"Angebot" für Förderung nach §16i / 16e - Wie nun handeln? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

alteschachtel

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eingeredet das Einstiegsgehalt müsste in dem Bereich bei 120 000 Euro liegen
Wo steht das?

Denkst du ernsthaft, nach 6 Monaten Training (ganz allgemein, nicht mal in der speziellen Firma) wirst du alleine auf Kunden losgelassen?
Och, da geschehen ganz andere Dinge in Unternehmen. Da werden Theoretiker, frisch von der Uni gefallen, in den Vertrieb abgesand und die versemmeln Verkaufsabschlüsse.

Meist bekommt man nach der Grundausbildung einen erfahrenen Kollegen/in an die Seite, können auch Trainer/Coaches sein.
Nur die professionelle Einarbeitung leidet häufig in Unternehmen aufgrund Kostenersparnis.

Dass es dort sicher auch Coaches gibt die Ihr Handwerk verstehen bestreite ich nicht. Allerdings kann ich mir erstens nicht aussuchen, ob ich an einen solchen Fähigen geraten oder an einen, der "weniger Fähigen" ist und zweitens arbeiten die Coaches nicht für mich sondern für das JC und haben diesem gegenüber Pflichten die in so einigen Punkten konträr zu meinen Interessen sein dürften (zum Beispiel alles sammeln was zu einer "verfeinerung" der LuV dienen kann).
Coaches/Trainer/Dozenten haben grundlegende Verträge gegenüber dem AG (Auftraggeber), das sie kein Erfolgsversprechen für ihre Arbeit abgeben - wer das tut ist dumm.

Zudem gibt es sicher kein MUß den 16iler zubeschnüffeln, wenn Coach festgestellt hat, da ist nix, was beschnüffelt werden müsste und das kann auch so dokomentiert werden.

Schwirrt hier irgendwo im Forum eine Ablichtung eines Vertrag rum, der das Verhältnis Coach und JC wiedergibt?
Ich hab jedenfalls noch keinen gesehen und empfinde so manch dramatische Darstellung hier nicht ganz in der Realität
 

SusaHa

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WO wird hier KurtK derartiges "eingeredet", dass du hier wieder mit unsinnigen Posts das Thema schreddern musst?
Dein Urlaub muss sehr langweilig sein...
Du musst das Thema schon selbst lesen.
Ich weiß, es ist unglaublich aber 21 Uhr bin ich nicht mehr auf der Arbeit.

Ganz im Ernst ich sehe das Angebot als ziemliche Chance und das ganze pauschal abzulehnen bevor man sich genauer informiert hat halte ich für einen Fehler.

Ich bin übrigens auch nicht aus der Schule gekommen und habe das Jobangebot meines Lebens erhalten.
 

gila

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Du musst das Thema schon selbst lesen.
Wenn du es gelesen hättest käme nicht so ein Unsinn heraus, dass so ein dubioses Angebot eine große Chance sei

Ob das ganze IHK- oder sonstwie zertifiziert ist, konnt mir nicht gesagt werden; ebenfalls nichts über den genauen Inhalt dieser "Ausbildung"
- Im Anschluss würde ich als ungelernte Kraft mit unbefristetem Vertrag eingestellt. Über die Bezahlung wusste man angeblich nichts, eine kurze Recherche im Internet meinerseits bestätigte aber meine Befürchtung, dass Mindestlohn gezahlt wird
 

Onkel Tom

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...
Das Coaching wird hier auch allzu oft dramatisch dargestellt.
Es gibt dort sicher auch Coaches, die ihr Handwerk verstehen und Budenschnüffelei nebst unnötige Lebensberatung ad acta legen.
...
Mag ja Ausnahmen zur Bestätigung der Coach-Regeln geben, doch in der
autistisch gefolgsamen Erwerbslosenindustrie wird es was von der BA auf dem
Deckel geben, wenn in der Gesammtheit nicht ausführlich beschnüffelt wird..

Fraglich anbei ist, wenn BA nun weiß, das ein 16i-Teilnehmer nur 1x die Woche
zuhause sein Essgeschirr spült, was will diese Instutition mit solch Erkenntnissen ?

Nur sammeln, damit überhaupt eine "Leistung der Erwerbslosenindustrie" erkennbar
wird ? Offiziell will mann damit angebliche Hindernisse zum Arbeitsmarkt abbauen,
doch Erfahrungen von ehemaligen Absolventen singen oft eine andere Musik.
Plötzlich tauchen "Vermittlungshemmnisse" auf, die eigendlich nur wiederspiegeln,
wie notwendig der Service des Erwerbslosenindustriellen sei..

Schon vergessen, das es Masche ist, jegliches Verschulden den erwerbslosen in die
Schuhe schieben zu wollen ? Jaja, Hartz 4 ist toll.. Niemals zugeben, das H4 :poop: ist.

Möchte Erwerbsloser etwas konstruktives mit quallifizierten Abschluss machen,
werden diese LuVs ausgekramt und dann zählt nur, was der ehemaliger Coach so
alles aufs Papier gebracht hat. Dauerwirkung = 10 Jahre..

Auf die leichte Schulter kann mann es nur nehmen, wenn man selbst von möglichen
Folgen nicht betroffen ist.. Schlimmer noch, wenn sich Politik und Gesellschaft weiter in
eine Richtung bewegt, die historisch betrachtet übelste Folgen nach sich zog..

Privatleben sollte halt weiter unberührt bleiben, also Fragestellungen, die das
Privatleben betreffen, haben nur ein "k.A." (keine Angabe) verdient.
Für ein Misslingen, Privatangelegenheiten aus zu horchen, kann m.E. nicht
sanktioniert werden..

Wenn schon Masnahme, dann bitte nur Berufliches einbeziehen. Besser ist es ;)
 

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