Anhörung wegen angeblicher Nichtbewerbung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

thokue

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Hallo,

mir wurde heute eine Anhörung zugeschickt, mit der Androhung einer Sanktion von 60% als angeblicher Wiederholungstäter!!!
Ich wurde zwar im Juli 2012 auch sanktioniert,aber von der Widerspruchsstelle frei gesprochen! Also wenn überhaupt.wieso 60 %??

Was kreuz ich denn an bei Gewährung von Gutscheinen?
(ich will mein Existenzminimum und keine Gutscheine!)

Tathergang:Am 21.01. wurden mir persönlich 3 VV mit Rechtsfolgebel. ausgehändugt vom Sb. Dazu eine Stellenausschreibung blanko ohne Rechtsfolgebelehrung bzw. mit Bezug auf meine Person.
Ich habe mich auf die ersten drei per Post am 23.01. beworben.
Auf diese blankoausschrebung überhaupt nicht,ist allerdings auch nicht die Stelle um die es hier gehen wird(ist das schlimm?)
Ich wurde von einer(der drei) ZAF angeschrieben mit Datum vom 22.01.,weil sie meine Adresse aus der Jobbörse, ohne mein zutun schon bekommen hatten. Ich solle mich bei Interesse bis 31.01. melden.
Da ich ja fast zeitgleich meine Bewerbung(am 23.01) an die verschickt hatte,hab ich nun auf ein Gegenzeichen gewartet. Immerhin hatten sie ja nun ihre Antwort.
Behauptet wird aber nun ich hätte mich weder beworben noch wäre ich zur Einladung am 31.01.erschienen?!...hä welche Einladung und wieso lügt das P....k sie hätten nichts bekommen?

Ich habe nun am 13.02. schon wieder Termin beim Jc, was soll ich tun?...dort die beantwortete Anhörungsgeschichte abgeben und quittieren lassen, oder warten was sie möchte, da die Frist bis zum 17.02.geht?!
Die Frau ist stark angesäuert weil sie mir eine EGV als VA verfassen musste.
 

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Ich habe nun am 13.03. schon wieder Termin beim Jc, was soll ich tun?...dort die beantwortete Anhörungsgeschichte abgeben und quittieren lassen, oder warten was sie möchte, da die Frist bis zum 17.02.geht?!
Persönlich würde ich mich da sowieso nicht äussern. Ich würde die Anhörungsgeschichte gleich erledigen, schriftlich.

Die Frau ist stark angesäuert weil sie mir eine EGV als VA verfassen musste.
Dann sollte sie vielleicht weniger Wein und Orangensaft trinken, da bin ich auch immer angesäuert von.
Angesäuert sein ist ihr Privatproblem.

Ich befürchte die Widerspruchsfrist für den VA ist schon vorüber?
Stell mal trotzdem ein hier.
 

paulegon05

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bei der blanko bewerbung kanst du evtl. so argumentieren das es in der ausschreibung kein konkreter verdiest angegeben ist (lediglich ist angegeben das nach tarif bezahlt wird aber wie hoch?? - das nuss meiner meinung bei Jobangeboten der AA angegeben werden) oder (was ich für besser halte) es fehlt eine Konkrete stellenbezeichnung und du hast die Vermutung das es sich bei der Ausschreibung nur um Poolbildung (Stelle gibt es nicht) handelt (ist laut AGB der AA verboten) - für den den erstenfall gibt es ein Urteil des SG Chemnitz wo wein kellner so eine Stelle abgelehnt hat und santioniert werden sollte (einfach mal suchen)
 

Speedport

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Ich würde so argumentieren (schriftlich):

Sachverhalt wie von Dir dargestellt. Dann:

Da das JC die Mehrkosten für Einschreiben bei Bewerbungen nicht übernimmt, kannst Du grundsätzlich keinen Nachweis für den Versand von Bewerbungen beibringen.
Das ist ja wohl vom JC auch so gewollt und damit ist es grob rechtsmißbräuchlich, wenn erst ein möglicher Nachweis vom JC durch Verweigerung der Kostenübernahme verhindert aber anschließend eingefordet wird.

Du bist selbstverständlich gerne bereit, gegen vorherige schriftliche Zusage der Kostenübernahme von Einschreiben in Zukunft alle Bewerbungen mit Einschreiben zu versenden.

Im Übrigen wird den 60% widersprochen, weil Du noch nie sanktioniert wurdest.
 

thokue

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Termin hab ich am 13.02. nicht 13.03. beim JC also nächsten Mittwoch. Termin für den Anhörungsbogen ist 17.02. ....ich denke Sie wird mir persönlich die Möglichkeit geben,was zu sagen?!


es geht erstmal nicht um die Blankoauschreibung...da war nur meine Frage,ob man sich auf solche Teile überhaupt bewerben muss?! bzw. ob es eine Frist für diese gibt?!....weil dann könnte ich heute an die zur Vorsorge einfach ne mail raushauen (macht das nach 14tagen noch sinn?)
 

paulegon05

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@Speedport Bewerbungen per einschreiben kann als negativbewerbung ausgelegt werden, da du mit den Einschreiben suggerierst das du deinem zukünftigen AG kein vertrauen schenkst
 

Speedport

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Termin hab ich am 13.02. nicht 13.03. beim JC also nächsten Mittwoch. Termin für den Anhörungsbogen ist 17.02. ....ich denke Sie wird mir persönlich die Möglichkeit geben,was zu sagen?!
Würde ich mich nicht drauf einlassen.

Entweder dreht Sie Dir das Wort im Mund um oder stellt hinterher Behauptungen auf, die Du mangels Zeugen nicht widerlegen kannst (Beistand).

Oder Du redest Dich selbst um Kopf und Kragen.
 

thokue

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ich könnte ja rein theoretisch die 60% weglassen im Gespräch...weil dann gewinne ich eh beim Widerspruch...riskiere allerdings, das für 3 Monate ne menge Holz weg ist,falls die gute sich nicht durch Argumnente umstimmen lässt?!
Nur wo liest einer was von Einladung am 31.01.? und um welche Uhrzeit?..lool...lügenp..................

@speedport
natürlich wird der Bogen trotz aller mündl. diskussionen ausgefüllt!!! und bei Entgennahme werde ich mir den Erhalt quittieren lassen!
 

Speedport

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ich könnte ja rein theoretisch die 60% weglassen im Gespräch...weil dann gewinne ich eh beim Widerspruch...riskiere allerdings, das für 3 Monate ne menge Holz weg ist,falls die gute sich nicht durch Argumnente umstimmen lässt?!
Nur wo liest einer was von Einladung am 31.01.? und um welche Uhrzeit?..lool...lügenp..................
Das verstehe ich nicht!

Noch nie etwas von einer Klage beim SG gehört?
 

Erika007

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Hallo erstmal;)

Also, ich versteh die Aufregung nicht.
Äußere dich einfach schriftlich zu der Anhörung.

Schreibst einfach wie es war.

Du hast den VV am 21.01. bekommen.
Das Schreiben der ZAF vom 22.02. hast du am 23. ? erhalten.
Dies war keine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Du hast dich beworben am gleichen Tag (23.).

Die ZAF hat sich aufgrund deiner Bewerbung nicht mehr gemeldet.

Die Sanktion möchte ich sehen, die der SB da noch durchdrücken will.

Mündlich würde ich mich zu gar nix aüßern.
 
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....ich denke Sie wird mir persönlich die Möglichkeit geben,was zu sagen?!
Wenn ein persönliches Gespräch bei so einer Sachlage überhaupt einen Sinn macht, dann lediglich den, um dich noch mehr in die Pfanne zu hauen.

Sie wird alles tun, aber "dir eine Möglichkeit geben" sicherlich nicht.

Mündlich würde ich mich zu gar nix aüßern.
Scheinbar will er das aber unbedingt. Vielleicht muss er die Erfahrung auch erst selber machen.
 

thokue

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nein ich will schriftlich abgeben ..hatte ich auch oben geschrieben!

nur sicherlich könnte es ja bei einer Einladung auch mündl. Fragen dazu geben und ich kann doch dann den Inhalt meiner schriftl. Niederlegung nochmal mündlich wiedergeben,oder etwa nicht?

komplett stur das Schreiben auf den Tisch zu legen + eventuell gleich den schriftl. Widerspruch gegen den VA ,emfinde ich vielleicht als etwas arg stur?
denn vielleicht sieht sie objektiv ein: denn
a)keine 60% möglich sind,weil nicht vorbestraft!
b)gab es keine Einladung
c)habe ich mich beworben...da könnte man eher über die Form streiten,was aber nicht Straftatbestand hier ist!
d)ich zwar die Klage gewinen würde,aber mind. 3 Monate wieder 30 oder 60%oder was auch immer, Abzug hätte !
diese Einsicht erwarte ich eigentlich von der Tante, ansonsten bleibt
eh nur Widerspruch und Klage. Wenn ich am Mittwoch den Termin nicht hätte,würde sich das ja eh erübrigen.

ich könnte allerdings Montag den Anhörungsbogen schon per Einschreiben verschicken,dann hat sie esMittwoch sicherlich auf dem Tisch...besser so?
 

Erika007

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Du hast den VV am 21.01. bekommen.
Das Schreiben der ZAF vom 22.02. hast du am 23. ? erhalten.
Dies war keine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Du hast dich beworben am gleichen Tag (23.).

Die ZAF hat sich aufgrund deiner Bewerbung nicht mehr gemeldet.
Genau das und nicht mehr kannst dem SB auch noch mal erzählen.
Also erzähl keine langen Geschichten.

Du solltest dir eine Kopie von der Anhörung machen und dir den Erhalt vom SB darauf abzeichnen lassen.

Worauf will der SB eine Sanktion begründen?

Da kommt nix mehr nach.

Und falls doch... die ist schneller vom Tisch, als der SB "piep" sagen kann.
 

snafu

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Termin hab ich am 13.02. nicht 13.03. beim JC also nächsten Mittwoch. Termin für den Anhörungsbogen ist 17.02. ....ich denke Sie wird mir persönlich die Möglichkeit geben,was zu sagen?!
Ich nehme mal an du hast eine Einladung nach .... § 309 SGB III.
Meine Vorgehensweise:
Nur mit Beistand diesen Termin warnehmen.
Sollte das Gespraech auf die Anhoerung kommen, sofort abblocken mit dazu aeussere ich mich nur schriftlich. Bedenke es koennen einem da Worte in den Mund gelegt werden, welche ....
Hier der § 309 SGB III Allgemeine Meldepflicht - dejure.org fuer dich ist der Absatz 2 [Einladungsgruende] interessant [Muendliche Aesserungen zu einer Anhoerung oder gar muendliche Anhoerung ist hier nicht vorgesehen].

Zur schriftlichen Anhoerung niemals [never ever] von anderen Seite vorgefertigte Ankreuzformulare unterschreiben.

Schreiben koennte etwa so aussehen. [Annahme: Eine Anhoerung nach § 24 SGB X.

Briefkopf, Adresse, deine Kundennummer, CC: Arbeitgeberservice der Agentur.

Ref: Ihr Schreiben vom ... geforderte Anhoerung vom .... ohne Bezug auf die Rechtsgrundlage auf welche die Anhoerung durchgefuehrt werden soll..

Zu Ihrer grundlosen Anschuldigung aeussere ich mich wie folgt.

Am 23. ???? habe ich mich mit Briefpost bei der Firma Sklaventreiber in Musterstadt beworben. Am ???? erhalte ich ein Formblatt der Firma Sklaventreiber welche u.A. den Satz entaelt:' Sollten Sie Interesse haben ...... ... wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen wollen.' und folgende Schlussformel enthaelt: 'Wir freuen uns darauf von Ihnen bis zum 31.01.2013 gehoert zu haben'.

Glaubhaftmachung: Schreiben der Firma Sklaventreiber vom ....

Ich bin der Auffassung, dass der Firma Sklaventreiber welche meiner Meinung nach nicht einmal einen geordneten Ablauf des eigenen Briefposteingangs sicherstellen kann, die Zulassung nach dem Arbeitnehmerueberlassungsgesetz entzogen werden sollte. Eine schriftliche Rueckmeldung des Arbeitgeberservices ueber den Entzug / Nichtenzug der Zulassung an mich ist erforderlich.

Mit freundlichem Gruss

[Suchmaschine: Asterix und Obelix der Passierschein A38 --> youtube]

LG aus dem Sueden
 

gila

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Habe mir das mal durchgelesen.
Auf keinen Fall ist das eine Einladung zum Vorstellungsgespräch gewesen. Es scheint mir die haben parallel zu deiner Bewerbung die Profile der Stellengesuche durchforstet und das hat sich überschnitten. Ich denke dein Schreiben trifft es und ist klar.
Ich persönlich würde jedoch meinem ÄRGER Ausdruck verleihen und die Dame auffordern zukünftig derartige Aussagen einer ZAF genauer zu prüfen bevor man einem Bürger mit der Entziehung der Existenzgrundlage droht. Eine Frechheit ist das!
 

thokue

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mmh sonst neige ich auch immer zu emotionalen Ausbrüchen in Briefen, ich hatte mir das diesmal extra verkniffen. ich denke die Andeutung mit dem sch..nicht anonymen Profil in der jobbörse tuts auch. Ansonsten muss ich mir noch was überlegen, weil rrecht hast Du.
Auch weiß ich nicht wie diese Schikaniererei noch weiter gehen soll.
Das wäre ja die zweite Sanktion die offensichtlich gegen den Baum für die läuft. Aber mir die Kraft für den eigentlichen Arbeitsmarkt nimmt :cool:
 

swavolt

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Ja nichts von den falschen 60% erzählen. Niemals das JC auf deren Fehler hinweisen. Das macht man erst im Widerspruch oder aW.
 
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