Angemessener Wohnraum bei Trennung und Schwangerschaft

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ExitUser

Gast
Hallo allerseits,

eine schwangere Frau trennt sich von ihrem Mann und findet vorübergehend bei Freunden mietkostenfreien „Unterschlupf“. Infolge der Trennung muss sie ALG II beantragen. Nehmen wir an, sie bekäme die Regelleistung sowie schwangerschaftsbedingten Mehraufwand bewilligt, allerdings keine Kosten der Unterkunft. Wenn sie sich jetzt eine eigene Wohnung sucht (unter Beachtung der vorgegebenen Höchstgrenzen für angemessene Miete), müsste sie dann in jedem Fall die Zustimmung des zuständigen Leistungsträgers zur Mietkostenübernahme bekommen, oder könnte es im schlimmsten Fall passieren, dass diese Zusicherung verwehrt würde (...da sie ja jetzt mietkostenfrei wohnt). Die Freunde, bei denen sie „untergekommen“ ist, bewohnen selbst nur eine 53 qm-große Zwei-Raum-Wohnung und für 3 Personen (bald dann auch für 4 Personen) müsste die doch zu klein sein, oder?

Gilt für diese Frau jetzt nur eine Wohnung entsprechend eines "1-Personen-Haushaltes" als angemessen oder kann auch jetzt schon das werdende Kind als "vollwertige Person" mitgezählt werden? ...wenn noch nicht jetzt, ab welchem Alter würde das Kind als "vollwertige Person" (im Sinne der Angemessenheit der Unterkunftskosten) betrachtet werden können... sofort ab der Geburt??

Viele Grüße
Biggi35
 

Quirie

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Hallo Biggi, ein Dauerwohnen bei Freunden in einer so kleinen Wohnung kann die Arge nicht verlangen. Die Freunde würden ja wohl auch Ärger mit dem Vermieter bekommen.

Frage: Ist denn schon ein Mietvetrag in Aussicht?

Für einen Säugling wird man wohl kaum sofort die Notwendigkeit eines eigenen Zimmers unterstellen, aber zwei Zimmer im Rahmen des Angemessenen können eigentlich nicht verwehrt werden.

Falls schon Leistungen zur Grundsicherung erbracht werden, würde ich vorsorglich die Genehmigung der Arge vorher einholen. Warum unnützen Ärger haben.
 
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