Angst vor einer Verlängerung (1-Euro-Job)

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Sigrun30

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Hallo zusammen,

bin momentan als 1-Euro-Jobberin in einer Schulbibliothek beschäftigt
(Ba.-Wü.), es ist mein erster 1-Euro-"Job". Die Leute sind zwar ganz nett,
aber das Ganze bringt absolut nix, es ist von vornherein keine Festanstellung vorgesehen, jeder Schüler könnte mich von meinen Aufgaben her problemlos ersetzen.
Nun läuft diese Maßnahme nach einem halben Jahr zu Weihnachten aus. Bisher hat sich bei mir noch keiner vom Bildungsträger gemeldet, um mich zu einer Verlängerung zu drängen.
In diesen 6 Monaten habe ich auch einen privaten Vermittler kennengelernt, der es offenbar gut mit mir meint und der mir geraten hat, einer Verlängerung um 3 Monate zuvorzukommen. Gesagt, getan, ich habe meiner FM geschrieben, daß ich an einer Verlängerung nicht interessiert bin, weil die Maßnahme meiner Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt nicht zugute kommt.
Jetzt habe ich am kommenden Montag einen Termin bei ihr und mir ist mulmig, weil ich befürchte, daß sie mir trotzdem eine Verlängerung aufzwingen könnte (in der Einlagung steht zwar "nur" was von einer neuen Eingliederungsvereinbarung, aber trotzdem...). Brauche ein wenig Ermutigung von Euch, wie ich mich am Montag am besten verhalten soll, lasse mich nämlich von amtlichen Autoritäten leicht einschüchtern. Vielen Dank!
 
E

ExitUser

Gast
Nehme zum Gespräch einen Beistand nach § 13 SGB X mit. Irgend jemand. Den muss die SB zulassen. Sie wird dir wahrscheinlich eine neue EGV vorlegen, die du nicht sofort unterschreiben darfst. Stecke sie ein und stelle sie hier ins Forum oder gehe damit zu einer Erwerbsloseninitiative. Hier muss nämlich ein Gegenvorschlag ohne dem EEJ (der da sicher enthalten ist) ausgearbeitet werden. Überlege dir doch mal, welche Maßnahme deiner Wahl dich weiterbringen könnte oder deine Chancen erhöht. Die würde ich im Gegenvorschlag anstelle des EEJ reinsetzen. Und den Vermittlungsgutschein für den priv. Arbeitsvermittler auch!

Und wenn du eine Zuweisung für den EEJ erhälst, stelle sie bitte mit ins Forum. Die müsste abgelehnt werden. Man müsste den Text sehen, dann kann man dazu auch die Begründung für die Ablehnung sagen.
 
S

Sissi54

Gast
Irgend jemand als Beistand mitnehmen ??? :icon_eek:

Wenn man unterwegs einen Brückenbewohner trifft, mitnehmen !
Ist dann bestimmt hilfreich, ein ahnungsloser Beistand !
 

wolliohne

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Hallo zusammen,

bin momentan als 1-Euro-Jobberin in einer Schulbibliothek beschäftigt
(Ba.-Wü.), es ist mein erster 1-Euro-"Job". Die Leute sind zwar ganz nett,
aber das Ganze bringt absolut nix, es ist von vornherein keine Festanstellung vorgesehen, jeder Schüler könnte mich von meinen Aufgaben her problemlos ersetzen.

Genau aus diesem Grunde ist der Job gesetzeswidrig,also ablehnen.

Nun läuft diese Maßnahme nach einem halben Jahr zu Weihnachten aus. Bisher hat sich bei mir noch keiner vom Bildungsträger gemeldet, um mich zu einer Verlängerung zu drängen.
In diesen 6 Monaten habe ich auch einen privaten Vermittler kennengelernt, der es offenbar gut mit mir meint und der mir geraten hat, einer Verlängerung um 3 Monate zuvorzukommen. Gesagt, getan, ich habe meiner FM geschrieben, daß ich an einer Verlängerung nicht interessiert bin, weil die Maßnahme meiner Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt nicht zugute kommt.
Jetzt habe ich am kommenden Montag einen Termin bei ihr und mir ist mulmig, weil ich befürchte, daß sie mir trotzdem eine Verlängerung aufzwingen könnte (in der Einlagung steht zwar "nur" was von einer neuen Eingliederungsvereinbarung, aber trotzdem...). Brauche ein wenig Ermutigung von Euch, wie ich mich am Montag am besten verhalten soll, lasse mich nämlich von amtlichen Autoritäten leicht einschüchtern. Vielen Dank!

Unter Download findest du unsere Muster EGV lege diese vor und du bist per VA raus.
 
E

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Gast
Wieso denn Glaskugelpropheten?!

Du bist vor Weihnachten fertig mit dem EEJ.

Bisher hast Du noch nichts gehört oder gelesen, das der verlängert werden soll.

Warum hast Du dann einen Brief an die FM geschickt, das Du "nicht interessiert" an einer Verlängerung bist?

Der "Vorschlag" abzulehnen, könnte u. U. sogar zu einer Sanktion führen, erst recht, wenn dieser schriftlich ist.

Der Termin, den Du bekommen hast, müsste nicht stattfinden, wenn Du den Brief nicht geschrieben hättest. Jetzt will die FM natürlich wissen, wieso.

Die EGV, die Du hier herunterladen sollst, ist vorerst auch Käse, denn falls Du eine neue bekommen würdest, kannst Du sie auch mit nach hause nehmen. Also brauchst Du jetzt erstmal keine "Gegen-EGV".
 

Sigrun30

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Du bist vor Weihnachten fertig mit dem Ein-Euro-Job.

Bisher hast Du noch nichts gehört oder gelesen, das der verlängert werden soll.

Warum hast Du dann einen Brief an die FM geschickt, das Du "nicht interessiert" an einer Verlängerung bist?

Der "Vorschlag" abzulehnen, könnte u. U. sogar zu einer Sanktion führen, erst recht, wenn dieser schriftlich ist.

Der Termin, den Du bekommen hast, müsste nicht stattfinden, wenn Du den Brief nicht geschrieben hättest. Jetzt will die FM natürlich wissen, wieso.

Die EGV, die Du hier herunterladen sollst, ist vorerst auch Käse, denn falls Du eine neue bekommen würdest, kannst Du sie auch mit nach hause nehmen. Also brauchst Du jetzt erstmal keine "Gegen-EGV".


Jetzt bin ich doch gleich viel beruhigter :confused:

Seit meinem Schreiben sind 3 Wochen vergangen, ohne Androhung von Sanktionen.
Mit einer Einladung habe ich allerdings gerechnet, da meine
EGV Mitte Dezember ausläuft. Meine FM ist noch sehr jung und ziemlich eifrig in ihrer "wichtigen Aufgabe" und will, muß, whatever gleich eine neue abschließen. Das hat nicht unbedingt etwas mit meinem Schreiben zu tun.
Einen "Vorschlag" von ihrer Seite gab es nicht, genausowenig wie eine
Ablehnung von meiner Seite. Bekundetes Desinteresse ist keine Weigerung,
vor allem nicht, wenn es begründet ist.
 
E

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Gast
Jetzt bin ich doch gleich viel beruhigter :confused:

Seit meinem Schreiben sind 3 Wochen vergangen, ohne Androhung von Sanktionen.
Mit einer Einladung habe ich allerdings gerechnet, da meine
EGV Mitte Dezember ausläuft. Meine FM ist noch sehr jung und ziemlich eifrig in ihrer "wichtigen Aufgabe" und will, muß, whatever gleich eine neue abschließen. Das hat nicht unbedingt etwas mit meinem Schreiben zu tun.
Einen "Vorschlag" von ihrer Seite gab es nicht, genausowenig wie eine
Ablehnung von meiner Seite. Bekundetes Desinteresse ist keine Weigerung,
vor allem nicht, wenn es begründet ist.


Das die EGV mitte Dez. abläuft, hast Du nicht geschrieben.

Das eine Verlängerung des Ein-Euro-Job kommen muss, sehe ich auch nicht.

Das mit den "Vorschlägen", da hatte ich einige Vorschreiber gemeint.

Die EGV solltest Du aber mit nach Hause nehmen. Selbst übereifrige können Fehler machen.

-------


In diesen 6 Monaten habe ich auch einen privaten Vermittler kennengelernt, der es offenbar gut mit mir meint und der mir geraten hat, einer Verlängerung um 3 Monate zuvorzukommen.
Warum hat der Privatvermittler Dir nicht gleich eine Stelle angeboten?
Den Vermittlungsgutschein hätte er ja auch trotzdem beantragen können.
 

Sigrun30

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[FONT=&quot]Damit alle, die mir auf meinen Beitrag geantwortet haben, wissen, was ich geschrieben habe, und damit es keine Mißverständnisse mehr gibt:
[/FONT]
[FONT=&quot]:icon_idee:[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]JobCenter xxx[/FONT]
[FONT=&quot]Standort xxx[/FONT]
[FONT=&quot]Frau xxx[/FONT]

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]xxx.11.08[/FONT]​
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau xxx,[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]die Maßnahme in bezug auf meinen Einsatz an xxx läuft am xxx.12.08[/FONT]
[FONT=&quot]aus. [/FONT]
[FONT=&quot]An einer Verlängerung dieser Maßnahme und an anderen ähnlichen Maßnahmen bin ich nicht interessiert, da sich die Praxis als nicht zweckmäßig für meine berufliche Integration erwiesen hat. [/FONT]
[FONT=&quot]So dient die Maßnahme keinesfalls meiner Qualifizierung für den 1. Arbeitsmarkt, da die Aufgaben in der Schulbibliothek ebenso gut von einem/r Schüler/in bewältigt werden könnten.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen[/FONT]
[FONT=&quot] xxx[/FONT]
[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]In der P.S.-Zeile habe ich noch angefügt, daß ich einen VGS benötige
[/FONT]
[FONT=&quot]zwecks privater Vermittlung.[/FONT]
 
E

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Gast
Bin mir nicht so sicher, ob dieser Vorgriff so geschickt war. Na ja, du wirst es erleben. Man weiss es auch nie. Evtl. legen die dir das nämlich als Weigerung aus. Wenn die dich zuweisen wollen, werden sie es trotzdem machen.
 
E

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Gast
Damit hast du dir selbst ins Knie geschossen. Die werden das als Verweigerung auslegen und dir daraus wie auch immer einen Strick drehen.

Man weckt keine schlafenden Hunde!
 

Sigrun30

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Wie gesagt: ich werde es erleben. Melde mich am Montag noch mal.
Bis dahin: BITTE KEINE WEITERE PANIKMACHE!

Nur weil ich einmal auf einen Rat gehört habe, um den ich auch gebeten habe, muß es ja nicht gleich nach hinten losgehen.
Und wenn meine FM eine Weigerung von einem nicht vorhandenen Interesse
nicht unterscheiden kann, dann hat sie umsonst studiert.

Zur Not trete ich halt den Satanisten bei und weihe sie Luzifer als Menschenopfer
:icon_twisted: :biggrin:
 
E

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Gast
Wie gesagt: ich werde es erleben. Melde mich am Montag noch mal.
Bis dahin: BITTE KEINE WEITERE PANIKMACHE!

Nur weil ich einmal auf einen Rat gehört habe, um den ich auch gebeten habe, muß es ja nicht gleich nach hinten losgehen.
Und wenn meine FM eine Weigerung von einem nicht vorhandenen Interesse
nicht unterscheiden kann, dann hat sie umsonst studiert.

Zur Not trete ich halt den Satanisten bei und weihe sie Luzifer als Menschenopfer
:icon_twisted: :biggrin:

:icon_mrgreen:


Falls das mit dem VGS und dem privaten AV klappt, dann viel Glück.
 

Sigrun30

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Danke Dir! Schön, daß diese Art von Humor hier auf Gegenliebe stößt.


Ich verstehe nur die anderen hier nicht. Auf der einen Seite wird gesagt, daß mann sich wehren soll (Gegen-EGV, usw.) und wenn man es dann tut ... das Ergebnis siehste ja selbst (okay, vielleicht war ich wirklich etwas zu voreilig, aber jetzt ist es eh zu spät).
 
E

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Gast
Danke Dir! Schön, daß diese Art von Humor hier auf Gegenliebe stößt.


Ich verstehe nur die anderen hier nicht. Auf der einen Seite wird gesagt, daß mann sich wehren soll (Gegen-EGV, usw.) und wenn man es dann tut ... das Ergebnis siehste ja selbst (okay, vielleicht war ich wirklich etwas zu voreilig, aber jetzt ist es eh zu spät).

oh, Gegenwehr ist immer angesagt, nur eine Gegen-EGV sollte man erst zur Hand nehmen, wenn eine EGV vom Amt vorgelegt wurde.

Also sofern es geht, ruhig bleiben, warten was kommt und DANN Gegenwehr.

:icon_smile:
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Forderung
ARGE hat einen Grund für die Verlängerung zu nennen. Dieser muss in Deinem Verhalten begründet sein. Also wenn Du die Arbeitnehmertugenden noch drauf hast, gibt es keinen Grund für ein weiteres einüben.
Ein EEJ soll den Arbeitssuchenden an die Arbeit wieder gewöhnen. Mehr nicht.
 

Sigrun30

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Hallo noch mal,

wollte kurzfristig nachhaken wegen des Beistands. Tut`s auch jemand
aus meiner Verwandtschaft oder ist das unglaubwürdig? Oder geht es grundsätzlich darum, daß ich einen Zeugen im Gespräch dabei habe,
gerade, wenn es für mich unangenehm werden sollte?

Wie das außerdem mit Protokollen bei einem Termin, ist das eine zuverlässige Handhabe und wie reagieren FM wohl in der Regel darauf?
Ich weiß, es gibt solche und solche, aber was ist, wenn sich ein FM weigert, ein Protokoll zu unterschreiben? Zwingen kann man ja niemanden.

Last but not least: Habe in mehreren Beiträgen vom VA und Sanktionen gelesen, bin aber mit den bürokratischen Regeln nicht so firm. Was bedeutet ein VA, gerade im Unterschied zur Sanktion (z.B. wenn man sich weigern sollte, eine EGV sofort zu unterschreiben, o.ä.) ?

Danke im Voraus für Eure Antworten !! :icon_smile:

Gruß,
Sigrun30
 
E

ExitUser

Gast
Hallo noch mal,

wollte kurzfristig nachhaken wegen des Beistands. Tut`s auch jemand
aus meiner Verwandtschaft oder ist das unglaubwürdig? Oder geht es grundsätzlich darum, daß ich einen Zeugen im Gespräch dabei habe,
gerade, wenn es für mich unangenehm werden sollte?

Wie das außerdem mit Protokollen bei einem Termin, ist das eine zuverlässige Handhabe und wie reagieren FM wohl in der Regel darauf?
Ich weiß, es gibt solche und solche, aber was ist, wenn sich ein FM weigert, ein Protokoll zu unterschreiben? Zwingen kann man ja niemanden.

Last but not least: Habe in mehreren Beiträgen vom VA und Sanktionen gelesen, bin aber mit den bürokratischen Regeln nicht so firm. Was bedeutet ein VA, gerade im Unterschied zur Sanktion (z.B. wenn man sich weigern sollte, eine EGV sofort zu unterschreiben, o.ä.) ?

Danke im Voraus für Eure Antworten !! :icon_smile:

Gruß,
Sigrun30

Ein Beistand sollte notfalls bezeugen können, was der SB gesagt hat. Er/sie sollte zuhören und auch etwas Ahnung haben. Das Gespräch "bestreitest" Du, der Beistand ist nur dabei und sollte sich nach Möglichkeit heraushalten.

Falls es nach den Gespräch mit dem SB zu Unstimmigkeiten kommen könnte, dann hast Du einen Zeugen, der auch dabei war und kann bestätigen, das es nicht so war.

Sind alles nur Vorsichtsmaßnahmen, denn meistens gehen diese Gespräche ganz nett von statten. :icon_smile:


Eine EGV kann man mit nach Hause nehmen um die mal in Ruhe zu lesen. Eine sofortige Unterschrift verlangen, wäre sowas wie Nötigung.

Zu dieser "Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt" gibt es hier schon einige Themen und Urteile.
 
E

ExitUser

Gast
Tut`s auch jemand aus meiner Verwandtschaft oder ist das unglaubwürdig? Oder geht es grundsätzlich darum, daß ich einen Zeugen im Gespräch dabei habe, gerade, wenn es für mich unangenehm werden sollte?

Irgend ein Beistand ist besser als keiner. Der muss nur bezeugen können. Wenn er Ahnung hat, um so beser, dann kann er helfen.

Wie das außerdem mit Protokollen bei einem Termin, ist das eine zuverlässige Handhabe und wie reagieren FM wohl in der Regel darauf?
Ich weiß, es gibt solche und solche, aber was ist, wenn sich ein FM weigert, ein Protokoll zu unterschreiben? Zwingen kann man ja niemanden.

Vergiss es mit dem Protokoll. Das werden die nicht unterschreiben. Eine schriftliche Erklärung des Beistandes reicht vollkommen aus.

Was bedeutet ein VA, gerade im Unterschied zur Sanktion (z.B. wenn man sich weigern sollte, eine EGV sofort zu unterschreiben, o.ä.) ?

Eine Eingliederungsvereinbarung bekommt man per Verwaltungsakt (d.h. per Bescheid), wenn die Verhandlungen "gescheitert" sind. Eine Sanktion bekommt man noch dazu, wenn eine "Weigerung" deinerseits vorliegt.

Nun sieht ein Amt die Ausdrücke "Verhandlung gescheitert" oder "Weigerung" etwas anders.

Eine WEigerung liegt vor, wenn du du sagst: Ich werden niemals eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben. Dadurch verweigerst du ja deine Integration.

Eine Weigerung liegt auch vor, wenn du die EGV nicht unterschreibst und auch nicht zur Prüfung mitnimmst. Wenn die SB sie aber nicht mitnehmen lässt, dann kann der Beistand das bezeugen. Das ist wieder etwas anderes.

Eine Verhandlung ist für ein Amt sehr schnell gescheitert. Schon allein durch die Vorlage eines Gegenvorschlages betrachten einige Ämter das als "gescheitert". Andere "verhandeln" nur angeblich und geben nicht nach. Es endet mit einem VA.

Die beste Lösung ist, du kannst dich mit denen einigen. Geht aber so gut wie nie, weil die nicht von ihrem Standpunkt abweichen. Die zweitbeste Lösung ist, das Amt weiss nicht was es mit dem Gegenvorschlag und mit deinen guten ARgumenten machen soll und das Verfahren schläft ein. Die Drittbeste Lösung ist der Verwaltungsakt. Dann darfst du einen Widerspruch schreiben.
 

Sigrun30

Elo-User*in
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Okay, danke Ihr beiden.:icon_smile:

Gibt es übrigens einen Paragraphen, auf den ich mich berufen kann, um die EGV erst mitzunehmen und zu prüfen, oder muß ich das nicht weiter begründen?
 
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