Anhörung nach Paragraf 24 Zehntes Gesetz Buch Sozialgesetz SGB X Bedarfsgemeintschaft (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

RashAGhul

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2018
Beiträge
122
Bewertungen
23
Hallo,

ich habe am 1.08.2019 meine Ausbildung angefangen.Meine Eltern erhalten Leistung und ich erhielt heute einen Brief vom Jobcenter.

"Nach meiner Erkenntnissen haben Sie Leistungen nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch SGB II für die Zeit vom 01.01.2019 bis 31.01.2019 in Höhe von 451,87 zu Unrecht bezogen.(Bescheide vom 7.11.2018,16.11 2018 und 19.12.2018).


Begründung: Durch die Anrechnung Ihres tatsächlichen Einkommens in 01.19 kommt ein Rückforderungsbetrag zu Stande.

Da sie eine Bedarfsgemeinschaft bilden,werden die Überzahlungen auf alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft verteilt.

Die Rückforderung beträgt für die gesamte Bedarfsgemeintscahft 450 Euro. Aufgrund des Individualprinzips entfallen hiervon auf Sie 451 Euro und auf meine Mutter und der restlichen Mitglieder 0,37 Cent.

Sie haben ein Einkommen oder Vermögen erzielt,das zum Wegfall oder zur Minderung Ihres Anspruchs geführt hat.


Nun bin ich komplett verwirrt.Ich habe am Anfang des Jahres einen Mini-Job auf 450 Euro Basis für ca 3 Monate gemacht und nach paar Monaten meine Ausbildung am 1.08.2019 gestartet.Ich verstehe jetzt nicht,was die von mir möchten.
 
Zuletzt bearbeitet:

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.004
Bewertungen
17.482
Ich habe am Anfang des Jahres einen Mini-Job auf 450 Euro Basis für ca 3 Monate gemacht und nach paar Monaten meine Ausbildung am 1.08.2019 gestartet
Das wurde jeweils von Euch nachweislich dem JC gemeldet?

Warum benennen die Bescheide aus 2018?
 

4ever29

Elo-User*in
Mitglied seit
15 September 2019
Beiträge
151
Bewertungen
274
Nun bin ich komplett verwirrt.Ich habe am Anfang des Jahres einen Mini-Job auf 450 Euro Basis für ca 3 Monate gemacht und nach paar Monaten meine Ausbildung am 1.08.2019 gestartet.Ich verstehe jetzt nicht,was die von mir möchten.
Wenn ich das richtig sehe, dann waren die Leistungsbescheide aus 2018 und somit schon in der Welt, als du Einkommen erzieltest. Das Einkommen wird jetzt nachträglich angerechnet. Das ist so grundsätzlich schon möglich, auch wenn es natürlich Mist ist, dass es so spät kommt, denn dann kann man das ja kaum verstehen.

Ob da bei euch jetzt alle Rechnungen/Freibeträge richtig sind, kann ich so nicht sagen, ebensowenig, ob die Formalien stimmen, aber das ist ja auch erst die Anhörung, da haben die noch viel Gelegenheit, was falsch zu machen.
Bei nem 450€ Job genau 450€ Rückforderung für 1 Monat klingt aber erst mal komisch. Kannst du den Bescheid anonymisiert komplett hochladen inkl. Berechnungen?
 

4ever29

Elo-User*in
Mitglied seit
15 September 2019
Beiträge
151
Bewertungen
274
Also, ganz schlau werde ich nicht daraus... folgendes fällt mir spontan auf:
Beim Einkommen zu (4) könnte ein weiterer Freibetrag fehlen. Oder ich steh grade auf dem Schlauch, warum bei 451€ Einkommen zwar die 100€ Pauschale (§11b II), aber nicht weitere 70,20 (§11b III) einschlägig sein sollen. Dazu fällt mir auf, dass da bei Art der Einkommen "sonstiges" steht ...
Darüber hinaus ist bei (5) ein Daten(eingabe)fehler passiert. Brutto und Netto sind vertauscht, dadurch die Freibeträge falsch berechnet. Dadurch dürfte insgesamt 198,53 € zu viel angerechnet werden.

Davon abgesehen ergibt sich die Überzahlung aus dem im Januar ursprünglich gezahlten Betrag und dem tatsächlichen Bedarf, wenn das bisher unberücksichtigte Gehalt berücksichtigt wird. Also so ganz generell...
 

4ever29

Elo-User*in
Mitglied seit
15 September 2019
Beiträge
151
Bewertungen
274
Was soll das jetzt für mich heißen?.
Da das eine Anhörung ist, würde ich zumindest auf diese beiden Punkte hinweisen, damit die nicht auch in dem zu erwartenden Bescheid falsch sind. Wenn es doch kein Fehler ist, sollte dann im Bescheid zumindest eine Erklärung/Begründung erfolgen.
 
Oben Unten