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Anerkennung telefon. Bewerbungen

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Symbiose

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,

laut EGV soll ich alle Möglichkeiten der Stellensuche nutzen, ob telefonisch, Internet Zeitung etc. natürlich auch schft. Bewerbungen.

Das hab ich auch mehr als in der EGV getan.
Nun werden aber die telefonischen, bzw. auch die über Internet (bei dem im geöffneten Pop-up Fenster ohne Druckmöglichkeit des gesamten Textes)
nicht als Bewerbungen anerkannt. Damit wird nun behauptet, dass ich für diese Bewerbungen nicht meiner Mitwirkungspflicht nachgekommen bin.

Eine Androhung von Sanktionen ist mir nicht zugesandt worden.

Wie ist es denn nun mit den telefonischen Bewerbungen? Es kann ja doch nicht sein, das man nur schrft. anerkennen will.
Oder man unterstellt ganz einfach von vornherein den ALG II Empfänger das es lügt?
Schließlich darf keiner ohne Erlaubnis das Telefongespräch aufzeichnen. Und bei der Bitte um dies, weiß jeder was als Antwort kommt.

Wo steht denn in dem SGB, dass telefonische Bewerbungen nicht anerkannt werden? Und mit welcher Begründung eigentlich, das auch E-Mail Bewerbungen nicht anerkannt werden.
Ich hab es noch nicht gefunden.


Grüße
 
E

ExitUser

Gast
#2
Bei jeder telefonischen Bewerbung Gesprächsprotokoll führen (Datum, Uhrzeit, Ansprechspartner, Ergebnis).

Weiterhin hast du doch auch die Einzelverbindungsnachweise?
 

Hartzbeat

Elo-User/in

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#3
Elektronische Bewerbung: Anerkennung der ARGE

Hi Symbiose,
laut EGV soll ich alle Möglichkeiten der Stellensuche nutzen, ob telefonisch, Internet Zeitung etc. natürlich auch schft. Bewerbungen.[...]
Nun werden aber die telefonischen, bzw. auch die über Internet (bei dem im geöffneten Pop-up Fenster ohne Druckmöglichkeit des gesamten Textes)
nicht als Bewerbungen anerkannt. Damit wird nun behauptet, dass ich für diese Bewerbungen nicht meiner Mitwirkungspflicht nachgekommen bin.
Da eine EgV ein beidseitig verhandelter, unterschriebener und damit akzeptierter Vertrag ist, hat die ARGE auch "elektronischen Bewerbungen" zugestimmt. Damit muss sie diese auch als Bewerbungsbemühung anerkennen. Punkt.

[...]Eine Androhung von Sanktionen ist mir nicht zugesandt worden.[...]
Das glaube ich gern - siehe oben! Wodurch hast Du erfahren, dass die ARGE die e-Bewerbungen nicht anerkennen möchte? Etwa mündlich - im Gespräch mit einem "eigenmächtigen" SB? Das zählt nicht die Bohne. Erst muss er Dir schriftlich mit Sanktion drohen und begründen, warum. Falls es ein Gespräch war, das Dir diese Information gab, gehe folgendermaßen vor...

Vorschlag:
1. Setze eine Beschwerde gegen die Arbeitsweise des SB auf, der das von sich gegeben hat (falls es ein Gespräch war, fertige Gesprächsnotiz > im Anhang) an. Setze ein "EILT" ins Adressfeld über die Anschrift.

2. Begründe die Beschwerde mit einer Stellungnahme zum Gespräch/zur Mitteilung "Fehlende Mitwirkungspflicht" auf, kopiere die EgV als Beleg und begründe, dass die Möglichkeit, Dich elektronisch zu bewerben von der ARGE mittels Vertrag und Unterschrift akzeptiert wurde und somit keine Veranlassung besteht, Dich einer fehlenden bzw. mangelnden Mitwirkung zu bezichtigen. Lege Kopien von Gesprächsnotiz und EgV bei. Setze eine Frist zur Rückantwort von 7 Tagen (erwarte Ihren rechtsfähigen Bescheid bis spätestens ..... ).

3. Sende alles erstmal an die Dienststellenleitung. Das hält den besagten SB zukünftig davon ab, rechtliche Dinge voreilig und in Eigenermächtigung zu untergraben.

[...]Wo steht denn in dem SGB, dass telefonische Bewerbungen nicht anerkannt werden? Und mit welcher Begründung eigentlich, das auch E-Mail Bewerbungen nicht anerkannt werden. Ich hab es noch nicht gefunden[...]
Nirgends steht das! - Es steht aber in Deiner EgV eindeutig das, an was sich beide Vertragspartner zu halten haben. Umgekehrt ist es also genau so, dass die ARGE auch ihren Plichten nachkommen muss, die in der EgV vereinbart wurden - nicht nur DU!

RECHT viel Erfolg
wünscht Dir
Hartzbeat
 

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Symbiose

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#4
Vielen Dank für eure Antworten.

Mit den Kopien der schrft. Bewerbungen hatte ich auch die Anzeigen der Firmen ausgedruckt, wo meißt drauf stand, dass telefonische Bewerbungen gewünscht werden.
Auf dieser von der Arge mitgebebenen Auflistung der Bewerbungen habe ich die AG, Adresse aufgeschrieben, mit einem kleinen Vermerk, "telefonisch".

Das sehe ich mal wieder als Schikane an, und zwar von ganz oben geduldet oder sogar gefördert.
Die Unterlagen hatte die Mitarbeiterin über 3 Wochen zur Bearbeitung. Ich kann mir nur vorstellen, dass dort über diese oder jene "Fälle" in Besprechungen entschieden wird, ob man mal ausloten will was gegen den ALG II Empfänger alles so machbar durchzudrücken ist.

Da ich eine Flatrate für normale Telefonnummern habe ist keine Einzelverbindungsübersicht vorhanden.
Ich frag mich nur, wie weit ich mich den noch nackig machen soll?

Vielen Dank nochmals

und viele Grüße
 
E

ExitUser

Gast
#5
Ich habe gar kein Telefon. Wenn die Arge das von mir verlangen sollte, dann sollen die mir das Telefon auch finanzieren.

Ansonsten bin ich für alle nur noch postalisch erreichbar. Alles auf dem Postweg ist eindeutig nachzuweisen.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Hallo@hartziger

Ich werde ab Dezember 2008 auch kein Telefon und Internet mehr haben, kann ich mir nicht mehr leisten. Mein Anbieter hat leider einem Tarifwechsel auf 1GB Volumentarif nicht zugestimmt.
Außerdem ruft sowieso fast niemand an, also warum Geld ausgeben? Für Werbeanrufe brauche ich kein Telefon.
Wüsste auch nicht, welche Nachteile das bringen sollte.
Wie reagieren bei dir die Menschen, wenn du sagst, du hast kein Telefon? Wie ist es bei Bewerbungen, ist man da nicht chancenlos?
Hast du deswegen mit der Arge Schwierigkeiten gehabt? Haben die nicht gesagt, du könntest dir auch ein Prepaid-Handy zulegen?
Wenn du möchtest, ofra hat extra einen Thread aufgemacht.

http://www.elo-forum.org/telefon-abmelden-ja-oder-nein-t18316.html?p=177186#post177186
 
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14 Mai 2007
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#7
laut EGV soll ich alle Möglichkeiten der Stellensuche nutzen, ob telefonisch, Internet, Zeitung etc. natürlich auch schft. Bewerbungen.
1. Telefon und Internet in Zukunft aus der EGV streichen lassen, wenn entweder Tel/PC nicht vorhanden oder defekt.

2. "etc." geht ja schonmal gar nicht, das ist unbestimmt und bedeutet gar nichts.
Auf "alle Möglichkeiten der Stellensuche" würde ich mich auch nicht einlassen, damit kann ich nichts anfangen, könnte ja z. B. auch heissen ich soll jeden Tag zu Fuß 50km zurücklegen und Klinkenputzen bei allen möglichen Firmen.

3. Bei "Zeitungen" nur zustimmen, wenn sich das Jobcenter bereit erklärt diese zu bezalen. Ich glaube nicht das man sich Zeitungen kaufen muss auf eigene Kosten. Selbst wenn im Regelsatz etwas für Zeitungen vorgesehen ist, dann sicher nur für einmal pro Monat eine Bild-Zeitung.

4. Die Kostenübernahme für schriftliche Bewerbungen würde ich auch gleich innerhalb der EinV konkret und verbindlich regeln lassen. "Auf gesonderten Antrag" würde ich mal versuchen streichen zu lassen. Und mal reinschreiben lassen wann eine Bewerbung als nachgewiesenermaßen Abgegeben gilt. Wenn auf Grund dieser Forderungen dann ein Rückschein unabdingbar wird sofort die Kostenübernahme dafür beantragen, da reichen 5 Euro/Bewerbung ja wohl nicht mehr aus, da geht es dann schon mehr in Richtung 10 Euro/Bewerbung. Falls die verlangen das man die Bewerbung persönlich beim Arbeitgeber abgeben soll, dann gleich die Fahrtkostenübernahme in die EGV aufnehmen lassen.

Ich würde mich von denen nicht so einfach verdummeiern lassen. Die schreiben 1 Satz in die EGV und ich stelle 10 Fragen und 20 Forderungen dazu.
Ihr müsst Euch mal bildlich vorstellen was ein Satz bedeutet der in der EinV steht, da fallen einem gleich 20 Unklarheiten zu jedem Satz ein die man monieren muss.
Auf jeden Fall sieht der Richter das man sich damit ausgiebig auseinandergesetzt hat.
 
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