger Beschreibung ausgedruckt und übergeben hätte, an dem er eine notwendige Überprüfung einer Zumutbarkeit und Ausführbarkeit hätte vornehmen können.
Zudem wird in der dortigen Darlegung sogar weggelassen, dass der Hilfeempfänger auch einen Beistand dabei hatte und ich vermute mal, die wissen schon ganz genau warum sie dieses für die Klärung doch eigentlich wichtige Detail gezielt weglassen, denn es heißt dort ja auch wörtlich: "Der Arbeitgeberorientierte Arbeitsvermittler hat hierzu folgendes berichtet.".
Für mich stellt sich diese Aussage dar wie: "Wir haben gehört Sie hätten..." und das mutet für mich schon sehr nach einem zweifelhaften Versuch auf einer Vermutung eine Sanktion zu konstruieren an.
 

Earl31

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@ Gila: Habs grade bemerkt, stimmt, das war Schwachsinn meinerseits. Habe mir das wohl nach all den Beratungsgesprächen irgendwie zusammengedichtet.
Richtig ist natürlich Besprechung eines Vermittlungsvorschlages.

Vielen Dank für Deine Antwort.
 
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Hallo,

ich war mit einer Begleitung aus diesem Forum dort. Ich habe nichts unterschrieben.

lg

Ist deine Begleitung bereit einen Meineid zu schwören,oder eine Falschaussage zu machen?

Die Sache kann ganz schön nach hinten losgehen,denn da ist noch der Vertreter der Zeitarbeitsfirma mit dem du nicht sprechen wolltest.:icon_kinn:

Mal nur so gedacht,denn man sollte alles bedenken.:cool:
 
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