"Angebot" für Förderung nach §16i / 16e - Wie nun handeln? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

KurtK

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Hallo,
Ich habe folgenden Beitrag bereits einmal (wohl unpassend) im allgemeinem Thread zum Thema gepostet, deshalb nun nochmal hier (sorry wegen des doppelposts):

Ich habe vor einigen Tagen eine Einladung ins JC bekommen. Der Termin war nicht bei meinem SB sondern bei einem JC-Mitarbeiter, der für Arbeitgeber zuständig sei (aber sehr gute Kontakte zur Industrie habe, und daher helfen könne, mich in einem Unternehmen unterzubringen :icon_laber: ... wie konnte ich da nein sagen :rolleyes:).
Die Informationen, die ich der mir dort vorgetragenen verschleiernden Lobhudelei (alles total toll, gigantischen Chancen, Fuß in der Tür, geniales Heilsbringer-Unternehmen usw.) entnehmen konnte sind bisher:

- Es handelt sich um einen nach §16i/16e geförderten Job als IT-Berater
- AG ist eine IT Firma mit Sitz am anderen Ende von Deutschland, ich wäre aber als Berater in Unternehmen vor Ort tätig
- Ich würde vorher eine sechsmonate Ausbildung in MS Dynamics machen. Diese "Ausbildung" fände bei einem Träger statt, der im gleichen Haus wie das JC residiert (sehr vertrauenerweckend). Ob das ganze IHK- oder sonstwie zertifiziert ist, konnt mir nicht gesagt werden; ebenfalls nichts über den genauen Inhalt dieser "Ausbildung"
- Im Anschluss würde ich als ungelernte Kraft mit unbefristetem Vertrag eingestellt. Über die Bezahlung wusste man angeblich nichts, eine kurze Recherche im Internet meinerseits bestätigte aber meine Befürchtung, dass Mindestlohn gezahlt wird (des untere Einstiegsgehalts für diesen Beruf liegt meines Wissens normalerweise bei ca. 30K).
- Ende des Monats kommt der Geschäftsführer hier ins JC um Bewerbungsgespräche zu führen, Einladung dazu folgt

Schriftlich habe ich bisher nichts bekommen.

Ich bin nun unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Die Aussicht auf einen Job ist generell toll, und obwohl ich eigentlich in einem ganz anderen Bereich aus- und weitergebildet bin (in dem ich lieber arbeiten würde), wäre IT-Berater schon in Ordnung (auch wenn mir dann eine qualifiziert Umschulung im Bereich Anwendungsentwicklung deutlich lieber wäre). Mindestlohn (bei - soweit ich weiß - keiner Chance auf Lohnsteigerung im Förderzeitraum?), keine Anrechnung für ALG 1 etc. ... nicht so schön.

Falls das ganze wirklich als Sprungbrett dienen könnte, um in diesem Bereich Fuß zu fassen (der ja normalerweise nicht schlecht bezahlt wird) wäre das ok, aber ich hege da leichte Zweifel.

(Hinzu kommt, dass ich die Entwicklung und das Bemühen, Deutschland immer weiter zum Billiglohnland zu machen moralisch verwerflich finde und es mir Bauchschmerzen bereitet, da mitzuspielen).

Meine Idee wäre, zu signalisieren, dass ich den Job gerne hätte und auch motiviert bin etc. aber auf einem Gehalt zu bestehen, das zumindest merklich über Mindestlohn liegt (wenn auch (deutlich) unter dem üblichen Einstiegsgehalt. Ich sehe ja durchaus ein, dass eine 6-Monatige Ausbildung nicht unbedingt mit einer längeren Ausbildung gleichgesetzt werden kann... obgleich es dann ja sinnvoller wäre, mich gleich so eine machen zu lassen (ebenfalls eine Wahl, die mir wohl kaum offen steht)).
Ich halte dieses Vorgehen aber maximal für Aussichtslos (falls es nicht sogar Schwierigkeiten in Form von z.B. Sanktionen nach sich zieht).

LG, ein ratloser Kurt
 

alteschachtel

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Mir wird übel wenn ich das lese!!

Es handelt sich um einen nach §16i/16e geförderten Job als IT-Berater
Ich kenne keinen IT Berater egal ob MS oder SAP der unter 120 000 € p.A. verdient

Recherche im Internet meinerseits bestätigte aber meine Befürchtung, dass Mindestlohn gezahlt wird
:icon_kotz2:

Es geht um MS Dynamics ein CRM-System und das ist recht komplex. Ich gehe davon aus das das Unternehmen eine Konzession hat für den Vertrieb von MS Dynamic.
Die Software MS Dynamic kostet richtig Schotter (sechsstellig), der Verdienst an der Software fürs Unternehmen (Verkäufer) ist recht gut.
Da will einer zusätzlich verdienen, durch einen subventionierten ELO.

Diese "Ausbildung" fände bei einem Träger statt
Warum wird nicht ausgebildet von MS? Ich gehe davon aus, das ist dem Unternehmen zu teuer. I

Ich würde so vorgehen:
Bin interessiert aber das Gehalt sollte sich am Markt orientieren (da musste dich schlau machen) nach der Einarbeitung.
Lass dich bloss nicht mit Kleingeld abspeisen!!

Biste denn IT-Affin und bringste Wissen aus dem Bereich mit und was du noch brauchst kaufmännischen background

Nachtrag:

Im Anschluss würde ich als ungelernte Kraft mit unbefristetem Vertrag eingestellt.
Den hab ich vergessen!!
IT Berater ungelernt!!
Die wollen dich verarsch.........
 
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KurtK

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Es geht um MS Dynamics ein CRM-System und das ist recht komplex. Ich gehe davon aus das das Unternehmen eine Konzession hat für den Vertrieb von MS Dynamic.
Die Software MS Dynamic kostet richtig Schotter (sechsstellig), der Verdienst an der Software fürs Unternehmen (Verkäufer) ist recht gut.
Da will einer zusätzlich verdienen, durch einen subventionierten ELO.
Das entspricht zu 100% meinem Eindruck.

Warum wird nicht ausgebildet von MS? Ich gehe davon aus, das ist dem Unternehmen zu teuer. I
Das gehört sicher zu den vielen Fragen, die ich bei dem "Bewerbungsgespräch" stellen werde. Zumindest von MS zertifiziert müsste der Kurs schon sein, sonst sehe ich da eh wenig Chance, dass ich mich darauf einlassen kann (denn wenn es darum geht, wie der SB ja vollmundig angepriesen hat "einen Fuß in die Tür zu bekommen" so nutzt mir das am Ende ja nur was, wenn ich entsprechend qualifiziert bin oder werde).


Ich würde so vorgehen:
Bin interessiert aber das Gehalt sollte sich am Markt orientieren (da musste dich schlau machen) nach der Einarbeitung.
Lass dich bloss nicht mit Kleingeld abspeisen!!
Die Informationen, die ich gefunden haben bewegen sich alle bei 40k bis 75k jährlich. Da ich aus langer Arbeitslosigkeit komme und die "Ausbildung" die ich bekommen soll sicher nicht vergleichbar mit einer "normalen" Ausbildung oder einem Studium in dem Bereich ist, bin ich auch schon mit deutlich weniger zufrieden (nicht aber mit Mindestlohn). Aber ich habe keinen Plan, was da ein taktisch kluger Wert wäre (davon abgesehen, dass ich sehr sicher bin, dass die sich eh auf nichts über Mindestlohn einlassen werden).

Biste denn IT-Affin und bringste Wissen aus dem Bereich mit und was du noch brauchst kaufmännischen background
Ich würde mich keinesfalls als Experten und erst recht nicht als herausragend bezeichnen. Ich kann in wenigen Sprachen mittelmäßig programmieren (es reicht um z.B. um mit Python und Numpy für Blender3D komplexe Addons zu entwickeln... aber das dürfte alles gemessen an wirklichem IT-Fachwissen eher gering sein. Wenigstens halte ich mich aber für jemanden der in dem Bereich schnell lernt und der gut abstrakt denken kann). Einen Kaufmännischen Background habe ich im Grunde nicht.

Normalerweise würde ich solche "Angebote" auch sofort abwimmeln. Da es aber tatsächlich ja (wenn man eben nicht an moderne Sklavenhändler gerät) um sehr gut bezahlte Jobs handelt ist die Aussicht, die Qualifikation zu erlangen um später zu einem vernünftigem Gehalt in dem Bereich einen echten Job zu bekommen schon verlockend. Fraglich ist, ob das unter diesen Vorraussetzungen überhaupt möglich ist. (meine Vermutung ist, dass dem nicht so ist aber ich weiß es halt nicht).
 

alteschachtel

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@KurtK

Schau dir mal die HP von MS Dynamics an, da hat man einen guten Überblick über die Module.

Zumindest von MS zertifiziert
Das ist sicher von Vorteil und wertiger als ein Crashkurs von einem nichtssagendem ........

Ich kann in wenigen Sprachen mittelmäßig programmieren (es reicht um z.B. um mit Python und Numpy für Blender3D komplexe Addons zu entwickeln... aber das dürfte alles gemessen an wirklichem IT-Fachwissen eher gering sein. Wenigstens halte ich mich aber für jemanden der in dem Bereich schnell lernt und der gut abstrakt denken kann). Einen Kaufmännischen Background habe ich im Grunde nicht.
Mit Programmieren wirste als Berater weniger zutun haben, es geht da eher um Handling/Nutzen u.s.w. der Sofware für User.
Für die Module von MS Dynamic braucht man definitiv kaufmännisches Wissen z.b.Dynamics 365 for Marketing, da braucht man background aus dem Marketing.

Normalerweise würde ich solche "Angebote" auch sofort abwimmeln. Da es aber tatsächlich ja (wenn man eben nicht an moderne Sklavenhändler gerät) um sehr gut bezahlte Jobs handelt ist die Aussicht, die Qualifikation zu erlangen um später zu einem vernünftigem Gehalt in dem Bereich einen echten Job zu bekommen schon verlockend. Fraglich ist, ob das unter diesen Vorraussetzungen überhaupt möglich ist. (meine Vermutung ist, dass dem nicht so ist aber ich weiß es halt nicht).
Mein Bauch sagt:
Da will einer schnell und billig den Vertrieb besetzen. Nur beim Kunden kommt es nicht gut an, wenn dem Berater an Wissen fehlt.

Ich kenn vornehmlich BWL´er die als Berater für SAP o. MS tätig sind, mitt dem Abschluss in BWL sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, die Module zuverstehen und dem Kunden mit Nowhow zu präsentieren.

Haste ein abgeschlossenens Studium??

Ich würde 2500€ Einstieg fürs 1te Jahr fordern, dann aufsteigend 400 € in den folgenden Jahren und natürlich Provision.

Übrigens:
Haste in deiner ELOzeit einen Minijob ausgeübt?
Damit hätte sich nämlich eine unter Zwang und Druck vermittelte 16i Geschichte erledigt - Absatz 3 16i SGBII
 
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OldieButGoldie

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Dem AG kann es egal sein, wenn er dir deutlich über MiLo zahlt, nur wird da das JC blocken. Die wollen die Leute so billig wie möglich los werden.
Daher vermute ich, dass Verhandlungen mit dem AG nichts bringen.
Was mich eher interessiert, ist der Klüngel, der dahinter steckt!

Kann ja nicht angehen, dass MA des JC Elos an Bekannte in der Industrie verchecken. Womöglich noch für eine Provi/Urlaub oder was auch immer unter der Hand?
Schade, dass wohl kein Beistand dabei war.
Wäre man Wallraff, müsste man den Job allein deshalb annehmen um vielleicht raus zu bekommen, was das für ein Amigo-Klüngel ist.
Am anderen Ende von DE würde ja gut zu Bayern und Amigos passen.
 

KurtK

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Nein, kein abgeschlossenes Studium.

Meine Idee war, da ich vom SB nach Programmier-Kenntnissen gefragt wurde, dass es um updates geht, die es scheinbar erfordern, dass code von mods entsprechend angepasst wird. Aber das war nur eine Vermutung basierend auf dem wenigen, was der SB wusste und/oder verraten hat (und seine Ahnung von der Materie dürfte tatsächlich gegen Null gehen). Worum genau es eigentlich geht werde ich also frühestens beim "Vorstellungsgespräch" erfahren. (Für das ich mal einen Fragekatalog zusammenzustellen sollte) - vermutlich aber erst durch den Inhalt des AV.

Zwang und Druck gab es bisher keinen und ich glaube auch nicht, dass es den geben wird (Mein JC ist damit idr erstaunlich zurückhaltend. Falls doch was kommt bin ich da aber resistent und überrumpeln lasse ich mich schon lange nicht mehr, erst recht nicht wenn es um rechtsverbindlichen zusagen oder gar Unterrschriften geht).

Meine Idee, dass ein Einstiegsgehalt von ca. 2500 angemessen ist scheint aber nicht so abwegig zu sein. Ich werde also mal 2600 oder 2700 in den Raum stellen und mich gegebenenfalls runterhandeln lassen auf vielleicht 2300 oder 2400 (unter der Bedingung, dass regelmäßige Gehaltserhöhungen Teil des AV sind). Wie gesagt, bin ich 99,99999% sicher, dass das nichts wird und bereits jeder Versuch zu verhandeln im Keim erstickt wird, aber warum es nicht versuchen.

Ich fühle mich bisher auch in meiner Vermutung bestätigt, dass es wenig Sinn macht den Job für Mindestlohn anzunehmen in der Hoffnung, es als "Karrieresprungbrett" zu benutzen (werde aber erst nochmal abwarten, was das für eine "Umschulung" oder "Ausbildung" oder "Weiterbildung" sein soll).

Dass es sich um Klüngel handelt werde ich kaum nachweisen können (ich bin auch nicht überzeugt, dass dem so ist, ausschließen lässt es sich aber nicht). Auch ein Beistand dürfte wenig helfen, das gegebenenfalls herauszufinden oder gar aufzudecken.
 

Zeitkind

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Es handelt sich um einen nach §16i/16e geförderten Job als IT-Berater
Im Anschluss würde ich als ungelernte Kraft mit unbefristetem Vertrag eingestellt.
Klingt widersprüchlich.
Ich würde vorher eine sechsmonate Ausbildung in MS Dynamics machen. Diese "Ausbildung" fände bei einem Träger statt,
der im gleichen Haus wie das JC residiert (sehr vertrauenerweckend).
Ich bezweifele, daß das eine zertifizierte Ausbildung ist. Damit soll wohl folgender Passus abgedeckt werden:
§ 16i SGB II (3) Abs.2
In der Regel soll die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person bereits für einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten eine ganzheitliche Unterstützung erhalten haben.
Ich werde also mal 2600 oder 2700 in den Raum stellen und mich gegebenenfalls runterhandeln lassen auf vielleicht 2300 oder 2400
(unter der Bedingung, dass regelmäßige Gehaltserhöhungen Teil des AV sind).
Eine regelmäßige Einzahlung in die Arbeitslosenversicherung sollte gleich mit verhandelt werden.
Gleiches Recht für alle Arbeitnehmer. :icon_wink: Allerdings würde ich schon wegen dem ausgehebelten Kündigungsschutz
§ 16i SGB II
(6) Die Agentur für Arbeit soll die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer umgehend abberufen,
wenn sie diese Person in eine zumutbare Arbeit oder Ausbildung vermitteln kann oder die Förderung aus anderen Gründen beendet wird.
und der einhergehenden Zwangsbetreuung
§ 16i SGB II
(4) Während einer Förderung nach Absatz 1 soll eine erforderliche ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung
durch die Agentur für Arbeit oder einen durch diese beauftragten Dritten erbracht werden.
ein solches AV nicht eingehen (Abschlußfreiheit). Dazu lesenswert:

Zwangsarbeit für Hartz 4 Empfänger, Einführung §§ 16i und 16e SGB II (Teilhabechancengesetz)
 

KurtK

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ein solches AV nicht eingehen (Abschlußfreiheit).
Ja, gute Punkte, danke. (geht ja nicht nur abschlussfreiheit, sondern auch das recht Bedingungen selber zu verhandeln)
Ich kämpfe mich grade durch den entpsrechenden 60-Seitigen Thread. Ich lasse mich sicher nicht auf die angedachte Art "coachen", und dass ich als "Anders nicht mehr Vermittelbar" eingestuft werde ist mir auch neu... dazu hätte ich auch gerne mal eine Stellungnahme vom Amt. Je mehr ich lese desto wütender aber auch deprimierter werde ich. Ich weiss, wie verkommen das ganze System ist aber es so vor Augen geführt zu bekommen schmerzt trotzdem jedes mal.
 

Holler2008

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Ich bin nun unsicher, wie ich weiter vorgehen soll
Ich würde zu aller erst alle meine Fragen beantwortet haben und könnte nichts dazu sagen ohne Antworten auf meine Fragen.

Mein Schwerpunkt wäre die "Ausbildung" bei diesem Träger. Wenn die das Ausbildung nennen, wie ist das Ausbildungsgehalt?
Welche zusätzliche Qualifikation hätte ich nach dieser Ausbildung beim Träger auf dem Papaier, die ich jetzt nicht schon habe und die vor Arbeitgebern etwas gelten? Keine? Dann brauche ich auch nicht zum Träger.

PS
Übersehen habe ich folgendes: sechs Monate Ausbildung, um dann als ungelernter eingestellt zu werden? Hä? Da steckt natürlich das dahinter, was @Zeitkind schreibt, doch ich würde mal auf naiv machen und mir das erklären lassen.
 
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Onkel Tom

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...
Schriftlich habe ich bisher nichts bekommen.

Ich bin nun unsicher, wie ich weiter vorgehen soll.
...
Ja, außer schöne Worte, tun sich SBs wohl sehr schwer damit, Butter bei den
Fischen zu bringen.. Warum wohl ? Damit in der Vorbereitungsphase zum 16i
blos nicht auffällt, das in Wirklichkeit solch eine Arbeitsperspektive noch
garnicht existiert oder erst noch eingerichtet werden muss ?

Versuche alles, was 16i betrifft, schriftlich zu bekommen.. Nur heiße Worte
deines SB führen dazu, das Enttäuschungen im Nachhinein größer werden
können und weiter sehe ich das als notwendig an, die Teilnahme an Coachings
belegbar im Auge zu behalten. Die Nebenwirkungen zur Beurteilungspraxis zu
ignorieren, kann sich sogar erst nach ein paar Jahren negativ bemerkbar
machen. Je nach dem, welchen Coach Mensch vor der Nase hatte..

Gerade auf die Coaching-Ergebnisse ist JC und BA heiß drauf und auch kein
Wunder, das über LuV so viel Geheimniskrämerei gemacht wird.. Fragebögen
werden fast genau so gehandhabt.

Ohne Duplikat der Fragestellungen würde ich sowas mit k.A. (keine Angabe)
befüllen, da ich später nicht nachvollziehen kann, was Coach daraus für eine
Beurteilung zurecht strickt.

Das Gehabe, erwerbslose in 16i zu stopfen ist ja schon schlimmer, wie einem
Zeitungsabo-Klingelputzer wieder los zu werden..
 

KurtK

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Ich habe mich nun durch ca. die Hälfte des Threads zum Thema gewurstelt und es wird immer klarer, dass man als vernunftbegabter Mensch dem ganzen nicht zustimmen kann. Damit ich da mitspiele müsse erst einiges passieren:

Gehalt über Mindeslohn - wird nicht passieren
Kein Coaching - wird nicht passieren
Einzahlung in Arbeitslosenversicherung - wird nicht passieren
Vorherige tatsächlich qualifizierende und zertifizierte Umschulung - wird nicht passieren
Keine Möglicheit der Abberufung von dieser Stelle durch das JC - wird nicht passieren
 

gila

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Ob das ganze IHK- oder sonstwie zertifiziert ist, konnt mir nicht gesagt werden; ebenfalls nichts über den genauen Inhalt dieser "Ausbildung"
Klingt kompetent 🤪

Über die Bezahlung wusste man angeblich nichts, eine kurze Recherche im Internet meinerseits bestätigte aber meine Befürchtung, dass Mindestlohn gezahlt wird
Ebenso fragwürdig...

Diese "Ausbildung" fände bei einem Träger statt, der im gleichen Haus wie das JC residiert (sehr vertrauenerweckend)
Fragwürdig...

Schriftlich habe ich bisher nichts bekommen.
Äusserst fragwürdig

obwohl ich eigentlich in einem ganz anderen Bereich aus- und weitergebildet bin (in dem ich lieber arbeiten würde), wäre IT-Berater schon in Ordnung (auch wenn mir dann eine qualifiziert Umschulung im Bereich Anwendungsentwicklung deutlich lieber wäre).
Einzig erstrebenswert!

Ich sehe ja durchaus ein, dass eine 6-Monatige Ausbildung nicht unbedingt mit einer längeren Ausbildung gleichgesetzt werden kann... obgleich es dann ja sinnvoller wäre, mich gleich so eine machen zu lassen (ebenfalls eine Wahl, die mir wohl kaum offen steht)).
Unbedingt eine qualifizierte Umschulung ins Auge fassen und schriftlich beantragen, gut mit deinen Chancen auf dem Arbeitsmarkt argumentieren.

Aber ich habe keinen Plan, was da ein taktisch kluger Wert wäre (davon abgesehen, dass ich sehr sicher bin, dass die sich eh auf nichts über Mindestlohn einlassen werden).
Es geht nicht nur um diese Stelle hier knapp über dem Mindestlohn, mit einer "Minderkompetenz" in dieser Fachrichtung steht man sehr schnell wieder auf der Straße.

Ich würde mich über das Thema Umschulung umfassend informieren, unter welchen Voraussetzungen die Jobcenter hier eine Umschulung gewähren.
Dieses Gedöns was man da jetzt bei dir versucht, kostet im Hintergrund nämlich auch nicht wenig Geld, denn man wird dem Arbeitgeber mit Sicherheit einen Teil deines Gehaltes (was dir dann vorenthalten wird) zu schieben, um den Arbeitnehmer loszuwerden.

Bist du vielleicht gesundheitlich eingeschränkt und könntest auf der Reha Schiene hier etwas argumentieren? Meine älteste Tochter schult jetzt auch um zur Fachinformatikerin, mindestens 2 Jahre Schule und jetzt nach dem 1. Jahr Praktikum einem Betrieb, was sie mit Mühe und Not bekommen hat, da gute Firmen schon im Vorfeld darauf achten auch kostenlose Praktikanten nur dann zu nehmen und ihre eigene Zeit dafür aufzuwenden, wenn der Background Hand und Fuß hat.
Mit einem halben Jahr Crashkurs denke ich hat man da keine besonders stabilen Aussichten.

Nachsatz: diese Ausbildung ist dann auch IHK qualifiziert und eine vernünftige Grundlage für die Zukunft, in der immer mehr ITler auch benötigt werden . Die wirklich guten Firmen und davon gibt es z. B. hier in Bayern viele, lassen auch keine halbwegs ausgebildeten "Berater" an ihre Systeme.

Nachdem was man dir da anbietet bist und bleibst du immer ungelernt. Das ist doch der Witz schlechthin
 

Onkel Tom

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Aber sich bei der "entsprechenden Firma" bewerben, ohne 16i ein zu
beziehen, könnte man wagen und anbei wird es sich ja herausstellen,
um was es sich da wirklich handelt..
Solange nix unterzeichnet wird, weder beim JC noch beim AG, ist man noch
nicht "drin". Daumenschrauben, wie z.B. eine EGV oder "Sonderbehandlung"
durch Coach lassen sich anbei leider nicht ausschließen.

So ganz freiwillig sei dahingestellt, da bei dem 16i-Konstruckt die Hintertür
mittels Verstoß gegen Mitwirkungspflichten sanktionieren zu können offen
gehalten wird.
Ich vermute, das dies am ehesten zur Anwendung käme, wenn das mit
dem Coaching nicht so klappt, wie sie es wollen.
 

alteschachtel

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Meine Idee war, da ich vom SB nach Programmier-Kenntnissen gefragt wurde, dass es um updates geht, die es scheinbar erfordern, dass code von mods entsprechend angepasst wird. Aber das war nur eine Vermutung basierend auf dem wenigen, was der SB wusste und/oder verraten hat (und seine Ahnung von der Materie dürfte tatsächlich gegen Null gehen). Worum genau es eigentlich geht werde ich also frühestens beim "Vorstellungsgespräch" erfahren. (Für das ich mal einen Fragekatalog zusammenzustellen sollte) - vermutlich aber erst durch den Inhalt des AV.
Nunja - wenn es noch im luftleeren Raum hängt, was die eigentliche Tätigkeit sein soll, so isset mal grundsätzlich blöd sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten.
JC-Jogis sind da sowieso anders bewandert, die sind oft planlos, unstrukturiert und haben von Tätigkeiten/Berufen ausserhalb von Callcenter/Lager/Security keine Ahnung.

Für deinen Fragekatalog haste hier ja sicher jede Menge Input bekommen, zudem ist zu empfehlen, mache einen elevator pitch d.h beschreibe deine Fähigkeiten z.b Programmieren und welchen Nutzen das Unternehmen davon hat. Das ist heute keine unübliche Form beim Unternehmen Eindruck zuschinden. Und mit diesem macht man auch klar und deutlich MINDESTLOHN mit mir nicht! Als Spülhilfe in der Gastro kannste nämlich mehr verdienen (TG 1 mind. 9,80 €)

Lass mal das Vorstellungsgespräch auf dich wirken, resümiere Chancen und bullshit.

Übrigens würde ich das coaching nicht so dramatisch sehen, es sei denn dein JC-Jogi coacht, ein vernünftiger coach ist ja nicht blöd und meint
einen mit standing ausgestatteten 16iler noch maltretieren zu müssen, der kommt dann wahrscheinlich mit Brötchen zum Frühstück und es gibt ein leger Gespräch.
 

KurtK

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Übrigens würde ich das coaching nicht so dramatisch sehen, es sei denn dein JC-Jogi coacht, ein vernünftiger coach ist ja nicht blöd und meint
einen mit standing ausgestatteten 16iler noch maltretieren zu müssen, der kommt dann wahrscheinlich mit Brötchen zum Frühstück und es gibt ein leger Gespräch.
Das coaching hat aber noch andere unangenehme Nebeneffekte. Zum Beispiel soll der Coach wohl (siehe Forschungsthread zum Thema) fürs JC spitzeln um die LuV weiter mit unqualifiziertem :poop: anzureichern. Je mehr man ihn dann von sich fern hällt desto weniger kann er das. Ihn z.B. in die eigne Wohnung zu lassen halte ich in diesem Zusammenhang bestenfalls extrem naiv.
Meine Freizeit ist darüber hinaus meine Freizeit und ob und was und mit wem ich Frühstücke geht das JC genauso wenig an wie mein Bart, mein Kleidungsstil, meine Wohnung usw. usf.
Ob die Coaches ihre "Befugnisse" ausnutzen oder nicht kann ich vorher nicht beurteilen... den Quatsch garnicht erst zuzulassen scheint mir da das sicherste zu sein.

edit: Verallgemeinerung auf Meinung abgeschwächt
 
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alteschachtel

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as coaching hat aber noch andere unangenehme Nebeneffekte. Zum Beispiel soll der Coach wohl (siehe Forschungsthread zum Thema)
Das Frühstück war eher gemeint in den Räumlichkeiten des Unternehmen!

Das Coaching wird hier auch allzu oft dramatisch dargestellt.
Es gibt dort sicher auch Coaches, die ihr Handwerk verstehen und Budenschnüffelei nebst unnötige Lebensberatung ad acta legen.
Ich bin selbst ausgebildete Trainerin/Coach und würde niemals dazwischen funken, wenn zu erkennen ist, das Gegenüber braucht keinen Wegweiser.
Unterstellt nicht jedem Coach, das er unnütze Wege geht, die kontraproduktiv sind.

Vertraglich wird auch sicher festgelegt, welche Befugnisse der Coach erhalten soll, da kann man Einwände erheben und Streichung der Befugnisse fordern.
 

SusaHa

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Also, nur damit ich es verstehe. Nach mindestens 6 Jahren Erwerbslosigkeit wird kurtK nach einem 6 monatigen Training eingeredet das Einstiegsgehalt müsste in dem Bereich bei 120 000 Euro liegen und wenn er nicht mindestens mit 30 000 Euro im Jahr nach Hause geht ist das alles ganz böse?
Ohne die genauen Umstände zu kennen, für 16i kommt man ja nur unter bestimmten Voraussetzungen in frage.
Denkst du ernsthaft, nach 6 Monaten Training (ganz allgemein, nicht mal in der speziellen Firma) wirst du alleine auf Kunden losgelassen?
 

KurtK

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@alteschachtel Dass es dort sicher auch Coaches gibt die Ihr Handwerk verstehen bestreite ich nicht. Allerdings kann ich mir erstens nicht aussuchen, ob ich an einen solchen Fähigen geraten oder an einen, der "weniger Fähigen" ist und zweitens arbeiten die Coaches nicht für mich sondern für das JC und haben diesem gegenüber Pflichten die in so einigen Punkten konträr zu meinen Interessen sein dürften (zum Beispiel alles sammeln was zu einer "verfeinerung" der LuV dienen kann).

@SusaHa
"das Einstiegsgehalt müsste in dem Bereich bei 120 000 Euro liegen"
Wenn du signalisierst, dass du überhaupt ein Interesse hast sachlich darüber zu reden und die bisherigen Beiträge nicht in solche Aussagen verdrehst bin ich gerne bereit zu antworten.
 

gila

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Also, nur damit ich es verstehe. Nach mindestens 6 Jahren Erwerbslosigkeit wird kurtK nach einem 6 monatigen Training eingeredet das Einstiegsgehalt müsste in dem Bereich bei 120 000 Euro liegen und wenn er nicht mindestens mit 30 000 Euro im Jahr nach Hause geht ist das alles ganz böse?
WO wird hier KurtK derartiges "eingeredet", dass du hier wieder mit unsinnigen Posts das Thema schreddern musst?
Dein Urlaub muss sehr langweilig sein...
 
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