angespartes geld

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Kunhild

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Hallo Ihr,
ich hoffe meine Frage wurde hier nicht schon einmal gestellt.
ich erläutere mal kurz die umstände: meine mutter ist jetzt seit ein paar monaten arbeitslos und ich war shcon als kleines kind sehr sparsam und habe einwenig geld angesparrt. jetzt ist meine frage, wieviel geld darf ich besitzen ohne, dass es gleich das arbeitsamt (oder sonst wer) haben möchte und nach welchem zeitraum wäre das der fall?

vielen dank für die antworten shcon im vorraus

kunhild
 

lopo

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Hallo.

jetzt ist meine frage, wieviel geld darf ich besitzen ohne, dass es gleich das arbeitsamt (oder sonst wer) haben möchte und nach welchem zeitraum wäre das der fall?
Kein Arbeitsamt oder sonstiges Amt will dein Geld haben.

Wenn du aber den Vermögensfreibetrag beim ALG II wissen möchtest, dann schau mal hier :

Vermögens-Grundfreibetrag

Jedem volljährigen Hilfebedürftigen und seinem Partner steht jeweils ein Grundfreibetrag von 150 € je vollendetem Lebensjahr zu; mindestens 3.100 € und maximal 9.750 €. Jedem minderjährigen hilfebedürftigem Kind steht ein Grundfreibetrag von 3.100 € zu. Jeder in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Hilfebedürftigen erhält zusätzlich einen Freibetrag von pauschal 750 €. Der Freibetrag ist für notwendige Anschaffungen vorgesehen.

Private Altersvorsorge

Zusätzlich zu dem Vermögens-Grundfreibetrag steht jedem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ein Freibetrag in Höhe von 250 € je vollendetem Lebensjahr für die Private Altersvorsorge zu, maximal jedoch 16.250 €. Voraussetzung ist allerdings, dass die Verwertung der Anlage vor Eintritt in den Ruhestand vertraglich unwiderruflich ausgeschlossen ist. Auch ein Rückkauf, eine Kündigung oder eine Beleihung darf nicht möglich sein. Ein Ausschluss der Verwertung vor dem 60. Lebensjahr reicht aus.

https://www.arbeitsagentur.de/nn_25...slosigkeit/Allgemein/Alg-II-Freibetraege.html
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Wird nichts

Allzu lange wirst Du daran keine Freude haben. Mit den tollen Hartz4 Euros kann man nur auskommen, wenn man entweder Nebeneinkommen hat oder von der Substanz lebt. Oder wenn man sich einfach nur noch von Steinen ernährt. Soll sehr gesund sein, stand mal in der Bild oder war´s in MAD.
 

Arwen

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kleindieter,

vielleicht musst Du Dir um Kunhilds Erspartes gar keine Sorgen machen, wir wissen ja viel zu wenig über sie, nicht einmal ihr Alter.

Ihre Mutter scheint noch AlgI zu bekommen, wenn sie seit ein paar Monaten arbeitslos ist. Eventuell bekommt sie auch Unterhalt vom Vater, weil sie nur die Mutter erwähnt. Vielleicht so viel, dass der zusammen mit dem Kindergeld reicht, dass sie - falls die Mutter später AlgII beantragen müsste - selbst für sich sorgen könnte, nicht der BG der Mutter zugeordnet werden würde. Und dann bliebe ihr auch ihr Erspartes, egal wie viel.

Tja, könnte ja sein... und wäre doch schön :icon_wink:


Gruß, Arwen
 

Kunhild

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Hallo Ihr,
danke für die Antworten.
also, zu miener person: ich bin 19 und mache meine ausbildung, bekomme aber zurzeit kein kindergeld mehr (da die der ansicht sind ich würde zu viel ausbildungsvergütung bekommen (habt ihr zufällig ne ahnung, wieviel geld man verdienen darf, ohne dass sie einem dass kindergeld streichen?)). ausserdem wohne ich allein. mein vater ist frührentner und meine eltern sind geschieden. ich habe aber noch eine 17-jährige schwester, die bei meiner mutter wohnt (wieviel geld, darf sie haben? 3100?).
reicht dass, um genaueres sagen zu können?

lg,
kunhild
 

Arwen

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Zur Höchstgrenze Deines erlaubten Einkommens bei Kindergeldbezug:
Wenn das Kind eine Schul- und Berufsausbildung oder ein Studium absolviert und nicht mehr als 7.680,- Euro Einkünfte im Jahr hat.. Bei einem Euro mehr wird das Kindergeld zurückgefordert.

Zum Einkommen gehört:

* Zuschüsse nach BaföG (abzgl. einer jährlichen Pauschale), das Bafög-Darlehen bleibt dagegen unberücksichtigt.
* Waisenrente
* Stipendien
* Brutto-Einnahmen aus nichtselbständiger Beschäftigung
* Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit (Honorarjobs) (Es können nur Betriebsausgaben, die für die Erwirtschaftung des jeweiligen Honorars notwendig waren, abgesetzt werden: keine Werbungskostenpauschale!)

Abzüglich:
Von den Einkünften des Kindes darf die Werbungskostenpauschale in Höhe von 920,- Euro immer abgezogen werden, sind höhere Werbungskosten entstanden, dürfen diese mit Beleg ebenfalls geltend gemacht werden.

Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsort werden mit
· 0,36 Euro je Entfernungskilometer und Unterrichtstag (zwischen 1. und 10. Kilometer) und
· 0,40 Euro je Entfernungskilometer und Unterrichtstag (ab 11. Kilometer) berechnet.

Fahrten zur Berufsschule kann man mit 0,30 Euro je tatsächlich gefahrenen km geltend machen.
Fahren Auszubildende mit dem Auto zur Berufsschule, so handelt es sich nicht um "Wege zur Arbeitsstelle", sondern um eine "Dienstreise" - mit der Folge, dass sie als steuerliche Werbungskosten nicht nur 70 Pfennige je Entfernungskilometer geltend machen können, sondern 52 Pfennige je gefahrenen Kilometer. (Finanzgericht Niedersachsen, VIII 872/98)

Vordruck des Arbeitsamtes zur Erklärung zu den Werbungskosten eines über 18 Jahre alten Kindes
LINK

Wird der Grenzwert überschritten, entfällt das Kindergeld für den gesamten Zeitraum völlig und muss gegebenenfalls zurückgezahlt werden.

Berechnungsgrundlage des Einkommens bei Kindergeld
Urteil 2005 Zur Abzugsfähigkeit der Sozialversicherungsbeiträge bei volljährigen Kindergeldbeziehern.
Hier mehr: https://www.treffpunkteltern.de/article.php?sid=410



Ja, Deine Schwester darf 3.100€ Vermögen besitzen plus 750€ für notwendige Anschaffungen, wie lopo bereits schrieb.


Gruß, Arwen
 
E

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Äh, Arwen,

da steht noch was von Pfennigen. ImSteuerrecht hats sich seit der Einführung der Euro vieles geändert. Bist Du sicher, dass das noch aktuell ist?
 

Arwen

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ööööh... also ich war vorher auch noch mal auf der Seite der Arbeitsagentur/Kindergeld. Da steht zumindest die Einkommensgrenze 7680,- Euro.

Pfennige? Wo... ich guck' mal...

...

Nö, das betrifft wohl das Niedersachsen-Urteil von 1998. Wurde zitiert.
 

Kunhild

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gut, dann hätte ich jetzt zumindest schon mal das mit dem kindergeld geklärt, vielen dank Arwen.
ich hoffe echt, dass ich dann soviel geld haben kann, wie ich will, ich hatte nämlich mal gehört, dass kinder im jedenfall für ihre eltern aufkommen müssen.
danke euch allen
kunhild
 

Arwen

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Haften Kinder für ihre Eltern?

Noch bevor Hartz IV galt, gab es große Diskussionen darüber, ob Kinder, die zum Beispiel von der Großmutter ein dickes Sparbuch bekommen haben, dieses aufbrauchen müssen, wenn ihre Eltern Hartz IV bekommen. Der Aufschrei vieler Journalisten hat geholfen, und das Gesetz wurde eilig nachgebessert. Deshalb gilt jetzt die Regel:
In einer Bedarfsgemeinschaft stehen die Erwachsenen für einander und für die Kinder ein. Ein Kind aber muss nicht für die Eltern aufkommen. Allerdings muss es seinen eigenen Lebensunterhalt in einem solchen Fall selbst bestreiten; das heißt, die Eltern bekommen in einem solchen Fall für das Kind kein Sozialgeld.
Das gilt nicht nur für Sparbücher, sondern zum Beispiel auch für Unterhaltszahlungen oder Halbwaisenrenten. ... CDU-Generalskretär Ronald Pofalla vorgeschlagen, es wäre doch toll, wenn gutverdienende Kinder für ihre arbeitslosen Eltern aufkämen. Er hat damit einfach die alte Diskussion ein bisschen verschoben, nämlich auf erwachsene Kinder. Deshalb hat er auch dieselbe Reaktion bekommen: Überwiegend Ablehnung.


Ich bin mir einigermaßen sicher, dass aktuell Kinder erst ab einem Einkommen von 100.000€/Jahr damit rechnen müssen, dass die Ämter rückfordern, wenn das Einkommen der Eltern nicht mal die Grundsicherung im Alter oder die Pflegekosten deckt.
 

Kunhild

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@ arwen, vielen dank für die schnelle antwort. du hast mich echt beruhigt, schön dass es jemanden gibt, der sich damit auskennt.
100.000€ im jahr, davon bin ich noch weit entfernt... :icon_surprised:

lg,
kunhild
 

Arwen

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@ arwen, vielen dank für die schnelle antwort. du hast mich echt beruhigt, schön dass es jemanden gibt, der sich damit auskennt.
100.000€ im jahr, davon bin ich noch weit entfernt... :icon_surprised:

lg,
kunhild

Soll ich Dir was sagen? Ich kenn' mich gar nicht aus, möchte aber gern Antworten auf Fragen haben, suche danach und lese viel (leider nur noch selten Bücher...)

Das kannst Du doch auch! Google-Leiste schon gesehen? :icon_hihi: :icon_wink:
 

Arwen

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@ arwen, vielen dank für die schnelle antwort. du hast mich echt beruhigt, schön dass es jemanden gibt, der sich damit auskennt.
100.000€ im jahr, davon bin ich noch weit entfernt... :icon_surprised:

lg,
kunhild

Und die 100.000€ gelten meines Erachtens nicht bei Alg2-Bezug der Eltern, sondern wenn sie Erwerbsminderungsrente oder Rente beziehen, die nicht reicht... oder auch bei Pflegefällen.
 

Kunhild

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:) leider, bin ich bei google immer so schlecht im suchen, ich weiß auch nicht, woran es liegt, vielleicht fehlen mir dazu die richtigen schlagwörter, entweder weil ich sie nicht kenne oder weil sei mir nich einfallen, ka. ich wieß nur, dass ich in solchen sachen, seltenst das finde, dass ich suche.
ist aufjeden fall echt lieb von dir, noch mal vielen dank. :icon_knutsch:
 
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