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Anhörung nach § 24 SGB X - Überzahlung - dazu Fragen

SchlafloseS

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#1
Hallo,
ich benötige Hilfe bzw. Tipps!

Also mit dem Jobcenter habe ich ja jedes Jahr irgendwas - geht meistens um die Betriebskostenabrechnung.
Musste öfter an sie was zurückzahlen, da sie mir zu viel überwiesen haben und ich ein Guthaben von meiner Vermieterin erhielt.
Wollen auch ungefähr alle 2 Jahre eine Mietbescheinung – dieses Jahr z.B. auch, obwohl sich gar nichts geändert hat.
Was mich dabei bereits ärgert – von den 391,00 €, die man zum 'Leben' bekommt gehen sowieso schon 49,55 € ab, weil sie meine Miete nicht komplett übernehmen. Aber nun ist es anders. Letztes Jahr musste ich nämlich 30,00 € an meine Vermieterin zahlen und vom Jobcenter wurde das nicht übernommen – hatte einen zu hohen Verbrauch und sie weigerten sich. Doch das ich jetzt noch eine Überzahlung habe, damit hätte ich nie gerechnet.

Es geht übrigens um die Abrechnung von 2012. Habe eine neue Sachbearbeiterin in der Leistungsabteilung, die anscheinend Langeweile und sich meine alten Unterlagen angeschaut hat. Eine Forderung vom Jobcenter erhielt ich nämlich sonst immer ca. 2 Wochen nach dem Einreichen der Nebenkostenabrechung.

Meine Frage ist, wie soll ich nun vorgehen?
Soll ich mir alle Abrechnungen mal raussuchen und vergleichen?
Ich hatte vor einigen Jahren eine saftige Nachzahlung und durch diese wurden meine Nebenkosten erhöht von 100,00 auf 130,00 € pro Monat.
Auch wenn ich 1 Jahr mal weniger verbrauche, mindert meine Vermieterin doch deswegen nicht die Miete bzw. Nebenkosten und daher bleiben die Kosten für Heizung und Umlagen gleich.

Es geht um die Summe von 145,05 €, die ich zurückzahlen soll. Die 2. Seite finde ich ja total witzig:
Für den Fall, dass die Leistungen zu erstatten sind, weise ich sie darauf hin, dass der Betrag grundsätzlich in einer Summe zurückzuzahlen ist. Eine ratenweise Rückzahlung kommt bei entsprechenden wirtschaftlichen Verhältnissen in Betracht.
Schade, von dem Geld wollte ich mir eigentlich einen gebrauchten Schlüsselanhänger von L. Vuitton kaufen :-O
Scherz! Ähm, die wissen schon, dass ich Arbeitslosengeld II beantrage oder war ich beim falschen Amt?
Und wenn ich Pech habe und muss wirklich das Geld zurückzahlen sind 6 Monatsraten wohl nicht angemessen, oder? Knapp 25,00 € könnte ich entbehren.

Wäre lieb, wenn mir jemand helfen könnte!
Das Schreiben habe ich auch einfach mal eingescannt, weil ich es u.a. komisch fand, dass dort der Monat Juni eine so große Rolle spielt.

LG von der schlaflosen S.
 

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Charlot

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#2
Freilich kannst Du auch in Raten zahlen.
Die 25 Euronen müssen die aber nicht akzeptieren.
Glaube mal was von 10 Prozent Deines monatlichen Regelsatzes gehört zu haben.

Könntest aber auch Deine Louis Vuitton Taschensammlung verkaufen und den Betrag auf einmal zahlen.:icon_cool:
 
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Gast
#3
...sind 6 Monatsraten wohl nicht angemessen, oder? Knapp 25,00 € könnte ich entbehren.
Also heißt es, daß Du anerkennst. (?)

Dann ist bei Überzahlung der übliche Weg, daß die Inkassostelle der Regionaldirektion mit Dir Kontakt aufnimmt.

Mit denen kann man schon Raten aushandeln.
 
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ExitUser

Gast
#4
Gerade gesehen, daß in den eingescannten Formularen ja schon Platz für ein Ratenzahlungsangebot ist..........
 

SchlafloseS

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#5
Könntest aber auch Deine Louis Vuitton Taschensammlung verkaufen und den Betrag auf einmal zahlen.:icon_cool:
Naja, wenn ich mal so ne Tasche besitzen würde – wollte ja mit dem Schlüsselanhänger klein anfangen ;)

Jetzt habe ich gelesen bis zu 30 Prozent – dann krieg ich aber die Krise.
Wenn sie sich meine Kontoauszüge anschauen, dann würde man sehen, dass ich das nicht bezahlen könnte, aber das wird sie wohl nicht wirklich interessieren.
 
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Gast
#6
Ich habe zwei Jahre lang mit Vollzeitjob monatlich 50 Euro an die RD abgedrückt. Also sollte man in Deinem Fall auch weniger akzeptieren.
 

SchlafloseS

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#7
Also heißt es, daß Du anerkennst. (?)

Dann ist bei Überzahlung der übliche Weg, daß die Inkassostelle der Regionaldirektion mit Dir Kontakt aufnimmt.
Nein, ich erkenne noch nichts an und deswegen habe ich gefragt, wie ich vorgehen soll?
Aber im Falle einer Rückzahlung wollte ich auch fragen, in welcher Höhe solche Raten sein sollen.
 

SchlafloseS

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#9
Und wie formuliere ich diesen Widerspruch oder sollte ich nicht erstmal Donnerstag zum Jobcenter gehen und mir das erklären lassen?
Denn dieser Juni stört mich. Als ob ich in diesem Monat 145,05 € zu viel Geld erhalten habe. Müsste es dann nicht eigentlich heißen von Januar bis Dezember 2013?
 

hans wurst

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#10
Wann hast du denn von deiner Vermieterin das Guthaben erhalten, bzw. wann musstest du weniger Miete zahlen? Nur in diesem Monat darf zurückgefordert werden.

Und gegen eine Anhörung kann man kein Widerspruch einlegen, du kannst nur schreiben der Sachverhalt trifft nicht zu, weil ... . Erst wenn ein Änderungs- oder/und Rückforderungsbescheid kommt, kannst du Widerspruch einlegen.
 

biddy

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#11
SchlafloseS sagte :
von den 391,00 €, die man zum 'Leben' bekommt gehen sowieso schon 49,55 € ab, weil sie meine Miete nicht komplett übernehmen.
Nach diesem (gleich folgenden) Urteil des Bundessozialgerichts, welches leider noch nicht im Volltext vorliegt, muss wohl die Auffassung, dass Nebenkostenguthaben zum Teil oder komplett dem Alg-II-Bezieher gehören, wenn er selbst aus dem Regelbedarf dazugezahlt, weil das Jobcenter die Kosten der Unterkunft als nicht als angemessen anerkannt hat und darum weniger zahlt, überdacht werden. Früher war ja ausgeangen worden von X Monaten eigene Zuzahlung mal X Euro, also gehört dieser Teil des Guthabens dem Leistungsempfänger.

Leider liegt wie gesagt der Volltext des BSG-Urteils noch nicht vor, aber wie es sich hier liest, müsste das Jobcenter das Guthaben von 145,05 € von Deinen tatsächlichen (unangemessenen) KdU abziehen und nicht von den niedrigeren als angemessen anerkannten, so dass Dir wenigstens die 49,55 € verbleiben. Beispiel:

Du zahlst 500 € Gesamt-KdU, das Jobcenter erkennt aber nur 450,45 € als angemessen an (49,55 € zahlst Du selbst dazu):

Das Jobcenter errechnet, dass die 145,05 € komplett ihm gehören, weil es von den unangemessenen KdU-Aufwendungen ausgeht.

Gerechnet werden aber müssten aber lt. BSG-Urteil, wie ich es verstehe (wie gesagt, Volltext liegt noch nicht vor):
145,05 € Guthaben
- 49,55 €, die Du selbst zu den KdU dazuzahlst
----------------
= 95,50 € für's Jobcenter vom Guthaben, die restlichen 49,55 € für Dich

Hier mal der Terminvorschau des BSG zum damaligen Fall und danach der Terminbericht (war 'ne Sprungrevision nach dem SG-Urteil - Jobcenter ist in Revision gegangen):
2) 11.00 Uhr - B 14 AS 83/12 R - H. ./. Jobcenter Teltow-Fläming

Die Beteiligten streiten um die Aufhebung und Erstattung von Leistungen nach dem SGB II auf*grund von Betriebskostengutschriften.

Die Klägerin bezog vom beklagten Jobcenter Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, ab November 2005 jedoch für die Unterkunft und Heizung nur noch in Höhe von 260 Euro, obwohl ihre tatsächlichen Aufwendungen zunächst bei 419,17 Euro und später noch etwas höher lagen. Nachdem die Klägerin ihre jährlichen erhaltenen Betriebskostenabrechnungen vorgelegt hatte, hob der Beklagte die Bewilligungen teilweise auf, zog die Guthaben von seinentatsächlich er*brachten Leistungen ab und forderte die Erstattung der Überzahlung. Das SG hat unter Abwei*sung der Klage im Übrigen die Bescheide des Beklagten teilweise aufgehoben: Die Guthaben aufgrund der Betriebskostenabrechnungen seien von den tatsächlichen Aufwendungen der Klä*gerin abzuziehen, so dass die Überzahlungen und Erstattungsbeträge niedriger seien.

Der Beklagte hat die vom SG zugelassene Sprungrevision eingelegt und rügt eine Verletzung des § 22 Abs 1 Satz 4 SGB II aF (= § 22 Abs 3 SGB II nF). Es sei bei der Berechnung des auf*zuhebenden und zu erstattenden Betrags nicht von den tatsächlichen Aufwendungen der Kläge*rin, sondern von den bewilligten Leistungen auszugehen.

SG Potsdam - S 19 AS 3121/09 -
Quelle

Und der Bericht, wie es ausgegangen ist - Jobcenter hat verloren:
2) Die Revision des beklagten Jobcenters ist ohne Erfolg geblieben, abgesehen von einer Zurückverweisung mangels entsprechender Feststellungen für einzelne Zeiträume und einer kleineren rechnerischen Änderung.

Das SG hat in der Sache zu Recht die Gutschrift aus der Betriebskostenabrechnung von den tatsächlichen Aufwendungen der Klägerin für die Unterkunft und Heizung nach § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II abgezogen, weil nach § 22 Abs 1 Satz SGB II aF die "entstehenden" Aufwendungen gemindert werden und nicht die vom Beklagten erbrachten.

SG Potsdam - S 19 AS 3121/09 -
Bundessozialgericht - B 14 AS 83/12 R -
Quelle
 

SchlafloseS

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#12
Hallo hans wurst!

Ich musste letztes Jahr für die Abrechnung von 2012 knapp 30,00 € an meine Vermieterin überweisen, da die Vorauszahlungen von 130,00 € im Monat für die Nebenkosten nicht ausgereicht haben.

Und weniger Miete musste ich 2010 zahlen oder so - da hatte ich aber ca. 370,00 Euro, die meine Vermieterin für die Betriebskostenabrechung bekam und daher wurden die Nebenkosten von 100,00 auf 130,00 € erhöht.
 

biddy

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#13
@hanswurst meinte, wann das Guthaben Dir in 2013 zugeflossen ist, wie das JC also dazu kommt, Dir das Guthaben als Einkommen im Juni anzurechnen. War das der Monat in 2013, in dem Dir die 145,05 € zugeflossen sind, Dir also vom Vermieter ausgezahlt wurden?
 

SchlafloseS

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#14
Ich erhielt 2013 kein Geld, sondern ich musste da 30,00 Euro an meine Vermieterin überweisen, weil die Abrechnung aus 2012 das so vorsah.
Und ich bekam auch keine zusätzlichen Leistungen vom Jobcenter 2013.

Also meine Vermieterin hat in der Mietbescheinigung für Umlagen 55,00 Euro pro Monat angegeben, die das Jobcenter auch übernimmt - 660,00 € insgesamt im Jahr. Laut Abrechnung 2012 habe ich aber nur fürs ganze Jahr 514,95 € für Umlagen bezahlen müssen - also 145,05 € weniger. Das Geld wollen sie nun wieder haben.
Dann hätte meine Vermieterin also bei der Mietbescheinung reinschreiben müssen, dass sie für die Umlagen ca. 43,00 € haben möchte.
Doch welcher Hausbesitzer macht das schon, dass er das jedes Jahr ändert?

Kleine Auflistung, was ich bezahle:
Kaltmiete 215,00 €
Nebenkosten 130,00 € (65,00 € Heizung, 10,00 € Kosten für Fernwarmwasser und 55,00 € für die Betriebskosten wie Grundsteuer, Entwässerung, Straßenreinigung, Müllabfuhr etc.)
Separat muss ich die Treppenhausreinigung über 11,00 € zahlen, weil das seit 20 Jahren hier so im Haus ist (erhält die Frau vom Hausmeister) und ich muss 12,02 € für die Kabelgebühren überweisen - die beiden Posten können nicht über die Nebenkosten bei der Vermieterin laufen.
Davon übernimmt das Jobcenter:
Grundmiete 215,00 €
Heizung 48,47 € und
Nebenkosten bzw. Umlagen 55,00 €.

Also ich zahle monatlich 368,02 € und das Jobcenter übernimmt davon 318,47 €.. Ich weiß, für einen Single zu viel, doch ich hatte auch mal 338,02 €, auch wenn das noch zu hoch ist, aber durch damalige Umstände fand sich nichts anderes. Und dann durch eine hohe Nachzahlung wurden die Nebenkosten dementsprechend angepasst. Damals bezahlte das Jobcenter 302,00 €.

Ich sehe auch jetzt schon, wo ich das grad schreibe, dass ich diese Summe bestimmt bezahlen muss, da das Jobcenter die Umlagen übernommen hat, aber meine Heizkosten waren einfach zu hoch und das ist dann meine Schuld - wird anteilig übernommen und fertig.
Und nun kommt in einem Monat die nächste Abrechnung und ich könnte heulen, weil das bestimmt genauso abläuft. Tja, Pech!

Und über den Juni wird wahrscheinlich geschrieben, weil ich da die Betriebskostenabrechung 2013 beim Jobcenter eingereicht habe?

Habe bis zum 3. Mai Zeit mich dazu zu äußern und werde aber morgen bei der Verbraucherzentrale anrufen und mir einen Termin geben - hoffentlich bekomme ich kurzfristig überhaupt noch einen!
Und das nächste Projekt wird wohl sein, dass ich mir eine neue Wohnung suchen muss, weil mich die Nebenkosten auffressen. Ist sowieso schon geplant gewesen, doch ist gar nicht so einfach was zu finden.
 

biddy

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#15
Ich erhielt 2013 kein Geld, sondern ich musste da 30,00 Euro an meine Vermieterin überweisen, weil die Abrechnung aus 2012 das so vorsah.
Und ich bekam auch keine zusätzlichen Leistungen vom Jobcenter 2013.
Verstehe ich jetzt nicht - heißt das, die Vermieterin hat das Guthaben mit der folgenden Miete verrechnet, Du musstest noch 30 € nachzahlen und das JC hat Dir für diesen Monat gar nichts gezahlt? :/

Wie hoch war denn das Guthaben laut Jahresabrechnung der Vermieterin? Also ich meine jetzt nicht die 145,05 € im Verhältnis von Dir zum Jobcenter nach JC-Berechnung.

Oder war das kein Guthaben, sondern eine Nachzahlung, das Jobcenter hat aber im Verhältnis von Dir zum JC ein Guthaben errechnet?
 

Couchhartzer

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#16
Dann hätte meine Vermieterin also bei der Mietbescheinung reinschreiben müssen, dass sie für die Umlagen ca. 43,00 € haben möchte.
Doch welcher Hausbesitzer macht das schon, dass er das jedes Jahr ändert?
Diese Angaben muss jeder Vermieter eigentlich in seinen Bescheinigungen ständig aktuell benennen, denn diese Berechnungsgrundlagen sind u.a. ja auch angabepflichtig für dessen Steuererklärungen beim Finanzamt.


10,00 € Kosten für Fernwarmwasser
Diese Kosten von 10,00 € monatlich (= 120,00 € pro Jahr) für Warmwasser gehören ebenfalls gemäß § 2 Punkt 2 Betriebskostenverordnung in die Nebenkostenabrechnung mit hinein!


Separat muss ich die Treppenhausreinigung über 11,00 € zahlen, weil das seit 20 Jahren hier so im Haus ist (erhält die Frau vom Hausmeister) und ich muss 12,02 € für die Kabelgebühren überweisen - die beiden Posten können nicht über die Nebenkosten bei der Vermieterin laufen.
Die Treppenhausreinigung klingt für mich nach 11,00 € Schwarzgeld, die sich die Frau vom Hausmeister monatlich pro Mietpartei unzulässig unter den Nagel reisst, denn wenn ein Hausmeister bereits abgerechnet wird, darf diese Leistung Punkt 14 i.V.m. Punkt 9 in § 2 der Betriebskostenverordnung NICHT zusätzlich nochmals aufgeführt und gefordert werden.

Und die Kosten in Höhe von 12,02 € monatlich für Kabelanschlussgebühren gehören gem. Punkt 15 b) in § 2 der Betriebskostenverordnung in die Berechnung der monatlichen Nebenkostenvorauszahlung mit hinein.
~> http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/betrkv/gesamt.pdf



Davon übernimmt das Jobcenter:
Grundmiete 215,00 €
Heizung 48,47 € und
Nebenkosten bzw. Umlagen 55,00 €.
Schon in die Heizkostenpauschale (HK) sind die Kosten für Warmwasser mit den monatlichen 10,00 € mit hinzuzurechnen, so dass du hier auf eine monatliche Pauschale der HK in Höhe von 58,47 € (bzw. auf einen höheren Jahresbetrag i.H.v. 120,00 € mehr) kommst, die dir zustehen.
Und wenn du bei den Betriebskosten nur die mtl. 12,02 € von den Kabelgebühren auf das Jahr hochrechnest, dann sind deine Betriebskosten die das JC zu übernehmen hat auch nochmal um 144,24 € pro Jahr höher als das JC dir bisher gezahlt hat.
Und genau DAS solltest du auch so angeben (und auch auf die fehlerhafte Angaben des Vermieters hinweisen) und das JC dazu auf die Betriebskostenverordnung und die Rechtssprechung - dass Kabelgebühren zu den anzuerkennenden Kosten gehören ([FONT=&quot]BSG, Beschluss vom 19. Februar 2009, B 4 AS 48/08 R)[/FONT] - hinweisen.



Drucke dir die Betriebskostenverordnung am besten aus um sie zur Hand zu haben, falls du dich mit Jobcenter und Vermieter wegen der offenbar falschen Abrechnungserstellung des Vermieters herumschlagen musst.
 

qwertz123

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#17
Ich hatte in einer vorherigen Arbeitslosigkeitsphase als ich noch jünger war und Kindergeld bekam, das Kindergeld nicht angegeben (war in einen speziellen Kurs für u25 jährige wo man aufeinmal wieder Kindergeldanspruch hatte trotz alg 2) und somit fast 1000 Euro zuviel Hartz 4 bekommen. Ich hätte es von Anfang an zurückzahlen können aber hatte keine Lust, so hab ich Ratenzahlung von Anfangs 5 Euro im Monat vereinbart später 10, und mir über 3 Jahre zeitgelassen, obwohl ich das Geld niemals ausgegeben hatte, aber sah eben toller auf dem Konto aus :D. Also kein Streß
 

hans wurst

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#18
Kleine Auflistung, was ich bezahle:
Kaltmiete 215,00 €
Nebenkosten 130,00 € (65,00 € Heizung, 10,00 € Kosten für Fernwarmwasser und 55,00 € für die Betriebskosten wie Grundsteuer, Entwässerung, Straßenreinigung, Müllabfuhr etc.)
Separat muss ich die Treppenhausreinigung über 11,00 € zahlen, weil das seit 20 Jahren hier so im Haus ist (erhält die Frau vom Hausmeister) und ich muss 12,02 € für die Kabelgebühren überweisen - die beiden Posten können nicht über die Nebenkosten bei der Vermieterin laufen.
Davon übernimmt das Jobcenter:
Grundmiete 215,00 €
Heizung 48,47 € und
Nebenkosten bzw. Umlagen 55,00 €.
Treppenhausreinigung, Kabelgebühren- kannst du durch entsprechende Unterlagern nachweisen, das du diese Kosten bezahlen musst? Bei den Kabelgebühren wurde schon entschieden, dass diese übernommen werden müssen, wenn diese zwangsweise, mit der Anmietung der Wohnung fällig werden und nicht gekündigt werden können.

Und 48,47€ für Heizkosten sind meiner Meinung nach eindeutig zuwenig. Wie hat das JC begründet, das nur 48,47€ angemessen sein sollen? Und wo ist das Fernwarmwasser?

Im Idealfall, kann man hier noch Rückwirken bis 01.01.2013 höhere Heizkosten/Warmwasser durchsetzen.
 

SchlafloseS

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#19
Verstehe ich jetzt nicht - heißt das, die Vermieterin hat das Guthaben mit der folgenden Miete verrechnet, Du musstest noch 30 € nachzahlen und das JC hat Dir für diesen Monat gar nichts gezahlt? :/

Wie hoch war denn das Guthaben laut Jahresabrechnung der Vermieterin? Also ich meine jetzt nicht die 145,05 € im Verhältnis von Dir zum Jobcenter nach JC-Berechnung.

Oder war das kein Guthaben, sondern eine Nachzahlung, das Jobcenter hat aber im Verhältnis von Dir zum JC ein Guthaben errechnet?
Ui, kompliziert :-o
Also, ich hatte für den Abrechnungszeitraum 01.01.2012-31.12-2012 kein Guthaben, sondern musste an meine Vermieterin eben 30,00 € im Jahre 2013 nachzahlen - die wurden auch nicht vom Amt übernommen, weil mein Verbrauch für Heizung zu hoch war und somit die festgelegte Grenze überschritt.

Die Betriebskostenabrechnung bekam ich Ende Mai und habe sie Anfang Juni 2013 beim Jobcenter eingereicht. Dann muss doch die damalige Sachbearbeiterin schon geschlammt haben, weil es ja jetzt erst herausgekommen ist, dass sie mir monatlich zu viel für die Umlagen (55,00 €) bezahlt haben.

Jetzt will das Jobcenter die 145,05 Euro zurück, weil meine Vermieterin für Umlagen eigentlich 43,00 € hätte schreiben müssen - hat sie aber bei der letzten Mietbescheinigung auch nicht eingetragen, sondern erneut 55,00 €. Hatte noch eine alte Bescheinigung von mir und hat das so übernommen.

Und genau, das Jobcenter hat mich somit überbezahlt, was ich total furchtbar finde, da ich jeden Monat wegen den Nebenkosten draufzahle und an meine Vermieterin ebenfalls was überweisen musste.
 

SchlafloseS

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#20
Ich hatte in einer vorherigen Arbeitslosigkeitsphase als ich noch jünger war und Kindergeld bekam, das Kindergeld nicht angegeben (war in einen speziellen Kurs für u25 jährige wo man aufeinmal wieder Kindergeldanspruch hatte trotz alg 2) und somit fast 1000 Euro zuviel Hartz 4 bekommen. Ich hätte es von Anfang an zurückzahlen können aber hatte keine Lust, so hab ich Ratenzahlung von Anfangs 5 Euro im Monat vereinbart später 10, und mir über 3 Jahre zeitgelassen, obwohl ich das Geld niemals ausgegeben hatte, aber sah eben toller auf dem Konto aus :D. Also kein Streß
Auf die 5 Euro haben sie sich vielleicht damals eingelassen und als U25 wird man noch ein wenig anders behandelt, finde ich.
Nicht wie ein König, aber doch schon zarter - meine Erfahrungen.
Und ich las, dass sie sogar 30 Prozent vom Lebensunterhalt nehmen könnten, was wahrscheinlich nicht bei mir umgesetzt wird, doch das ich lediglich 25,00 € zahlen 'darf' ist vielleicht auch nur eine Träumerei.
 

SchlafloseS

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#21
Diese Angaben muss jeder Vermieter eigentlich in seinen Bescheinigungen ständig aktuell benennen, denn diese Berechnungsgrundlagen sind u.a. ja auch angabepflichtig für dessen Steuererklärungen beim Finanzamt.

Ja, dann weiß ich nicht wie die alle arbeiten. Kenne das von einigen 'Bekannten', dass die Miete und Kosten so bleiben. Niemand von den Vermietern hat da je die Miete gemindert, obwohl sie nur einmal nachzahlen mussten und sonst jährlich Guthaben hatten.

Diese Kosten von 10,00 € monatlich (= 120,00 € pro Jahr) für Warmwasser gehören ebenfalls gemäß § 2 Punkt 2 Betriebskostenverordnung in die Nebenkostenabrechnung mit hinein!

Oh, so viel auf einmal und ich habe nur bis zum 3. Mai Zeit. Und warum wird das nicht übernommen? Weil man als Empfänger ahnungslos ist und man die Kosten einsparen will?

Die Treppenhausreinigung klingt für mich nach 11,00 € Schwarzgeld, die sich die Frau vom Hausmeister monatlich pro Mietpartei unzulässig unter den Nagel reisst, denn wenn ein Hausmeister bereits abgerechnet wird, darf diese Leistung Punkt 14 i.V.m. Punkt 9 in § 2 der Betriebskostenverordnung NICHT zusätzlich nochmals aufgeführt und gefordert werden.

Nur durch Erzählungen, denn Nachbarn tratschen ja gerne und sagen nicht immer die Wahrheit. Glaubt man ihnen aber bezieht die Frau vom Hausmeister Arbeitslosengeld II und die Treppenhausreinigung wird als Minijob angerechnet. Zudem bezahlen nicht wir Mieter den Hausmeister sondern die Vermieterin und er hat somit mietfreies Wohnen und erhält noch eine andere Leistung.

Und die Kosten in Höhe von 12,02 € monatlich für Kabelanschlussgebühren gehören gem. Punkt 15 b) in § 2 der Betriebskostenverordnung in die Berechnung der monatlichen Nebenkostenvorauszahlung mit hinein.
~> http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/betrkv/gesamt.pdf

Die zahlen mir seit 2005 nicht diese Kabelgebühren. Die Summe hat sich auch nicht geändert. Übernehmen wir nicht, brauchen sie nicht, hieß es.

Schon in die Heizkostenpauschale (HK) sind die Kosten für Warmwasser mit den monatlichen 10,00 € mit hinzuzurechnen, so dass du hier auf eine monatliche Pauschale der HK in Höhe von 58,47 € (bzw. auf einen höheren Jahresbetrag i.H.v. 120,00 € mehr) kommst, die dir zustehen.
Und wenn du bei den Betriebskosten nur die mtl. 12,02 € von den Kabelgebühren auf das Jahr hochrechnest, dann sind deine Betriebskosten die das JC zu übernehmen hat auch nochmal um 144,24 € pro Jahr höher als das JC dir bisher gezahlt hat.
Und genau DAS solltest du auch so angeben (und auch auf die fehlerhafte Angaben des Vermieters hinweisen) und das JC dazu auf die Betriebskostenverordnung und die Rechtssprechung - dass Kabelgebühren zu den anzuerkennenden Kosten gehören ([FONT=&quot]BSG, Beschluss vom 19. Februar 2009, B 4 AS 48/08 R)[/FONT] - hinweisen.

Aber hat sich dann meine Vermieterin nicht strafbar gemacht mit der Mietbescheinigung, weil die Angaben nicht richtig waren? Was ich nicht will, ist Stress mit ihr. Ja, ich weiß auch, dass das blöd ist, denn ich muss dann zahlen, aber das musste so schnell gehen, weil es um den neuen Bewilligungsantrag ging. Sie übernahm einfach die Summen, die sie mal vor 4 Jahren oder so eingetragen hat und fertig. Vielleicht ist sie auch überfordert mit den über 70 Mietparteien - keine Ahnung.

Drucke dir die Betriebskostenverordnung am besten aus um sie zur Hand zu haben, falls du dich mit Jobcenter und Vermieter wegen der offenbar falschen Abrechnungserstellung des Vermieters herumschlagen musst.
Ja, werde ich machen mit der pdf-Datei! Und sorry, wusste nicht wie ich sonst antworten soll und habe dann einfach eine andere Farbe gewählt.
 

biddy

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#22
Ui, kompliziert :-o
Also, ich hatte für den Abrechnungszeitraum 01.01.2012-31.12-2012 kein Guthaben, sondern musste an meine Vermieterin eben 30,00 € im Jahre 2013 nachzahlen
Ich finde, es wird immer komplizierter, durch die gesetzlichen Regelungen bzw. Auslegungen des SGB II der verschiedenen Gerichte zu Nebenkosten-Guthaben durchzusteigen, aber wenn ich mir dieses höchstrichterliche Urteil hier durchlese (anderer Fall als bei Dir, aber die Aussagen des Bundessozialgerichts zu "fiktiven Guthaben" ist wichtig!), verstehe ich es so, dass, weil Dir nicht tatsächlich ein Guthaben zugeflossen ist, die Vermieterin auch nicht mit der nächsten Miete verrechnet hat (da ja eben überhaupt kein Guthaben da war), sondern es "nur" ein Guthaben im Verhältnis von Dir zum Jobcenter bestand (umd es mal so auszudrücken, also sog. "fiktives Guthaben") lt. Jobcenter, es hier nicht zur Anrechnung bzw. Rückzahlung kommen darf (siehe Begründung des BSG im Urteil):

*klick* B 4 AS 159/11 R - 16.5.2012

Bei mir war es zumindest im letzten Jahr so, dass ich zwar "im Verhältnis von mir zum Jobcenter" zu viel an Heizkosten erhalten hatte und die Jahresrechnung auch ein Gasguthaben (Heizkosten) auswies, aber da der Energieversorger dieses Guthaben mit einer von mir zu leistenden Haushaltsstromnachzahlung verrechnete, floß mir tatsächlich nicht der Betrag an Guthaben vom Energieversorger zu, der dem "internen Guthaben", um welches das Jobcenter mich überzahlt hatte, entsprach, sondern der Betrag war daher geringer.
Mein damaliges Jobcenter forderte von sich aus nur dieses geringere, mir eben auch tatsächlich zur Verfügung stehende Guthaben ein, nicht aber den BEtrag, um den mich das JC tatsächlich überzahlt hatte ("fiktives", also nicht tatsächlich zur Verfügung stehendes Guthaben).

Ich würde es mit der Argumentation (siehe Begründung BSG-Urteil) probieren.

Etwas "kuddelmuddelig" für mich ist jetzt zusätzlich noch die Sache mit den tatsächlich höheren Betriebskosten (Kabel, Hausflurreinigung) und dem Warmwasser, welches wohl nicht berücksichtigt wurde - aber doch bei der Jahresendabrechnung, oder? Wenn nicht, müsste man das irgendwie zusammenbringen mit Obigem oder halt separat anbringen :S :/
 

SchlafloseS

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#23
Treppenhausreinigung, Kabelgebühren- kannst du durch entsprechende Unterlagern nachweisen, das du diese Kosten bezahlen musst? Bei den Kabelgebühren wurde schon entschieden, dass diese übernommen werden müssen, wenn diese zwangsweise, mit der Anmietung der Wohnung fällig werden und nicht gekündigt werden können.

Und 48,47€ für Heizkosten sind meiner Meinung nach eindeutig zuwenig. Wie hat das JC begründet, das nur 48,47€ angemessen sein sollen? Und wo ist das Fernwarmwasser?

Im Idealfall, kann man hier noch Rückwirken bis 01.01.2013 höhere Heizkosten/Warmwasser durchsetzen.
Ja klar, die Unterlagen haben sie sofort 2005 erhalten als ich bei meiner Mama ausgezogen bin.
Und anhand meiner Kontoauszüge kann man entnehmen, dass ich jeden Monat ingesamt 23,02 € separat überweise.
Die aktuelle Sachbearbeiterin hat sogar beim letzten Gespräch noch gesagt, dass sie es komisch findet, dass die Treppenhausreinigung und die Kabelgebühren bis jetzt nicht übernommen wurden. Doch letzte Woche bekam ich die neue Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und es hat sich nichts geändert.
Das Schreiben war vom 16.04. und dann knallt die mir eine Forderung über 145,05 € rein und es ist das gleiche Datum - erhielt ich aber erst diese Woche.
Ich bin leider sehr überfordert :(

Weiß grad nicht, warum die Heizkosten so niedrig ausfallen - muss mir mal das Schreiben raussuchen. Wurde damals abgelehnt.
Habe nämlich vor einigen Jahren einen Widerspruch eingelegt wegen einer Betriebskostenabrechnung und wegen der Kaltmiete samt Nebenkosten. Dafür war ich bei einem Rechtsanwalt für Sozialrecht, der für mich alles formuliert hat.
Den Betrag für die Abrechnung erhielt ich um diesen meiner Vermieterin zu überweisen, aber meine Nebenkosten sind zu hoch und überschreiten das Limit - deswegen werden sie nicht voll und ganz übernommen - so in der Art war die Begründung.
 

SchlafloseS

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#24
Habe mal meine Betriebskostenabrechnung und auch den Berechnungsbogen vom Jobcenter eingescannt.
Demnach müsste meine Vermieterin eigentlich 75,00 € (statt 65,00 €) für Heizkosten eintragen, für Umlagen eben 43,00 Euro (statt 55,00 €) und für dieses Warmwasser-Gedöns 14,00 Euro (statt 10,00 €) oder sehe ich das falsch? Aber das jetzt nochmal neu ausfüllen zu lassen ist wahrscheinlich nicht möglich und da wird die Sachbearbeiterin erst recht skeptisch, warum auf einmal andere Werte dort aufgeführt werden.

So ein Mist! Habe meiner Vermieterin nämlich dazu geraten, dass sie eintragen soll, was sie damals notiert hat, weil ich sie damit überfallen habe. Mietbescheinigung erhalten, habe sie weggeschickt, am nächsten Tag empfang sie die und dann bitte zügig ausfüllen und wieder zurück zu mir.
Ich schaute mir die Abrechnungen auch eigentlich nie an, nur einmal und da war ich bei der Verbraucherzentrale, weil ich den Betrag so heftig fand.
Auch wenn die Beträge nicht richtig sind, man kommt trotzdem auf 130,00 € bzw. 132,00 € Nebenkosten ;) und Treppenhausreinigung, Kabelgebühren mit zusätzlichen 23,02 € werden nicht übernommen.

Sollte ich mir denn einen Termin bei der Verbraucherzentrale überhaupt geben lassen? Aber eher die 20,00 € dafür sparen, oder?
 

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Couchhartzer

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#25
Sollte ich mir denn einen Termin bei der Verbraucherzentrale überhaupt geben lassen? Aber eher die 20,00 € dafür sparen, oder?
Wenn die in dieser Angelegenheit für dich tätig werden, würde ich sagen ja.
Oder aber du gehst mal mit den Sachen zum Mieterverein, denn die kümmern sich auch um solche Dinge.

Beim Jobcenter selber solltest du aber in jedem Fall mit einem Widerspruch und unter Vorlage der Betriebskostenverordnung, sowie Benennung des Aktenzeichen des BSG-Urteils zu den Kabelgebühren, gegen den falschen Bescheid auf die Fehler hinweisen und auf einen korrekt berechneten Bescheid bestehen, denn der steht dir zu und augenscheinlich musst du bei richtiger Berechnung gar nichts an das JC zurückerstatten.

Wegen dem Vermieter (ob der sich eventuell strafbar machte) musst dir auch keine Gedanken machen, denn der ist zur korrekten Abrechnung gesetzlich verpflichtet.
Der kann dir gar nichts, wenn er selber die Fehler macht.
 

biddy

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#26
Habe mal meine Betriebskostenabrechnung und auch den Berechnungsbogen vom Jobcenter eingescannt.
Demnach müsste meine Vermieterin eigentlich 75,00 € (statt 65,00 €) für Heizkosten eintragen, für Umlagen eben 43,00 Euro (statt 55,00 €) und für dieses Warmwasser-Gedöns 14,00 Euro (statt 10,00 €) oder sehe ich das falsch?
Also ich sehe das nicht so, dass hier nach jeder Jahresabrechnung auch automatisch die pauschal (bis zur endgültigen Abrechnung) gezahlten Vorauszahlungen für die einzelnen Positionen angepasst werden müssen. Wichtig ist ja die Jahresendabrechnung und ich zumindest (und garantiert auch andere hier) kenne es nicht so, dass die dann jährlich genau auf den Betrag, den die Jahresendabrechnung ausweist, vom Vermieter angepasst werden.
Du zahlst nun mal monatlich als Vorauszahlung z.B. 55 € an Umlagen, und das ist auch Dein Bedarf im Fälligkeitsmonat für's JC, auch wenn dann die Jahresendabrechnung, wenn man durch 12 Monate teilt, einen Betrag von 43 € ergibt. Und Du zahlst 10 € für Warmwasseraufbereitung monatlich als Vorauszahlung - das ist halt Dein monatlicher Bedarf, der für's JC im betreffenden Monat zählt, auch wenn die Jahresendabrechnung ergibt, dass es eigentlich ein Betrag von 14 € gewesen wäre, was aber ja egal ist, da der Jahresabrechnungsbetrag zählt. Usw.

Könntest Du mal den Ort nennen, in dem Du lebst, damit man mal in den örtlichen KdU-Richtlinien dieser Stadt nachlesen kann (falls die aktuellen zu finden sind im Netz), was z.B. Heizkosten usw. angeht?
Die niedrigen Heizkosten wundern mich doch sehr - ist Deine Wohnung kleiner als 50 qm? Es könnte sein, dass das JC hier auf geringere Quadratmeter umrechnet - nur 'ne Vermutung.
Und noch mal: Das mit den nicht berücksichtigen Treppenhausreinigungskosten und dem Kabelgedöns geht gar nicht.
Ich bin auch immer noch der Meinung (vielleicht allein bzw. sieht das jemand hier nach Lesen des BSG-Urteils, der Begründung dort, anders?), dass das JC hier kein Guthaben rückfordern kann, da das nur ein "fiktives Guthaben" (intern zwischen JC und Dir) war, weil Du ja tatsächlich sogar eine Nachzahlung an den Vermieter zu leisten hattest und ja selbst auch aus Deinem Regelbedarf dazu zahlst.
 

SchlafloseS

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#27
So, neuer Stand...
Habe nun am 07.05. einen Termin beim Rechtsanwalt für Sozialrecht.
Dort angerufen, soll am Montag zum Jobcenter fahren, einen Widerspruch einlegen mit nur mit 2 Sätzen - die Begründung reiche ich nach, soll ich schreiben. Davon mache ich eine Kopie, lasse mir auf beiden einen Stempel mit Unterschrift geben von der Sachbearbeiterin, ein Schreiben nimm ich natürlich mit, danach fahre ich zum Amtsgericht, lege meinen Arbeitslosengeld II-Bescheid vor, dann diesen mit der Forderung vom Jobcenter und sage, dass ich einen Termin beim Rechtsanwalt habe und einen Beratungsschein benötige.

Bedanke mich für die ausführlichen Antworten :)
 
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#28
...einen Widerspruch einlegen mit nur mit 2 Sätzen - die Begründung reiche ich nach, soll ich schreiben.
Genau.

"Hiermit lege ich fristwahrend Widerspruch gegen xxx vom xx.xx.xxxx ein. Die Begründung zum Widerspruch folgt."
 

biddy

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#29
Und melde Dich bitte noch mal - möcht' gern wissen, wie es ausgegangen ist ... wie es weitergeht ... was der Anwalt gesagt hat ... und bestimmt nicht nur ich ;)
Danke!
 

SchlafloseS

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#30
Und melde Dich bitte noch mal - möcht' gern wissen, wie es ausgegangen ist ... wie es weitergeht ... was der Anwalt gesagt hat ... und bestimmt nicht nur ich ;)
Klar, ich werde mich melden!
Texte Euch doch nicht voll, Ihr macht Euch die Mühe mit den Antworten und dann weiß man nicht, was daraus geworden ist :)

Ich hätte aber noch eine Frage.
Muss ich diesen Bogen eigentlich abgeben beim Jobcenter, den sie mir zugeschickt haben und ich hier einscannte oder reiche ich einfach meinen Widerspruch ein?
 

SchlafloseS

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#31
Ähm ja, ich bin mal wieder verwirrt...

Habe gelesen, dass man gegen eine Anhörung keinen Widerspruch einlegen kann. Was soll ich denn jetzt dort angeben?
Fahre morgen früh zum Jobcenter.

Also Betreff ist eigentlich klar: Widerspruch
Nicht mehr und nicht weniger, oder?

Und einfach: Gegen Ihren Bescheid vom 16.04.2014 lege ich Widerspruch ein.
Verstehen die denn damit, dass ich den Inhalt meine und das ich anscheinend nicht die Summe zahlen will und ihre Ansichten für falsch halte?

Doch jetzt habe ich auch gelesen, dass man auf eine Anhörung gar nicht reagieren braucht.
 

biddy

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#32
Das hatte @hans wurst hier im Thread geschrieben:

hans wurst am 23.04.2014 sagte :
.
Und gegen eine Anhörung kann man kein Widerspruch einlegen, du kannst nur schreiben der Sachverhalt trifft nicht zu, weil ... . Erst wenn ein Änderungs- oder/und Rückforderungsbescheid kommt, kannst du Widerspruch einlegen.
 

SchlafloseS

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#33
Entschuldigung :(
Habe anscheinend nur die ersten 2 Sätze wahrgenommen - war auch ein wenig überfordert. Auf jeden Fall keine Absicht gewesen!!!

Also reagiere ich auf die Anhörung jetzt nicht, mir passiert nichts, es wird nicht auf einmal Geld abgezogen und dann bekomme ich in 1, 2 Wochen einen neuen Bescheid und da kann ich dann einen Widerspruch einlegen - so habe ich es nun verstanden und melde mich wieder, wenn das Jobcenter mich angeschrieben hat.
 

biddy

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#34
Ich hatte das ja nicht böse gemeint, sorry ;)
Siehst Du mal, wie schnell man was überlesen hat ... genau wie ich, denn ich hatte überlesen, dass auch der Anwalt von "Widerspruch" sprach ... vielleicht wusste er ja nicht, dass es eine Anhörung war, da ihr nur telefoniert hattet.
 

SchlafloseS

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#35
Ja, am Telefon das zu klären war ein wenig schwer. Waren auch in Aufbrauchsstimmung ein bisschen, weil sie nun Urlaub machen und ich bin nervös gewesen.
Hatte eine Anwaltsgehilfin am Apparat und ich denke mal, dass es meine Schuld gewesen ist und ich das entscheidende Wörtchen 'Anhörung' vergessen habe. Sprach nur von einer Forderung und was ich machen kann.


Eine Antwort habe ich übrigens noch nicht beantwortet. Meine Wohnung misst 45m² und KdU betragen wohl in 'meiner' Stadt 308,00 €.
Ach so, und habe es übrigens gerade nicht böse aufgefasst :)
 

SchlafloseS

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#36
Hallo!

Nun hat mich das Schreiben (Aufhebungs- und Erstattungsbescheid) vorgestern erreicht.

Habe die Seiten mal eingescannt und jetzt wollte ich fragen wie ich vorgehen soll?
Hätte eine Frist bis zum 10.06.2014 den Betrag über 145,05 Euro zu begleichen.
Werde natürlich Widerspruch einlegen. Wird damit die Frist erstmal verschoben?
Die antworten ja nicht innerhalb von einigen Tagen und der 10. ist schnell erreicht.

Ich verstehe auch nicht ganz die Zeiträume. Im ersten Absatz steht was vom 01.06.2013-30.06.2013, in der ausgerechneten Gesamtforderung 01.06.2013-30.06.2014. Und unten steht 20125 – jetzt gehts aber los. Nein, weiß schon ;)

Die neue Betriebskostenabrechnung für 2013 habe ich nun ebenfalls erhalten und muss ich einreichen – da erwartet mich dann das gleiche Spektakel, weil ich nur 48,00 Euro Betriebskosten pro Monat zahlte statt angegebenen 55,00 Euro. Dann muss meine Vermieterin doch eigentlich eine neue Mietbescheinigung ausstellen und es neu berechnen, oder? Sonst habe ich jedes Jahr den Stress mit dem Jobcenter!

Und ich weiß, Ihr habt schon toll geantwortet, aber würde es denn reichen, wenn ich jetzt nur den Widerspruch mit 2 Sätzen einlege und das ich den Grund nachreichen werde oder muss ich nun die Begründung liefern? Dann sollte ich aber zum Rechtsanwalt gehen, weil alleine bekomme ich das wahrscheinlich nicht hin.

Liebe Grüße
 

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SchlafloseS

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#38
Hallo!

Habe ja mal vor einigen Jahren einen Widerspruch eingelegt und nun das Antwortschreiben mal eingescannt, das ich darauf erhielt.

Sieht dann wohl schlecht aus und wird eventuell wieder so ausschauen, wenn ich ihn in ein paar Tagen einreiche, oder?
Damals hätte man nämlich Klage gegen diese Entscheidung einreichen können wie es dort steht, aber da ich keine Hilfe mehr hatte und nicht wusste was ich machen soll, habe ich es gelassen. Hätte ich dagegen überhaupt eine Chance gehabt?

Und ja, im Mietvertrag steht unter Kosten für Hausreinigung: z.Zt. Eigenleistung der Mieter. Doch dieser Mietvertrag besteht seit dem Erbau des Hauses und in den Jahren hat sich das eben geändert, weil es viele Mieter gab, die nichts im Flur gemacht haben und weil sich fleißige Mieter aufregten wurde das so mit der Frau vom Hausmeister geregelt, dass sie dafür bezahlt wird und alle Stockwerke übernimmt. So ein Schreiben habe ich auch eingereicht beim Jobcenter als ich hier eingezogen bin, aber sie berufen sich nur darauf, was im Mietvertrag steht.

Und unter dem Punkt Kosten des Betriebs für Breitbandkabelnetz steht im Mietvertrag: direkt mit dem Versorger.
Mir wurde damals ein Zettel auf den Tisch geklatscht. Da unterschreiben, hat jeder Mieter gemacht, gehört dazu, sonst kein Kabel.
Habe ich ebenfalls dem Jobcenter vorgelegt.
 

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#39
Damals hätte man nämlich Klage gegen diese Entscheidung einreichen können wie es dort steht, aber da ich keine Hilfe mehr hatte und nicht wusste was ich machen soll, habe ich es gelassen. Hätte ich dagegen überhaupt eine Chance gehabt?
Einfach probieren mit dem SG. Ist ja keine große Arbeit mit Klage, notfalls zum Rechtspfleger, kosten tut es schließlich auch nichts.

Zudem hat man wieder mal demonstriert, daß sich die HE nicht alles gefallen lassen.
 

SchlafloseS

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#40
Hallo zusammen!

Nach einigen Monaten Wartezeit wegen dem Widerspruch erhielt ich vor paar Tagen ein Schreiben vom Rechtsanwalt und die Antwort vom Jobcenter.
Er ist zwar zulässig gewesen, aber unbegründet und deswegen muss ich nun die Summe begleichen.

Das Jobcenter hat es zwar anders formuliert, doch im Klartext hieß es, dass ich froh sein kann, dass sie überhaupt meine angegebenen Nebenkosten zum Teil übernommen haben, sonst hätte ich noch mehr an meine Vermieterin zahlen müssen - meine Forderungen sind nicht gerechtfertigt.
Okay, dann eben Ratenzahlung ans Inkasso.
Man könnte zwar Klage einreichen, aber ich denke nicht, dass ich damit durchkommen würde - also lasse ich es bleiben.

Jetzt habe ich ja das neue Problem, weil die Betriebskostenabrechnung von 2013 noch aussteht und da wird mir wohl (fast) der gleiche Betrag blühen, den ich dem Jobcenter zurückzahlen muss.
Dazu habe ich aber nun eine Frage und vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?
Ich muss nämlich den Antrag auf Weiterbewilligung ausfüllen und gebe ihn in den nächsten Tage ab.
Soll ich dann meine Abrechnung nehmen, die Betriebskosten ausrechnen und unter Unterkunft eintragen, dass sich was geändert hat oder wäre das blöd?
Sonst werde ich jedes Jahr diesen 'Stress' haben!
Dann soll mir die Sachbearbeiter diesen Zettel mitgeben, wo meine Vermieterin alle Kosten einträgt.
 

SchlafloseS

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#41
Oh schade, hat keiner einen Rat für mich?
Okay, ich ja auch nicht ;)
Dann muss ich eine Nacht drüber schlafen und entscheiden, was ich dort eintrage.
 

eigenbrot

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#42
Aufrechnungserklärung

Das sind ja niedliche Summen;) Also meine zu begleichenden Rückzahlungen gehen jetzt noch ins Vierstellige, weil das JC munter weiter überwiesen hat auf ein Saldo-Konto.

Also ich habe eine Aufrechnungserklärung zur Tilgung beigelegt und weil ich ja so ein braver JC-Sklave bin, schreibe ich immer schön jede klitzekleine Veränderung als Mail. Helfen tut das vor dem Wahnsinn auch nicht....


Guten Schlaf:icon_stern::icon_sleep:
 

SchlafloseS

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#43
AW: Aufrechnungserklärung

Das sind ja niedliche Summen;) Also meine zu begleichenden Rückzahlungen gehen jetzt noch ins Vierstellige, weil das JC munter weiter überwiesen hat auf ein Saldo-Konto.
Na Du!

Ich glaube ja nicht, dass das jetzt ein Wettstreit wird/ist, wer eine höhere Summe begleichen muss oder ab welchem Betrag man jammern darf? Hoffe ich zumindest, denn dann würde ich natürlich gegen Dich verlieren ;)

Was Du wahrscheinlich einem (bzw. mir) begreiflich machen möchtest ist, dass es noch 'härter' sein kann.
Okay, sehe ich ein...
Aber bringt mich nicht weiter und wird hoffentlich ebenfalls verstanden?
Denn solche Überbietungen enden meistens nicht wirklich. Wer hat größere Geldsorgen, mehr Krankheiten, wer ist richtig in Nöten...?

Außérdem geht es mir auch nicht mehr um die 145,05 Euro, sondern darum, wie ich den neuen Weiterbewilligungsantrag ausfüllen soll.
Und da ich nun eine Nacht drüber :icon_sleep: habe, kam ich zum Entschluss, nicht mehr die alten Daten zu übernehmen.
Fertig - Fall gelöst :smile:
 
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