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Anhörung nach § 24 SGB X

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Sakira

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#1
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem vll kann mir jemand weiter helfen.
Sachverhalt am 13.7.09 hat mir meine SB bei einem Termin 3
Vermittlungsvorschläge ausgedruckt und mitgegeben, am 15.07.09
hatte ich mich dann per Email bei diesen drei Angeboten beworben.
Von keinem der AG habe ich eine Antwort erhalten und auch nicht
mehr nachgefragt. Ist mir inzwischen zu blöd die hinterher rennerei.
Also ich fand mich eigentlich recht klug per Email zu bewerben weils
schneller geht und für mich Kosten spart.

Heute bekomme ich einen Bescheid Anhörung nach § 24 SGB X

Auszug aus dem Schreiben.:

Nach meiner Kenntnis ist das Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnissen daran gescheiter, dass Sie sich nicht beworben haben.

Damit aknn der Tatbestand für den Eintritt einer Absenkung und Wegfall des ALG II geldes gem § 31 des zweiten BHuchse Sozialgesetzbuch SGB II gegeben sein. Ich verweise auf die Rechtsfolgebelehrung im Vermittlungsvorschlag. Bevor ich über den Eintritt einer Sanktion entscheide, gebei ich Ihnen Gelegenehti, sich zu den oben genannten Tatsachen und den Gründen Ihres Verhaltens bis zum 1.9.09 zu äusser. Ihre Stellungnahme ist schriftlich abzugeben.So nun habe ich zum Glück im Email "Ausgang" noch die Mails. Nun meine Fragen dazu:

Was wäre wenn ich nun die Bewerbungen wie üblich per Post gesendet hätte, also Fazit keinen Nachweiss das ich mich tatsächlich beworben habe?

Recht ein Ausdruck meines Email account als Beweis aus? Dann hängt noch ein Anhang dran Text: Bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird......und einige Punkte sind da aufgezählt

Bin ich verpflichtet nachzu weisen, dass ich mich beworben habe und wenn ja wie soll das gehen. Ich könnte doch genauso den Spiess umdrehen und meine SB bitten mir das Gegenteil zu beweissen.

LG Sakira
 

Couchhartzer

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#2
Recht ein Ausdruck meines Email account als Beweis aus?
Ja, so ein Ausdruck reicht erstmal als Beweis, dass du dich beworben hast, aus.
Zusätzlich kannst du ja auch zu jeder Mail die Headerdaten mit ausdrucken, denn diese belegen die Serverdaten des Mailversand mit Absende-IP, Datum und Uhrzeit auch nochmal ganz genau.

Diese Ausdrucke legst du persönlich (am besten zusammen mit einem Zeugen) dem Sachbearbeiter, der die Anhörung haben will, vor und lässt dir dafür auf Kopien dieser Ausdrucke (die du für dich vorher noch machst) auf jeder Kopie einzeln eine Empfangsbestätigung des Sachbearbeiters geben.

Bewahre aber rein vorsorglich im Mailaccount die abgesendeten Mails auch nach dem Ausdrucken noch auf, damit du ggfs. dann (falls es zu Äußersten mit einem Prozess vor dem SG kommt, wenn der SB die Beweise vorsätzlich ignoriert/ bestreitet) dich noch im Prozess über den Rechner in der Geschäftsstelle des SG in deinen Account einloggen und die Originalmails vorzeigen kannst.
 

lupe

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#4
@ Oh, man Couchhartzer

denn die belegen dieServerdaten des Mailversand mit Absende-IP, Datum und Uhrzeit auch nochmal ganz genau.

Bewahre aber rein vorsorglich im Mailaccount die abgesendeten Mails auch nach dem Ausdrucken noch auf, damit du ggfs. dann (falls es zu Äußersten mit einem Prozess vor dem SG kommt, wenn der SB die Beweise vorsätzlich ignoriert/ bestreitet) dich noch im Prozess über den Rechner in der Geschäftsstelle des SG in deinen Account einloggen und die Originalmails vorzeigen kannst.
Meinst Du ernsthaft, dass das ne SB begreift?
 
E

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Gast
#5
...am 13.7.09 hat mir meine SB bei einem Termin 3
Vermittlungsvorschläge ausgedruckt und mitgegeben, am 15.07.09
hatte ich mich dann per Email bei diesen drei Angeboten beworben.
Von keinem der AG habe ich eine Antwort erhalten und auch nicht
mehr nachgefragt...
Habe ich das richtig verstanden: Du hast die den Vermittlungs"vorschlägen" i. d. R. beigefügten (Rück-) Antwortformulare nicht an die SB zurückgesandt? Wenn ja, so könnte das der eigentliche Grund für die Anhörung sein.
 

Sakira

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#6
Ja, so ein Ausdruck reicht erstmal als Beweis, dass du dich beworben hast, aus.
Zusätzlich kannst du ja auch zu jeder Mail die Headerdaten mit ausdrucken, denn diese belegen die Serverdaten des Mailversand mit Absende-IP, Datum und Uhrzeit auch nochmal ganz genau.

Diese Ausdrucke legst du persönlich (am besten zusammen mit einem Zeugen) dem Sachbearbeiter, der die Anhörung haben will, vor und lässt dir dafür auf Kopien dieser Ausdrucke (die du für dich vorher noch machst) auf jeder Kopie einzeln eine Empfangsbestätigung des Sachbearbeiters geben.

Bewahre aber rein vorsorglich im Mailaccount die abgesendeten Mails auch nach dem Ausdrucken noch auf, damit du ggfs. dann (falls es zu Äußersten mit einem Prozess vor dem SG kommt, wenn der SB die Beweise vorsätzlich ignoriert/ bestreitet) dich noch im Prozess über den Rechner in der Geschäftsstelle des SG in deinen Account einloggen und die Originalmails vorzeigen kannst.
Hallo Couchhartzer,
danke für Deine Antwort. Wie kann ich die Headerdaten ausdrucken?
Die SB will eine schriftliche Stellungnahme, kann ich also nicht mit Zeugen und Empfangsbestätigung arbeiten. Klar behalte ich alles im Postfach ich durcke ab jetzt auch alles doppelt aus. Ist ja fürchterlich wie man vorgehen muss.

LG Sakira
 

Sakira

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#7
Habe ich das richtig verstanden: Du hast die den Vermittlungs"vorschlägen" i. d. R. beigefügten (Rück-) Antwortformulare nicht an die SB zurückgesandt? Wenn ja, so könnte das der eigentliche Grund für die Anhörung sein.
Hallo 'Gavroche,
du lieber Himmel Du hast Recht. Was jetzt? Wer kann mir beweisen, dass ich die Unterlagen nicht zurück geschickt habe? Sowie es in der Vergangenheit war als ich den Antrag auf Bewerbungskosten gestellt habe, hat angeblich auch niemand bekommen und zwei Tage später hab ich den Bescheid und die Überweisung erhalten.

Misst!

LG Sakria
 

Sakira

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#8
ich nochmal. Aber es kann fast nix mit den nicht zurück
geschickten Formularen zu tun haben, weil die SB ja schreibt:
Nach Ihren Erkenntnissen hätte ich mich nicht beworben.?!

LG Sakira
 

Kerstin_K

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#9
GAnz ruhig bleiben. Das läßt sich doch beheben. Dass Du die Unterlagen nicht zurückgeschickt hast kannst Du ja damit begründen, dass Du noch keine Antwort bekommen hast. Genau das würde ich in den Anhörungsbogen reinschreiben und Ausdrucke der Mails beilegen. Das ganze nachweisbar abgeben und dann schuen wir mal. Eigentlich dürfte da dann nichts mehr kommen.
 
E

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#10
...Aber es kann fast nix mit den nicht zurück
geschickten Formularen zu tun haben, weil die SB ja schreibt:...
Auszug aus dem Schreiben.:

Nach meiner Kenntnis ist das Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnissen daran gescheiter, dass Sie sich nicht beworben haben...
Das ist lediglich einer ihrer verwirrenden Textbausteine, Du sollst Dich schließlich schon mal vorab schuldig fühlen.

Ist Dir kein Abgabetermin vorgegeben worden, kannst Du Dich m. E. getrost an Kerstins u. Couchhartzers Rat halten.
 

Sakira

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#11
Ich danke Euch beiden für Euere Infos.
Ich bin aber gar nicht ganz ruhig, ganz im Gegenteil! Ich fühle mich
angegriffen und diskirminiert! Ich bin an für sich ein recht ruhiger Typ,
bis man mich total aus der Reserve holt. Klar in diesem Fall hab ich meine
Emails als Beweiss! Was aber hätte ich die Bewerbungen auf dem Postweg
geschickt? Ich bin wirklich nicht auf Streit aus, aber ich habe gute Lust meiner SB bei meiner Gegendarstellung gleich mal die Visietenkarte meines
Schwagers mitzuschicken der Anwalt im Arbeitsrecht ist. Wo sie sich dann
gerne bei weiteren Fragen hin wenden kann.

Nicht das mich jemand falsch versteht, ich möchte keinen Stress aber ich will fair behandelt werden. Nicht wie mir kürzlich hier ein User schrieb, ich wäre vll ein Fall für die VHS "wie lerne ich neine sagen"

Ich danke Euch und bin einfach nur stinke sauer!

LG Sakira
 

Couchhartzer

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#12
Hallo Couchhartzer,
danke für Deine Antwort. Wie kann ich die Headerdaten ausdrucken?
Auf dem Mailaccount ist normalerweise bei jeder Mail ein Link der Headerdaten (oder ähnlich) heißt. Den anklicken und dann müssten die Headerdaten sichtbar werden (manchmal heißen sie auch Quelldaten oder Quelltext).

Sollte das da nicht so zu finden sein, dann mal versuchen in die ungeöffnete Mail in die verlinkte Mailhauptzeile mit dem Rechtsklick reinzugehen, ~> dann auf "Eigenschaften" ~> dann Karteikarte "Details" und ~> anschliessend auf "Quelltext" klicken.




Die SB will eine schriftliche Stellungnahme, kann ich also nicht mit Zeugen und Empfangsbestätigung arbeiten.
Doch, kannst du trotzdem und zwar, indem du mit dem Zeugen zur ARGE an den Empfang gehst und das alles zusammen am Empfang dann abgibst und dir den Erhalt von dem Mitarbeiterim Empfang auf den Kopien bestätigen lässt.

Oder aber, du zeigst dem Zeugen alle Schriftstücke, tütest diese dann vor seinen Augen in den Umschlag ein, verschliesst vor seinen Augen den Umschlag, schreibst auf den Umschlag "zeugenschaftliche Zustellung in den Hausbriefkasten" + "aktuelles Tagesdatum", fährst mit dem Zeugen zur ARGE, schreibst dann schnell bei der ARGE noch die Zustelluhrzeit mit auf den Umschlag dazu und wirfts es vor den Augen des Zeugen in den Hausbriefkasten der ARGE ein.
Auf deinen eigenen Kopien notierst du dir dann ebenfalls sämtliche Zustelldaten nebst der Zustelluhrzeit und den persönlichen Daten (Name, Anschrift) des Zustellzeugen und schon bist du abgesichert, falls man auf der ARGE den Erhalt bestreiten will (glaub mir, es wird dort niemand versuchen diese Zustellung abzustreiten, oder gar zu sagen es wäre nicht mehr auffindbar - das ist jedenfalls meine Erfahrung aus dieser Art der Zustellung, denn wenn die auf dem Umschlag lesen, dass es zeugenschaftlich zugestellt wurde, werden die sehr, sehr vorsichtig).
 
E

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#13
Ich danke Euch beiden für Euere Infos.
Ich bin aber gar nicht ganz ruhig, ganz im Gegenteil! Ich fühle mich
angegriffen und diskirminiert! Ich bin an für sich ein recht ruhiger Typ,
bis man mich total aus der Reserve holt. Klar in diesem Fall hab ich meine
Emails als Beweiss! Was aber hätte ich die Bewerbungen auf dem Postweg
geschickt? Ich bin wirklich nicht auf Streit aus, aber ich habe gute Lust meiner SB bei meiner Gegendarstellung gleich mal die Visietenkarte meines
Schwagers mitzuschicken der Anwalt im Arbeitsrecht ist. Wo sie sich dann
gerne bei weiteren Fragen hin wenden kann.

Nicht das mich jemand falsch versteht, ich möchte keinen Stress aber ich will fair behandelt werden. Nicht wie mir kürzlich hier ein User schrieb, ich wäre vll ein Fall für die VHS "wie lerne ich neine sagen"

Ich danke Euch und bin einfach nur stinke sauer!

LG Sakira

Wären die Unterlagen auf dem Postweg verschwunden, hättest Du ein Problem, weil in diesem Fall der Absender in der Verantwortung ist.

Die Tatsache, dass SB Dir eine Anhörung geschickt hat, zeigt eigentlich schon, wessen Interessen sie vertritt. Sie möchte Stress machen, sonst hätte sie Dich nämlich einfach beim nächsten Termin danach gefragt. Möglich ist natürlich auch, dass dies eine erste Warnung sein soll und Du nur ein bisschen eingeschüchtert werden sollst. Es käme dann auf Dein Verhalten an, welchen Aktenvermerk Du erhältst. :icon_mrgreen::cool:

Die Argen des SGB II sind mit Sicherheit nicht erschaffen worden, um dem auf Hilfe Angewiesenen Fairness angedeihen zu lassen.
 

ShankyTMW

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#14
Wie kann ich die Headerdaten ausdrucken?
Hängt davon ab wie Du Mails verschickst und versendest. Per Webbrowser oder per Mailclient?

Solang Du das nicht Preisgibst nur lapidar: Im Client läßt sich das auch über Anklicken der Mail und dann per File / Datei unter Druckeigenschaften festlegen. In dem Fall solltest du die Mails ebenfalls auf Platte sichern. Niemand kann Dir vorschreiben das Du zwingend alle Mails beim Mailanbieter auf dem Server läßt. Wäre auch ziemlicher Unsinn, denn irgendwann ist der Platz dort mal aufgebraucht. Die Headerdaten reichen eigentlich als Beweiskräftiger Nachweis aus.

Die SB will eine schriftliche Stellungnahme, kann ich also nicht mit Zeugen und Empfangsbestätigung arbeiten. Klar behalte ich alles im Postfach ich durcke ab jetzt auch alles doppelt aus. Ist ja fürchterlich wie man vorgehen muss.
Klar kannst du Schriftlich auch mit Empfangsbestätigung und Zeugen abgeben.

Ja leider, ist ein zigfaches Ausdrucken und/oder speichern. Einmal für das Bestätigen zum FM, einmal für die eigenen Akten (damit mans schnell griffbereit hat), einmal für den Fahrtkostenantrag (weils separast über eien andere Abteilung läuft) und eine Sicherungskopie für evt. weitere Ausdrucke. Und alles was man einreicht bestätigen lassen wieder Griffbereit für die eigenen Akten - ganz ehrlich: seit Hartz4 ist der private Papier und Nachweisaufwand viel schlimmer geworden.

(Ironie On) Witzig ist: wenn ichs mir leisten könnte würd ich nur dafür eine 400 EUR Bürokraft einstellen :icon_twisted: (Ironie Off)

Sakira sagte :
Was aber hätte ich die Bewerbungen auf dem Postweg geschickt?
Hättest noch mehr Kosten, da Du nun auch noch Briefmarken ausgibst und die Sachen, die Du per Mail geschickt ahst auchncoh ausdrucken mußt. Der Aufwand wär aber der gleiche. Und das Risioko von der BA/ARGE ncohmal solche Psot zu bekommen ist dasselbe.

Sakira sagte :
Ich bin wirklich nicht auf Streit aus, aber ich habe gute Lust meiner SB bei meiner Gegendarstellung gleich mal die Visietenkarte meines Schwagers mitzuschicken der Anwalt im Arbeitsrecht ist. Wo sie sich dann gerne bei weiteren Fragen hin wenden kann
Bloß nicht. Heb Dir das als Trumpf für den ernstfall aus. Ganz zu schweigen davon das man Dich und Deinem Schwager wegen Eures Familenstatus von den SB/FM eh nicht ernst genommen werden würdest.
 

Sakira

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#15
Auf dem Mailaccount ist normalerweise bei jeder Mail ein Link der Headerdaten (oder ähnlich) heißt. Den anklicken und dann müssten die Headerdaten sichtbar werden (manchmal heißen sie auch Quelldaten oder Quelltext).

Sollte das da nicht so zu finden sein, dann mal versuchen in die ungeöffnete Mail in die verlinkte Mailhauptzeile mit dem Rechtsklick reinzugehen, ~> dann auf "Eigenschaften" ~> dann Karteikarte "Details" und ~> anschliessend auf "Quelltext" klicken.
Hallo Couchhartzer,

super ich hab den Quelltext gefunden! Ich danke Dir gewaltig direkt noch etwas dazu gelernt.




Doch, kannst du trotzdem und zwar, indem du mit dem Zeugen zur ARGE an den Empfang gehst und das alles zusammen am Empfang dann abgibst und dir den Erhalt von dem Mitarbeiterim Empfang auf den Kopien bestätigen lässt.

Oder aber, du zeigst dem Zeugen alle Schriftstücke, tütest diese dann vor seinen Augen in den Umschlag ein, verschliesst vor seinen Augen den Umschlag, schreibst auf den Umschlag "zeugenschaftliche Zustellung in den Hausbriefkasten" + "aktuelles Tagesdatum", fährst mit dem Zeugen zur ARGE, schreibst dann schnell bei der ARGE noch die Zustelluhrzeit mit auf den Umschlag dazu und wirfts es vor den Augen des Zeugen in den Hausbriefkasten der ARGE ein.
Auf deinen eigenen Kopien notierst du dir dann ebenfalls sämtliche Zustelldaten nebst der Zustelluhrzeit und den persönlichen Daten (Name, Anschrift) des Zustellzeugen und schon bist du abgesichert, falls man auf der ARGE den Erhalt bestreiten will (glaub mir, es wird dort niemand versuchen diese Zustellung abzustreiten, oder gar zu sagen es wäre nicht mehr auffindbar - das ist jedenfalls meine Erfahrung aus dieser Art der Zustellung, denn wenn die auf dem Umschlag lesen, dass es zeugenschaftlich zugestellt wurde, werden die sehr, sehr vorsichtig).
ich frage mich wirklich in welchem Film ich bin? Ist es normal was für Mittel man anwenden muss? Ok werde ich so machen, ich denke ich werde die ganze Sache doppelt machen nämlich noch per Email denn das mit dem Quelltext überzeugt auf jedenfall!

Vielen Dank für Deine Hilfe
LG Sakira
 

Sakira

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#16
Wären die Unterlagen auf dem Postweg verschwunden, hättest Du ein Problem, weil in diesem Fall der Absender in der Verantwortung ist.

Die Tatsache, dass SB Dir eine Anhörung geschickt hat, zeigt eigentlich schon, wessen Interessen sie vertritt. Sie möchte Stress machen, sonst hätte sie Dich nämlich einfach beim nächsten Termin danach gefragt. Möglich ist natürlich auch, dass dies eine erste Warnung sein soll und Du nur ein bisschen eingeschüchtert werden sollst. Es käme dann auf Dein Verhalten an, welchen Aktenvermerk Du erhältst. :icon_mrgreen::cool:

Die Argen des SGB II sind mit Sicherheit nicht erschaffen worden, um dem auf Hilfe Angewiesenen Fairness angedeihen zu lassen.
hey das gibts doch nicht :icon_neutral: ja Stress will sie auf jedenfall machen, Sie lädt mich auch alle 5 - 6 Wochen zum Gespräch ein und hat immer eine Idee im Ärmel was man mit mir machen kann. Jetzt strebt sie eine Maßnahme an zum widerholten Male Bewerbungstraining in Verbindung mit Sport und als Sahnehäubchen soll ich ein ein monatiges Praktikum machen. Den Platz soll ich mir dann auch selbst suchen neben der Job suche.

Ich Danke Dir für Deine Tipps

LG Sakira
 

Sakira

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#17
Hängt davon ab wie Du Mails verschickst und versendest. Per Webbrowser oder per Mailclient?

Solang Du das nicht Preisgibst nur lapidar: Im Client läßt sich das auch über Anklicken der Mail und dann per File / Datei unter Druckeigenschaften festlegen. In dem Fall solltest du die Mails ebenfalls auf Platte sichern. Niemand kann Dir vorschreiben das Du zwingend alle Mails beim Mailanbieter auf dem Server läßt. Wäre auch ziemlicher Unsinn, denn irgendwann ist der Platz dort mal aufgebraucht. Die Headerdaten reichen eigentlich als Beweiskräftiger Nachweis aus.

Klar kannst du Schriftlich auch mit Empfangsbestätigung und Zeugen abgeben.

Ja leider, ist ein zigfaches Ausdrucken und/oder speichern. Einmal für das Bestätigen zum FM, einmal für die eigenen Akten (damit mans schnell griffbereit hat), einmal für den Fahrtkostenantrag (weils separast über eien andere Abteilung läuft) und eine Sicherungskopie für evt. weitere Ausdrucke. Und alles was man einreicht bestätigen lassen wieder Griffbereit für die eigenen Akten - ganz ehrlich: seit Hartz4 ist der private Papier und Nachweisaufwand viel schlimmer geworden.

(Ironie On) Witzig ist: wenn ichs mir leisten könnte würd ich nur dafür eine 400 EUR Bürokraft einstellen :icon_twisted: (Ironie Off)



Hättest noch mehr Kosten, da Du nun auch noch Briefmarken ausgibst und die Sachen, die Du per Mail geschickt ahst auchncoh ausdrucken mußt. Der Aufwand wär aber der gleiche. Und das Risioko von der BA/ARGE ncohmal solche Psot zu bekommen ist dasselbe.



Bloß nicht. Heb Dir das als Trumpf für den ernstfall aus. Ganz zu schweigen davon das man Dich und Deinem Schwager wegen Eures Familenstatus von den SB/FM eh nicht ernst genommen werden würdest.
na nicht ernst nehmen wäre dann aber auch etwas dumm von Ihr. Immerhin ob Schwager oder nicht bleibt er alle mal ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und man könnte wenn man etwas nachdenkt auch meinen der macht dann seine Dienstleistungen eh gratis also würde der Hartzer schneller einen Rechtsstreit eingehen. Aber egal ich behalt meinen Schwager erstmal im Ärmel

danke dir

LG Sakira
 

Sakira

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#18
Ich nochmal, meint Ihr die SB kann mir das ALG kürzen bzw
ganz streichen unter diesen Umständen?

Hey ich bin so froh das ich diesem Forum beigetreten bin,
alleine wär man glatt aufgeschmissen

LG Sakira
 

Couchhartzer

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#19
ich frage mich wirklich in welchem Film ich bin? Ist es normal was für Mittel man anwenden muss?
Leider ist es oft das Mittel welches man anwenden muss (bei meiner ARGE in jedem Fall besser immer),aber es sind nicht alle ARGEn gleich und auch hat man selbst bei einer einzelnen ARGE völlig unterschiedlich agierende Sachbearbeiter (die einen die sich angemessen und "normal" verhalten und die anderen die meinen mit ihrer vermeintlichen "Macht" gegen die Hilfesuchenden in jeglicher Form drangsalierend agieren zu müssen).




Ich nochmal, meint Ihr die SB kann mir das ALG kürzen bzw
ganz streichen unter diesen Umständen?
Sie darf es eigentlich NICHT, wenn du ihr das alles so vorgelegt hast, wie dir hier geraten wurde (aber leider gibt es manchmal sogar Sachbearbeiter die sich nicht darum scheren, was sie dürfen oder nicht dürfen).
Doch keine Sorge: Wenn du alles so vorlegst und begründest wie hier nun angeraten, dann bist du in jedem Fall auf einer sichereren Seite und würdest notfalls sogar am Sozialgericht ein Verfahren mit einem Eilantrag auf einstweilige Anordnung durchbekommen, falls ein Sachbearbeiter mal meint dir wegen dieser Sache selbstherrlich und rechtswidrig Leistungen zu kürzen oder zu verweigern.
Und Hilfe wirst du hier im Forum dann schon bekommen (bzw. dann solltest du sogar deine Schwager den Rechtsanwalt hinzuziehen, denn das darf dann die ARGE bezahlen).
 

Sakira

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#20
Ja vom Gefühl her denke ich auch Sie kann nix machen. Aber inzwischen
zweifel ich etwas an meinem Rechstverstehen, nachdem was ich hier
so lese.

Hab schon wieder eine Frage.

Kann ich auch meine Schwester als Zeugin nehmen? Also ich meine für eine "zeugenschaftliche zustellung"

LG Sakira
 

Couchhartzer

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#21
Kann ich auch meine Schwester als Zeugin nehmen? Also ich meine für eine "zeugenschaftliche zustellung"
Ja, selbstverständlich kannst du das.
Rein theoretisch kannst du dir jeden Zeugen hinzuziehen, den du möchtest und der sich dazu bereiterklärt.
Sprich: Du kannst sogar einfach zur ARGE hingehen und einen der dort wartenden anderen Hilfeempfänger fragen, ob er für dich bei der Zustellung als Zeuge zur Verfügung stehen würde. Du bräuchtest dir dann von diesem Zeugen einfach nur Name und Anschrift geben lassen, damit du den auch notfalls im Streitfall benennen kannst.

Und noch ein anderer Tipp, falls du mal zur Sachbearbeiterin eingeladen/vorgeladen wirst:
Auch hier kannst du jedesmal 1 bis 3 Beistände (hier heißt es nach dem Gesetz Beistand und nicht Zeuge) mitnehmen die bei den Gesprächen anwesend sein dürfen (§13 Abs.4 SGB X).
Bei so einem Beistand solltest du allerdings darauf achten, dass er möglichst ein klein wenig etwas von der Materie versteht, oder aber zumindest (wenn er nicht sehr viel davon versteht) wirklich nur als zuhörender Beistand dabei ist.
Wenn du einen Beistand mit hast, hat das meistens den Vorteil, dass die SB sich nicht mehr trauen mal von oben herab zu kommen, oder dir etwas falsches zu erzählen, bzw. rechtswidrig und unter Drohung mit Leistungskürzung/Leistungsverweigerung etwas aufzuzwingen.
 

Sakira

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#23
Und was habe ich für eine Möglichkeit, wenn Sie mir tatsächlich
das Geld streicht! :eek:
 

lupe

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#24
Hallo Sakira,

schau Dir noch mal Deinen allerersten Post an. Du schreibst, Du hast drei Vermittlungsvorschläge bekommen und Dich daraufhin per Mail beworben. Soweit völlig OK!

NUR, Du mußt diese Vorschläge auch Deiner/Deinem SB zurückschicken!!! Am besten gleich, mit dem Hinweis der ART der Bewerbung und einem Duplikat der z.B. Mail in schriftlicher Form. Dann bist Du aus dem Schneider.
Wenn Du das nicht machst (oder vergisst), kommt diese Stellungnahme. Das hatte ich auch schon, und hatte mich nicht mal auf diese Vorschläge beworben. Ich konnte trotzdem eine Sanktion abwehren.

Da nützen Dir dann auch die dollsten "Header" Tipps nicht. Mal abgesehen davon, dass ein Mailausdruck eigentlich schon genug relevante Daten (Beweise) für eine Bewerbung per Mail aussagt.
 

Couchhartzer

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#25
Und was habe ich für eine Möglichkeit, wenn Sie mir tatsächlich
das Geld streicht! :eek:
Dann kannst du gegen den lesitungsversagenden Bescheid Widerspruch einlegen mit den Begründungen die hier im Thread bereits genannt wurden und dem zusätzlichen Hinweis, dass du, sofern für den folgenden Monat das Geld nicht auf deinem Konto ist, ebenfalls beim Sozialgericht einen Eilantrag für eine einstweilige Anordnung zur Leistungszahlung stellen wirst.

Aber noch ist es ja nicht soweit und es bleibt erstmal abzuwarten, ob die SB sich eine derartige rechtswidrige Leistungsverweigerung oder auch Leistungskürzung traut.
 

Sakira

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#26
Danke für Deine Antwort. Ruhig bleiben ist so eine Sache irgendwie
steht man da schon unter Strom.

LG Sakira
 
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