Anfrage über Kontaktdaten des Teamleiters - SB macht eigenmächtig Termin (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

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Hallo


Ich habe meinen Sachbearbeiter aufgefordert mir die Kontaktdaten des Vorgesetzten zu schicken damit ich mit ihm in Kontakt treten kann um einige Sachverhalte zu klären. In keinem Wort habe ich einen Termin gefordert sondern nur die Kontaktdaten.

Nun macht der SB eigenmächtig einen Termin beim Teamleiter und verfasst einen entsprechenden Eintrag in der Jobbörse:

Klärung Kundenbeschwerde
Fallmanagement
Folgegespräch
Der SB mischt sich also in meine Privatleben und handelt eigenmächtig. Natürlich möchte dieser dem Gespräch beisein. Ich habe in keinem Wort einen Termin gefordert, und schon garnicht dem SB zu verstehen gegeben das ich das will. Mein Anliegen war die Mitteilung der Kontaktdaten, sonst nichts. Nachweis ist des Gesprächsverlauf zwischen mir und dem SB.

Bin ich verpflichtet diesen von mir nicht gewünschten Termin wahrzunehmen? Ist das nicht ein Mißbrauch der Meldetermine?

Danke
 

Helga40

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Hat du denn eine normale Meldeaufforderung mit Rechtsfolgenbelehrung bekommen? Wenn ja, was steht als Meldegrund drin?
 
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Noch nicht, steht so in der Jobbörse. Die Einladung dürfte übermorgen kommen. Die Frage wäre ob das legitim ist eine Einladung zu verschicken zwecks Klärung einer Beschwerde. Meine Beschwerde wird eine Dienstaufsichtsbeschwerde sein und dann kann man sich gerne an einen Tisch setzen.
 

Sebi1988

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was dein SB da in der jobbörse einträgt, kann dir mal sowas von egal sein ...

du solltest dich lieber erstmal darum kümmern, dass du deinen SB schriftlich und nachweisbar darum bittest, diesen irrtümlich erlassenen VA aufzuheben ( den du am montag bekommen hast ). das sollte für dich jetzt erstmal oberste priorität haben ..
 

Texter50

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Bezüglich anfragen von Kontaktdaten:
Schau doch bitte einfach einmal in Deine Unterlagen. Spätestens auffer EGV ist doch gewöhnlich die Teamnummer XYZ angegeben.
Da kannste Dir den Namen des Teamleiters schenken, Du schreibst einfach an den Teamleiter vom Team XYZ, das reicht dann schon.
Wenn ich gar nicht weiter weiß, schicke ich das über die Geschäftsleitung mit der höflichen und freundlichen Bitte um Weiterleitung. :biggrin:
Hat bisher bombig geklappt... :icon_mrgreen:
 
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Danke an Alle....


SB wird gebeten die Kontaktdaten des Teamleitern mitzuteilen. Diese Forderung kommt er nicht nach sondern sieht darin eine "Beschwerde" und macht eigenmächtig einen Termin zur Vorsprache beim Teamleiter an welcher er natürlich teilnehmen möchte.

LE:
Ich bitte Sie mir die Kontaktdaten von XXXXX bzw. XXXXX mitzuteilen
SB:
ich habe meinen Teamleiter XXXXX über Ihre Bitte informiert.
Sie werden in den nächsten Tagen einen Termin zum Gespräch mit XXXXX und mir erhalten
SB verfasst folgenden Eintrag:
Klärung Kundenbeschwerde
Fallmanagement
Folgegespräch
Dieser Termin wird also vom SB eigenmächtig von ihm eingerichtet obwohl ich zu keinem Zeitpunkt darum gebeten habe. Auch besteht kein Interesse an dem Tag etwas zu klären, eine Dienstaufsichtsbeschwerde wird momentan erarbeitet wo anschl. gerne ein Gespräch stattfinden kann.

Dies ist eine Einladung nach § 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit § 309 Abs. 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).
Zitat:
(2) Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der

1. Berufsberatung,
2. Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3. Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4. Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5. Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
Liegt im genannten Vorfall ein Mißbrauch von Meldeterminen vor? Einladung unzulässig?

Eine Dokumentation des Sachverhalts liegt in Papierform vor - Ausdruck Jobbörse.
 

Helga40

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Du musst schon abwarten, was genau in der Einladung als Grund steht. Das, was in der Jobbörste steht, ist nicht verbindlich. Ansonsten muss die Meldeaufforderung nunmal nicht unbedingt nur zu deinem zuständigen pAP sein.
 
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Hier die besagte Einladung...

Ich habe nichts zu klären und schon garnicht im 6-Augen-Gespräch, um diesen Termin habe ich nicht gebeten.
Eigenmächtiges Handeln des SB und Einmuschung in meine Angelegenheiten.

IMG_0001.jpg
 

Couchhartzer

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Hier die besagte Einladung...
Der dort angegebene Grund "zur Abklärung Ihres Anliegen" ist kein gesetzlich nach § 309 SGB II zulässiger Einladungs- und Meldegrund, womit diese Einladung unter Androhung von Rechtsfolgen in dieser Weise schlichtweg rechtswidrig ist.

Da die Einladung jedoch eine Rechtsfolge von Sanktion in Höhe von 10% bei Nichtbefolgen androht sollte (sofern man dieses persönliche Gespräch nicht will) hier Widerspruch gegen die Einladung eingereicht werden, und ggf. auch, sofern ein Widerspruch nicht zulässig sein könnte, auch eine Beschwerde wegen willkürlichem Mißbrauch der Einladungsvorschrift mit schikanöser Rechtsfolgeandrohung (Stichwort: Ermessensnichtgebrauch mit Verstoß gegen Übermaßverbot) bei der Geschäftsleitung des JC eingelegt werden.
 
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Der dort angegebene Grund "zur Abklärung Ihres Anliegen" ist kein gesetzlich nach § 309 SGB II zulässiger Einladungs- und Meldegrund, womit diese Einladung unter Androhung von Rechtsfolgen rechtswidrig ist.
Und die "berufliche Situation", sind ja sozusagen 2 Gründe, oder hebt der unzulässige Grund beides auf?

Rechtsfolgebelehrung ist auf der Rückseite, da aber Einladung rechtswidrig ist somit die RFB auch nichtig?
 

Couchhartzer

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Und die "berufliche Situation",
Oh, den hatte ich übersehen.
Aber meiner Ansicht nach ist dieser 1. Grund entweder a) ein automatisch vorgegebener Textbaustein, der nur nicht entfernt wurde, oder aber b) ganz bewusst so dringelassen wurde um die fadenscheinige Einladung später rein willkürlich als mit "korrektem angegebenen Grund" darstellen und somit eine Sanktion vorsätzlich konstruieren zu können.

Eine Beschwerde sollte hier also in jedem Fall an die Geschäftsleitung eingebracht werden, denn dein ursprüngliches Anliegen (bekommen von Kontaktdaten) war klar und deutlich formuliert und kann kein notwendiges "Gespräch über berufliche Situation" hervorbringen.
 
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Das letzte Gespräch fand vor genau einer Woche statt, was es jetzt wieder wegen meiner beruflichen Situation zu klären ist mir nicht ganz klar. Eine Beschwerde wird die Tage erarbeitet, für Widersprüche ist keine Zeit bzw. würde sich überschneiden.
 

Ah4entheater

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..., was es jetzt wieder wegen meiner beruflichen Situation zu klären ist mir nicht ganz klar. ...
Siehe dazu Deinen anderen Faden, ab Deinem Beitrag #52
https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung-egv-va/egv-trotz-vertragsrecht-zugesicherter-bedenkzeit-egv-va-erlassen-168704/index3.html#post2054763

Ich gehe davon aus, dass in diesem Meldetermin die neue EGV mit Dir besprochen werden soll. Wie gesagt, das mit der EGV wird ja in oben verlinkten, Deinem anderen Faden behandelt.

Ob allerdings die Einladung wegen dem Meldezweck-Mix "berufliche Situation besprechen" UND "Abklärung von Anliegen" überhaupt rechtsgültig ist, kommt mir auch komisch vor.

Du könntest Deine Beschwerde z.B. als Antrag auf Auskunft nach § 13, 14, 15 SGB I formulieren und den Geschäftsführer mal zu einer rechtsverbindlichen Antwort auffordern, ob er einen Mix aus rechtsgültigem und rechtswidrigem Meldezweck in einer Einladung für rechtswirksam und sanktionsbewehrt hält. Denn die Einladung, auf die Du Dich beziehst, siehst Du aus folgenden Gründen (Deinen Fall dann darlegen) als rechtswidrig an.

Beantwortet er das nicht bis spätestens in 14 Tagen (also Frist "bis zum xx.xx.2016" setzen!) oder nicht spätestens nach 6 Monaten, dann kündigst Du ihm eine Untätigkeitsklage vor dem Sozialgericht an, die Du natürlich dann auch machen solltest, willst Du glaubwürdig bleiben.
 

Sonne11

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Also wirkt die Beeinflussung auf Dich? Solltest Du den Termin nicht wahrnehmen, wundere Dich nicht, wenn mal später deine SB krank ist aber TL natürlich für Dich Zeit hat. Ist ein alter Hut! Mit Deiner Frage hast du ein ganz klares Zeichen gesendet. Nun muss man dich etwas einbremsen.

Wenn Dich Termine nicht verunsichern, würde ich den Termin wahrnehmen und Dein Anliegen besprechen. Undzwar so, dass Du nur mit einer Person redest, die Andere völlig ignorierst und nur das besprichst, was DU WILLST! Mitschreiben musst du auch (Stichworte) Ständig Fragen stellen und versuchen keine einzige Frage zu beantworten, sondern gegenfragen. Und sei es nur, dass Du im Gespräch alle Fehler oder das Verhalten aufzeigst. Alternativ: Arzttermin, weil Du dich mal checken lassen musst -oder weiß was ich! :wink:

Das Schriftliche kannst Du Dir überlegen. Du wirst KEINE Antwort auf Dein Anliegen erhalten, egal ob Auskunftsflicht oder nicht. Beschwerden werden mündlich abgewimmelt und durch solche Dates soll der Kunde genauer kennengelernt werden.
 

Anna B.

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ich rate dir, nimm Begleitung mit...

Ich hatte auch mal einen Termin, den ich mir quasi selber "geschossen" habe...

Es mußte in der Leistungsabteilung etwas abgegeben werden...das war fertig..ich wollte das Zeugs loswerden...(war noch zu Beginn meiner Anmeldung ALG I)...
Ich also geschrieben, dass ich diese Unterlagen abgeben will und ich noch eine Frage an den Vermittler hätte und ob ich das zusammen an diesem Tag erledigen könne.

Da schickt dieser Schwachkopf mir doch eine Einladung...Rechtsfolgenbelehrung..ich dachte, ich lese nicht richtig. Bin hingefahren und hab eins gelernt...nie wieder fordere ich so eine Einladung selbst heraus.

Bei einer Beschwerdesache hat man sich ähnlich verhalten...da hatte ich eine schriftliche Beschwerde abgteschickt...und nun, so schien es mir, wollte man wohl nicht beweissicher schriftlich antworten und man forderte mich auf, am...um...im Zimmer sowieso bei Herrn Amtsleiter X zu erscheinen. Der wolle in einem vertraulichen und zwanglosen Gespräch mein Anliegen klären.

Zum Glück war es keine offizielle Einladung..mit Rechtsgrundlagen..ich hab dann zurückgeschrieben, dass ich auf seine nette Einladung pfeife und ich mein Anliegen rechtssicher schriftlich beantwortet haben möchte...

naja...ich klage heute noch...
 
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Auf Androhung einer Überprüfung der Einladung, hier insb. der unzulässige Meldegrund, wurde die Einladung vom Anstaltsleiter storniert (Mail). Da man sich heutzutage mit einer Email den Hintern abwischen kann muss ich mir zum besagten Termin noch was einfallen lassen.
 

Ah4entheater

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Auf Androhung einer Überprüfung der Einladung, hier insb. der unzulässige Meldegrund, wurde die Einladung vom Anstaltsleiter storniert (Mail). Da man sich heutzutage mit einer Email den Hintern abwischen kann muss ich mir zum besagten Termin noch was einfallen lassen.
Mail? Ich verstehe nicht. Du bist nicht verpflichtet Mails vom JC zu erhalten und zu lesen. Die Email-Adresse musst Du dem JC nicht bekannt geben. Außerdem müsstest Du auch keine Telefonnummer beim JC bekannt geben. Du kannst Beides durch Antrag auf Datenlöschung im JC löschen und Dir auch schriftlich bestätigen lassen. Du musst nur per Post erreichbar sein.
 
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