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Angeblich 17.000 Ex-Stasi-Mitarbeiter im Staatsdienst

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Woodruff

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#1
Stasi-Opfer beklagen «Skandal erster Güte»

Hamburg/Halle. In den östlichen Bundesländern sollen nach Medienberichten noch rund 17.000 ehemalige Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit (Stasi) im öffentlichen Dienst stehen. Opferverbände reagierten empört, zugleich werden Rufe nach einer Überprüfung laut.
Hier geht's weiter


Mich würde mal interessieren, ob es auch beim Verfassungsschutz ehemalige Stasi-Mitarbeiterarbeiter gibt.
 

Woodruff

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#2
Hoppla, schon etwas gefunden:

SPD-Fraktionschef Böger für Untersuchungsausschuß

Die Affäre um frühere Stasi-Mitarbeiter beim Berliner Verfassungsschutz führt zu einer Belastungsprobe der Großen Koalition. SPD-Fraktionschef Klaus Böger forderte "rückhaltlose Aufklärung" der Vorfälle, während Innensenator Jörg Schönbohm (CDU) erst am Donnerstag im Verfassungsschutz-Ausschuß Stellung nehmen will.

"Ich halte es für absurd und für kritikwürdig, daß zum Schutz der demokratischen Verfassung ehemalige Stasi-Mitarbieter eingesetzt wurden", sagte Böger gegenüber der "Berliner Zeitung". Diese Menschen hätten alles andere als einen demokratischen Verfassungsstaat im Sinn gehabt. Böger: "Wir wollen keine ehemaligen Stasi-Mitarbeiter beim Verfassungsschutz." [...]
SPD-Fraktionschef Böger für Untersuchungsausschuß : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv
 

Speedport

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#5
E

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#6
Vielleicht hat die sich ihre Stasi-(Personen-)Schützer selbst ausgewählt?

Man kennt sich evtl. aus früheren Zeiten? Die alten Seilschaften sollen ja noch funktionieren. :icon_twisted:
 

Rosenstolz

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#9
Was? Wo ? Stasi Mitarbeiter? bei den Argen ?

ich habe oft Ostbürger gefragt ob die bei der Stasi waren. Ich habe immer nur
"nee" gehört. Alle waren Politikgegner und viele waren im Knast.

Hi hi
 
E

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#10
Was? Wo ? Stasi Mitarbeiter? bei den Argen ? Brrr..., bei welchen ARGEN?

Aber im privaten Sicherheitsdienst z.B., da wimmelt´s!

ich habe oft Ostbürger gefragt ob die bei der Stasi waren. Ich habe immer nur
"nee" gehört. Alle waren Politikgegner und viele waren im Knast.

Hi hi
.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Lieber jetzt, als nochmals ein Jahrzehnt warten, so wie es die "alte" BRD z.B. mit "Richter Gnadenlos" Filbinger getan hat.
...und Globke und Gehlen und und und...

"Nichtaufarbeitung" ist eine Spezialität.
 

sogehtsnich

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#13
Hier wurden und werden Leute geschützt, die gegen beide Grundgesetze und das Strafrecht verstoßen haben!
Als man damals Erich von Dannen hat ziehen lassen, hätte man sich schon denken können, das da was faul ist!
 

animas

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#14
Was wäre denn die Alternative? Sollen jetzt alle ehemaligen MA HartzIV beziehen?
Macht endlich einen Strich drunter. Man könnte meinen, jeder Stasi-MA hätte einen Mord begangen, oder gibt es noch einen anderen Grund, daß nach zwanzig Jahren immer noch keine Ruhe ist?
Für die üblichen Flachdenker: ich bin nicht aus der DDR!
Bei einer richtigen revolution, hätte man diese alten Herrschaftsstützer alle erschossen!
Heute helfen diese leute bei der Zerstörung der BRD.
Das GG wird missachtet und in Scheinbehörden sind braune Angestellte dabei die Bürger und Bürgerinnen des landes zu selektieren und "zivilisiert" und unauffällig zu eliminieren.
Was regen wir uns auf? es gibt nur eine Lösung. Dafür sind wir aber schon zu weit zivilisiert.:icon_party:
Alle ex Stasi auf H4 !
 

sogehtsnich

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#15
Ich hatte es ja schon mal erwähnt, dass diese Herrschaften, auch noch eine soganannte "Stasirente" beziehen!

Einer, der hart gearbeitet hat, tuckelt beim Existenzminimum rum und die Stasisocken kassieren noch richtig!
 

Jesaja

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#16
Ist das nicht ein offenes Geheimnis ?
In Leipzig hat man nach dem Fall der Mauer kurzerhand das Stasigebäude am Brühl in das Arbeitsamt umgewandelt, und man munkelt, man hätte einfach die ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in die Posten des AA umgesetzt.
Auch wenn es irgendwie hahnebüchen und abgedreht klingt, aber wer aus dem Osten kommt oder einige Zeit dort gelebt hat, merkt wer die alten, bornierten, selbstgefälligen Socken sind.
Aber gerade die engagieren sich meistens nicht mehr in der Linken.

Der Bürgerrechtler Tobias Hollitzer meinte auch mal zum Lokal-TV : "Wir sind in einer ähnlichen Situation wie die Leute im Westen nach dem zweiten Weltkrieg. Die Leute wollen einfach nicht ihre Vergangenheit aufarbeiten und schweigen lieber drüber."
 

soundbreaker

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#17
Oh, was für eine Überraschung! :)

Und wenn wir im September nicht aufpassen, kommen Menschen des gleichen Kalibers, wie wir sie 1989 wegdemonstriert durch die Hintertür (also mehrfache Parteiumbenennung) wieder an die Macht.

Paradebeispiel ist Sarha W., welche trotz Ihrer menschenverachtenden Äußerungen über die stailinistische Politik immer noch dick im Parteivorstand feststeckt

Dann haben wir erst recht den Schlamassel!
 

sogehtsnich

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#18
Fälschlicher Weise wird ja behauptet, die meißten wären bei den Linken, dabei verschanzen sie sich in der CDU/SPD/FDP!
 

Merkur

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#20
Ist das nicht ein offenes Geheimnis ?
In Leipzig hat man nach dem Fall der Mauer kurzerhand das Stasigebäude am Brühl in das Arbeitsamt umgewandelt, und man munkelt, man hätte einfach die ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in die Posten des AA umgesetzt.
Auch wenn es irgendwie hahnebüchen und abgedreht klingt, aber wer aus dem Osten kommt oder einige Zeit dort gelebt hat, merkt wer die alten, bornierten, selbstgefälligen Socken sind.
Aber gerade die engagieren sich meistens nicht mehr in der Linken.
Stimmt voll und ganz mit ganzen Inhalt wurden sie übernommen.. Wir mussten und melden Hacken zusammen und Hände an die Hosennaht und laut und deutlich unseren Namen rufen. Es kann sich keiner vor stellen was wir vor eine Angst vor der Fleischergasse hatten. Ich glaube da wurde schon H4 geprobt.
Und wenn ich so an unserem Landesvater den Tillich denke :confused: Von denen ist keiner Arbeitslos geworden.
Tausende Ex-Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst | MDR.DE
 

RudiRatlos

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#21
Was wäre denn die Alternative? Sollen jetzt alle ehemaligen MA HartzIV beziehen?
Macht endlich einen Strich drunter. Man könnte meinen, jeder Stasi-MA hätte einen Mord begangen, oder gibt es noch einen anderen Grund, daß nach zwanzig Jahren immer noch keine Ruhe ist?

Für die üblichen Flachdenker: ich bin nicht aus der DDR!
Was ist das für ein Quatsch?
Hätte man vor 20 Jahren richtig und gründlich aufgeräumt, wäre das Thema heute vom Tisch. :icon_neutral:
Solche Leute dürfen keine leitenden Posten bekleiden. Als Hilfsarbeiter hätte man die auch unterbringen können. Will mal nicht so sein.:icon_twisted:
 

B. Trueger

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#22
Was ist das für ein Quatsch?
Hätte man vor 20 Jahren richtig und gründlich aufgeräumt, wäre das Thema heute vom Tisch. :icon_neutral:
Solche Leute dürfen keine leitenden Post bekleiden. Als Hilfsarbeiter hätte man die auch unterbringen können. Will mal nicht so sein.:icon_twisted:

Sehe ich auch so, obwohl ich Posten geschrieben hätte, statt Post ( das musste jetzt sein :icon_twisted: ), denn demnach dürfte man sich auch nicht über etwaige Filbingers echauffieren. Das ist ja nun schon über 60 Jahre her.
 

RudiRatlos

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#23
Sehe ich auch so, obwohl ich Posten geschrieben hätte, statt Post ( das musste jetzt sein :icon_twisted: ), denn demnach dürfte man sich auch nicht über etwaige Filbingers echauffieren. Das ist ja nun schon über 60 Jahre her.
Danke, hab ich geändert. Nun schreibt man schon im Zweifingersuchsystem...:icon_twisted:
Meine Frau macht ca. 300 Anschläge/ min, aber sie vergisst keine Buchstaben.

Nun zurück zum Thema.
 

sogehtsnich

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#24
Man darf ja nicht vergessen, dass einige solcher Stasi's, Familien, Menschen in den Ruin getrieben haben oder sogar in der Tod!

Es gab ja Fälle, die wurden nicht im Waldheim kaputtgespielt, sondern anschließend in der Klapse!
All das wurde schön nach der Wende unter den Teppich gekehrt!
Keiner wurde zur Verantwortung gezogen, war ja nur ein ungehorsamer Ossi, der da drauf ging!
 

Speedport

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#25
Was ist das für ein Quatsch?
Hätte man vor 20 Jahren richtig und gründlich aufgeräumt, wäre das Thema heute vom Tisch. :icon_neutral:
Solche Leute dürfen keine leitenden Posten bekleiden. Als Hilfsarbeiter hätte man die auch unterbringen können. Will mal nicht so sein.:icon_twisted:
Was ist denn das für ein Quatsch?
Hier war nicht von MA auf leitenden Posten die Rede sondern einfach von allen MA, einschließlich Technikern, Fahrern und Sekretärinnen. Lies erstmal, was Du kommentierst.

Gegen leitende MA konnte die (westliche) Politik offenbar nicht vorgehen, warum wohl? Weil man unangenheme Enthüllungen befürchtete?

So schlimm es immer für persönlich Betroffene ist: ein Amnestie, mit Ausklammerung der schweren Straftaten, wäre für den Frieden im Land das Beste gewesen.

Auffallend ist für mich übrigens, daß sich nie jemand so engagiert für die Aufarbeitung von Nazi-Unrecht eingesetzt hat wie es bei der Stasi der Fall ist. Weil es nur gegen "Linke" geht?
 

sogehtsnich

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#27
Eine Aufarbeitung von Stasi-Unrecht hat es nie gegeben!

Den Showprozess um Mielke kann man doch glatt vergessen, der war damals schon so abwesend, der hat eh nichts mehr mitbekommen!
 

FAR2009

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#28
Die Aufarbeitung der Stasiakten fand ihr endgültiges Ende 2002, nachdem Helmut Kohl
in seiner ihm gegebenen typischen Art, verfängliche und unangenehme Dinge auszusitzen,
dazu überging die Sache zuzusitzen.
Man wollte nicht, dass noch mehr brisante Details zutage gefördert werden.
 

Speedport

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#29
Die Aufarbeitung der Stasiakten fand ihr endgültiges Ende 2002, .........................................................
Man wollte nicht, dass noch mehr brisante Details zutage gefördert werden.
...die vermutlich für viele westliche Politiker, quer durch alle Parteien, höchst gefährliche Sprengsätze gewesen wären.
 

sogehtsnich

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#31
Darum hat sich ja auch der Dicke so machtig gesträubt!
Womöglich kannte er die Ferkel daher!?
 

Merkur

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#32
Die waren sich doch vorher schon einig Vaterland der Rest war Show fürs Volk.
 
E

ExitUser

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#33
Die waren sich doch vorher schon einig Vaterland der Rest war Show fürs Volk.
In Thüringen ist man mit der Überprüfung am Genauesten. Aber selbst dort werden nur ARGE - Mitarbeiter in den gehobenen Positionen überprüft.

Das gibt mir zu denken!
 
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