angemessene Wohnung nach Unfall

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ExitUser

Gast
Guten Tag an die Forengemeinschaft!

Ich stelle mir gerade die Frage, wie groß die zukünftige angemessene Wohnung sein darf und ob es einen Bonus (Quadratmeterzahl) gibt, wenn man Gehbehindert ist.

Wie hoch muß der Grad der Behinderung sein, damit man dies geltend machen kann?

es grüßt espps
 

*kampfpaar*radikal.A

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Ich stelle mir gerade die Frage, wie groß die zukünftige angemessene Wohnung sein darf und ob es einen Bonus (Quadratmeterzahl) gibt, wenn man Gehbehindert ist.

Wie hoch muß der Grad der Behinderung sein, damit man dies geltend machen kann?
"Zusätzliche 15 qm sind wegen besonderer persönlicher oder beruflicher Bedürfnisse zuzubilligen bei:
...
> Blinden
[In anderen Ländern reicht "einfache" Schwerbehinderung]
> rollstuhlfahrenden Schwerbehinderten"


Dieses sind NRW-Bestimmungen.

Aus:
https://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II_09.05.2011.pdf

Dort runterscrollend auf Seite 90.

Bei mir öffnet sich diese PDF leider nicht.

Von wegen "einfache" Schwerbehinderung:
Da gilt, soweit ich es noch irgendwo in meinem Hinterkopf habe, ein GdB/MdE von 50. Will dafür jetzt aber nicht haften.

Nachzutragen wäre aus o. g. PDF aus der Folgeseite:

Bei Gehbehinderten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind (LSG BaWü v. 22.02.07 - L 8 AS 6424/06 ER) oder Benutzer eines Rollators als Gehilfe, Erkrankungen, die die Mobilität erheblich beeinträchtigen (RiLi Saarland v. 22.09.2009)
und
Schwerbehinderte haben entsprechend der landesrechtlichen Ausführungsbestimmungen zum Wohnraumförderungsgesetz (BSG v. 07.11.06 - 7b AS 18/06 R, Rz19) ohne weitere Prüfung einen höheren Wohnraumbedarf (SG Oldenburg v. 03.05.2007 - S 49 AS 895/06)


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