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Angeblich zu unrecht erhaltene Leistung

cornat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo Leute,


da ich Aufgrund von Krankheit immernoch in der Warteschlange für eine Umschulung bin, musste ich vor kurzem einen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Der Bewilligungsbescheid kam am Mittwoch den 30. April 2014 bei mir an.

Heute am 2. Mai 2014 habe ich einen weiteren Brief bekommen in dem steht ich hätte vom 1. November 2013 (Abgabetag des ersten Antrags) bis zum 30. April 2014 insgesamt 640€ zu unrecht erhalten.

Dazu muss ich sagen das ich den Bewilligungsbescheid vom ersten Antrag erst am 14.02.2014 bekommen habe und das Geld wurde rückwirkend gezahlt.

Beim Termin für den ersten Antrag wurden mir die fehlenden Unterlagen zum ausfüllen gegeben und ich sollte ein schreiben verfassen in dem steht in welcher Art mich meine Eltern bei denen ich immer noch Wohne monatlich unterstützen. Das habe ich auch getan. Habe ca 110€ für Lebensmittel und 30€ für Telefon/Internet angegeben.

Das schreiben habe ich dann Abgegeben und kurz darauf den Bewilligungsbscheid bekommen. Seit dem wurden mir immer 391€ monatlich überwiesen, der Betrag also der auf meinem ersten Bewilligungsbscheid auch drauf stand.

Im neusten Brief steht aber jetzt etwas von "Veränderung der Vermögensverhältnisse" und nurnoch 281€ bewilligtes Geld. Also die vorherigen 391€ minus die 110€ der Lebensmittel. Nebenbei soll ich jetzt weil ich angeblich grob fahrlässig die Änderung vorher nicht angegeben habe die monatlich 110€ (insgesamt die 640€) zurück zahlen.


Geht es da mit rechten Dingen zu? Ich konnte beim Erstantrag ja nicht wissen, das der/die Sachbearbeiter/in die von mir ja angegebene Unterstützung meiner Eltern nicht in die Berechnung mit einbezieht. Zumal ich diese beim Erstantrag ja angegeben habe.

Könnt ihr mir Tipps geben wie ich jetzt weiter vorgehen sollte? Habe bereits eine Erklärung der Sachlage zu Papier gebracht und eine Kopie des ersten Antrags bei gelegt. Bin mir aber nicht sicher ob ich das jetzt so wegschicken sollte oder nicht.


Vielen dank und liebe Grüße


Cornat
 

blattkaktus

Elo-User/in

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#2
Hallo cornat,

warum lässt du dir die Lebenshaltungskosten noch von deinen Eltern finanzieren?
Kannst ja eine Veränderungsmitteilung machen, und ein Schreiben dazu, dass deine Eltern dazu nicht mehr bereit sind :)

sg
 

verona

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30 Mai 2008
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#3
Da im vollen Umfang bewilligt wurde, du alle Angaben hierzu korrekt beigefügt hast, kannst du von der Richtigkeit des Bewilligungsbescheids ausgehen. So warst du im guten und berechtigtem Glauben, dass alles in Ordnung ist.

Ich würde einen Widerspruch aufsetzen und dementsprechend argumentieren. Günstiger ist aber, mit einem Beratungsschein einen Anwalt für Sozialrecht aufzusuchen, der einen professionellen Schrieb aufsetzen kann.

Mit dem kannst du auch klären, inwiefern bzw. inwieweit die Eltern dich unterstützen müssen.
 
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