Angebot zur Maßnahme per Post vom Teamleiter erhalten, ohne Rechtsfolgenbelehrung mit Bitte um Rückmeldung. Wie reagieren?

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Aquedukta

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Hallo Leute,

ich hatte vorhin Post vom JC. Darin ein Brief vom Teamleiter meiner zuständigen SB mit einem Angebot zu einer Maßnahme inkl. Flyer.
Es scheint erstmal wirklich nur ein Angebot zu sein, ich solle mich bis eine Woche vor Beginn bei ihm rückmelden, falls ich Interesse habe. Es gibt ansonsten keinerlei Verweise auf Mitwirkungspflichten und co.

Kann ich das einfach ignorieren und mich nicht zurückmelden? Der Flyer klingt zwar bei weitem nicht so schlimm wie die Maßnahme, in die mich meine SB drücken wollte (und die ich auch zwei Tage erleben "durfte"), aber es erweckt den Anschein als ginge es trotzdem nur ums Aushorchen, so als sollte der Träger die Potentialanalyse übernehmen.

Hatte sowas schonmal jemand von euch? Ich finde es so ungewöhnlich, dass dieser Brief vom Teamleiter kommt. Oder schicken auch die Leiter manchmal wahllos Angebote raus?


Edit: Meine Vermutung war wohl sehr richtig, ich zitiere mal aus dem Flyer von der Homepage (in meinem Flyer ist davon natürlich nichts erwähnt!):

"Zum Ende der Maßnahme bekommen die Jobcenter Mitarbeiter/innen einen ausführlichen Bericht über die Stärken und Schwächen des/der Kunden/ in, die Entwicklung ihres/Ihrer Kunden/in während des Kurses und von uns vorgeschlagene Handlungsempfehlungen. "

Nein danke.
 
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Aquedukta

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EGV habe ich derzeit zum Glück nicht, die letzte habe ich per VA bekommen und bin mit einstweiligem Rechtsschutz dagegen vorgegangen. Nach positivem Entscheid des Gerichts haben die meinen Widerspruch dann akzeptiert.

Dann mache ich erst einmal nichts. Heißt natürlich nicht, dass ich nicht demnächst eine Einladung erhalte und wieder eine EGV ...
 

Paula Panter

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Zum Ende der Maßnahme bekommen die Jobcenter Mitarbeiter/innen einen ausführlichen Bericht
Das ist aber nach jeder Maßnahme so, der MAT muss sein Darsein ja auch irgendwie legitimieren und SB ist sogar verpflichtet die "Ergebnisse/Erfahrungen" der Maßnahme beim Abschluss einer neuen EGV einfließen zu lassen und dir dann ggf. eine neue Maßnahme im Hintergrund der letzten Maßnahme anzubieten...soweit die Theorie...
 

gila

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Es scheint erstmal wirklich nur ein Angebot zu sein, ich solle mich bis eine Woche vor Beginn bei ihm rückmelden, falls ich Interesse habe. Es gibt ansonsten keinerlei Verweise auf Mitwirkungspflichten und co.

Dann ist es auch nur ein "Angebot" ...

Der Flyer klingt zwar bei weitem nicht so schlimm wie die Maßnahme, in die mich meine SB drücken wollte (und die ich auch zwei Tage erleben "durfte"), aber es erweckt den Anschein als ginge es trotzdem nur ums Aushorchen, so als sollte der Träger die Potentialanalyse übernehmen.

Potentialanalyse muss in erster Linie mal das JC erstellen - woher sollen die dann auch wissen, in welcher Maßnahme du
richtig bist? :icon_hihi:

Hatte sowas schonmal jemand von euch? Ich finde es so ungewöhnlich, dass dieser Brief vom Teamleiter kommt. Oder schicken auch die Leiter manchmal wahllos Angebote raus?
Ich habe hier schonmal irgendwo gelesen, dass die Teamleiter manchmal als Urlaubsvertretung einspringen.

vielleicht deswegen?
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Aquedukta

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Dass er lediglich Urlaubsvertretung ist, macht schon irgendwie Sinn. Es würde zumindest erklären, warum der Brief so höflich formuliert ist. Quasi als Versuch so nebenbei, mich in eine Maßnahme zu bekommen, nur den Zwang dahinter überlässt er meiner SB ;)

Ich soll ihm ja antworten, ob ich Interesse an diesem Angebot habe. Bisher dachte ich zwar eher gar nicht zu reagieren, aber nun überlege ich, ob es vielleicht die Chance wäre einen Bildungsgutschein zu bekommen.

Was meint ihr dazu, könnte es irgendwie schaden, wenn ich antworte, dass ich an dieser Maßnahme zwar kein Interesse habe, aber gerne einen Bildungsgutschein hätte? Natürlich wäre dies dann noch kein offizieller Antrag.

Aber ich würde sehr gerne einen Bildungsgutschein nutzen! Was glaubt ihr würde dann passieren? Würde ich dann wieder von meiner SB vorgeladen werden? Oder bearbeitet das dann der Teamleiter?
 

karuso

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Also wenn es ohne RFB ist ,dann darfst Du es in die Tonne ablegen ,wenn die EGV dazu nicht viel sagt.

Ich würde es nicht in die Tonne sondern in die Ablage packen man muß immer damit rechnen das der SB versucht eine Sanktion reinzuhauen dann hat man einen Beweis das das Angebot zur Maßnahme keine RFB hatte und damit freiwillig. Bei Gericht ist so etwas wichtig.
 

Aquedukta

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Ohje ohje ...

also ich sollte mich ja bis zum 23. zurückmelden, ob ich die Maßnahme gerne machen möchte. Dies hatte ich sogar gepant für heute oder morgen noch per Fax (also noch absolut pünktlich) und mit einem Antrag auf Bildungsgutschein mit im Anhang.

Jetzt habe ich heute doch glatt für Freitag, also den besagten Tag der Deadline, eine Einladung erhalten. Tatsächlich sogar wieder vom Teamleiter.

Habt ihr Ideen wie ich jetzt weiter verfahren sollte? Immer noch ein Fax schicken mit der Absage an die Maßnahme und den Antrag auf Bildungsgutschein mitnehmen? Nach allem Schlechten was über mich in Verbis steht (ich eröffne diesbezüglich noch einen Thread um das Schlimmste daraus irgendwie zu entfernen), habe ich Sorge, dass sie meine Absage an die Maßnahme entweder verschweigen, oder mich irgendwie wieder als Verweigerer oder so darstellen. Sie haben da ja so ihre Tricks.

Was meint ihr dazu? Kann ich außerdem davon ausgehen, dass dieser Termin primär dazu da ist, mich nun über den Sanktionsdruck mit einer Zuweisung in die Maßnahme zu stecken?


Edit: Und falls ich doch noch ein Fax sende, sollte ich schon sagen worum es genau geht? Also was mich beruflich interessiert? Nach meinen Erfahrungen dort erwarte ich irgendwie nur noch das Schlimmste ... also auch, dass sie so ja mehr Zeit hätten darüber nachzudenken, wie sie meinen Antrag abbügeln könnten.

Oder sollte ich nun erstmal gar nichts mehr machen bis zum Termin?
 

Aquedukta

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Für alle die es interessiert hier mal ein kleines Update:

ich war also am Freitag da und habe einen Antrag für eine Weiterbildung eingereicht, auf die er sich diese Woche rückmelden wollte.
Nun habe ich heute eine weitere Einladung im Kasten (ebenfalls für Freitag), dass er mit mir gerne über "Weiterbildung, Bewerbung, Coaching" sprechen möchte.

Für mich heißt das so viel wie: Weiterbildung gibt es leider nicht, aber eine andere Maßnahme könnte mir sicher helfen :/
Das ist wirklich sehr schade ...
 

Merse

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Wird wohl wieder das übliche Spielchen sein: "Wir finanzieren ja sehr gerne eine Weiterbildung, aber eeeeeerst müssen wir schauen, ob Sie sowas auch durchziehen, dazu machen sie erstmal eine Maßnahme, um Willen zu zeigen. Unterschreiben Sie bitte hier."
 

Aquedukta

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Ja, ich hoffe auch ich bekomme sofort einen Bescheid und nicht nur mündlich die (vermutliche) Absage.
Eine Begründung habe ich mit in den Antrag gestellt, aber schon im Gespräch habe ich gemerkt, dass es wahrscheinlich schwierig wird, auch wenn er nicht sofort abgeneigt war.

@Merse: könnte echt gut sein. Im letzten Gespräch kam auch das Fordern mit auf und dass ich für eine Förderung eigentlich in Arbeit sein müsste, sonst gäbe es nichts. Fand ich komisch, dass angeblich erwartet wird man müsse Vollzeit arbeiten um einen Fernlehrgang zu machen. Denn wenn ich Vollzeit Arbeit hätte, bräuchte ich ja gar keine Fortbildung mehr.

Ganz ehrlich, wenn es 3 Tage Bewerbungscrashkurs wäre, mit der schriftlichen Zusicherung, dass ich danach die Fortbildung bekomme, würde ich sogar mitmachen. Nur sind diese Maßnahmen in der Regel ja nicht wirklich effizient und hilfreich.

@kerstin: Entschuldige, ich habe deinen Beitrag eben überlesen. Natürlich möchte ich einen rechtmittelfähigen Bescheid. Der für mich zuständige Teamleiter schien mir auch ziemlich auf Zack, eigentlich gehe ich davon aus etwas schriftliches zu erhalten.
 

Kerstin_K

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@Merse: könnte echt gut sein. Im letzten Gespräch kam auch das Fordern mit auf und dass ich für eine Förderung eigentlich in Arbeit sein müsste, sonst gäbe es nichts. Fand ich komisch, dass angeblich erwartet wird man müsse Vollzeit arbeiten um einen Fernlehrgang zu machen. Denn wenn ich Vollzeit Arbeit hätte, bräuchte ich ja gar keine Fortbildung mehr.
Also das finde ich auch komisch. DAfür soll er dir mal die Rechtsgrundlage liefern.
 

Aquedukta

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Ein freundliches Hallo an alle!!

Ich war ja letztem Freitag wieder bei meinem SB, der noch einen anderen mit ins Boot geholt hat und wir so ganz grob Pläne geschmiedet haben.

Zusätzlich hat er mich doch noch zu der Maßnahme bequatscht. Er konnte mir glaubhaft versichern, dass er das eigentlich nur nett meinte (und ich denke auch er weiß gar nicht, dass es in der Maßnahme selbst ganz anders zugeht, als das, was einem auf dem Flyer Großartiges versprochen wird ...)
Es gibt auch keine Rechtsfolgen und insofern war das für mich auch okay das zu versuchen.
Nun war ich also heute vor Ort und musste feststellen, dass die Maßnahme für mich komplette Zeitverschwendung wäre.

Sanktionsmäßig kann mir ja sowieso nicht viel passieren, weil es ja wie gesagt keine RFB gab. Dennoch möchte ich bei meiner Absage auch die Vertragsbedingungen ansprechen und den Zwang zur Unterschrift, den es heute gab. Denn ich finde es auch einfach nicht richtig, die Menschen so zu bescheißen. Die Teilnehmer wussten schließlich gar nicht, was sie da eigentlich unterschrieben haben!

Zunächst bekam ich nämlich nur einen verkürzten Vertrag, versteckt als "Teilnehmeranmeldung". Um die AGB und Datenschutzerklärung musste ich eigeninitiativ bitten.
Die Verträge habe ich mitgenommen und würde mich freuen, falls ihr Lust habt auch mal drüber zu gucken!

Was mir bisher am meisten ins Auge fällt, ist natürlich die Datenschutzerklärung. Belehrt wurde ich natürlich null (wie in § 8 behauptet) und auch der Punkt, dass meine Daten an potentielle Arbeitgeber weitergegeben werden können, ist mir ein Dorn im Auge.
Fiele euch noch etwas auf, was man so ohne Weiteres auf keinen Fall akzeptieren sollte?

LG an alle!
 

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Zermürbt38

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Wird wohl wieder das übliche Spielchen sein: "Wir finanzieren ja sehr gerne eine Weiterbildung, aber eeeeeerst müssen wir schauen, ob Sie sowas auch durchziehen, dazu machen sie erstmal eine Maßnahme, um Willen zu zeigen. Unterschreiben Sie bitte hier."
Ja und dann zeigt man Willen wie bei mir und bekommt doch nichts! Ist doch alles verasche! Mir wurde nämlich beispielsweise einen Qualifizierungskurs mit Abschlussprüfung und Zertifikat in der Medizinischen Fachkunde versprochen um schneller oder überhaupt an einen Ausbildungsplatz zur Medizinischen Fachangestellten zu kommen. Voraussetzung war hierfür, dass ich eine 6 monatige Maßnahme mache. Wie es der Zufall so will, wurde das Versprechen nicht gehalten. Nein mein Fallmanager hat sich sogar aus dem Staub gemacht.

In der Maßnahme war ich zudem total unterfordert und war für mich reine Zeitverschwendung. In der Zwischenzeit hätte ich 3 solcher Qualis machen können.
 
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Kerstin_K

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Der Vertrag ist ein komischer Mischmasch. DA stehen Vertragsinhalte drin, die das vertragverhältnis zwischen MT und AfA betreffen.

Die schreiben auhc noch Arbeitsamt....sehr aktuell.
 

gila

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Die angebliche Anmeldung ist ja schon ein Vertrag .
Wer alleine nur diese erste Seite unterschreibt, hat schon verloren.

Das ganze Machwerk gehört eigentlich mit einer Beschwerde an die Bundesagentur zur Prüfung geschickt.
Die sollen ihrer Selbstverpflichtung zur Qualitätskontrolle gefälligst nachkommen.
Es kann ja auch nicht sein, dass dem Maßnahmeträger überlassen wird einen möglichen "wichtigen Grund" für eine Kündigung des Vertrages zu beurteilen außerhalb des Jobcenters welches einen in diese Maßnahme schickt.

Ob daraus auch noch Regressansprüche entstehen können, sodass die Teilnahmegebühr dann letztendlich am Erwerbslosen hängen bleibt, ist überhaupt kein bisschen gesichert und auch nicht wirklich klar.

Eine Frechheit, Menschen in solche Maßnahmen zu nötigen und dann auch noch uninformiert solche Verträge unterschreiben zu lassen, deren Folgen gar nicht wirklich absehbar sind.
 

Aquedukta

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Der Maßnahmeleiter hatte mir auch weiß machen wollen, dass es sich nur um eine Anmeldung handle ...
Den Punkt mit Kostenerstattung bei Aufgabe der Maßnahme hatte ich auch angemerkt.
Mir wurde lediglich versichert, dass bisher noch nie ein Teilnehmer was bezahlen musste. Lediglich Sanktionen könnten halt bei manchen folgen, die vorzeitig abbrechen.
Aber wie er selbst zugab: er kann ja vieles erzählen ;)

@Zermürbt38: zum Glück wurde mir das nicht vorgegaukelt, dass ich die Weiterbildung bekomme, wenn ich die Maßnahme durchziehe ^^
Was du erzählst ist echt zum Haare raufen ... diese sinnlos-Maßnahmen sind so daneben und eine Wahnsinns Verschwendung von Geldern.
 

Zermürbt38

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zum Glück wurde mir das nicht vorgegaukelt, dass ich die Weiterbildung bekomme, wenn ich die Maßnahme durchziehe ^^
Was du erzählst ist echt zum Haare raufen ... diese sinnlos-Maßnahmen sind so daneben und eine Wahnsinns Verschwendung von Geldern
Muss dir noch was erzählen. Während der Maßnahme habe ich die Funktion der Dozentin oft übernommen. Grund war, dass diese mit uns total überfordert war und ich zum Gegenteil unterfordert und mich in allem auskannte. Wir hatten auch Teilnehmer wo noch nie ein Vorstellungsgespräch geführt hatten. Mit denen habe ich mich in einer ruhigen Ecke gesetzt und bin alles durchgegangen, vor allem das Wichtigste um nur ein Beispiel zu nennen. Hatte natürlich gefragt ob ich das darf. Die Antwort der Dozentin: "Kommt mir sehr gelegen.!"

War ja aufgrund der Versprechung freiwillig dort, obwohl der FM mich angeblich zugewiesen hat laut der Einladung von diesem Maßnahmeträger. Vom JC hatten diese den Auftrag bekommen mich von meinem Traumberuf den ich von Herzen liebe und dafür seit ungelogen 18 Jahre lerne (Theorie), viele Praktika und Hospitationen machte auszureden und mich davon abzubringen. Dies ließ ich aber nicht mit mir machen und hielt über diesen Beruf eine Hammer Präsentation. Wir waren 10Teilnehmer, davon haben gerade mal 3 (mit mir) was präsentiert. Die anderen haben sich gedrückt.

Ich zog die 6 monatige Maßnahme mit einem Krankheitstag komplett durch. Ging vorher, vor der KM, auch noch krank zum Coaching. Aber nur weil ich mich auf die Qualifizierung in der Medizinischen Fachkunde (mit Abschlussprüfung, Zertifikat und Teilnehmerbescheinigung) freute, was mir helfen sollte in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen.
 

gila

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Übel ist ja auch, dass so viele einfach unterschreiben.
Ich habe auch schon Verträge mit Schadenersatzklauseln gesehen - eigentlich KANN man sowas gar nicht guten Gewissens
unterschreiben, da man als Elo nicht wirklich finanziell für eine solche Forderung gerade stehen KANN.
Das bringt dann noch mehr Probleme mit sich.
Eigentlich sollten sämtliche Elo-Beratungen Infoblätter entwerfen und den Leuten klar machen, dass es eine Vertragsfreiheit gibt und man keine Verträge außerhalb des JC oder AfA unterschreiben muss. Diese Blättchen dann fleißig auch in den Infoterminen bei MTs verteilen :devilish:
 
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