Anhörung §24

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Wurstpilot

Elo-User*in
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guten tag zusammen.

ich erhalte heute eine "anhörung nach § 24..."

ich hätte im februar einen vermittl.-vorschlag erhalten (stimmt nicht!). weil ich mich dort nicht vorgestellt hätte, sei das besch.-verhältnis nicht zustande gekommen. ich habe nun eine frist, mich dazu zu äußern, schriftlich.

erstens habe ich ihn nicht erhalten.
zweitens habe ich nicht die geforderte qualifikation.
drittens ist der job im außendienst.
viertens ist die firma rund 35 km entfernt.

nun meine fragen:
also einfach nur genau diese punkte in die stellungnahme schreiben?
ist februar nicht etwas lange her, gibt´s da sowas wie eine "verfallsfrist"?

bitte um hilfe...
thx
 

Martin Behrsing

Redaktion
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Hallo,

gehe nur auf 1. ein und teile dmit, dass Du keinen Vermittlungsvorschlag erhalten hättest. Im übrigen sei die Behörde müsse die Behörde beweisen, dass Du den vorschlag erhalten hast (z.B. Postausgangsbuch)

alles andere kannst Du nicht aufführen. jede tätigkeit ist zumutbar und auch Wegstrecken im Tagespendlerbereich. Auch die Qualifiaktion spielt leider auch keine Rolle mehr.
 

Arania

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Nur Dein erster Punkt ist wichtig, alles andere würde eine Bewerbung nicht verhindert haben

Verjährt ist das natürlich nicht

( Martin war schneller)
 
E

ExitUser

Gast
Ehm ich habe auch ne Anhörung bekommen wo ich widersprochen habe.

Nen AG hat behauptet ich hätte gesagt das mir das zu wenig war was die angeboten haben.

Habe ich natürlich nieeeeeeeeee so gesagt.

Sondern...ich würde die angebotene Stelle uneingeschränkt annehmen bei fairen Konditionen. Naja und dann hatte der AG es sehr schnell mich aus dem Büro zu bekommen. Muss dazu sagen das es ne Zeitarbeitsfirma war.

anscheinend müssen die wieder kosten senken und es gibt Sanktionen. Mein Anwalt habe ich schon benachrichtigt und er hat mich dabei unterstützt das Anhörungsschreiben fertig zu machen.
 

Wurstpilot

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soll ich noch was in der richtung "das nichtzustandekommen ist nicht durch evtl. von mir verschuldete fehler begründet" oder etwas in der art mit rein?
ich möchte nur sicher gehen, dass die uns nicht die leistungen kürzen.

so langsam hat sie mich auf dem kieker :-(
 

CanisLupusGray

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Hallo Wurstpilot,

du hast keinen Vermittlungsvorschlag erhalten und kannst dich demzufolge nicht äussern (und BASTA würde mein Lieblingsitaliener sagen).

Ansonsten hast du noch immer das Recht zu schweigen, aus rein rechtlicher Sicht die Unschuldsvermutung gilt.

Grüße aus dem Wald.
 

Wurstpilot

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du hast keinen Vermittlungsvorschlag erhalten und kannst dich demzufolge nicht äussern

ja, so ist es. aber es hilft mir nicht. denn wie wir alle wissen oder zumindest ahnen, wird sich die dame nicht darauf einlassen, wenn einer ihrer arbeitsscheuen schützlinge ihr einfach mal eben mitteilt, dass er dazu nichts sagen könne, weil er nichts bekommen habe.

habe jetzt nur den ersten punkt angeführt und gut ist es. mal sehen, ob sie sich ernsthaft streiten möchte.
denn dank der vielen fähigen leidensgenossen hier muss ich mir nicht immer alles gefallen lassen, sondern kann fundiert dagegenhalten, wenn sie es unbedingt so haben möchte.
 
E

ExitUser

Gast
gehe nur auf 1. ein und teile dmit, dass Du keinen Vermittlungsvorschlag erhalten hättest. Im übrigen sei die Behörde müsse die Behörde beweisen, dass Du den vorschlag erhalten hast (z.B. Postausgangsbuch)

alles andere kannst Du nicht aufführen.

Als kleine Ergänzung für Dich, Wurstpilot:

Behördenbrief im Briefkasten
Amt in der Beweispflicht
Eine Behörde muss grundsätzlich beweisen, dass amtliche Schreiben einem Bürger auch tatsächlich zugegangen sind. Das entschied das Hessische Finanzgericht in Kassel in einem Urteil. (Az.: 3 K 523/05)
Quelle
 
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