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Anhörung von der Krankenkasse zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Kerstin_K

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#1
Hallo zusammen,

ich brauche mal Eure Hilfe, bevor hier was aus dem Ruder läuft.

Ich unterstütze eine türkische Familie, die zwar schon viele Jahre in Deutschland lebt, aber sprachlich mit Papierkram total überfordert ist.

Die Mutter bezieht seit fast einem Jahr Krankengeld, hat vorher als Reinigungskraft halbtags gesrbeitet. SIe hat jetzt eine Anhörung nach §24 SGB X bekommen. Sie war beim MDK und die KK beabsichtigt, sie aufzufordern, eine Reha zu beantragen.

Sie hat bis zum 16.12. Zeit, auf die Anhörung zu reagieren.

In dem Schreiben steht, dass der Arzt das Gutachten erhalten hat. Ichhabe sie jetzt erstmal da hingeschickt eine Kopie besorgen und mit dem Arzt sprechen, was er zu einer Reha sagt. Das kann ja schonmal nicht falsch sein.

Sie hat mehrere unterschiedliche Erkrankungen, die sich gegenseitig beeinflusssen. (Magen-Darm, Herz-Kreislauf, Psyche), dazu auch Verschleisserscheinungen an mindestens einer Schulter.

Im Sommer war sie eine Zeit lang in einer Tagesklinik. Es hat wohl nicht viel gebracht. Kostenträger war die KK. Abschlussbericht liegt vor, ichhabe den aber noch nicht einsehen können.

ein Problem einer Reha wäre, dass die beiden einen sechsjährigen Sohn haben, der ist im Sommer in die Schule gekommen. Der Vater abeitet im Schichtdienst (Lager). Das Kind hat zwar einen Hortplatz, aber mit der Schicht wird es trotzdem sehr schwer, die Betreuung sicherzustellen, ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie das gehen soll. Verwandte haben die beiden in Deutschland nicht, die leben alle in der Türkei.

Rentenantrag wurde noch nicht gestellt.

WIe sollte man auf das Anhörungsschreiben reagieren? MAcht es Sinn, die fehlende Kinderbetreuung mit einzubringen? Sie kann ja das Kind nicht aufs dach setzen. Und ob er dann Urlaub bekommt oder die Schichten passend legen kann, weiss ichnicht. Wenn der Rehaetermin dann kurzfristigg kommt, könnte auch das ein Problem werden. Und eine Mutter-Kind-Kur ginge ja wohl nur in den Schulferien, wenn überhaupt.

Ich versuche schonmal alles für die Stellungnahme vorzubereiten, das Schreiben ist vom 24.11. und ichhabe es leider erst heute vor einer Stunde zu sehen bekommen.

Also immer her mit Euren Meinungen und Anregungen.
 

Kerstin_K

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#2
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Puh, das wird ein Akt.

Die Frau war heute beim Hausarzt. Er at das MDK-Gutachte nicht, wie von der KK behauptet, vorliegen.

Das wird also schonmal als erstes angefordert.

Auf die Frage, ob der Arzt eine Reha für sinnvoll hält, habe ich keine wirkliche Antwort bekommen.

Allerdings hat der arzt sie gleich zur DRV Beratungsstelle geschickt, Rentenantrag holen. Sie hat wohl den Formularsatz bekommen, steht aber kein Datum drauf, so wie ich die Herrschaften dort kenne, haben die auch einfach nur ins Regal gegriffen. Es ist also zu hoffen, dass das jetzt noc nict als Antragstellung gilt.

Alles nicht so einfach, dass jemanden zu erklären, der gerade genug deutsch kann, um bei normalen Alltagsgeschäften klarzukommen.

Samstag kommen die drei zu mir, dann sehen wir weiter.

Frage: Wenn die KK zur Rehaantragstellung auffordert, kann sie dann stattdessen auch Rente beantragen, oder geht das dannnicht mehr?
 

Doppeloma

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#3
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo Kerstin_K,

da sich die Beteiligung ja in engen Grenzen hält bisher, versuche ich mal dir mitzuteilen, was mir allgemein zu diesen Vorgängen bei den KK bekannt ist.

Dabei kann ich im Bezug auf den konkreten Hintergrund der Betroffenen keine Aussagen machen, denn damit kenne ich mich nicht aus.

Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass die KK vor einer Aufforderung Reha zu beantragen eine Anhörung vorzunehmen habe ... daran halten sich aber wohl kaum welche, letztlich wird es auch nichts ändern können.

Vielleicht hier mal die Ausnahme, dass eine Anhörung tatsächlich durchgeführt wird.
Ist dir denn was dazu bekannt, ob sie Ansprüche auf Reha und / oder EM-Rente in D tatsächlich erworben hat ???

Die KK kümmert das nicht, die verlangt den Antrag auch wenn KEINE Ansprüche bei der DRV vorhanden sind oder sein könnten, dann würde aber die DRV diesen Antrag auch einfach ablehnen (wegen fehlender Versicherungszeiten), diese Zeiten liegen für Reha deutlich höher als für eine eventuelle EM-Rente.

Sollen nur Denkanstöße sein, um das vielleicht bei den Betroffenen genauer sondieren zu können ... gegen eine Ablehnung aus diesem Grund kann sie ja nichts machen, dann hat die KK einfach Pech gehabt (wie überhaupt bei einer Ablehnung des Reha -Antrages durch die DRV).

In die "Anhörung" könnte doch der behandelnde Arzt bereits zusätzlich einfügen, dass er seine Patientin vorerst NICHT für Reha-Fähig hält wegen ...

Akute Behandlungen / notwendige OP wären ja vorrangig, sonst bringt ja eine Reha auch NIX ...

Mutter-Kind-Kuren gehen auch mit Schulpflichtigen Kindern (die laufen aber meiner Kenntnis nach über die KK), es gibt auch (einige wenige) DRV-Reha-Kliniken, wo man Kinder (bis 8 Jahre glaube ich) mitbringen kann und ein wenig Schul-Unterricht statt finden wird.

Das müsste unbedingt im Vorfeld mit geklärt werden, denn die DRV muss ja dann auch zusätzlich die Kosten für das Kind übernehmen (wollen), die KK will ja während der Reha völlig RAUS aus der Zahlungspflicht.

Die Frau war heute beim Hausarzt. Er at das MDK-Gutachte nicht, wie von der KK behauptet, vorliegen.
Das wird also schonmal als erstes angefordert.
Die KK behauptet oft was überhaupt nicht stimmt, die Ärzte bekommen KEINE MDK-Gutachten wenn der Patient dem nicht zugestimmt hat, also kann er es gar nicht bekommen haben.
Sie muss dafür unterschreiben, dass der Arzt das anfordern darf.

In meinem MDK-Gutachten stand damals auch drin, dass mein Arzt eine Reha "befürwortet hätte", komisch nur, dass wir beide davon keine Ahnung hatten, es wurde nie über eine Reha gesprochen. :icon_evil:

Auf die Frage, ob der Arzt eine Reha für sinnvoll hält, habe ich keine wirkliche Antwort bekommen.
Vermutlich hat sie selbst dazu keine klare Antwort bekommen, denn die behandelnden Ärzte wissen durchaus, dass sie wenig "Macht" haben dagegen zu sein, wenn die KK eine Reha verlangt.
Dem Patienten wird dann eben das Krankengeld eingestellt, wenn er es nicht beantragt wie die KK das will ...

Allerdings hat der arzt sie gleich zur DRV Beratungsstelle geschickt, Rentenantrag holen. Sie hat wohl den Formularsatz bekommen, steht aber kein Datum drauf, so wie ich die Herrschaften dort kenne, haben die auch einfach nur ins Regal gegriffen. Es ist also zu hoffen, dass das jetzt noc nict als Antragstellung gilt.
Das wird ihr da auch aktuell NICHT raus helfen, die KK will eine med. Reha, damit sie kein Krankengeld zahlen muss (wenigstens) in dieser Zeit, da ist ein Antrag auf EM-Rente kein "gleichwertiger" Ersatz. :icon_evil:

Ob eine EM-Rente je gezahlt wird steht ja noch lange nicht fest, eine med. Reha wird in der Regel von der DRV bewilligt und spart der KK dann schon mal sicher einiges an Krankengeld.

In der Reha wird die Betroffene natürlich auch schon nach DRV-Interessen behandelt und therapiert, dass sie möglichst so bald KEINE EM-Rente bekommen muss.

Ich denke nicht, dass die reine Ausgabe des Antrages auf EM-Rente bereits als "Antragstellung" zählt, so besonders "schlau" war die Idee des Arztes da aber auch nicht. :icon_evil:

Alles nicht so einfach, dass jemanden zu erklären, der gerade genug deutsch kann, um bei normalen Alltagsgeschäften klarzukommen.
Samstag kommen die drei zu mir, dann sehen wir weiter.
Hast du denn das Schreiben der KK mal selbst gesehen, eine verbindliche Aufforderung med. Reha zu beantragen MUSS nach § 51 SGB V erfolgen und man hat 10 Wochen Zeit dafür das zu erledigen, auf die Anhörung muss sie auch gar nicht eingehen, wenn sie nicht will. :icon_evil:

Das wird auch nur der "Form halber" sein und der Rest steht eigentlich schon fest und es wird bald das Schreiben (Bescheid, auch wenn es nicht so drauf steht) mit der Aufforderung folgen.

Frage: Wenn die KK zur Rehaantragstellung auffordert, kann sie dann stattdessen auch Rente beantragen, oder geht das dannnicht mehr?
Wie ich oben schon geschrieben habe, verfolgt die KK dabei ihre eigenen Interessen und die heißt med. Reha, um bald kein Krankengeld mehr zahlen zu müssen (und hoffendlich nach der Reha auch nicht) ... ein Antrag auf EM-Rente wird da sicher nicht ersatzweise anerkannt.

Mein Männe hatte damals schon EM-Rente laufen und musste trotzdem noch LTA beantragen (med. Reha war auch schon durch) auf Forderung der KK, NUR damit die das "Dispositionsrecht" bekamen, falls der (LTA-) Antrag in EM-Rente "umgedeutet" werden sollte.

Es war eigentlich der "Todes-Stoß" für seinen laufenden EM-Renten-Antrag aber das interessierte die KK damals NICHT ... :icon_evil:

LTA wurde ihm dann "großzügig" bewilligt (AG-Zuschuss) und mit diesem "Schachzug" der DRV musste er dann auch die Renten-Klage (zum 1. Antrag) am SG zurücknehmen.

Die KK hatte später NIX mehr davon, denn aus seiner später bewilligten EM-Rente (nach dem 2. Antrag) bekamen sie auch keine Erstattungen von Krankengeld mehr.

Inzwischen darf die KK auch selber nach § 51 SGB V einen Antrag auf EM-Rente fordern, das hätten die wohl getan wenn sie das so haben wollten ... bringt aber keine sichere Ersparnis in absehbarer Zeit für die Finanzen der KK, im Gegensatz zu einer (bald) bewilligten med. DRV-Reha.

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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#4
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo Doppeloma,

wie es mit den Rentenzeiten aussieht, werde ich am Samstag erfahren. Hoffe ich zumindest.Ich habe den beiden mal eine Renteninformation von mir geschickt, dmit sie wissen, wie das aussieht, was sie mitbringen sollen. Es ist nicht einfach. Dadurch, dass sie viele Unterlagen nicht wirklichverstehen, ist die Ordnung in der Ablage etwas seltsam. Mal als Beispiel: Es gab jetzt ein Problem wegen einer Lieferverzögerung der neuen Kücheneinrichtung. Sie fragten mich um Rat und ich fand in dem Ordner neben den Unterlagen zum Küchenkauf auch Unterlagen über einen kleinen Autounfall mit Blechschaden und eine saftige vierstellige Nachforderung von Kitagebühren. Als ich fragte, was diese Unterlagen in dem Ordner sollen, bekam ich zur Antwort, dass man versucht hätte, den Kaufpreis runterzuhandeln, und als Argument diese Unterlagen vorlegte, weil man ja derzeit so viel zu bezahlen hat. Ich nenne das Ablage per Zufall.

Nur weil sie eben vieles nicht verstehen, können sie es mir auch nicht sagen. Und ich erfahre die ichtigen Dinge dann nur, weil ich selber in den Papieren lese, in der Hoffnung, dass auch alles relevante mir zwischen die Finger kommt.

Das, was ich jetzt vorliegen habe, ist tatsächlich nur eine Anhörung, in der die KK kundtut, dass sie beabsichtigt zum Rehaantrag aufzufordern. Und auf diese Anhöruhng müssen wor eben bis zum 16.12. reagieren.

Ich habe schon deutlich gemacht, dass wir am Samstag sicher noch keinen Antrag ausfüllen werden. Ich glaube auch, dass ic zumindest dem Ehemann klarmachen konnte, dass die KK das nur macht, um Geld zu sparen. (Er spricht etwas besser Deutsch).

Mein Plan ist jetzt, die KK erstmal aufzufordern, das Gutachten zuzusenden und gleichzeitig eine Verlängerung der Anhörungsfrist zu verlangen.

Weieres wie ist Reha überhaupt zielführend laut Arzt, was will die Betroffene eigentlich selber (Rente oder glaubt sie, bald wieder arbeiten zu können, will sie die Reha) versuche ich am Samstag zu klären, wenn ich die weiteren Unterlagen gesehen habe.

Herausgefunden haben wir schon, dass es auch die Möglichkeit gibt, für die Zeit der Reha eine Haushaltshilfe finanziert zu bekommen. Da das auf maximal 8 Stunden am Tag bebeschränkt ist, wird das ein organisatorischer Kraftakt mit dem Schichtdienst, aber auch das muss ich mit den beiden besprechen.

Ich habe mal nach den Rentenrechtlichen Voraussetzungen für eine medizinische Reha geschaut, also bei diesen beiden Punkten bin ich recht sicher, dass die erfüllt sind:
  • in den letzten zwei Jahren vor dem Antrag für sechs Kalendermonate Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit gezahlt haben oder


  • Also über die Schiene kriegen wir die Kuh nicht vom Eis, oder warim meist Du, dass die Voraussetzungen höher sind als für Rente.

    Rehaunfähig wird sie wohl auch nicht sein. Der Arzt soll gesagt haben "Kannst Du Reha machen." Das muss ich nochmal hinterfragen.

    Oh Mann, immer wenn ich glaube, dass es mal ruhiger wird, kommt wieder was neues. Ich bin ja selber Schuld. Die drei sind mir wirklich zu lieben Freunden geworden. und haben mir schon viel geholfen. Ich hoffe nur, ich krieg das hin, denn ohne mich kriegen die das sicher nicht geregelt.
 

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Doppeloma

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#5
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo Kerstin_K,

Ist ja wirklich nicht so einfach, ich glaube die Nerven und die Geduld hätte ich nicht (mehr), obwohl ich ja oft mein "Helfersyndrom" auch noch nicht richtig zügeln kann. :bigsmile:

Das, was ich jetzt vorliegen habe, ist tatsächlich nur eine Anhörung, in der die KK kundtut, dass sie beabsichtigt zum Rehaantrag aufzufordern. Und auf diese Anhöruhng müssen wor eben bis zum 16.12. reagieren.
Scheint so zu sein aber die relevanten Gesetzes-Grundlagen und die 10-Wochenfrist stehen auch schon drin, ich habe keine Ahnung was die KK daraus (im Bezug auf die Antragsfrist) schon machen könnte.

Ich habe schon deutlich gemacht, dass wir am Samstag sicher noch keinen Antrag ausfüllen werden. Ich glaube auch, dass ic zumindest dem Ehemann klarmachen konnte, dass die KK das nur macht, um Geld zu sparen. (Er spricht etwas besser Deutsch).
Ja gut, aber das ändert ja nichts daran, dass sie den Antrag nach definitiver Aufforderung stellen und bei Bewilligung eine Reha dann auch machen MUSS, sonst bekommt sie kein Krankengeld mehr gezahlt. :icon_evil:

Ob die finanziellen Interessen der KK dabei wirklich komplett verstanden werden, kannst du sicher besser einschätzen als ich.

Mein Plan ist jetzt, die KK erstmal aufzufordern, das Gutachten zuzusenden und gleichzeitig eine Verlängerung der Anhörungsfrist zu verlangen.
Die KK kann das "Gutachten" nicht schicken, die bekommen vom MDK nur eine Art "Empfehlung", dass die Reha-Aufforderung (nach Feststellungen des MDK) erfolgen sollte, wegen bereits geminderter / gefährdeter Erwerbsfähigkeit.

Das ist im Prinzip das erforderliche "Stichwort" damit die Aufforderung rausgehen kann, die konkreten medizinischen Gründe dafür kennt wahrscheinlich nicht mal der MDK genau. :icon_evil:

Es ist ähnlich wie bei der AfA, der SB beauftragt den ÄD und bekommt dann den Teil B mit der Leistungs-Einschätzung, den Teil A (mit den medizinischen Inhalten) darf der gar nicht bekommen.

Auch bei der KK sitzen nur SB und keine Ärzte, so ein MDK-Gutachten (nach Aktenlage) ist allerdings kaum aussagefähig, denn dem MDK stehen ja in der Regel gar keine Krankenberichte / Befunde zur Verfügung, die über den bloßen ICD-Code auf der AU-Bescheinigung hinausgehen würden.

Wenn Jemand also einen Zeitraum X Krankengeld bezogen hat geht eine Anfrage an den MDK, ob man den nicht langsam mal in Reha "bitten" sollte, die denken sich "kann ja nicht schaden" und befinden den Betroffenen als (stark) gefährdet für die weitere Erwerbsfähigkeit.

Das passt schon irgendwie "immer" und es passt ja auch, die DRV bewilligt schnell und gerne (meistens) eine med. Reha, weil sie dort gleich selber vorbeugen (lassen) kann, dass danach (möglichst) keine EM-Rente "begehrt werden könnte", die Erwerbsfähigkeit konnte in der Reha (zumindest angeblich) wieder hergestellt werden. :idea:

So sind wenigstens KK und DRV (meist) zufrieden, ob der Betroffene davon was für seine Genesung hat, ist eigentlich völlig egal ...

Weieres wie ist Reha überhaupt zielführend laut Arzt, was will die Betroffene eigentlich selber (Rente oder glaubt sie, bald wieder arbeiten zu können, will sie die Reha) versuche ich am Samstag zu klären, wenn ich die weiteren Unterlagen gesehen habe.
Das Gutachten sollte jedenfalls direkt vom Arzt beim MDK angefordert werden, der weiß schon wie das geht, die KK-SB können das nicht besorgen, die bekommen das gar nicht (Schweigepflicht des MDK).

Argumente gegen eine Reha werden darin sicher nicht zu finden sein, da steht wahrscheinlich nicht viel drin, weil der MDK ja bisher auch nicht viel weiß von deiner Bekannten. :icon_evil:

Die (meisten) behandelnden Ärzte haben trotzdem eine "natürliche Scheu" vor dem MDK, denn das ist die einzige Stelle die eine AU-Bescheinigung aufheben oder die weitere AU (als unnötig) untersagen könnte.

Diese Gefahr ist natürlich am höchsten so lange noch Anspruch auf Krankengeld besteht, danach interessiert das die KK nicht mehr sonderlich wie lange Jemand weiter AU geschrieben wird (da verlangen die auch keinen Reha-Antrag mehr, da ist das wieder Privatangelegenheit).

Daher stimmen die behandelnden Ärzte auch meist zu, wenn eine Reha vorgeschlagen (eher "angeordnet") wird und bescheinigen nur im Ausnahmefall wirklich eine Reha-Unfähigkeit, denn es könnte eine Untersuchung beim MDK folgen, um das zu überprüfen.

Kommt Jemand dann als angeblich Arbeits-FÄHIG aus einer Reha gehört schon viel dazu den Patienten trotzdem weiter AU zu schreiben (jedenfalls wenn er weiter Krankengeld bekommen wird) wenn er nun mal immer noch AU ist aus seiner ärztlichen Sicht.

Es dürfte wohl sehr schwierig werden deiner Bekannten diese Hintergründe eine Reha-Aufforderung durch die KK verständlich zu machen.
Ob es ihr dadurch besser gehen wird oder nicht ist eigentlich (für die KK) gar nicht wichtig und vom Ergebnis der Reha wird trotzdem viel abhängen, besonders für den Fall dass sie anschließend doch noch EM-Rente beantragen will oder muss.

Ich persönlich verstehe zwar das Problem mit der Kinderbetreuung aber auf Verständnis von KK / DRV dazu sollte sie besser nicht hoffen.
Man wird ihr vorhalten, dass es auch im Interesse des Kindes sei eine möglichst "gesunde Mutter" zu haben und man auch Lösungen finden müsste, wenn sie mal akut in ein Krankenhaus käme.

Ich habe mal nach den Rentenrechtlichen Voraussetzungen für eine medizinische Reha geschaut, also bei diesen beiden Punkten bin ich recht sicher, dass die erfüllt sind:
War mir so genau nicht bekannt, vielleicht gilt das längere eher für berufliche DRV-Reha-Maßnahmen, es war nur eine Vermutung.

Über solche Versicherungszeiten habe ich mir eigentlich noch nie viele Gedanken gemacht, weil ich durch meine (fast durchgängige) Berufstätigkeit ab 16 Jahren eigentlich immer genug solcher Zeiten zusammen hatte ... :icon_hihi:

Da kann man schon mal ins "schleudern" kommen ... Sorry wenn ich da falsch gelegen habe.

Oh Mann, immer wenn ich glaube, dass es mal ruhiger wird, kommt wieder was neues. Ich bin ja selber Schuld.
Dazu sage ich mal gar nichts :bigsmile:, aber solche Situationen kenne ich ja auch zur Genüge ... wir denken eben immer noch zuletzt an uns selber und unsere begrenzte Kraft.

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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#6
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Es gab hier kein Altenlage-Gutachten. Die Betroffene sagt, sie war beim Gutachter. Das kann eigentluch nur MDK gewesen sein.

Mal sehen, vielleicht fordern wir das Gutachten dort selber an.
 

Caye

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#7
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Huhu Kerstin,

die DRV müsste auch die Kosten für eine geeignete Betrreuung für den Junior daheim mit übernehmen - werden sie wohl eher tun, als ihn mit in die Reha zu schicken (und natürlich auch da erstmal ablehnen, da es ja einen Vater gibt...). Selbstverständlich muss das aber alles geklärt werden, bevor die Mutter eine Reha antritt, was sich sicherlich wieder mit dem Eilverfahren der KK beißen wird.
Ihr solltet also auf jeden Fall bereits in der Anhörung das Betreuungsproblem detailliert benennen und recherchieren, was genau die DRV da übernimmt (weiß es selbst nicht genau, habe es nur bei einer Mitpatientin in der letzten Reha mit behinderter volljähriger Tochter mitbekommen, das ist aber ja was anderes).
 

Kerstin_K

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#8
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

So, jetzt waren die drei heute schon da, weil bei mir ein Termin geplatzt ist ging das.

Jetzt kenne ich auch die ganze Krankengeschichte, puh das war heftig, wir mussten bei weinen und der kleine Junge nahm dann seine Mama in den Arm. Er weiss nur, dass die Mama krank ist. Da kommt so viel zusammen, das ist echt heftig. PTBS nach Folter in der Türkei, Fibromyalgie, Astma, Depressionen und es gab schon mehrere Selbstmordversuche....

In dem Abschlussbericht der Tagesklinik steht zwar, sie sei arbeitsfähig, aber ihre Therapeutin meint maximal 2 Stunden am Tag. Die Krux bei ihr ist, wenn sie nicht arbeitet, wird sie depressiv, weil sie sic nutzlos fühlt aber die alte Tätigkeit als Reinigungskraft im Krankenhaus geht sicher nicht mehr, denn dien Schulter ist kaputt. Sie ist seitdem weiter AU geschrieben, das Arbeitsverhältnis besteht fort. Ausserdem ist sie weiter in Psychotherapie (ca. alle 2 Wochen ein Termin). Sie geht ausschliesslic zu türkischsparachigen Ärzten und Therapeuten. Ich denke nicht, dass das auf deutsch überhaupt Sinn machen würde.

Sie will nur eins, gesund werden um für ihr Kind da sein zu können. Deshalb will sie auch die Reha machen, aber ich denke, da hat sie falsche Erwartungen. Eigentlich würde ihr auch eher eine Mutter Kind Kur vorschweben, der Kleine hat nämlich auch allergisches Asthma. Se wird jetzt ihr Therapeutin mal nach einer geeigneten Klinik fragen, ich denke nicht unbedingt, dass der Hausarzt sich da auskennt.

Das nächste Problem ist ihr Rentenkonto. Ichhabe eine Renteninformation von diesem Jahr gesehen. DAnach sind die Voraussetzungen für EM Rente nicht erfüllt. Das kann nicht stimmen. Sie hat schon alleine mehr als 5 Jahre halbtags sozialversicherungspflichtig gearbeitet bei ihrem jetzigen Arbeitgeber.

Wir haben jetzt heute einen Brief an den MDK geschrieben und um Übersendung des Gutachtens gebeten. Falls dies nicht möglich ist, soll es an den Hausarzt geschickt werden. DEn werfen die beiden auf dem Nachhauseweg direkt in den Hausbriefkasten des MDK. Ich habe gerade versucht, das schreiben zu faxen, aber da geht nichts durch. Also geht das zusätzlich per Mail da hin.

Dann habe ich ihr an Schreiben an die KK mitgegeben, in dem Steht, dass das Gutachten nicht vorliegt, wir es deshalb angefordert haben und erst zu der Anhörung äusser werden, wenn das gutachten da ist. Die KK möge den Termin verschieben. Dieses Schreiben habe ich ihr mitgegeben mit der Massgabe, es erst am 14. abzuschicken, sofern bis dahin das Gutachten nicht da ist. Parallel werde ich es dann faxen. der 16.12. als Abgabetermin ist sowieso Blödsinn, das ist ein Samstag.

Der nächste Schritt wird jetzt die Anforderung eines Versicherungsverlaufes sein mit anschliessender Kontenklärung. Dazu muss ich aber wohl ertmal die Papiere sortieren. Als ich heute meinte:"Ich glaube, ich komme mal zu Euch und sortiere alle Papiere durch." meinten die beiden, das würde mindestens 2 Tage dauern....Weil sie ja vieles nicht verstehen und Angst haben, das falsche wegzuwerfen, haben sie einfach ALLES aufgehoben. Jetzt gab es noch mehr Papier, weil sie ein Haus gekauft haben und ihre bisherige Eigentumswohnung vermietet und da haben sie wohl komplett den Überblick verloren.

Um das Chaos komplett zu machen hat die Frau vor 2 Jahren ihren Nachnahmen geändert und das bis heute nicht der KK mitgeteilt.

Sie hatte nach der Heirat in Deutschland ihren Mädchennamen behalten. Nach türkischem Namensrecht get das aber wohl nicht, weshalb es immer Probleme gab, wenn sie die Verwandtschaft in der Türkei besuchen wollte. Deshalb vor 2 Jahren die Änderung auf den Namen ihres Mannes.

Parallel muss ich noch eine Bewerbung für ihn schreiben, weil er unbedingt einen Nebenjob braucht, die Suche nach meiner neuen Haushaltshilfe war auch noch nicht erfolgreich, heute wurden in meiner Wohnung neue Fenster eingebaut und morgen geht es weiter und meinen eigenen Job hab ich ja auch noch zu bedienen...... Etwas viel alles im Moment. Also verzeiht mir bitte, wenn ich mich mit der Hilfe in anderen Threads im Moment etwas zurückhalte, ich schaffe es einfach nicht. Auch so mancher Tippfehler rutscht mir moentan durch.

Aber es war so schön heute zu sehen, dass sie aktiv wurde. Als die drei kamen, war gerade meine wöchentliche Lebensmittellieferung von Rewe eingetroffen. Flugs waren die Tüten in die Küche getragen und die Lebensmittel verstaut. Und weil die Frau meinen Haushalt ja kennt (war meine erste Haushaltshilfe), hat sie gleich noch schnell in der Küche klarschiff gemacht. Ich habe nicht darum gebeten, aber ich habe es einfach geschehen lassen. Der Mann sagt, zu Hause macht sie das nicht. Aber bei mir hat sie den Antrieb.

Während ich mich dann an die Briefe gemacht habe, ist er zum nächsten Baumarkt gefahren und hat neues Befestigungsmaterial für meine Scheibengardinen gekauft. Und ein paar fragen des kindes zu den Hausaufgaben habe ich auch noch beantwortet (Wie heisst das Land, in dem die Eskimos wohnen?)
 
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Kerstin_K

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#9
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

So, jetzt haben wir das MDK Gutachten vorliegen.

Der Gutachter sieht sie bis auf Weiteres AU. Also von der Seite droht schonmal keine Gefahr.

Er meint, dass sie dringend intensivere Therapie bräuchte (sehe ich genauso) und zwar ausdrücklich ausserhalb des häusslichen Umfeldes und mit dem Kind. Die Eheprobleme scheinen doch ganz schön heftig zu sein, mal sehen, ob ich da was herausfinde, wenn sie Montag alleine zu mir kommt. Und das Ganzescheint auch schon auf das Kind überzugehen, jedenfalls hat sich die Schul-Sozialarbeiterin wohl auch schon eingeschaltet und möchte ein Familien-Gespräch führen. SIe hat wohl mehrfach geäussert, dass der Junge das einzige sei, was sie von weiteren Selbstmordversuchen abhalte und auch mir gegenüber sagt sie immer wieder, dass sie sie Reha zusammen mit ihrem Kind machen möchte.

Was in dem MDK Gutachten nicht berücksichtigt wird ist die Fibromyalgie.

Auch die PTBS wird dort nicht erwähnt und der Gutachter empfielt eie Psychosomatische Reha, ich denke nicht, dass sie da richtig ist.

Sie hat jetzt von mir den kalren Auftrag, ihre Therapeutin nach einer passenden Klinik zu fragen.

Stellt sich die Frage, wie wir mit der Anhörung der KK umgehen. Ich könnte mir ausserdem durchaus vorstellen, dass eine Akutbehamdlung gegenüber einer Reha die bessere Wahl wäre.
 

Kerstin_K

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#10
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

So, gestern war dann die kleine Familie wieder bei mir.

Eigentlich wollte meine Bekannte vormittags nach einem Termin bei Ihrer Therapeutin alleine kommen, das hat aber nicht geklappt, kaum war sieaus dem Haus, musse sie umkehren, weil Sohnemann über Bauchweh klagte und aus der Schule abgehört werden musste. Sie hat aber für kommenden Mittwoch schon einen neuen Termin und das bauchweh haben wir mit Fenchel-Bauchweh-Wegzauber Tee auch schnell in den Griff bekommen. Ichhabe weitere Details erfahren: Eigentlich geht sie kaum mehr aus dem Haus, nur zu mir klappt das. Und sobald sie meine Wohnung betritt macht sie das, was sie zu Hause nicht mehr schafft und ist nicht mehr davon abzuhalten. Mal sehen, ob es besse wird, wenn morgen endlic die neue Küche geliefert wird. Die Famileie ist ja letzten Monat in eine neues Haus gezogen und da gab es Lieferprobleme, weshalb sie seit Wochen ohne Küche leben.

Der MDK Gutachter hat ja was davon geschrieben, dass die Schul-Sozialarbeiterin ein Familiengespräch angeregt hat. Alles Blödsinn und wahrscheinlich ein sprachliches Missverständnis. Richtig ist, dass der Ehemann nicht wirklich Verständnis dafür aufbring, dass seine Frau den ganzen Tag im Bett liegt. Ich kann ihn ein Stück weit verstehen, der Mann arbeitet verdammt hart und viel, kommt dann nach Hause und freut sich auf ein gemütliches Heim und es ist nichts gemacht. Die Schulsozialarbeiterin hat sich angeboten, an den zwi Tagen, wo sie in der Schule ist, anschliessend vorbeizuschauen. Dann hat meine Bekannte wenigstens einen Grund aufzustehen. Vielleicht hilft es ja irgendwie. Die Schule ist nur 100 m entfernt und da läuft alles bestens mit dem Kind.

Die Familie kennst eine türkischen Arzt, der in Bad Eilsen im Rehabereich arbeitet. Den werden sie jetzt auch noch nach einer passenden Klinik fragen.

Dann hatte ich ja bei der DRV einen Versicherungsverlauf angefordert. Tja, die schrieben jetzt, bevor sie den schicken können, müsse eertmal eine Kontenklärung gemcht werden. GAnz toll, genau das hatte ich vor, nur dazu baruche ich den Versicherungsverlauf, um zu sehen, was da fehlt.....Allerdings stand im Begleitschreiben, dass speziell um Auskunft darüber gebeten wird, was in einem Zeitraum war. Und genau dieser Zeitraum war der Erziehungsurlaub. Da werden wir mal ansetzen.

Am ersten Weihnachtstag fhre ich zu den dreuen, nehme meinen Laptop, Scanner und Drucker mit und dann werden wir einen Rundumschlag durch das Unterlagenchaos machen. Diehaben das alles noch in den Briefumschlägen, das get so nicht weiter. Da weren jetzt Ordner angelegt. Sie haben schon extra ein Regal dafür gekauft.
 

Anna B.

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AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo,

im übrigen kann sie das Kind mit zur REHA nehmen.

Sie muß nur im REHA-Antrag ein "Begleitkind" mit beantragen..

sie hat das Kind dann dabei..während der Therapiesitzungen und der ANwendungen ist das KInd in der "Schule" bzw. in einem Kindergarten vor Ort untergebracht. Nachmittags bzw. in Anwendungsfreien Zeiten sind Mutter und Kind wieder zusammen.

Desweiteren stellt sich mir die Frage: ist eine REHA eigentlich bereits sinnvoll? Vielmehr muß doch erst einmal eine Therapie greifen...und dann, wenn sie sich auf dem Weg der Besserung befindet, ist doch eine REHA erst sinnvoll..

Rehabilitation: Wiederherstellung
 

Kerstin_K

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#12
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo Anna,

Genau das sind die Fragen, die sich uns auch gerade stellen ob eine Therapie nicht erstmal besser waere und das mit dem Begleitkind geht auch nicht in jeder Klinik.
 

Anna B.

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#13
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Hallo Kerstin,

somit ist dann also der behandelnde Arzt gefragt...

mit dem unbedingt abklären...und notfalls "in die Hand schwören lassen"...dass er bereit ist, eine mögliche REHA-Unfähigkeit auch zu bescheinigen...schriftlich, deutlich, (nicht mit Worthülsen wie ggf., eventuell, wäre zu überlegen oder so Schwachsinn) sondern deutlich..
Frau X ist derzeit und noch mindestens X Monate nicht rehafähig!

Wenn der Arzt das eindeutig so bestätigen kann, dann den REHA-Antrag stellen...alles brav abwarten...
4 Tage vor REHA-Beginn dann die REHA-Unfähigkeitsbescheinigung an die DRV und an die Klinik senden...
und zack...tritt sie die REHA nicht an.

Aber ich kann natürlich nicht garantieren, dass die DRV das genau so handhaben wird...
aber, was hat die DRV für eine Alternative? wer nicht rehafähig ist, kann nicht anreisen..
 

Kerstin_K

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#14
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Langsam. So weit sind wir noch nicht. Noch gibt es nichtmal die Aufforderung zur Beantragung der Reha.

Wir suchen jetzt Erstmal die passende Klinik. Dazu holen wir alle ins Boot! Arzt, Therapeutin, kk.
 

Kerstin_K

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#15
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

S, die Therpeutin fällt bei der Suche nach einer passenden Klinik schonmal aus. Sie wiess es nicht, wir sollen bei der KK fragen.

Einerseits trauriges Bild, andererseits finde ich es gut, dass sie so ehrlich ist.
 

Caye

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#16
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Kerstin, hab dir mal wieder ne PN geschrieben. :wink:

Anna, im Psychobereich ist das Verhältnis Reha/Heilbehandlung etwas schwammiger. Wäre jetzt nicht ungewöhnlich, jemanden in die Reha zu schicken, auch wenn es aktuell gar nicht zu einer (Wieder-)Herstellung der Arbeitskraft führen würde.

Wie ich Kerstin schon geschrieben hatte, wäre eine Behandlung über KH-Einweisung vor allem insofern besser, als dass sich die Klinik nicht an DRV-Behandlungsdauerrichtlinien halten muss und somit eine ausreichend lange Behandlung leichter erreichbar ist, aber im Endeffekt sind die Unterschiede in der Behandlung ansonsten eh minimal.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass die Krankenkasse Kliniken nennen kann, in denen türkischsprachige Traumatherapeuten tätig sind. Die schaffen es doch nichtmal, überhaupt Traumatherapeuten zu nennen, die sortieren niedergelassene Therapeuten doch eh nur nach ihrer Abrechnungsmethode ohne auf Zusatzqualifikationen einzugehen. Was in Kliniken passiert, wissen die doch noch viel weniger.
Aber man kanns ja versuchen.
 

Kerstin_K

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#17
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Boah, auf was habe ich mich da eingelassen?

Wir haben gestern geschlagene 8 Stunden quasi ohne Pause Unterlagen sortiert und in Ordner geheftet. Die beiden hatten alles in Tüten und Taschen gesammelt, grossteils noch in den Umschlägen. Ich habe schon viel gesehen, aber sowas noch nicht. Die Ablage gefällt mir auch jetzt noch nicht, zum Beispiel ist alles, was irgendeine Versicherung betrifft in einem Ordner, egal ob Hausrat oder gesetzliche RV. Auch zeitlich ist da noch nichts sortiert. Aber zumindest sind wir mal so weit, dass, wenn amn etwas sucht, man nur noch in einem Ordner suchen muss und nicht in 10 Taschen und hunderten von Briefumschlägen. Einen grossen Müllsack voll haben wir aussortiert, das wandert im Schrebergarten in den Kamin. Bei ihren nächsten Besuchen bei mir werden die beiden dann immer einen Ordner mitbringen, den wir dann auf Vordermann bringen werden. Die werden schnell die Vorteile einer geordneten Ablage kennenlernen, erste kleine Erfolgserlebnisse waren da gestern schon zu verzeichnen. Unser Motto: Die ohnehin kanppe Freizeit ist zu schade, um sie mit der Suche nach Unterlagen zu verschwenden.

Schriftverkehr haben wir gestern nicht mehr geschafft, ich war ehrlich gesagt zu erschöpft, vor allen Dingen mental. Das war mega anstrengend, zumal Sohnemann sich dazu entschlossen hatte, uns abwechselnd aus dem Fernseher und mit türkischen Musikfilmen aus dem Tablet in voller Lautstärke zu beschallen und mit nichts davon abzubringen war. Mann war das erholsam, als er mit enem Nachbarskind und dessen Eltern für eine Stunde auf dem Spielplatz verschwand.

Die Sachen die zuerst erledigt werden müssen liegen aber schon sortiert in einer Ordnungsmappe, das kommt die nächsten Tage dran, ist nur grade etwas schworig, seinen Schichtplan und meie Urlaubstage auf einen Nenner zu bekommen.

Ich habe aber schon einige neue Erkenntnisse gewonnen:

Sie ist wohl nicht nur bei der DRV gewesen und hat die Unterlagen für den Reha Antrag geholt, sondern auch bei der KK und hat da ein Formular ausfüllen lassen und eine Aufsellung der gespeicherten AU Zeiten erhalten. Ich jjverstehe nicht, warum sie noch nict ausgesteuert ist. Im MDK Gutachten stand AU seit Februar 2017. Nach mener Erinnerung müsste es aber seit Febraur 2016 sein (Die Familie war damasl im Januar in der Türkei im Urlaub und konnte dann erst später zurückreisen, weil sie nicht reisefähig war.). Nur dann müsste sie ja eigentlich schon ausgesteuert sein. Die AU-Liste war da auch wenig hilfreich, da sind extrem viele ICD Codes aufgeführt, keie Ahnung, wa da mit Blockfristen oder so ist. Aber wenn die Aussteuerung kurz bevoorstehen würde, käme die KK ja wohl kaum af die Idee mit der Reha, won daher werde ich das Thema sicher nicht anrühren. Ich hoffe nur, dass und das nicht eines Tages auf die Füsse fällt. Nicht dass die KK irgendwann zuviel gezahltes Krankengeld zurückfordert oder so. Ach ja: Ausgerechnet due Durchschöage von den AU Bescheinigungen, die für Ihre UNterlagen bestimmt waren, hat sie weggeworfen, weil ihr irgend jemand gesagt hat, die müsse man nicht aufheben. And ie KK und den Arbeitgeber hat sie de AUs aber klaufend geschickt.

Was de RV betrifft, so habe ich eine Renteninformation von 2013 oder 2015 gesehen, da hatte sie noch Anspruch auf EM Rente und in der aus 2016 plötzlih nicht mehr. DAs kann nicht stimmen, denn sie hat ja vor und nach dem Erziehungsurlaub (3 Jahre ab Oktober 2011) lückenlos sozialversicherungspflichtig gearbeitet, at sogar dieses Jahr noch Urlaubsgeld bekommen. Aber da sind wir dran, fest steht schonmal, dass die Erziehungszeiten bei der RV nicht richtig gespeichert sind. Das Formular dafür habe ich schon fast fertig ausgefüllt, den Rest machen wir gemeinsam.

Sein Rentenkonto sieht auch komisch aus. Ich habe eie Renteninformation aus ich glaube 2013 gesehen, da stand, wenn er so wie jetzt weiterverdient, hat er miit 67 Anspruch aus 185 EUR Rente. DA kann irgendwas nicht passen. Er ist zwar ert 2010 nach Deutschland gekommen, hat aber die Ganze Zeit Sozialversicherungspflichtig vollzeit gearbeitet. ER ver dient so ca. 2500 EUR brutto, schwankt etwas wegen Schichtzuschlägen usw. Aber das müsste trotzdem mehr sein, der Mann ist Jahrgang 1978. (Sie ist deitlich älter, geboren 1969 und mit 24 nach Deutschlang gekommen.)

Mal sehe, ich habe in den Unterlagen gesehen, dass es in der Servicestelle der DRV Infoveranstaltungen speziell zur deutschen und türkischen Rentenversicherung auf türkisch gibt. Da lassen wir uns helfen.

Ichhalte Euch auf dem Laufenden, da seckt noch viel Arbeit drin.
 

Kerstin_K

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#18
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

SO, Sie war heute wieder bei ihrem Arzt. Der hat aus mener Sicht von nichts eine Ahnung. Er meinte, wir hätten ja noch Zeit und sie soll halt wrten, bis es wärmer ist und dann eien Reha Antrah stellen.

Dass wir diese Zeit wahrscheinlich nicht haben, schwint ihm nicht bewusst zu sein. Den Unterschid zwischen Akutbehandlung und Reha kennt er auch nicht.

AUf die Bitte um Fristverlängerung weil uns das MDK Gutachten ja zunächst nicht vorlag hat die KK nur mit enem Einzeiler reagiert, das Gutachten läge dem Hauarzt vor. Daswar vor Weihnachten.

DA ic davon ausgehe, dass die KK, jetzt, woe die Feiertage vorbei sind, langsam nervöds werden wird, geht jetzt ein Schreiben raus, in dem wir der KK, in dem wr diese dazu auffordern, uns doch mal eine passende Akutklinik zu nennen.
 

Kerstin_K

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#19
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

So, inzwischen ist die Aufforderung den RAehaantrag bis zum 23.03. zu stellen, da.

NAtürlich waren gleich die Formulare dabei, die an die KK zurückgehen sollen. DAs werden wir aber nicht machen.

Wahrscheinlich werden wir sogar gegem Ende der Frit eine formlosen Rehaantrag per Fax stellen und und somit noch etwas mmeh Zeit verschaffen.

Dann klappt es vieleichtauch mit dem besseren Wetter.
 

saurbier

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#20
Hallo Kerstin_K,

na ja, ich hab damals auch so eine Aufforderung von meiner KK erhalten.

Das schönste daran war, dass ich wenige Wochen später die Ablehnung von der DRV bekam, sie wäre nicht zuständig.

Ha, ha.

4 Monate später musste ich mich diesbezügl. dann einer OP unterziehen, in dessen Anschluss mir dann auf erneuten Antrag eine Reha bewilligt wurde.

2 Monate später stellte ich dann im Rahmen des Nathlosigkeitsantrages bei der AfA einen Antrag auf EMR (war ja bereits BU-Rentner).

Der Witz an der ganzen Sache ist, die DRV hat nicht auf meinen Rentenantrag die Wandlung meiner Teil-EMR in die jetzt volle EM-Arbeitsmarktrente bewilligt, sondern man hat den 2. Reha-Antrag in einen Rentenantrag um gedeutet und zwar rückwirkend zum ersten Tag der AU.

Ich kann dir also nur dringend raten, pass auf wie die DRV das ganze Ding dreht, denn da gibt es genug Fallstricke.

Übrigens eine derartige Unordnung mit Briefverkehr ist doch nicht selten, ich kenn z.B. auch so manche die ihre Briefe alle ungelesen in die Schublade werfen.



Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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#21
So, inzwischen gab es noch einen netten Brief von der Barmer.

Man habe telefonisch niemanden erreicht und möchte mit Ihr den Rehantrag besprechen. Sie soll sich doch bitte telefonisch melden.

Nö, kein Bedarf. Das kann bei den Deutschkenntnissen meiner Bekannten nur schiefgehen.

Die snd ja auch erst Ende Oktober umgezogen und haben im Zuge dessen eine neue Festnetznumer bekommen. Und die rücken wir natürlich nicht raus.

Der Arzt hat jetzt endlich den Vordruck ausgefüllt. Etwas spärlich, aber dann muss das halt reichen. Wahrscheinlich packen wir noch de Abschlussbericht der Tagesklinik dazu, der ist aufschlusssreicher.
 

Doppeloma

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#22
Hallo Kerstin_K,

Man habe telefonisch niemanden erreicht und möchte mit Ihr den Rehantrag besprechen. Sie soll sich doch bitte telefonisch melden.
Das schreiben die KK inzwischen auch den Leuten gerne, die eindeutig ihre Rufnummern haben löschen lassen, weil sie keine Telefon-Anrufe von der KK mehr haben wollten. :bigsmile:

Nö, kein Bedarf. Das kann bei den Deutschkenntnissen meiner Bekannten nur schiefgehen.
Hast du bis hier schon alles prima gemacht für deine Bekannte und wenn du kannst achte auch weiter mit auf die Post der KK, die beginnen inzwischen schon weit vor der Reha-Bewilligung um die "Einwilligung" zu "betteln", dann den Reha-Bericht direkt bei der Reha-Klinik anfordern zu dürfen.

Das wird auch gerne mehrfach wiederholt wenn man nicht darauf reagiert ... weil es keine Rechtsgrundlagen dafür gibt, muss man darauf auch nicht reagieren. :icon_evil:
Haben die KK also auch keinen Anspruch drauf und wenn überhaupt später nur der MDK direkt, falls dort (nach der Reha) mal eine Untersuchung geplant sein sollte.

Ansonsten geht die KK-SB der Bericht NICHTS an, deine Bekannte sollte dazu also (auch in der Klinik) keine Zustimmung erteilen, dass die KK den Bericht bekommen soll. :icon_evil:

Es genügt wenn den dann NUR ihr Arzt bekommt und erst mal mit ihr besprechen kann (und ihr eine eigene Kopie aushändigt), dann kann man immer noch selber entscheiden, wer mal eine Kopie davon erhalten sollte und wer besser nicht. :idea:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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#23
Ichhabe mir gerade mal dei Formulare für den reha Antrag angesehen.

Mit der SPE auf dem Formular G100 erteilt man automatisch die Zustimmung, dass alles auchan die KK weiergeggeben werden darf. Das kann man allerdigs widerrufeb. Das werden wir wohl gleich tun bzw. diesen Passus streichen.

Der Antrag wird auch nicht über die KK laufen, dondern direkt an die DRV gehen, wahrscheinlich wird der Direkt in der Beratungsstellin Hannover abgegeben, da bekommt man dann auch problemlos eine Eingangsbestätigung.

den Karm auszufüllen wird allerdings noch ein hartes Stück Arbeit werden. Zum Beispiel die Auflistung sämlicher AU Zeiten usw. Aber das kriegen wir schon hin.

Habe ic das eigentlich richtig verstanden, dass sie schon aus den Grund, weil sie Übergangsgeld bekommen wird (zur Zeit Krankengeld) von der Zuzahlung befreit ist?

Wenn nicht, auch nicht schlimm, sie liegt auf jeden Fall unter der Einkommensgrenze. Hat ja nur halbtags gearbeitet.
 

RobbiRob

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#24
Zuzahlung zur stationären Reha meinst Du, die 10€/Tag?

Ja, wenn man Übergangsgeld während der Reha bezieht, werden die 10€/Tag (Voll)stationärem Aufenthalt nicht erhoben.
 

Anna B.

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#25
Die Auflistung aller AU-Zeiten muß eigentlich die KK vornehmen...
d.h. man kann, dafür gibt es den entsprechenden Beleg,
die KK auffordern, diesen auszufüllen...meistens drucken sie dann direkt aus ihrem System alle AU-Zeiten aus..
dieser Beleg kommt dann in einen großen Umschlag, auf dem dann "AU-D" steht. (oder so ähnlich)..

m.E. muss der Antragsteller die lückenlosen AU-Zeiten nicht aufführen..
es handelt sich um das Formular G120

siehe auch hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/BraunschweigHannover/de/Inhalt/5_Services/2_4_Formulare_Antraege/_PDFs_Formulare/11_1168c_Infoblatt_Reha-Antrag_Versicherte.pdf?__blob=publicationFile&v=3
 

Kerstin_K

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#26
So nen AUD Beleg hat sie vorliegen, wir werden wohl im DRV Formular darauf verweisen. Wir könnten eh nur von da abschreiben, weil sie die Kopien der AU Bescheinigungen weggeworfen hat.

Weiß jemand noch was zur SPE auf dem Formular G100? Darf damit die DRV den Rehabericht direkt an die KK geben?
 

Anna B.

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#27
Hallo,

die Schweigepflichtentbindung gilt nur für die DRV, zur Erfüllung ihrer Aufgaben.
Das bedeutet nicht, dass die DRV oder die REHA-Klinik den Entlaassungsbericht direkt an die KK weiter leiten darf.

Zu Beginn der REHA-Maßnahme, also in der Klinik, wird einem oft ein Haufen von Formularen vorgelegt, die man dann unterschreiben sollte..oder zur Kenntnis nehmen sollte.
Darunter ist auch ein Formular mit der Frage, wer alles den REHA-Bericht erhalten soll.
Da würde ich dann lediglich den beh. Arzt ankreuzen und "mich" selber.
Dann darf die REHA-Einrichtung und auch die DRV den Bericht nicht an die KK versenden.

Lese dir das Formular G100 noch einmal genau durch..da steht nichts darüber, dass die KK Befunde erhält.

Allerdings steht da etwas über den AUD-Beleg...also muß sie, die Antragstellerin, die AU-Zeiten nicht notieren und nicht extra aufführen, dieser Beleg wird ausschließlich von der KK bereit gestellt...der gehört zum REHA-Antrag dazu. Falls noch nicht vorliegend, umgehend von der KK anfordern..
 

nik72

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#28
AW: Anhörung von der KK zu beabsichtigter Aufforderung zum Reha Antrag

Was die RV betrifft, so habe ich eine Renteninformation von 2013 oder 2015 gesehen, da hatte sie noch Anspruch auf EM Rente und in der aus 2016 plötzlich nicht mehr. Das kann nicht stimmen, denn sie hat ja vor und nach dem Erziehungsurlaub (3 Jahre ab Oktober 2011) lückenlos sozialversicherungspflichtig gearbeitet, hat sogar dieses Jahr noch Urlaubsgeld bekommen. Aber da sind wir dran, fest steht schonmal, dass die Erziehungszeiten bei der RV nicht richtig gespeichert sind. Das Formular dafür habe ich schon fast fertig ausgefüllt, den Rest machen wir gemeinsam.

Sein Rentenkonto sieht auch komisch aus. Ich habe eie Renteninformation aus ich glaube 2013 gesehen, da stand, wenn er so wie jetzt weiterverdient, hat er mit 67 Anspruch auf 185 EUR Rente. Da kann irgendwas nicht passen. Er ist zwar erst 2010 nach Deutschland gekommen, hat aber die Ganze Zeit sozialversicherungspflichtig Vollzeit gearbeitet. Er verdient so ca. 2500 EUR brutto, schwankt etwas wegen Schichtzuschlägen usw. Aber das müsste trotzdem mehr sein, der Mann ist Jahrgang 1978. (Sie ist deutlich älter, geboren 1969 und mit 24 nach Deutschland gekommen.)
Für sie:

Hat sie (längere) Unterbrechungen in ihren RV- Zeiten, so dass kein Anspruch mehr auf EM- Rente besteht?
Wurden vielleicht nicht immer RV- Beiträge abgeführt oder Zeiten gemeldet?
Hat sie noch (alte) Lohnzettel oder musste sie mal eine Steuererklärung machen?

Für ihn:

Hat er schon mal eine Steuererklärung gemacht? Er ist doch lohnsteuerpflichtig, oder?
Auf etwaigen Lohnzetteln würde man ja auch etwas sehen

Für beide:

Versicherungsverläufe der RV werden doch eigentlich für den gesamten Zeitraum seit Beginn von RV- Zeiten gemacht, oder?

Deshalb wahrscheinlich die Kontenklärung.

Wie sieht es mit den Beschäftigungszeiten in der Türkei aus?

Könnte man wegen der Lohnsteuergeschichten auch Auskünfte vom Finanzamt einholen?

Nur mal ein paar Ansätze.
Wünsche Dir viel Kraft, um der Familie zu helfen.
 

Kerstin_K

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#29
Hallo zusammen,

so, jetzt sind wir weiter.

Die DRV hat eine ambulante Reha bewilligt. angeblich ist die von uns gewählte Klinik auf das medizinisce Problem meiner Bekannten nicht spezialiiert.

Na, mal sehen, die Klinik hat ein Psychosomatische Abteulung und eine Orthopädische.

Okay, sie hat auch ein paar orthopädische Probleme, aber im Vordergrund steht die PTBS und da hängt so einiges dran (Drepressionen, Darmprobleme, Herz-Kreislauptobleme). Angeblich wurde in der Türkei auch mal Fibro diagnostiziert, aber das glaube ich nicht so ganz.

Ich kann aus dem Bescheid nicht sehen, ob die DRV eie psychosomatische Reha bewilligt hat oder eine Orthopädische. Habe im Internt gelesen, dass man nicht gleichzeitig Ptient i beiden Abteilungen sein kann.

Ich tippe auf orhopädisch, den bewilligt wurden 4 wochen mit Option auf Verlängerung und wir hatten eine Klinik ausgesucht, die aus Psychosomatik spezialisiert ist.

Mene Idee: Vorsorglich fristwahrend Widerspruch und erstmal die sozialmedizinische Stellungnahme anfordern. Mitgeschickt hatten wir den beund bericht des Hausarztes und den Abschlussbericht der Tagesklinik, wo siw 4 Monate war und auch weter in der Institutsambulanz behandelt wird (Psychiatrie). In dem Absclussbericht steht die PTBS lang und breit drin.

Sie findet ambulant natürlich gut, weil sie dann von ihrem Kind nicht getrennt ist, aber ich habe da so meine Zweifel.

Was meint ihr? Notfalls kann man den Widerspruch ja zurückziehen.
 

Caye

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#30
Ihr hattet ja eine Wunschklinik angegeben, das dürfen die nicht ohne Grund ablehnen. Also ja, Widerspruch und Akteneinsicht.Hatte dir da bzgl. Begründung mal was geschickt, das könnt ihr verwursteln.

In welche Abteilung sie aufgenommen werden soll, könnt ihr vermutlich leichter herausfinden, wenn ihr gaaaanz unschuldig mal bei der Klinik anruft und da nachfragt. Das geht sicher schneller und einfacher als über die DRV.

Und ja, üblicherweise ist eine abteilungsübergreifende Behandlung nicht möglich.
 

Kerstin_K

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#31
Ich bespreche das am Sonntag abend mit den beiden.
 

Kerstin_K

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#32
Mit spuken da noch einige Fragen im Kopf rum:

Ich habe es selber erlebt, dass die DRV die Akteneinsicht bzw. Zusendung der Stellungnahme des sozialmedizinischen Dienstes extrem verschleppt bzw. ignoriert hat.

Um hier erwas Druck auszuüben könnnte ich mir vorstellen, dass wir den Widerspruch über die Karnkenkasse laufen lassen oder die KK zumindest gleich mit einer Kopie versorgen (Vielleicht müssen wir das wegen des Dispositionsrechtes sogar?), damit die bei der DRV Dampf machen. Was haltet ihr davon?

Die Klinik weiss ja erstmal nichts von dem Widerspruch. Was passiert, wenn dir Reha schon anhereten werden soll, während der Widerspruch noch in Bearbeitung ist? Wenn man die Reha dann antreten würde, verliert ja der Widerspruch seinen Sinn, andererseits darf man die Reha wohl wegen des Dispositionsrechtes der KK nicht einfach nicht antreten. Hat der Widerspruch da eine Art aufschiebende Wirkung?

Die DRV hat im bewilligungsbescheid geschrieben, dass die Wunschklinik nicht geeignet sei, da nicht auf das Krankheitsbild spezialisiert. Ist es sinnvoll, schon im fristwahrenden Widerspruch mit einem Satz mitzuteilen, dass wir genau dies anzweifeln? Ich meine eher nicht, weil dann eventuell die DRV schon über den Widerspruch entscheidem könnte, ohne und die Akteneinsicht zu gewähren. Wie seht ihr das?
 

Kerstin_K

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#33
Und weiter geht es: Ich habe mich mit den beiden gerade abgestimmt.

In einem sind wir uns alle einig: Diese Klinik passt gar nicht. Mir kommt der Laden eher wie eine Art Wellness-Fitness Center vor. Ich gebe nicht viel auf Bewertungen im Internet, aber was man bei dieser Klinik herauslesen. Die ist allenfalls für leichte psychische Beeinträchtigungen geeignet, nicht aber für schwerere Fälle wie bei der Betroffenen. Und sie sagt inzwischen auch selber, dass sie lieber eine stationäre reha möchte und weg von zu Hause, damit sie sich ganz auf sich konzentrieren kann und nicht abends noch Haushalt und Kind versorgen muss.

Ich weiss auch, was da schiefgelaufen ist. Da der Befundbericht des Hausarztes Wischi-Waschi war (er empfielt Entspannungsübungen), habe ich den beiden gesagt, sie sollen den Abschlussbericht der psychiatrischen Tagesklinik dazulegen. Und dann habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe den beiden gesagt, sie sollen gleich eine zweite Kopie machen, weil sie die später für die Rehaklinik braucht. Das haben sie falsch verstanden und so lag dem Rehaantrag nur der Befundbericht des Hausarztes bei. Die Tagesklinik war zwar mit aufgeführt im Antrag, aber wir wissen ja alle, dass man sich die SPE bei der DRV eigentlich sparen kann.

Der Plan sieht jetzt so aus:

1. Ich schreibe aus seinem Mailaccount eine Mail an die Klinik und frage in ihrem Namen an, ob eine psychosomatische oder eine orthopädische Reha bewilligt wurde (Ich darf das, ich habe sein Passwort. Sie kann ganz schlecht telefonieren und bei ihm kommt es auf die Tagesform an. Wenn ich da anrufe, erzählen die mir wahrscheinlich was von Schweigepflicht, also machen wir das so.)

2. Fristwahrender Widerspruch an die DRV, aber erstmal ohne Begründung mit gleichzeitiger Anforderung des sozialmedizinischen Gutachtens und der medizinischen Unterlagen, die dafür herangezogen wurden. Ich will wisssen, ob die überhaupt irgendwas ausser dem Befundbericht des Hausarztes haben, zum Beispiel das MDK Gutachten. Ich denke eher nicht. Den Widerspruch wird sie selber bei der DRV Beratungsstelle in Hannover abgeben, die sind sehr nett da, stempeln von sich aus ab ohne dass man fragen muss und haben sich wohl schon über den vollständigen Rehaantrag gefreut.

3. Kopie dieses Widerspruchsschreibens an die KK. Damit will ich, wie in meinem vorherigen Beitag beschrieben Druck auf die DRV wegen der Akteneinsicht ausüben. Vielleicht klappt es, wenn nicht, auch nicht schlimm. Das wird er erledigen. Ich möchte nicht, dass sie zur KK geht. (Die beiden machen immer alles mit persönlicher Abgabe, ich konnte sie noch nicht dazu bekommen, sich mal Briefumschläge und Briefmarken zu besorgen.) Mal sehen, ob er wieder einen Antrag für eine Haushaltshilfe mitbekommt. Damit können wir schon tapezieren, den bekommt er immer, auch, wenn er nur eine AU dort abgibt.:icon_klatsch::doh:

Mit der Widerspruchsbegründung werden wir dann nochmal den Bericht der Tagesklinik einreichen.

Mit der Kinderbetreung sind wir auch weiter. Den Jungen als Erstklässler aus seiner Lerngruppe und seiner gewohnten Umgebung zu reissen ist Mist. Also wird sie die Reha ohne Kind machen und inzwischen will sie das auch. Wir haben als Wunschklinik eine angegeben, die nur ca 100 km von Hannover entfernt ist, dann können Vater und Sohn die Mama am Wochende mal besuchen.

Der Junge ist von 8 bis 12 in der Schule und danach im Hort. Dort gibt es allerdings lange und kurze Tage. Die langen gehen bis 16.00 Uhr, die kurzen bis nach dem Mittagessen. Die Eltern möchten keine Fremdbetreuung. Aber es gibt die Möglichkeit, dass die DRV den Verdienstausfall übernimmt, wenn der Papa während der Reha weniger arbeitet. Er hat schon mit seinem Chef gesprochen, das geht. Deshalb haben wir der DRV schon angekündigt, dass ein etsprechender Antrag folgt (Habe ich schon in Arbeit.) und dass der Rehatermin unbedingt 4 Wochen vorher bekannt sein muss wegen Schichtplanung) und ausserhalb der niedersächsischen Schulferien liegen muss, da Schule und Hort dann zu sind. Wird nicht einfach, aber Vater und Sohn werden es überleben. Er geht sehr liebevoll und aufmerksam mit dem Kind um.

Der Versicherungsverlauf passt jetzt auch. Nachdem die Erziehungszeiten erfasst wurden hat sie plötzlich Anspruch auf rund 500 EUR EM Rente. Ich konnte zwar den Versicherungsverlauf noch nicht komplett prüfen, weil die Unterlagen immer noch nicht alle sortiert sind, aber zumindest auf den ersten Blick sieht der gut aus, keine Lücken oder so. Sie hat ja zuletzt nur halbtags gearbeitet und auch nicht so toll verdient mit Putzen, also ich denke, das passt schon.

Puh, wenn ich die Aktion durch habe bin ich wohl reif für die Reha. Aber ein Gutes hat das ganze: Ich habe gelernt mit Teamviewer zu arbeiten. Dmit komme ich direkt auf seinen Rechner. Noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber vermeidet ne Menge Fahrerei. Die wohnen nämlich ganz am anderen Ende von Hannover.
 
Zuletzt bearbeitet:

Caye

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#34
Das mit dem Vorlauf vor dem Reha-Antritt solltet ihr am besten auch der Rehaklinik mitteilen. Ich vermute, das wird für die organisatorisch arg schwierig werden, aber sie werden sich da Mühe geben. Da der Antrag ja als "Eilfall" läuft, könnte das halt auch sein, dass die spontan innerhalb von ein paar Tagen einen Platz anbieten können, da ist es wichtig für die zu wissen, dass das wegen Kinderbetreuung nicht geht. Dass die DRV sowas weitergibt glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Über den Widerspruch sollte die KK eh informiert werden. Aber es wird ja in derem Sinne sein, dass eine passende Reha absolviert wird und nicht die total unpassende durch den fehlenden Bericht.
 

Kerstin_K

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#35
Ich weiss nur nicht, was ich machen soll, wenn der Rehatermin kommt bevor die DRV über den Widerspruch entschieden hat.
 

Kerstin_K

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#36
So, de Widersruch wurde gestern abgegegebnem und de KK hat auch eine Kopie bekommen.

Auch die Rehaklinik hat auf die Mail geantwortet. Bewilligt wurde eine psychosomatische Reha.

Also müssen wir in der Argumentation herausarbeiten, dass eine ambulante Reha nicht zielfuhrend ist.

Ich überlege, der DRV dann auch gleich noch das MDK Gutachten mitzuschicken. Der Gutachter hat nämlich ausdrücklich Herausnahme auss dem häuslichen Umfeld empfohlen. DA steht zwar im selben Satz zusammen mit dem Kind, aber das ist definitiv vom Tisch, das ist momentan weder für Mutter noch für das Kind gut. Ich wollte den MDK Bericht eigentlich nicht vorlegen, weil es da auch wieder zu einigen sprachlichen Missverständnisssen gekommen ist, aber mal sehen. Vielleicht beschränken wir unds auch nur auf die Seite mit der Empfehlung. Wenn die DRV den Rest sehen will, können sie den auch selber anfordern, die Begutachtung wurde mit Datum im Antrag angegeben.
 

Caye

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#37
Bzgl. Reha-Antritt: Ist blöd, weil es ja ein Eilfall ist und die Krankenkasse theoretisch das KG streichen dürfte, wenn man die Reha nicht antritt. Bereite am besten schon vor, die KK darüber zu informieren, dass man die Reha nicht antreten wird, weil man auf eine Widerspruchsentscheidung der DRV wartet, da die zugewiesene Rehaklinik vollkommen ungeeignet ist. Wenn die bis dahin auch schon die Widerspruchsbegründung haben, sollte das kein Problem sein.

Bzgl. Widerspruch: Ja, schicke die Empfehlung vom MDK mit. Dass man das Kind nicht mitnehmen wird, weil es dem Kind nicht gut täte, kannst du ja dann auch erwähnen.
Diese Empfehlung ist ein wichtiges Argument, ein zweites wichtiges Argument wäre, dass die Belastung, neben der teilstationären Therapie noch für Mann und Kind da zu sein, einfach viel zu groß ist.
Außerdem müsste ja auch täglich der Weg zur Klinik absolviert werden - auch das ist mit Ängsten und Depressionen sehr schwierig.
Dann kannst du darauf hinweisen, dass eine Traumatherapie erforderlich ist, die ambulant nur sehr schwierig durchzuführen ist, da keine Betreuung in den Abend- und Nachtstunden und am Wochenende zur Verfügung steht.
Ansonsten hatte ich dir ja schon was bzgl. Argumentation, warum man bei einer PTBS eine Klinik braucht, die ein Konzept für die PTBS-Behandlung hat, geschrieben. Das müsstest du halt mit Hilfe des Berichts aus der Psychiatrie anpassen. Ist vermutlich nicht ganz einfach, kannst mir das gern schicken, damit ich nochmal drübergucke und das ausbaue, aber ohne deinen "Pflegling" zu kennen, könnte ich da auch nicht genauer auf ihre Symptome bezogen argumentieren.

Und zu guter Letzt gibts halt das Wunsch- und Wahlrecht. Das haben die ja geschickt umgangen, indem sie eine teilstationäre Reha angeordnet haben, aber bevor sie auf die Idee kommen, dann eine andere völlig unpassende Klinik zuzuweisen...
 

Kerstin_K

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#38
Der Witz ist ja, dass die DRV behauptet, unsere Wunschklinik sei nicht entsprechend spezialisiert. Das geht eigentlich nur, wenn man das Krankheitsbild komplett ignoriert, insbesondere die PTBS. Deshalb bin ich gespannt, was der sozialmedizinische diens zusammengeschmiert hat.

Wegen der Berichte schreibe ich Dir noch eine PN, aber erst morgen, liege Grade auf dem ßofa und das wird mir auf dem Handy zuviel.
 

Kerstin_K

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#39
So, heute kam Post von der Reha Klinik. Der eha termin liegt genau in den Sommerferien. dabei hatten wir extra um einen Termin ausserhalb der Ferien gebeten, weil in den ferien weder Schule noch Hort stattfinden.

Dann müsste der Vater in der Zeit der Reha ganz aufhören zu arbeiten. Ginge zwar auch, wenn die DRV den Verdienstausfall übernimmt, ist aber total blöd. Der Junge geniess es nämlich, wenn er mal mit beiden Eltern was unternehmen kann.

Nun gut, das ist im Juli/August, ist ja noch Zeit bis dain. Da werden wir jetzt ertmal gar nichts machen. Das kommt dann eventuell in die Widerspruchsbegründung mit rein.

Ichhabe ja schon immer gewusst, dass de DRV ein Problem mit dem Lesen hat.:doh:
 

Caye

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#40
Was für Deppen. :biggrin: Aber war ja nicht anders zu erwarten.

Die DRV hat insofern Recht, dass die Wunschklinik keine orthopädische Abteilung hat wie die zugewiesene Klinik. Aber abteilungsübergreifend wird doch sowieso nicht behandelt, und die Wunschklinik hat ein sehr kompetentes, fröhliches und großartig cotherapeutisches Physio-Team, Einzel-KG, Massagen, Fango usw. gibts da auch.
Die scheinen selbst nicht zu wissen, was sie wie und wo abrechnen....
 

Kerstin_K

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#41
So, inzwischen habe ich auch die Post von der Reha Klinik vorliegen. Der Termin leigt tatsächlich genau in den Sommerferien bzw. ragt noch zwei Tage in das neue Schuljahr hineinen. Total schwachsinnig.

Eigentlich soll sie der Rehaklinik sofirt mitteilen, ob siedie Reha antritt oder nicht. Das werden wir aber erstmal nicht machen, ist ja wirklich nochlange hin bis Ende Juli und die DRV at sich zu dem Widerspruch noch gar nicht gemeldet.

Ich konnte letzte Woche mal mit meiner Bekannten telefonieren. Ist mühsam, aber wir haben es hinbekommen. Es gab im Sommer tatsächlich mal eine Einstellung des Krankengeldes nach Aktenlage! SIe hat dann wohl Urlaub genommen und es wurde ein Widerspruch geschrieben (nicht von mir). Daraufhin hat die KK die Krangeldzahlung wieder aufgenommen.

Ich werde da nochmal nachhaken, was da genu abgelaufen ist, ob das Krankengeld für die Urlaubstage nachgezahlt wurde oder so. Aber das ist derzeit erstmal nachrangig, füreinen eventuellen Überprüfungsantrag haben wir da noch viel Zeit, jetzt ist erstmal die Reha dran. Das wird eh noch lustig, das zu prüfen, wenn sie mal ausgesteuert wird. Ichhabe ganz kurz den AUD Beleg gesehen, den wir zum Rehaantrag dazugelegt haben. Ichhoffe, sie hat davon eine Kopie behalten. Da stehen 10 und mehr Diagnosen in einem Zeitraum. Und mit den Blockfristen da blicke ich ehrlich gesagt noch immer nicht durch, das nehme ich mir vor, wenn es soweit ist. Vielleicht ist es ja sogar von Vorteil, wenn es dann zwischendrin eine Zeit ohne Krankengeld gab?
 

Kerstin_K

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#42
So, weiter geht es.

Post von der DRV. Ich habs noch nicht vorliegen, wurde mir nur einmal am Telefon vorgelesen.

Es wurde gefragt, ob sie in der Lage ist, die Akteneinsicht in der DRV Beratungsstelle in Hannover vorzunehmen. Sie oder ihr Mann geben da zwar immer alle Schriftstücke ab und lassen die Abgabe bestätigen, aber das mit der Akteneinsicht werden wir ablehnen. Ich denke einfach nicht, dass sie in der Lage ist, da das passende rauszusuchen, wennn sie da alleine vorsitzt. Und sie zu begleiten bekomme ich zeitlich nicht hin. Ich habe zwar ab Montag eine Woche Urlaub, aber ich ersticke hier an Arbeit. Die beiden haben noch andere Baustelllen, dan mein eigener Papierkram und wenn das Wetter so bleibt will ich unbedingt auch noch mal etwas raus aus der Bude. Und wenn ich arbeite passt das nicht gut mit den Öffnungszeiten. Und wenn wir die Kopie vor Ort auch zahlen müssen, können sie die auch schicken.

Das ist nämlich die Alternative , die die DRV angeboten hat. Eigentlich brauchen wir ja nr das sozialmedizinische Gutachten und eine Auflistung der medizinischen Unterlagen, die herangezogen wurden. Von daher sind das nicht viele Seiten und wenn der Widerspruch durchgeht, holen wir uns das wieder. Die beigezogenen Gutachten selber brauchen wir nicht. Ich vermute, dass das eh nur der spärliche Befundbericht des Hausarztes war.

Die beiden wolllten gleich zur Beratungsstelle fahren und das Geld bar zahlen. Türkische Mentalität halt.

Ausserdem noch Post von der Krankenkasse. Im August ist das Krankengeld zuende.

Ich mach zu dem Thema aber mel nen eigennen Thread auf, das wird hier sonst zuviel.

Auf jeden Fall wird das noch ein Akt. Sie dar auf keinen Fall alleine zur AfA, mal sehen, wie wir das hinbekommen.

Wie ist das dann eigentlich mit dem Dispositionsrecht. behält die Barmer das auch, wenn die Reha nach der Aussteuerung stattfinden sollte? Ich vermute mal ja, falls es eine Umdeutung in Rente gibt, oder? Wir haben ja jetzt für die ambulante Reha einen Termin Ende Juli bis Anfang August bekommen. Und wenn wir doch noch auf die Wunschklinik umschwenken können, wovon ich ausgehe, dann wird das eher noch später. Und die Aussteuerung soll Ende August sein.
 

Kerstin_K

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#43
Update:

Vor gut 2 Wochen kam dann ein Brief, dass und die Stellungnahme des Sozialmedizinischen Dienstes zugeschickt wird. (Der Brief kam aus Berlin, ich vermute dass die Stellungnahme direkt aus Berlin kommen wird.) Die Stellungnahme wirde wie vermutet nur auf Grund des dünnen Befundberichtes des Hausarztes erstellt.

Mal swehen, wann die Berliner in die Socken kommen, anscheinen will man ja jetzt doch kein Geld für die Kopien.

Es wurde um Beründung des Widerspruches innerhalb von drei Wochen gebeten. Das wird wohl nichts mehr, da Berlin diese Zeit schonml verbraucht hat.

Ich werde da jetzt auch nicht um Fristverlängerung bitten, habe keine Lust, auch noch die DRV zu organisieren.

Wie ist das eigentlich, hat der Widerspruch aufschiebende Wirkung?

Die Ambulante Reha soll ja Mitte Julu starten. Das wird langsam knapp. Eigentlic kam von der Rehaklinik ein Schreiben, wo sie ankreuzen sollte, ob sie die Reha antritt oder nicht. Da haen wir bisher nichts gemacht.
 

Kerstin_K

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#44
Post von menen speziellen Freunden bei der DRV:

Wir mögen doch bitte innerhalb von 2 Wochen den Widerspruch begründen, sonst werde nach Aktenlage entschieden.

WÜrden wir ja gerne, nur haben wir das sozialmedizinische Gutachten, von dem uns vor sechs Wochen mitgeteilt wurde, dass es uns zugesandt werde, leide noch immer nicht vorliegen. Und so lange wir das ncht hben, können wir leider nicht begründen.

Genau dass haben wir im Rahmen ener Sachstandsanfrage der DRV gestern mitgeteilt. Das dürfte sich überschnitten haben.

Das Spiel kenne ich schon mit der DRV. Habe ich fast 2 Jahre mit denen gespielt wegen meiner Kraftfahrzeughilfe. WEnigstens behaupten sie diesmal nicht, dass es zur Mitwirkungspflicht zähle, den Widerspruch zu begründen.

MAl sehen, wie lankge es diesmal dauert, bis sie es kapieren.
 

Kerstin_K

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#45
So, das ging dann mal schneller als erwartet. Die Truppe in Braunschweig scheint wehigstens etwas besser auf Zack zu sein als die Berliner.

Angeblich hat man bei dem Schreiben vom 11.06. vergessen, das Gutachten beizulegen. Naja, kann passieren.

Steht nicht viel drin.

Sas entscheidende steht auf der ersten Seite. Und genau die und insbesondere die entscheidende Stelle ist extrem schlecht lesbar. Das liegt nicht an menem Scanner, das Original ist keinen Deut besser.

Kann das jemand von euch lesen? für mich steht da Kl. am Osterbach (Das ist unsere Wunschklinik) bereit und ???? möglich.

Es gibt noch ein paar Seiten, aber da steht nchts drauf bzw. es ist nichts angekreuzt. Nur einmal medizinisch mögliche Durchführungsarten sowohl ambulant als auch stationär angekreuzt.

Im Bescheid steht ja, dass de Wunschklinik nicht geht, weil sie nicht entsprechens spezialisiert sei. Hat SB sich das ausgedacht?

Meiner Bekannten geht es nicht gut. Sie will unbedingt JETZT in die Reha. Da kann ich keider nicht helfen. Eine Akuteinweisung hat sie abgelehnt und jetzt ist ihr Arzt erstmal 4 Wochen in Urlaub.

Und ich brauche erstmal ne Mütze Schlaf.
 

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Kerstin_K

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#46
So, ein Problem weniger. Die Reha in unserer Wunschklinik ist bewilligt, die DRV hat dem Widerspruch stattgegeben.

Jetzt müssen wir nur noch auf den Termin warten.
 

Bertolino

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#47
Hallo, Kerstin,

vielen Dank für deinen Hinweis auf diesen thread. Es ist eben ein Unterschied, ob man eine excel auf Grundlage einer Zahlenkolonne schreibt oder von den Menschen "dahinter" nachliest.

2. Weihnachtstag 2017...:icon_mad: Was du für diese Menschen leistest, na ja, du weißt das wohl selbst am besten.

Ich beziehe mich auf #19 und #42. Das ist zwar schon eine Weile her, aber vielleicht findet sich doch irgendwann der Sechser im Lotto.

Wie ist das dann eigentlich mit dem Dispositionsrecht. behält die Barmer das auch
inzwischen ist die Aufforderung den RAehaantrag bis zum 23.03. zu stellen, da.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass das Dispositionsrecht automatisch bei der KK liegt, wenn sie zur Reha auffordert, und dass sie das Dispositionsrecht nachträglich einfordern kann (was sie ja meist unverzüglich nachholt), wenn der Betroffene vor der Aufforderung der KK einen Reha- Antrag stellt.

Das ist so nicht richtig.

Wenn die KK zur Reha auffordert, kann sie das Dispositionsrecht einfordern. Das Dispositionsrecht muss sie schriftlich bei der DRV einfordern und den Aufgeforderten darüber informieren. Wenn sie das Dispositionsrecht nicht schriftlich einfordert (wie im anderen Fall geschehen), kann der Reha- Antragsteller dieses Recht für sich sichern.

Wenn also jemand vor der Aufforderung der KK einen Reha- Antrag stellt und sich bei der DRV gleichzeitig das Dispositionsrecht sichert, dann hat die KK das Nachsehen.:icon_motz:

"Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst." Das Dispositionsrecht bleibt bei dem, der es zuerst für sich einfordert.

Ich stelle das hier ein, weil diese Info für mich neu ist und ich in deinen Beiträgen nichts von einer "schriftlichen Aufforderung" gefunden habe.

Also hoffe ich, dass jetzt der Sechser im Lotto kommt.:icon_daumen: Auch wenn er unwahrscheinlich ist...

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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#48
Ach Bertolino,

weisst Du, ich mache das gerne für diese Familie und ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich es nicht tun würde. und entschädigt werde ich auch. Wenn ich mal nen Handwerker brauche oder jemanden, der mir meinen Rollstuhl aufpumpt, ist Erkan sofort da.

Neulich wollte ich neu Gläser für die Küche kaufen, weil einige zerbrochen waren. Ichb fand aber nicht wirklich das richtige und das zweite Problem, wie die Dinger heile nach Hause bekommen? Vom Aufzug muss ich noch siben Stufen die Treppe hoch, um in meine WOhnung zu kommen. Hbe ich ihm dann mal so erzählt, auch was ich für Gläser suche und dass ich ihn anrufen würde, wenn ich sie richtigen gefunden habe. 2 Wochen später kommt er auf einmel mit einem riesen Paket an, Geschenk für mich. Kein Geburtstag oder so, einfach so. Da ist der losgefahren und hat ein Set aus 18 Gläsern gekauft in drei Größen, genau das, was ich suchte. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich diese Gläser benutze. Irgendwie haben wir uns gesucht und gefunden, es ist ein Geben und Nehmen.

Im Moment ist es allerdings reichlich viel, hab ja auch noch meinen Vollzeitjob und so.

Das Dispositionsrecht ist inzwischen nicht mer so wichtig. Wir warten jetzt auf den Rehatermin und nach der Reha sehen wir weiter. Sie selber sagt, sie will in Rene gehen, aber ich sehen da noch Möglichkeiten. sie hat ja noch nie eine richtige Therapie gemacht, vielleicht kann sie in der Reha da mal einen Anfang machenoder es wird ihr einiges klar. Die Krux ist, ohne Arbeit geht es ihr auch nicht gut. Eine Therapeutin in der Ambulanz meinte , es wäre gut, wenn sie so für 2 Stunden am Tag was machen würde. DasProblem ist halt, das passende zu finden.
 

Kerstin_K

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#49
So, jejtzt will ich Euch mal auf den neuesten Stand bringen:

Seit Montag kenneen wir den Rehatermin. Am 20.11. (Geburtstag des Ehemannes) geht es los.

Und gleich die nächste Katastrophe,die lernen es einfach nicht:

Sie haben da irgendwie eine Migratiosberatungssstelle vom DRK aufgetan, wo an auch türkisch spricht und beim Ausfüllen von Formularen hilft. Da sind die beiden am Donnerstag hin. Der Plan war eigentlich, nur Formulare ausfüllen bzw.Fragen übersetzen lassen, damit sie die vieleicht auch mal versteht. Und dann die Anträge erst abzuschicken, wenn ich drübergeschaut habe. Angesprochen war diese Aktion mal wieder nicht, ich habe erst hinterher davon erfahren.

Die gute Frau bei de Beratungsstelle hst dan wohl bei der DRV angerufen und sich sagen lassen, welche Anträge wegen der Versorgung des Kindes auszufüllen sind. Dass ich die schon fast komplett ausgefüllt im Rechner habe, konnte sie ja nicht wissen.

Leider hat diese Frau sich nicht davon abhalten lassen, den von ihr ausgefüllten Antrag gleich an die DRV zu faxen. Ich habe dann abends eine Kopie per Mail bekommen und sofort gesehen, dass der falsche Antrag gestellt wurde. Statt Antrag auf Verdienstausfall für den Vater, der während der Reha weniger arbeiten kann, wurde ein Antrag auf Haushaltshilfe und Kinderbetreuung gestellt. Na super.

Ich habe keien Lust und Zeit, den Mist, den andere angerichtet haben, aufzuräumen. Am Freitag früh hatten die beiden nochmal einen Termin in dieser Beratungsstelle. Die Beraterin hat mich dann angerufen. Ich fragte so,ob sie sicher sei, den richtigen Antrag gestellt zu haben und da antwortet mir diese Frau doch tatsächlich, sie hätte da auch ihre Zweifel, aber die Dame bei der DRV hätte gesagt......:doh: na super. Ich habe ihr den Tipp gegegebn, mit telefonischen Auskünften der DRV doch bitte sehr kritisch umzugehen. Wir sind dann so verblieben, dass sie diese Baustelle selber aufräumt und ich mich um den Fragebogen der Rehaklinik kümmere, die Fragen sind doch sehr persönlich und meine Bekannte war wohl jetzt schon so übefordert, dass sie gleich wieder anfing zu weinen.

Frau Migrationsberaterin meinte dann noch, ich könne doch der Familie gar nicht beim Ausfüllen helfen, weil ich ja kein türkisch kann. Na, das soll sie mal unsere Sorge sein lassen.Sicher ist das manchmal nicht einfach, aber bisher haben wir das ganz gut hinbekommen. Und ich habe den Vorteil, dass ich alle Unterlagen und die Vorgeschichte kenne und weiss, was da los ist. Und da möchte diese Frau entscheiden, was ich kann und was nicht?:rolleyes:

Wir werden also am Montag Abend, wenn die drei zu mit kommen, den Antrag auf Übergangsgeld komplettieren (habe ich schon weitestgehend vorbereitet) und die Fragebögen der Rehaklinik ausfüllen, soweit sie es schafft. Wenn das zviel wird, gehen die halt halb ausgefüllt mit, dann bekommt die Rehaklinik gleich den richtigen Eindruck vom Zustand der Patientin.

Ausserdem müssen noch die AfA und ihr Arbeitgeber über den Rehatermin informiert werden.

Ich habe gestern Abend noch erfahren, dass in der Beratungsstelle jetzt wohl noch ein zweiter Antrag wegen des Verdienstausfalles gestellt wurde. Angeblich soll aber erstmal der erste (falsche) von der DRV bearbeitet werden und erst danach de neue.:icon_kinn::confused: Bin mal gespannt, wie die das Chaos beseitigen wollen. Ich werde es nicht tun.

Die beiden kamen aber wohl inzwischen zu der Erkentnis, dass sie bei mir besser versorgt werden, weil ich eben nicht spontan irgendwas rausjage, sondern mich erst schlau mache und dann die richtigen Anträge stelle. Ich hasse diese Schnellschüsse.

Sein Arbeitgeber ist auch begeistert,dass das jetzt so kurzfristig kommt.Er hat das zwar im Vorfeld schon besprochen, dass er dann nur vormittags arbeiten kann und der Arbeitgeber macht das auch mit, aber genau jetzt vor Weihnachten haben die natürlich auch besonders viel zu tun und ein Planungsproblem. Naja, ic denke, siewerden es übeleben.Wenn er jetzt plötzlich krank würde, müsste es auch ohne ihn gehen. Und jetzt haben sie noch Vorlauf und sogar noch teilweise seine Arbeitskraft.

Zu allem Überfluss hat die Familie wohl nächste Woce noch Messegäste und zieht deshalb in den Schrebergarten (Sie brauchen das Geld.) und das Auto steht auch in der Werkstatt....

Der Ehemann will seine Frau am 20. selber in die Reha fahren. Ich hoffe, dass Vater und Sohn danach auch etwas Ruhe finden.
 

Kerstin_K

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#50
So, die letzte Woche wwar turbulent, aber wor haben es jetzt fast.

Am Montag waren wir 5 Stunden beschäftigt mit 17 Seiten Anamnesebogen, Antrag auf Übergangsgeld (Den hatte ich schon ausgefüllt.) und dieversen Schreiben wie Info an den Arbeitgeber und die AfA usw.

Die KK muss ja für das Übergangsgeld auch noch einen Vordruck ausfüllen. die Dame bei der Barmer meinte zwar, es würde schneller gehen, wenn sie den direkt zur DRV schicken, aber ich traue denenen nicht. Die waren ja schon zu blöd und haben drei Anläufe für die KG-Abschlussbescheinigung gebraucht, bis die endlich mal korrekt war. Ich will sehen, was die da ausfüllen, bevor das zur DRV geht. Auf die 2-3 Tage kommt es auch nicht an. Da später irgendwas zur korrigieren, dürfte wesentlich mehr Zeit kosten. Zum Glück hat der gute Erkan mich gleich angerufen und ich konnte da eingreifen. Er hat wirklich schon einiges gelernt. Den ANtrag selber hat er auch gleich zur DRV gebracht, alles mit Eingangsstempel versteht sich.

Den Antrag für den Verdienstausfall wegen der Kinderbetreuung hat ja die Migrationsholfe fertiggemacht. Die dame rief mich dann Freitag Mittag auch plötzlich an. Erkan hatte da moregens was abgegeben, aber sie war gerade in einem Beratungsgespräch. Jetzt, als sie Zeit hatte das anzusehen fiel ihr auf, dass noch ein Schichtplan fehlte. Und ab Montag hat sie Urlaub, ob ich das übernehmen könnte? Na, ich bin ja kein Unmensch, Erkan bekommt den voraussichtlich dienstag, das kriegen wir auch noch hin, den zur DRV zu schaffen.

Ichhabe mich dann kurz mit dieser Migrationshelferin unterhalten. Seltsame Vorgehensweise. Sie scannt immer alles ein und schickz das dann per Mail an die DRV und ruft dann an, ob es angekommen ist. Das ganze ohne jedes Begleitschreiben oder so. Ist mir zu blöd. Bei mir wird gefaxt und dann geht das ganze per Post hinterher. Hat sich bewährt.

Ich hoffe, meine Bekannte hat das alles verstanden. habe ihr nochmal eingetrichtert, dass der Abschlussbericht erstmal nur zu ihr und zu ihrem Arzt gehen sollte. Sie nimmt ein paar Visitenkarten von mir mit, wenn was ist, müssen die mich halt anrufen. Sie hat mich auch als 2. Notfallkontakt bei der Rehaklinik angegeben.

Bei den Unterlagen von der Rehaklinik war ein Informationsbogen vom Sozialdienst der Klinik. Ich fand ihn praktisch, weil da angegeben war, welche Formulare man für das Übergangsgeld braucht. das war einfacher, die Im Internet zu laden. Allerdings der Rest, naja. Die DRV habe lange Postwege. Ja und? Lange Bearbeitungszeiten interessieren wohl eher. Fax bringe keine Zeitvorteil. Aha. Ist ja auch nur 1-2 Tage schneller da. Und die Telefonitis haben sie auch: Man solle am besten immer nach einigen Tagen anrufen und fragen, ob die Unterlagen angekommen sind. Mmmh, die Herschaften dort scheinen nicht genug Arbeit zu haben.

Zu allem Überfluss fiel dann am Montag auch noch ein Baum auf die Gartenlaube der Familie. Zum Glück ist nicht viel passiert. Nur ein kleiner Schaden ma Dach. Und das Grünflächenamt hat gleich am nächsten Tag einen Räumtrupp geschickt. der Baum stand nämlich auf städtischem Grund und war schon als unsicher mit einem Farbkreuz markiert. Aber dann ist nichts mehr passiert....

Ic mache drei Kreuze, wenn sie am Dienstag in der Reha ist. Ich bin mal gespannt, wie der Junge das verkraftet. Der hat noch keine Nacht ohne seine Mama geschlafen. Aber da müssen wir jetzt durch.
 

Kerstin_K

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#51
Puh, meine Pflegefamilie schafft mich:

Die ganze Zeit hat er gesagt, dass er seine Frau mit dem Auto hinbringen will. EBEN erfahre ich, dass sie jetzt morgen doch mit dem Zug fahhren will. Keine Ahnung, wie das jetzt mit der Fahrkarte und dem Taxigutschein funktioniert. Ichhabe die Unterlagen auch nicht mehr hier.

Jetzt müssen sie selber sehen, wie sie das hinkriegen, tut mir leid.
 

Kerstin_K

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#52
Puh, war das ein Tag.

heute Mittag bekam ich einen Anruf vom Ehemann, sie sei morgens nicht in die Reha gefahren, wolle erst morgen fahren. Bei mir gingen gleich alle Warnlampen an.

Zum Glück waren die beiden so schlau, erstmal in der Rehaklinik anzurufen. Von dort heiss es, erst moregen kommen ginge nicht, dann ginge erst in einer Woche. Aber es sei in Ordning, wenn sie im Laufe des Nachmittags komme.

DA er schon mit der Arbeit fertig war und das Kind aus der Schule abgeholt hatte, wollte er sie jetzt doch mit dem Auto hinbringen. Aber das wollte sie nicht. Also Zug rausgesucht. Er hat sie dann mit dem Auto zum Bahnhof gebracht. Dort firl ihr ein, sie müsse nochmal schnell was bei Rossmann besorgen. Also sie in den Rossmann, er versuchte derwil eine Fahrkarte aus dem Automaten zu besorgen. Aber die Karte funktionierte nicht und er hatte nicht genug Kleingeld.....

Schleisslich war er ug dann weg und er hat sie doch mit dem Auto hingebracht.

Er erzählte mir, das Zimmer sei sehr gemütlich, das Pflegepersonal habe sich auch gleich gekümmert. Wird wohl nicht das erste Mal sein, dass jemand Panik vor der Reha bekommt.

Imzwischen sind Vater und Sohn wieder zu Hause angekommen. Der Klaine Mann hält sich bisher ganz tapfer. Er ist zwar ein bischen traurig und sprach davon, dass er die Mama zusamen mit dem Papa entführen will, aber das wird schon.

Übrigens hat Papa heute auch noch Geburtstag. Das fiel mir vorhin um 8 wieder ein. Er hat sich sehr für meine Glückwünsche bedankt, ich war wohl die erste heute, die daran gedacht hat.
 

Kerstin_K

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#53
So, meine Bekannte hat sich aus der Reha gemeldet.

Sie soll eventuell nächste Woche die Klinik wechseln. WArum und Einzelheiten hat sie leider nicht vertanden.

Die Klinik, in der se ist, gehört zu einem Klinikverbund. Ich kann mir jetzt 2 Szenarien vorstellen: Entweder sie passt mit ihrem Krankheitsbild besser in eine andere Klinik oder die haben in einer anderen Klinik Therapeuten mit türkischen Sparachkenntnissen.

Ich hoffe nur, dass die andere klinik nicht zu weit weg ist. Der Kleine vermisst seien mama doch sehr. Der Papa gibt sich viel Mühe, aber Sohnemann hat nachts im Schlaf nach der Mama gerufen und in der Schule meinte die Lehrerin auch schon, seit 2 atgen sei er wie ausgewechselt, zankt sich mit den anderen Kindern usw. Man muss sich das mal vorstellen, das Kind ist sieben Jahre alt und hat noch nie mal ene ANcht bei einem Freund geschlafen oder so. Das kenne ich aus meiner Familie ganz anders.

Meine Bekannte hat jetzt angedeutet, dass sie dann gene für 2 Tage nach ahuse komen würde. Ich glaube nicht, dass das geht. Und selbst wenn, graut mir jetzt schon vor dem Aufwand: Wegen 2 Tagen zum Arzt und AU schreiben lassen, zur AfA und ALG I beantragen....och nee, muss nicht sein.
 

Caye

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#54
Das Anreise-Drama hat die Klinik jeden Dienstag, es kommt immer irgendwer zu spät oder schon vollkommen aufgelöst an. :biggrin:

Bzgl. der anderen Klinik - kannst du da nochmal einhaken und darauf hinweisen, dass türkische Mitpatienten für S aufgrund ihres Traumas nicht so einfach sind? Wir haben das Problem, dass es offenbar keine Kliniken gibt, die wirkliche Traumatherapie und türkischsprachige Behandlung anbieten, ja schon ausreichend gewälzt... Ich hätte darüber hinaus auch Sorge, dass eine Therapie mit vielen türkischen Mitpatienten für S eher nach hinten losgeht, weil sie da sowieso nicht richtig vertrauen und sich darauf einlassen kann.
Natürlich ist die Sprachbarriere echt blöd, aber ich fänd es wichtig, sicherzustellen, dass die Klinik wirklich alle Fakten berücksichtigt.
 

Kerstin_K

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#55
Ich gebe alles an den Ehemann weiter, habe leider im Moment keinen direkten Kontakt.

Ich habe da auch wider was gelernt. Alle Iren werden in der Türkei verfolgt, aber bei ihr kommt noch etwas dazu. Sie stammt aus einer Stadt, die so eine Art Hochburg des Allevitentums ist. Deshalb hat sie von klein auf gelernt, niemals offen zu sagen, woher sie stammt. Das sind alles so Dinge, die man als nicht tuerkischstaemmiger Mensch nur schwer verstehen kann.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Bertolino

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#56
Hallo, Kerstin_K,
Und selbst wenn, graut mir jetzt schon vor dem Aufwand:
Wenn du irgendwie Einfluss nehmen kannst, verhindere, dass sie zwischenzeitlich nach Hause kommt. Mir graut nicht nur vor dem Aufwand, sondern auch vor der Vorstellung, dass nach der Abreise der Sohnemann die Trennung erneut verarbeiten muss und der Vater von vorne beginnen kann, um einen halbwegs geregelten Alltag zu "erarbeiten". Die Perspektiven des Kindes und des Papas sind mir bestens vertraut. Damit tut sie nun wirklich niemandem einen Gefallen, im Gegenteil.

Bis vor einigen Jahren habe ich noch nicht mal gewusst, dass es diese Gruppe überhaupt gibt. "Sind halt Türken, also Moslems". Wenn man sich damit ein wenig befasst, wird auch verständlicher, wenn mitten in Deutschland plötzlich "Moslems" aufeinander losgehen, nicht ganz vergleichbar, aber ein wenig wie Katholiken und Protestanten in Irland.

Gruß
Bertolino
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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#57
Alleviten sind keine Moslems. Sie fasten nicht im Ramadan, essen auch Schweinefleisch undd Kopftücher gibt es da nicht. Genau deshalb werden sie von vielen Türken als Sekte verfolgt.

Der Sohn hat zum Beispiel einen tuerkischen Freund, der nicht zu ihm nach Hause kommen darf, weil die Eltern Angst haben, das er etwas verbotenes zu essen bekommt.

Nach ruecksprache mit dem Ehemann ist das Thema zwischendurch nach Hause kommen vom Tisch. Nachdem ich ihm erklärt habe, was da dran haengt, meinte er, dann wuerde er wohl besser mit dem Jungen zu Besuch hinfahren, das war sowieso fuer nächstes Wochenende geplant.

Aber wir haben noch nichts gehoert.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Bertolino

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#58
dann wuerde er wohl besser mit dem Jungen zu Besuch hinfahren, das war sowieso fuer nächstes Wochenende geplant.
Ja, genau so. Die ganze Familie hat was davon - ich gehe jetzt von mir aus und denke, das trifft auch für diese Familie zu.

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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#59
Sohnemann kränkelte ein wenig und ist am Donneratag nicht zur Schule gegangen. Der umsichtige Papa hat ihn sicherheitshalber beim Kinderarzt anschauen lassen, der meinte zwar er solle auch Freitag noch zu Huse bleiben, aber das Kind bestand darauf, am Freitag wieder zur Schule zu gehen.

Das war zuviel für meine Bekannte. SIe hat durchgesetzt, dass sie am Freitag nach Hause durfte für 2 Tage. Ich war am Freitag mit Vater und Sohn auf dem Weihnachtsmarkt und im Anschluss haben wir die Mama vom Bahnhof abgeholt und noch einene Kaffee zusammen getrunken.

Mal sehen, wie das mit dem Abschied heute klappt. Ich fand die Idee nicht so gut, aber der Papa meinte, dass das Kind so lernt, dass die Mama nicht für immer weg ist, sondern wiederkommt.

Das Thema Wechsel der Rehaklinik ist vom Tisch. Ichhabe den Eindruck, dass ihr die Reha gut tut und sie sagt das auch. Leider lehnt sie eine Verlängerung ab. Die Trennung vom Kind ist ein grosses Problem.

Nächstes Wochenende wollen Vater und sohn die Mama in der Reha besuchen.

Wir haben die Cahance genutz, ein kleines Briefchen an die Barmer von ihr unterschreiben zu lassen. Die haben nämlich noch immer nicht das Formular für den Antrag auf Ünergangsgeld zurückgeschickt. 2 Wochen sollten wohl reichen, um sowas auszufüllen.
 

Kerstin_K

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#60
Ich krieg die Krise. Jetzt geht das schon wieder los mit andere Klinik.

Laut meienr Bekannten soll am Donnerstag entschieden werden, wie es weitergeht.

So wie es jetzt aussieht, soll se bis zum 18.12. in der jetzigen Klinik bleiben und danach eventuell in eine andere Klinik. Kann die jetzige Rehaklinik das einfach so bestimmen?

Ich weiss, dass sie einer Verlängerung der Reha nicht zustimmen müsste. Eigentlich will sie das auch nicht wegen dem Kind, die Trennung fällt ihr sehr schwer und lange war es ja auch nur das Kind, was sie von weiteren Selbstmordversuchen abgehalten hat. Andererseits tut ihr die Reha gut und da sie isher ja noch keine passsende Terapie finden konnte, wäre es schon gut, wenn sie die Reha so weit wie möglich ausnutzt. Es ist aber auch so, dass sie schon mehrfach einiges nicht mitmachen konnte und sich Schmerzmittel geben lassen musste, weil ihre Fibromyalgie sich heftigst gemeldet hat.

Ich warte jetzt erstml den Donnerstag ab, aber ich wüsste schon gerne, was sie machen muss und was nicht, damit wir dann schnell passend reagieren können.
 

Caye

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#61
So eine Reha ist nicht ohne, kein Wunder, dass sich da die Symptome melden. Das muss so. :wink: Etwas nicht mitmachen, weil man Schmerzen hat, ist eine Form der Selbstfürsorge, kann also durchaus auch was positives sein in der Reha.

Was die Verlängerung betrifft, das ist unabhängig von der Klinik natürlich ihre Entscheidung. Aber ich bin da ganz bei dir, je länger, desto besser. Zumal es ja aktuell auch keine wirkliche ambulante Behandlungsoption gibt (da gebe ich dir aber noch Tipps, wenn sie wieder daheim ist - da es ja offenbar doch auf Deutsch funktioniert, kann das ja ambulant auch weitergehen).

Bzgl. der anderen Klinik: Geht es da wieder um die andre Reha-Klinik der Gruppe? Oder denkt man evtl. an eine Akuteinweisung? Oder an weiterführende Diagnostik ihrer somatischen Beschwerden? Das war ja auch noch nicht alles komplett ausdiagnostiziert.

Generell muss sie da überhaupt nicht zustimmen.

Wegen Weihnachten und so... ich war ja selbst über die Feiertage in der Reha und fand es sehr schön. Es waren sehr wenige Patienten da, weil es vorher viele Entlassungen und kaum Neuaufnahmen gab, es war sehr ruhig, an Therapien ist allerdings kaum etwas ausgefallen. Sogar an den Feiertagen gab es für diejenigen, die nicht heim gefahren sind, therapeutische Angebote.
Vielleicht magst du diese Erfahrung ja weitergeben als kleine Entscheidungshilfe. :wink:

Natürlich ist die Trennung vom Sohnemann schwer, aber es scheint ja aktuell der ganzen Familie gut zu tun. Der Papa sieht mal, wie viel Arbeit das Kind ist, die beiden Männer raufen sich zusammen (auch wenn das sehr lustige Blüten treibt... :biggrin: ), ich denke, dass sowohl der Sohn als auch die Familie als Ganzes davon gerade sehr profitieren. Vielleicht hilft es ja, darauf hinzuweisen, welche positiven Effekte das gerade hat. Und eine gesündere Mama ist natürlich auch immer besser als eine kranke Mama.
 

Kerstin_K

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#62
Ich hab keine Ahnung, was das werden soll. Ich hoere immer nur: Andere Klinik. Habe ja schon angeboten, dass mich mal jemand von der Klinik anruft. Mehr kann ich nicht tun.

Musste eine Verlängerung nicht erstmal von der DRV genehmigt werden?
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Bertolino

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#63
die beiden Männer raufen sich zusammen (auch wenn das sehr lustige Blüten treibt... :biggrin: )
Achtung, stiller Mitleser: männlich, Vater:biggrin:
Obwohl, ich hab grad einen Monatskalender neben mir, da ist ein Vater mit Tochter (!) beim Schlittenfahren drauf. Unterschrift: Mein Vater ist ein großes Kind, das ich bekommen habe, als ich noch ganz klein war.
Da kann ich jetzt nicht wirklich Stellung nehmen:icon_hihi:.

Zurück zur Familie:
Jedenfalls wird es Vater und Sohn anstrengend gut tun.

Vielleicht hilft es ja, darauf hinzuweisen, welche positiven Effekte das gerade hat. Und eine gesündere Mama ist natürlich auch immer besser als eine kranke Mama.
Für alle Beteiligten dürfte das mit den positiven Effekten wohl so sein, meine Erfahrung jedenfalls. Anstrengungen sind immer eher unangenehm und haben anschließend positive Effekte - behaupte ich jetzt einfach mal.

Was die Reha Verlängerung betrifft: Bei mir war es so, dass ich in der zweiten Reha- Woche bei der Ärztin nachgefragt hatte. Sie hatte das befürwortet, kurz etwas notiert, das war alles. Ich denke, es gibt schon eine Genehmigung durch die DRV, sozusagen auf dem kurzen Dienstweg. Viel Zeit und viel Wissens- Grundlage gibt es ja nicht für die Entscheidungsträger von Seiten der DRV. Sie werden sich also, vermute ich, auf das ärztliche Votum verlassen.

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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#64
Ich kenne das halt von meiner Mutter aus der AHB, da gab es immer einen schriftlichen Verlaengerungybescheid von der KK.

Wie ist das mit dem Dispositionsrecht? Wir sind ja noch im Widerspruch gegen die Aussteuerung. Kann das spaeter Probleme geben, wenn sie jetzt eine Verlaengerung ablehnt?

Und wie wirkt sich das auf einen anschließenden Rentenantrag aus?
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Caye

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#65
Bzgl. Dispositionsrecht sollte es da keine Probleme geben.

Was die Verlängerung betrifft, wenn ich das richtig in Erinnerung haben, hat die Klinik mindestens mit der DRV Bund einen Deal, nach dem bis zu 2-wöchige Verlängerungen automatisch genehmigt werden.
Ich war da ja mit der Knappschaft ein totaler "Exot", aber auch da waren sich die Behandler immer sehr sicher, dass sie eine Verlängerung sowieso bewilligt bekommen, wenn sie die beantragen. Habe es auch nicht erlebt, dass irgendjemandem eine Verlängerung abgelehnt wurde, und ich war ja lang genug da. :wink:

Würde mich ja echt interessieren, was es da nun mit der anderen Klinik auf sich hat...
 

Kerstin_K

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#66
Mich auch. Ichoffe nur, dass S. sich nicht einfach nur verweigert. Manchmal kann sie Stur sein, aber meistens hat das dann den Grund, dass sie etwas nicht oder falsch verstanden hat.

Ichhabe das Thema Verlägerung und so neulich mit Erkan besprichen. Er ist meiner Meinung, dass es gut für sie wäre. Aussserdem hat erwohl neulich mit jeandem gesprochen, der EM rente beantragt hat, undder sagte ihm, man müsse alles tun, was die Ärzte verlangen, denn sonst würde man nicht ernst genommen und die DRV würde denken, dass man ja so krank nicht sien kann. Klar muss man das im Einzelfall sehen, aber ganz Unrecht hat er nicht.
 

Caye

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#67
Bzgl. Rente kann ich nicht so mitreden, das ist bei mir ja eine niemals endende Geschichte... Immerhin bezweifelt die DRV ja nicht, dass ich erwerbsunfähig bin, nur seit wann ist die große Quizfrage... :biggrin:

Eigentlich sollten die Voraussetzungen für eine Verlängerung doch sehr gut stehen. Die Jungs kommen daheim miteinander gut klar, der Mann findet die Verlängerung sogar gut, die Klinik kümmert sich und S ist ja auch ziemlich motiviert, wie du berichtet hast. Wenn ihr das nächste Mal telefoniert, kannst du ihr villeicht den Tipp geben, dass sie auch mit dem Pflegepersonal reden kann, wenn sie ihren Therapeuten bzw. Arzt nicht gut verstanden hat. Vielleicht ist es ihr weniger unangenehm, da nochmal nachzufragen. Meiner Erfahrung nach ist es in dieser Klinik fast schon gruselig, wie gut und schnell Infos im Team zwischen den verschiedenen Behandlergruppen weitergegeben werden, das Pflegepersonal sollte da also auch Bescheid wissen (oder zumindest wissen, wo es steht :wink:).
 

Kerstin_K

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#68
Warten wir mal ab, was sich morgen ergibt. Da ist wohl Visite oder so.

Telefoniert habe ich mit S. bisher nur einmal. Erkan weiss aber Bescheid und spricht wohl öfter mit ihr.

Der hat mich heute tatsächlich gefragt, ob es möglich wäre, eine ärztliche Bescheinigung zu bekommen, dass er nur noch Frühschicht arbeiten kann. Das gefällt ihm nämlich richtig gut. Ich habe ihm gesagt, er soll, wess seine Frau wieder da ist, mit dem Hausarzt sprechen.

Es wäre halt eine echte Erleichterung, zumal Sohnemann jetzt noch zur Musikschule soll, die ist etwas weiter weg und zuletzt war es ja so, dass S. ohne Erkan fast gar nicht mehr aus dem Haus gegangen ist.

Als sie das WE da war, sagte S. noch zu mir, dass sie eine Verlängerung nicht will wegen ihrem Kind. Sie will in Hannover weitermachen. Wie auch immer das gehen soll ohne Therapieplatz und so.

Bei den Jungs käuft es soweit. Nur Sohnemann ist gerade nicht ganz so gut auf mich zu sprechen. Er hat das natürlich gemerkt, dass ich fast jeden Tag mit senem Papa spreche und er hat wohl auch mal seinen namen gehört. Der kleine Kerl scheint zu ahnen, dass ich daran arbeite, sein Paschadasein zu beenden. Es dreht sich in der Familie ja bisher alles nur um ihn und es haben sich da ein paar Dinge entwickelt, die so einfach nicht gut sind. Das hat Erkan jetzt begriffen und wir arbeiten zusammen daran, einen Weg zu finden, das Schritt für Schritt zu ändern. Das Kind scheint zu spüren, dass wir ihn da ein Stück weit aus seiner Comfortzone rausholen werden und deshalb versucht er mich wieder aus dem Leben der Familie herauszudrängen. ("Warum sagst Du meinem Papa, dass der Käfig für die Wellensittiche zu klein ist? Das sind doch nicht Deine Vögel.") Aber seine Eltern haben absolutes Vertrauen zu mir und lassen das nicht zu. Ausserdem habe ich S. versprochen, dass ich auf ihre Männer aufpasse, so lange sie nicht da ist.
 

Caye

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#69
Richtig... "Ohne Therapieplatz und so" ist halt das Problem. Aber gut, die Entscheidung muss sie selbst treffen. Es freut mich aber sehr, dass Erkan sich da offenbar für einsetzt, dass sie auf sich selbst schaut.

Bzgl. seiner Arbeit würde es wohl helfen, wenn sie für S nach der Reha einen Pflegegrad beantragen. Dann hat Erkan eine Grundlage, auf der er mit dem AG verhandeln kann. Bei uns steht das aktuell nicht so zur Debatte, daher hab ich in so Dinge wie das Pflegezeitgesetz nur mal reingelunkert, aber darüber sollte am ehesten was gehen, da Erkan selbst ja gesundheitlich nichts hat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es der Familie insgesamt sehr helfen würde, wenn er nur Frühdienst macht und Frau und Sohnemann unterstützen kann.

Was den Hausarzt betrifft, glaube ich da ehrlich gesagt nicht an so viel hilfreiche Unterstützung. Der hat ja schon ein paar Mal gezeigt, dass er von solchen Dingen nicht viel Ahnung hat.

Erstmal kann S nach der Reha eine Verordnung für APP bekommen (da gibts mindestens einen großen Anbieter für in der Kopernikusstraße), die könnten dann mit ihr den PG beantragen. Ist gerade bei psychischen Erkrankungen immer noch sehr wichtig, da informiert reinzugehen, damit das auch klappt.

Ist natürlich echt doof, wenn man mitbekommt, dass Papa sich von jemandem Rat holt, der dazu führt, dass man Grenzen gesetzt bekommt. :biggrin: Aber da muss Junior durch. Ich find es toll, dass Erkan damit zu dir kommt und es nicht doch auf die Entfernung hin an S hängt. Hat die Familie eigentlich noch Verwandte in der Nähe? Ich glaub, so langsam kannst du echt den Titel der Wahl-Tante oder Wahl-Oma für dich beanspruchen. :peace:
 

Kerstin_K

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#70
Was bitte ist APP? Google hat nichts passendes ausgespuckt.

Pflegegrad? Sehe ich nicht wirklich. Nach aussen wirkt sie topfit. Wenn sie Gäste erwartet, wird vorher das Haus von oben bis unten Geputzt. Nur in die Schränke darf man halt nicht schauen.

Ich nzss mir die Kriterien für die Pflegegrade echt mal ansehen, nach den alten Pflegestufen wäre das aussichtslos gewesen. Sie lässt haöt aussenstehende nicht hinter die Fassade schauen. Dass sie zum Beispiel Angst vorm Duschen hat, habe ich erst durch den Anamnesebogen erfahren. Allerding kam sie mir auch schonmal, als ch gegen Mittag dort eintraf, im Schlafanzug entgegen. Sie kommt halt oft nicht aus dem Bett. Aber wenn man sie einmal in Schwung gebracht hat, dann geht es.

Die reine Frühschicht würde halt auch mal eine gewisse Regelmäßigkeit in den Tagesablauf bringen, das fehlt bisher total.

Die nächsten Verwandten, ein Bruder von Erkan, leben in Österreich. Der mann ist Erzieher oder so und hat sich letzten Sommer während eines Besuches viel mit dem Kind beschäftigt.

Wir müssen ein bischen aufpassen, dass wir S. nicht überfahren. Sie war jetzt schon angesäuert, dass Erkan den Sohn zum Akkordeonunterricht angemeldet hat. Eigentlich möchte er Klavier oder Gitarre lernen. Aber da ist die Warteliste ewig lang. Akkordeon kann er jetzt anfangen. Nur S. mag das Instrument nicht, sie meint, dass sei nur was für Bettler und Strassenmusik. Aber das kriegen wir hin. Fussball wollte sie erst auch nicht, bis eine befreundeter Arzt mit ihr gesprochen hat. Und das ist jetzt so toll, weil das Kind lernt, sich in eine Gruppe einzufügen. Und er ist ein echter Torjäger!:cheer2: Das Trainingsgelände ist gleich neben den Schrebergarten der Familie, optimal.

Die Wahl-Tante bin ich gerne. Ist zwar mega anstrengend, aber wenn man dann sieht, was man bewirken kann, ist man für alles entschädigt. So langsam wird das ja zur Familien-Reha.

Sowas müsste man mal anbieten, eine Reha für die ganze Familie. Mit medizinischem Programm kombiniert mit psychologischer und sozialpädagogischer Betreuung, damit die Partner lernen, mit der Krankheit umzugehen und auch für die Kinder das optimale herausgeholt wird, die sind ja auch irgendwie belastet dadurch, dass ein Elternteil nicht so funktioniert wie bei anderen und dadurch die gesamte Familie betroffen ist. Ich weiss, dass es Angebote für Geschwister von schwer kranken Kindern gibt oder auch für Kinder von psychisch kranken Elternteilen, aber für die ganze Famile, gibt es sowas? In Deutschland tut man sich ja in der Schulmedizin eher schwer mit ganzheitlichen Sichtweisen.
 

nik72

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#71
Pflegegrad? Sehe ich nicht wirklich. Nach aussen wirkt sie topfit.
Naja, z.B war meine Mutter auch sehr krank... Es gibt ja auch Traumata und ähnliche Geschichten. In dieser Beziehung auch körperliche und psychische Einschränkungen. Da muss man dann das ganzheitliche Krankheitsbild sehen.

Bestände denn die Möglichkeit, dass Du für S. die gesetzliche Betreuung oder eine (zeitweise geltende) Generalvollmacht bekommen könntest? Dann hättest Du sicherlich auch mehr Rechte.

Für mich sieht es jedenfalls derzeit so aus, dass Du für sie ja in vielen Dingen tätig bist. Was man von aussen sieht, ist die eine Sache, was wirklich vorliegt, vielleicht die andere.
 

Kerstin_K

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#72
Die Frau braucht definitiv keine gestzliche Betreuung. Sie kann das alles verstehen. Nur mit dem Deutsch sprechen hapert es. Und dieser ganze Kram mit Aussteuerung unsw. ist ja schon für jemanden, der in Deutschland aufgewachsen ist, nicht ganz leicht, wenn man dann die gestzlichen Hintergründe nicht kennt, dann iszt man da chancenlos.

Selbst ich, die ich von Geburt an schwerbehindert bin und mich schon mit eineigen Sachverhalten in eigener Sache auseinendersetzen musste, wusste nichts über Aussteuerung, Nahtlosigkeitsregelung und EM-Rente. Habe ich mir alles hier angelesen. Mir fällt das aber auch relativ leicht, sowas schnell zu erfassen.

In dieser Faielie ist, bevor wir uns kennengelernt haben, nichts schriftlich gelaufen. Erkan sagte mir mal, Aktenordner seien in der Türkei nicht üblich. Das glaube ich zwar weniger, aber die beiden sind einfac keine Papiertiger. Die sind ganz anders aufgewachsen, Erkan in den Bergen auf einem Hof, Schule war zu weit weg, da musste er ins Internat, nach 7 Schuljahren hat der Vater ihn ohne Abschluss von der Schule genommen, weil er auf dem Hof helfen musste.

S. hat zwar sowas wie ein Abitur in der Türkei gemacht, aber sie musste sich, als de Mutter an Krebs erkrankte, um die 6 Jüngeren Geschwoster kümmern und den Haushalt führen. Da war sie selber noch ein Kind. Sie hat auch noch ohne Maschinen auf dem Feld arbeiten müssen, Katoffeln roden, pflügen und sowas.

Bei Erkan geht es jetzt schon, e heftet Sachen ab und so. Aber S. hasst alles, was mit Papieren zu tun hat.

Eien Vollmacht will ich nicht. Ich erkläre alles, was ich mache, immer wieder. Ich bereite Sachen vor, und dann müssen die beiden liefer, was fehlt. Und am ende Unterschreiben sie selber, geben de Sachen persönlich gegen Eingangsstempel ab oder bringen sie zum Briefkasten. Termine bei Ämtern für die beiden wahrzunehmen habe ich nicht die Zeit. Im Ausnahmefall, habe ich mal was gefaxt, aber auch das hatten sie dann unterschrieben und ich habe es eingescannt. Ich möchte Hilfe zur Selbsthilfe leisten und nicht die enschen entmündigen. Und aich wenn S. keine Lust hat, entlasse ich sie nicht aus der Verantwortung.
 

Kerstin_K

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#73
So, gerade Anruf von S. Sie wird am 18. entlassen, AU, erwerbsfähig unter drei Stunden. Die wollen von der Rehaklinik aus gleich den Rentenantrag stellen. Ich habe ihr eingebläut, sich von allem eine Kopie geben zu lassen.

Man hat ihr dringend empfohlen, sich weiter behandeln zu lassen. Entweder in einer Tagesklinik oder stationär. Das wird ein riesen Problem. In der Tagesklinik, die wir hier in Hannover hhaben, war sie ja schon mehrere Monate. Da möchte sie nicht wieder hin und die haben auch nicht das passende Therapiekonzept. Das wäre aber auch die einzige Akutklinik, die ich hier in Hannover kenne.

Bliebe also nur eine Akutklinik irgendwo anders, dann sind Mutter und Kind aber wieder getrennt. Mal sehen, we wir das auflösen.
 

Caye

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#74
Wir haben genug Alternativen in Hannover. Erstens sind die Wahrendorff-Kliniken ja alle unterschiedlich, dann hat die MHH ne Tagesklinik, Langenhagen hat mehr als eine, ich meine teils auch in Hannover (und wenn nicht, ist Langenhagen ja auch gut erreichbar) und Wunstorf hat meine ich auch was in Hannover.
Eine Akutpsychiatrie ist gerade eh nicht das, was nötig ist, und die Tageskliniken haben allesamt keine soooo langen Wartezeiten.

Pflegegrad geht, ich hab selbst PG2. Aber man muss halt ehrlich sein und genau benennen, wo man Hilfe braucht.
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Kerstin_K

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#75
Wir schauen mal, was Dienstag so in den Unterlagen steht. Das Thema Tagesklinik ist wohl wieder vom Tisch. Das war woh beim letzten mal schon extrem stressig, wil sie morgens um 8 da sin müsste. Und da ging der Junge noch nicht zur ßchule.
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Caye

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#76
Auch da gibts Unterschiede, die meisten Tageskliniken, die ich kenne, sind da zumindest etwas vernünftiger und starten um 9 oder 9.30 Uhr. Aber ja - abwarten.:icon_pause:
 

Kerstin_K

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#77
HAbe im Internet eine Bewertung von Wahrendorfff gelesen. Da haben sie jemanden vorzzeitig entlassen, der zwei Tage wegen Fieber nicht in die Tagesklinik kommen konnte und sic telefonisch entschuldigt hatte. Okay, nicht alles was in diesen Bewertungen steht darf man glauben, aber wenn das so stimmt, finde ich das schonmal alles andere als okay.

Übrigens habe ich heute erfahren, dass die BARMER endlich mal das Formular für das Übergangsgeld geschickt hat. Der Beginn der Krankengelzahlung stimmt schon wieder nicht, aber ic denke das hat keine Auswirkungen auf da Übergangsgeld.

Entgegen unserer Bite haben sie doch gleich ein Exemplar n die DRV geschickt. Ganz schön dreist. Na, wenigstens haben wir eine Kopie bekommen.
 

Caye

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#78
Wie gesagt, die einzelnen Kliniken haben nichts miteinander zu tun. Die arbeiten alle völlig unterschiedlich und sind voneinander unabhängig.
Daher sind Bewertungen eh schwierig, weil man erstmal herausfiltern muss, auf welche Klinik/Station die sich bezieht.

Viele Behandler in solchen Kliniken haben sicherlich total den A... offen was ihre Methoden angeht, aber Bewertungen, die tendenziell eher abwegige Vorgänge schildern, sind mit Vorsicht zu genießen.
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Kerstin_K

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#79
Hi Juli,

da ging es um Gartenstrasse. Also genau da, wo S. war.

Puh, heute war schon wieder Drama angesagt, ich bin gespannt, was ab morgen da abgeht.
 

Kerstin_K

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#80
So, meine Bekannte ist jetzt wieder zu Hause.

Sie wäre gerne noch länger geblieben und die Rehaklinik hat daswohl auch beantragt, aber die DRV hat nicht geantwortet.:evil:Sehr schade.

Sie ist arbeitsunfähig entlassen worden und ihr Hausarz hat die auch sofort weiter krankgeschrieben. Weiteres wird sie im neuen Jahr mit ihm besprechen, heute war die Praxis zu voll.

Die Rehaklinik empfielt ambulte Therapie in der Muttersprache oder Tagesklinik.

Aisserdem wird das Stellen eines Rentenantrages empfohlen. Dabei könne der VDK oder SOvD helfen. Aber das machen wir besser selber. Morgen geht es zum Arbeitsamt und dann sehen wir weiter.
 

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#81
Hätte hier mal eine Frage. Wie genau kann man herausfinden, wo in der Umgebung Tageskliniken sind? Angenommen man stellt den Reha-Antrag, will am nur ambulant behandelt werden und macht von seinem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch stellt sich mir die Frage; wie findet man die entsprechenden Einrichtungen? Muss es sich hier um Einrichtungen handeln, die von der DRV betrieben werden oder können es auch andere sein?
 

Kerstin_K

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#82
Auf der DRV Seite gibt es ein Klinikverzeichnis, da stehen aber wohl nur die Kliniken drin, die von der DRV betrieben werden.

Dann gibt es noch Kliniken, die mit der DRV zusammenarbeiten. Das steht meistens auf der Hompage der Kinik oder man muss halt mal anrufen und fragen.
 

[HartzFear]

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#83
Auf der DRV Seite gibt es ein Klinikverzeichnis, da stehen aber wohl nur die Kliniken drin, die von der DRV betrieben werden.

Dann gibt es noch Kliniken, die mit der DRV zusammenarbeiten. Das steht meistens auf der Hompage der Kinik oder man muss halt mal anrufen und fragen.
Ok. Man ist also nicht gezwungen, seine Reha in einer DRV-Klinik zu machen. Es geht auch, wenn es eine ist, die mit der DRV zusammenarbeitet, ja?
 

Kerstin_K

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#84
Ja, das geht. Das Fachgebiet muss natürlich auch passen.
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