Anfrage der RV§116Abs.2 Nr. 2 SGB VI wegen Antrag auf Erwerbsminderungsrente

Gabilu

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Hallo,
ich habe mich gerade hier im Forum angemeldet nachdem ich über das Internet auf euch "gestoßen" bin.

Ich bin 54 Jahre alt, habe 31 Jahre in meinem Beruf als Krankenschwester in der Psychatrie gearbeitet und bin mehr als 10 Monate am Stück jetzt krankgeschrieben. Meine Arbeitsausfälle ziehen sich aber schon seit 2013 hin.Immer wieder Arbeitsversuche gemacht. Dann hat mir mein Facharzt im Feb. 2015 eine Reha nahegelegt aber schon mit dem Hintergrund nachzuprüfen ob ich überhaupt noch ein Leistungsvermögen habe. Den Rehaantrag habe ich Ende April gestellt. Juni kam erst ne Ablehnung,dann nach Widerruf endlich Anfang September ne Zusage. Rehamaßnahme konnte ich aber erst 1.12.2015 antreten da ich mir noch zu allem Übel mein Kahnbein gebrochen habe (Schwindelanfall).
Diese Rehamaßnahme hat eigentlich nur das bestätigt,was mein Facharzt schon angedeutet hatte,eben ein aufgehobenes Leistungsvermögen auch auf dem allg. Arbeitsmarkt.
Zu erwähnen ist noch das ich nach langem hin und her (über 1 Jahr) ich mich dann doch für einen Antrag auf volle Erwerbsminderung durchgerungen habe. Denn ich arbeite aus gesundheitsgründen schon seit 2011 auf Teilzeit (50%).
Vor 12 Tagen habe ich dann ein Schreiben der RV erhalten wo ich gefragt werde ob ich einen Rentenantrag stellen wolle.Dort in dem Schreiben wird auch auf evtl. Nachteile eines solchen Antrages hingewiesen. Zwischenzeitlich hatte ich den Erwerbsminderungsrentenantrag über VDK am 2.2.2016 eingereicht.
Nun zu meiner Frage:
In diesem Schreiben der RV steht was von Prüfung auf Anspruch der EM Rente. Da ich weiß das alle Kritierien der Wartezeit und Beitragszeit bestens erfüllt sind,was muß noch geprüft werden?
bezw. kann trotzdem eine Ablehnung kommen ,oder wie sicher ist es dass dem Antrag statt gegeben wird. Habe in einem anderen Forum gelesen,das zu 99 % bei dieser Konstellation eine Rente bewilligt werden würde
Stimmt das ?
Wer hat Erfahrung damit?

Liebe Grüße Gabi.
 

axellino

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Nochmal anders formuliert :wink:

der § 116 Abs. 2 bedeutet ledliglich, dass der gestellte Rehabilitationsantrag als Rentenantrag gilt. Sprich, es geht hierbei nur um das Datum der Antragsstellung.

Die Voraussetzungen, ob der Antrag umgedeutet wird, wird hausintern bei der Rentenversicherung geklärt.

Daher kann man sagen, solange Du keinen positiven Bescheid in den Händen hälst, ist alles möglich.
 

Buchfan

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Hallo und willkommen!

Die RV prüft nunmal, und das dauert meistens.
Du klingst so als ob Du es eilig hättest. Wenn das so ist, warum? Deinen AG hast Du bestimmt unterrichtet, oder?
Mit einer Ablehnung Deines Antrags auf EMR mußt Du immer rechnen. Das zeigen zigtausende von Fällen.
Vielleicht kommt auch nur eine befristete EMR dabei raus.
Das Leben hält immer Überraschungen bereit.
 

Gabilu

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Hallo Buchfan,

warum sollte ich es eilig haben? ließt sich das denn so?

meine Frage war ein spezifische Frage die sich nicht nach der Dauer eines Verfahrens gerichtet hat.
Axellino hat mir eine gute Antwort darauf gegeben mit der ich was anfangen kann.

Evtl. gibt es hier noch jemanden der in der gleichen Situation war/ist und der hier ein Statement abgibt, mehr erwarte ich nicht.
 
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