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Angemessene KdU - ARGE gibt keine Auskunft

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Nicht offen für weitere Antworten.

EvaSch

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28 Jun 2005
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#1
Hallo

Da ich ja bei Gelegenheit hier bei meinen Eltern wieder ausziehen möchte, da unsere Vermieterin langsam wegen den vielen Mitbewohnern anfängt zu streiken und der Platz auch recht eng ist, wollte ich von meiner ARGE Kaiserslautern erfahren, wie hoch die Miete denn sein darf für 2 oder 3 Personen.
Auskunft: Keine.
Ohne Namen und BG-Nummer geben die keine Auskünfte.
Da ich mir aber denke, es ist nur rein informativ, zumal ich mir den Umzug eh absegnen lassen muss, geht die das schonmal nix an...
Damals hatte ich auch noch keine BG-Nummer...
Und heute kommt man einfach telefonisch nicht mehr an einen SB ran, ohne zu drohen...

Wie kann ich nun also in Erfahrung bringen, wie hoch die KdU in Kaiserslautern sein dürfen?
Mietspiegel bringt mir kaum was, da die meisten Wohnungen ja ohne Baujahr inseriert werden...

MfG Eva
 

Gina

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#2
Hallo Eva,
ich habe mich vor Monaten auch in verschiedenen Städten erkundigt und habe die Auskunft immer ohne BG - Nummer bekommen, das ist doch eine ganz allgemeine Information :hmm:

Ich würde da halt nochmal anrufen und meinen Namen nennen *g*....und dann ggf. vermitteln lassen, wenn es der erste Ansprechpartner nicht weiß.
 

EvaSch

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#3
Hallo

Hab schon mehrfach versucht, da anzurufen, ist aber kaum ein Durchkommen möglich...
Ist echt so...
Letztens haben wir drei Stunden versucht, da Jemanden an die Strippe zu bekommen, entweder Freizeichen und Keiner ging ran, oder aber Besetzt.
Erst als wir drohten, meinen Sohn bei denen vor die Tür zu setzen, wurden wir durchgestellt, und das dauerte keine zwei Minuten...

MfG Eva
 

fishmam1

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#5
Ich habe mir mal von Dortmund die Zahlen angeguckt.Mehr als 105 qm gibt es nicht ,nur in Ausnahmefällen.Die gehen von 5 Personen aus,auch für mehr Personen bleibt es dabei :-((.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ja, und interessanterweise gilt für Eigenheimbesitzer aber wieder eine Grenze von 130 Qm als "angemessen", - selbst wenn dort nur einer wohnt. :dampf:
( Wohl auch nur deshalb, weil die Ämter da ja keine Miete übernehmen müssen)
 
E

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Gast
#7
Hallo bschlimme,

super, die Tabelle. Sind die Höchstgrenzen der Mieten eigentlich inklusive der Kosten für Heizung usw. oder sind das Kaltmieten?

Liebe Grüße
Luna
 
E

ExitUser

Gast
#8
Halloween sagte :
Hallo bschlimme,

super, die Tabelle. Sind die Höchstgrenzen der Mieten eigentlich inklusive der Kosten für Heizung usw. oder sind das Kaltmieten?

Liebe Grüße
Halloween
Die Mieten sind inkl Nebenkosten, aber ohne Heizung
 

Martin Behrsing

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#9
Ich halte dieMiethöchstgrenzen allerdings dennoch für unrealistisch, da die mietobergrenzen zum teil von den Städten willkürlich festgelegt wurden. Ich bezweifle, dass man z.B. in Köln für 297 EUR eine Wohnung anmieten kann.
In Bonn gibt es z.B. 2 verschiedene Mietspiegel. Einen den das Sozialamt benutzt und einen den die ARGE benutzt. Letztere bezahlt allerdings weniger wie das Sozialamt.
 

Maggy

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#10
Mietobergrenzen

Hallo,
hier in Windeck liegt die Miet(Belastungs)obergrenze incl. Nebenkosten, aber ohne Heizung bei einem Eigenheim bei Euro 650,00 lt. Aussage des SBs. Das ist für eine 6-köpfige Familie. Es existiert kein örtlicher Mietspiegel.

Habe Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt und werde mich heute mit meinem Anwalt darüber unterhalten. In dem Bescheid sind noch einige andere Ungereimtheiten, die allerdings im Verhältnis nur Kleinigkeiten sind.

Werde posten was dabei herauskommt.

LG
Maggy
 
E

ExitUser

Gast
#11
Bei einem "zu engen Maßstab" können sich Betroffene beim Bundesministerium melden? So steht es in der Verordnungsermächtigung nach § 27 SGB II

http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/02/index.php?norm_ID=0202700

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit beobachtet die Praxis der Bearbeitung der Kosten der Unterkunft sehr sorgfältig. Sollte sich erweisen, dass die kommunalen Träger in nicht unerheblichem Umfang bei der Beurteilung der Angemessenheit des Wohnraums einen zu engen Maßstab anlegen, kann das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit von seiner Verordnungsermächtigung nach § 27 SGB II Gebrauch machen.

http://www.bundesregierung.de/pressemitteilung-,413.755082/Kommunen-entscheiden-ueber-Ang.htm

Ob das was nützt?
 

bogenede

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#12
Ja, und interessanterweise gilt für Eigenheimbesitzer aber wieder eine Grenze von 130 Qm als "angemessen", - selbst wenn dort nur einer wohnt. :dampf:
( Wohl auch nur deshalb, weil die Ämter da ja keine Miete übernehmen müssen)
Sorry, ich bin Eigenheimbesitzer seit 1990 und lebe allein in meinem Haus, das 94 qm hat. Dazu ist aber zu sagen, dass ich 570 Eus an Hypothekenzinsen zu zahlen habe , die die ARGE übernehmen muss und von meinen 345 Eus muss ich noch die Hypothek zahlen i.H. von 160 Eus.
Ausserdem ist mir zuzumuten unterzuvermieten. Und das in einem Einfamilienhaus.
 

bogenede

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#13
Hallo

Hab schon mehrfach versucht, da anzurufen, ist aber kaum ein Durchkommen möglich...
Ist echt so...
Letztens haben wir drei Stunden versucht, da Jemanden an die Strippe zu bekommen, entweder Freizeichen und Keiner ging ran, oder aber Besetzt.
Erst als wir drohten, meinen Sohn bei denen vor die Tür zu setzen, wurden wir durchgestellt, und das dauerte keine zwei Minuten...

MfG Eva
Schau doch mal hier:
http://www.kaiserslautern.de/rathaus/pressemitteilungen/00122/index.html?lang=de

Die Stadtverwaltung als Bestandteil der ARGE muss den Mietspiegel, bzw Deine Anfrage beantworten können.

Gruss

Bogenede ( KL )
 
E

ExitUser

Gast
#14
Das Prinzip der Warmmiete halte ich für gesetzwidrig, da Heizkosten in tatsächlicher Höhe übernommen werden müssen und die Werte schwanken. Theoretisch müßte eine Warmmiete ja dann den maximalen Wert der Heizkosten berücksichtigen und den kennt ja niemand vorher.

Für die KdU ist also erst einmal nur die normale Miete plus Nebenkosten ohne Heizung relevant.
 
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