Anhörung/Sanktionen Aufforderung zur Lüge (1 Betrachter)

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Andy1970

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Hallo aus Aurich,
ich habe ein Problem bei dem ich Rat brauchen könnte!
Kurz zur Vorgeschichte:
Ich (42) habe bisher 20 Jahre im Transportgewerbe gearbeitet und wurde Arbeitslos.
Nach 9 monatiger Arbeitslosigkeit habe ich mich Selbständig gemacht.
weil es nicht so lief wie es laufen müsste habe ich das Gewerbe nach knapp einem Jahr abgemeldet.
In den ersten 9 Monaten der Selbstständigkeit erhielt ich Existenzgründerzuschuß!

Nun zum Aktuellen:
Nach der Abmeldung des Gewerbes beantragte ich zur Grundsicherung Alg2 .
Mit dem Antrag aus dem Net und allen Anlagen ging ich mit meiner Frau zur Arge-
Dort erhielt ich meinen Antrag zurück und obendrauf noch eine Liste mit Unterlagen die noch beschafft werden mussten. Der Mitarbeiter vom Jobcenter gab mir noch einen Termin bei der VHS namens Radar die ich besuchen muss (8 Wochen lang 4 Std. am Tag in der VHS am Computer nach Arbeit suchen).

Die Unterlagen waren schnell gesammelt und es fehlten nur noch die
Negativbescheinigungen der Arbeitsagentur. Dort spuckte dann der Computer einen Restanspruch von 116 Tagen aus mit dem Hinweis das ich bei der Arge falsch bin, ich mich arbeitslos melden muss und weil nach abmelden meines Gewerbes 5 Tage vergangen waren mit einer Sperre rechnen kann. Ich war geschockt weil mir damals gesagt wurde, das ich falls es dazu kommt zur Arge muss.
Erst sofort zur Arge um mitzuteilen das ich ALG1 beantragen muss, dort wurden wir am Empfag abgefertigt und in einer Liste aufgeschrieben das wir da waren. Dann nach Hause , Antrag ausgefüllt und am nächsten Tag abgegeben.

Jetzt nach knapp 2 Wochen eine Ablehnung für Alg1 da ich dann wohl dann auf einmal doch keinen Anspruch mehr habe!?
Am nächsten Tag sofort mit den Unterlagen die ich ja noch hatte zur Arge Antrag abgegeben und zum Jobcenter zum Bearbeiter.
Der Mitarbeiter hatte wenig Verständnis für die Sachlage die nachweisbar ist! Zurück gelehnt in seinen Stuhl eröffnete uns das er eine Sperre von 30% geben will da ich nicht bei der VHS war!
Er gab mir den Anhörungsbogen mit und meinte ich soll mir was einfallen lassen warum ich nicht da war. Ich sagte, dass ich nur die Wahrheit schreiben könnte. Daraufhin sagte er mir und meiner Frau das er wenn ich das schreibe die sperre klar wäre ich sollte mir was anderes einfallen lassen! >Er betonte noch das er das entscheidet und ich nach den Regeln der Arge geht!
Das Ganze Problem ist nur entstanden weil die Argentur mir keine Negativ bescheinigung austellen wollte bzw konnte!
Sonst wäre der Antrag schon lange bei der Arge, hätten schon Leistung erhalten und ich hätte auch den Termin bei der VHS war genommen!

Was soll ich machen, ich will nicht Lügen obwohl er die wahrheit die plausiebel nachzuweisen ist kennt? Was kann ich machen wenn 30% gekürzt wird?

Danke im vor raus!

Gruß Andy
 
G

gast_

Gast
Hole dir beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein und geh zu einem Fachanwalt für Sozialrecht.
 
G

gast_

Gast
Ich würde jetzt auch erst mal ein Gesprächsprotokoll anfertigen: Sachlich und möglichst genau.

Lügen würde ich in keinem Fall.
Die Frage ist, ob man hier nicht eine Fachaufsichtsbeschwerde einreichen sollte.

Noch ein Tip: Unterschreibe keine EGV und nimm immer einen Beistand mit, der Protokoll schreibt.
 
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