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angebliche zinseinnahmen aus 2004

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mamaileri

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jul 2006
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#1
Halo,
ich bin neu hier im Forum und bräuchte mal ganz dringend Hilfe.
Mein Mann, ich und 4 Kinder beziehen seit März 2005 als Begarfsgemeinschaft ALGII. Mein Mann arbeitet seit September 2004 im gleichen Betrieb bei immer gleichem Einkommen.
Heute bekamen wir einen Brief, dass mein Mann imJahr 2004 Zinseinnahmen in Höhe von ACHTUNG!!! 23,00 Euro :D hatte.
Weder mir noch meinem Mann ist klar woher die Zinsen kommen sollen. Wir haben weder Sparbücher noch Lebensversicherungen. Auch nicht für die Kinder.
Das Einzige, was Zinsen bringt, ist ein Bausparvertrag. Dieser hat aber 2004 nur 9,13 Euro eingbracht. Außerdem ist er nicht wirklich unser "Eigentum", sondern der Bausparvertrag hat die Hausverwaltung, bei der wir Mieter sind als Begünstigten eingesetzt, da er als Kautionskonto angelegt war.
Ich soll jetzt sämtliche Einkünfte 2004 vorlegen und habe mir heute die Kontoauszüge für die Zeit von 01/04 bis 09/05 rausgelegt.
Reicht dem Amt das?
Sorry, es wurde etwas länger.
 

Andi_

Elo-User/in

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19 Apr 2006
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#2
Ich würde mal nachfragen, welche Zinseinnahmen das sein sollen? Dein Mann ist definitiv nicht verpflichtet, Kontoauszüge vergangener Jahre darzulegen.
 

Cha

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27 Jun 2006
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#3
Oh jeh....

Zuerst:
Zinsen sind als einmaliges Einkommen anzurechnen, aber nicht die Zinsen aus 2004 - die Wertstellung und somit der Zufluss liegen im Dezember 2004 und da gab es noch gar kein SGB II.

Zweitens:
Man kann vermuten dass auch Dezember 2005 Zinsen geflossen sind, das wäre dann Einkommen. Diese müssen mitgeteilt und nachgewiesen werden. Allerdings gibt es da eine Bagatellregelung mit 50 Euro.

Drittens:
Aus der Höhe der Zinseinkünfte kann man auf die Höhe des Vermögens schliessen (z.B. mit der alten Zinsformel aus der Hauptschule).
Auch ohne diese Formel anzuwenden, kann man mit durchschnittlicher mitteleuropäischer Intelligenz erkennen, dass bei Zinsen von 23 Euro das zugrunde liegende Vermögen weit unter dem Mindestfreibetrag von 4850 Euro ist.
Erst bei wesentlich höheren Zinsen oder in Fällen an der Vermögensgrenze ist es sinnvoll zu prüfen, ob da vielleicht kurz vor Antragstellung ein Vermögen verschwunden ist oder versehentlich nicht angegeben wurde.

Zur Praxis:
Üblicherweise ist in den Schreiben angegeben, bei welchem Institut diese Zinsen angefallen sind. Handelt es sich um einen Bausparvertrag, so gibt es einen Bausparauszug zum Ende des Jahres, in dem die eingezahlten Beträge, die Höhe des Vermögens und die zugeflossenen Zinsen und Prämien erkennbar sind. Das wäre dann der passende Nachweis.

Viele Grüsse

Cha
 

Arco

Forumnutzer/in

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11 Feb 2006
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#4
:twisted: :twisted:
Aus der Höhe der Zinseinkünfte kann man auf die Höhe des Vermögens schliessen (z.B. mit der alten Zinsformel aus der Hauptschule).
Auch ohne diese Formel anzuwenden, kann man mit durchschnittlicher mitteleuropäischer Intelligenz erkennen, dass bei Zinsen von 23 Euro das zugrunde liegende Vermögen weit unter dem Mindestfreibetrag von 4850 Euro ist.
@ Cha ? ?

... woher nimmst du das unerschütterliche Vertrauen das fast alle Mitarbeiter der Arge etc. so eine "mitteleuropäische" Intelligenz besitzen dürfen :pfeiff: :pfeiff:
auch wenn sie die von Haus aus mitbekommen haben :lol: :lol:

Es ist mir schon sehr oft aufgefallen das du hier sehr viel Intelligenz und guten Willen den SB/FM/PAP(nasen) attestierst - wenn das wirklich so ist, dann frage ich mich warum hier so viele Probleme haben :kratz: :kratz:

Nichts für ungut, solltest du einer von denen sein, bist DU auf jeden Fall nicht gemeint ;) ;) :hug: :hug:

Mach weiter sooooooo :daumen: :daumen:
 
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