Angeben der ErwerbsUNfähigkeit beim potentiellen Arbeitgeber? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Thorsten007

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Hallo zusammen,
meine Frage:
Wenn man vom Rentenversicherungsträger als erwerbsunfähig eingestuft worden ist, also nach deren Auffassung weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann und Sozialhilfe bezieht, sich aber dennoch subjektiv in der Lage sieht, vollschichtig arbeiten zu gehen und sich bei einem potentiellen Arbeitgeber bewirbt, muss man dann die diagnostizierte Erwerbsunfähigkeit beim Arbeitgeber angeben?
In der schriftlichen Bewerbung, beim Bewerbungsgespräch oder zumindest irgendwann vor Abschluss des Arbeitsvertrages?

Einen Schwerbehindertenausweis habe ich nicht und es handelt sich um eine angebliche psychische Erkrankung.
Es ist in der Tat so, dass ich vom Jobcenter geradezu aus dem ALG II-Bezug herausgekickt worden bin, weil ich etwas unbequem war und man mir jetzt eine längst überwundene psychische Erkrankung von vor über 7 Jahren vorhält, die ich blöderweise da mal angegeben hatte..., da nützten mir auch neue Atteste nichts, die ich vorgelegt hatte und die mir eine volle Erwerbsfähigkeit bescheinigen.

Vielen Dank im Voraus.

Thorsten007
 

Roter Bock

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Formal musst Du beachten, das Du sobald Du wieder Einkommen beziehst Dich aus dem Bezug von SGB XII abmeldest. Wie es (falls Du eine Rente beziehst) dort ist, kann ich Dir nicht sagen.

Wenn Du Dich stark genug fühlst, mach es einfach.

Good luck

Roter Bock
 

Thorsten007

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Heisst das, wenn ich in SGB XII bin, ein paar Wochen arbeite .... dann müssen die mich automatisch wieder beim ALG II nehmen? Da habe ich bisher anderes gehört...
 

Thorsten007

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Ich möchte egtl gerne noch eine Weile im SGB XII Bezug bleiben, dann aber "diesen Makel" in tausend Anführungszeichen wieder los werden, da ich in den öffentlichen Dienst möchte...
 

gelibeh

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Hab etwas Geduld, vielleicht meldet sich noch jemand. Es hat also die Rentenversicherung die Erwerbsminderung festgestellt? Normalerweise sind die bei psychischen Dingen nicht so großzügig mit Rente.
 

hartaber4

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Das SGB XII verbietet ja keine Erwerbstätigkeit.....

allerdings ist Einkommen natürlich anzugeben.

Was das SozA daraus macht ist doch erstmal Latte...... ob man nun im SGB II oder XII ggf. "aufstockt".

Generelle Pflicht besteht hinsichtlich des potentiellen AG erstmal nicht....kommt auf die Besonderheiten an ( öffentlicher Dienst...Beispiel Fährmann.... da wären einige Fragen zur Gesundheit wohl wahrheitsgemäß bei Nachfrage zu beantworten)
 
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