Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBEI)

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Mausy

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Hallo Leute,

ich habe heute ein Schreiben (mit Sanktionsandrohung) von der ARGE bekommen indem behauptet wird, ich hätte mich bei meiner Bewerbung nicht an die marktüblichen Anforderungen gehalten. Weiterhin wird behauptet ich hätte bewusst einer Einstellung entgegengewirkt. Ich hatte mich handschriftlich auf die Stelle vom Vermittlungsvorschlag mit Lebenslauf, Anschreiben und Ausbildungszeugnis beworben. Handschriftlich, da ich keinen Drucker habe und nach meines Wissens handschriftlich bei Bewerbungen erlaubt ist. Ausserdem hat ein Schulzeugnis gefehlt, welches ich nicht mehr hatte, jedoch steht auf der Homepage der ARGE das sogar Bewerbungen ohne Zeugnisse völlig ok sind. Ich habe niemals bewusst oder absichtlich der Einstellung entgegen gewirkt oder es versucht. Ich bin total verzweifelt und weis nicht weiter. Bitte helft mir. Ich bin mit den nerven total am Ende. Weis jemand vielleicht was ich zurück schreiben kann oder was ich dagegen tun kann ? Oder muss ich das über mich ergehen lassen ? Hilfe.

Vielen Dank für Antworten im voraus.

Liebe Grüße

Mausy
 

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ExitUser

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Also das soll der SB mal schön präzisieren. Was sollst Du mit solch pauschaler Kritik anfangen?
Was konkret bemängelt er?
Um darauf antworten zu können, muß er die vermeintlichen Fehler aufzeigen.

Ich würde betonen, daß ich alles korrekt abgefaßt habe.
 

ethos07

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Hallo, am wichigsten ist,

1. dass du ganz ruhig und sachlich bleibst.

2. Da die/der SB seinerseits 0 genaue Gründe nennt, würde ich ihm an deiner Stelle auf keinen Fall deinerseits ihrgendwelche Vorwände selbst aufzählen.

Das Ganze erscheint mir hier als regelrechte Falle.

Wenn das JC etwas sanktionswürdiges zu beanstanden hat, dann müßte es diese m.W. selbst genaustens benennen.
Und nicht dich auf's geratewohl raten lassen, was denn an deiner Bewerbung sanktionswürdig sein könnte.

Daher würde ich ihm/ihr höflich aber mit aller scharfen Klarheit schreiben:

leider wüßtest du nicht genau, was seines Erachtens daran nicht korrekt gewesen sein sollte - und nur das unüblich handschriftliche Bewerben kurz und kommentarlos mit einem defeketen Drucker erklären.


§. Und dich in aller Klarheit gleich sofort in demselben Schreiben gegen solche unklare Einschüchterungsversuch mit Sanktionsandrohungenen verwehren!!

Deswgen hättest du dir nun sofort einen Anwalt genommen - und das dann bitte auch tun! - da , es dir völlig unverhältnismäßig erscheine, wie ohne genaue Hinweise, was du getan habest, hier ein Einschüchterungsversuche unternommen werde - mutmaßlich um Einsparungsvorgaben zu erreichen?!

So in etwa würde ich das Schreiben verfassen.

NUR NICHT EINSCHÜCHTERN LASSEN!

*******
Edit 1:
In welcher Stadt spielt denn das? Dann kann dir ggf. auch ein guter Anwalt dafür genannt werden.

Dann: es gibt ja z.B. das Bndnis fr ein Sanktionsmoratorium :wink:
 
E

ExitUser

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Interessant wäre ja auch zu wissen, wie der SB an die Bewerbungsunterlagen gekommen ist bzw. woher er von dem Inhalt weiß.

Da muß sich doch der potentielle AG beschwert haben.
 

emil1959

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

@Mausy,
versuch erstmal ruhig zu bleiben, du bekommst hier bestimmt noch Hilfe.

@ethos07,
deine Ratschläge finde ich im Grunde gut, aber es geht erstmal um eine Stellungnahme.
Von der Drohung mit einem Anwalt würde ich vorest absehen, sonst ist das Pulver gleich verschossen.

@RZ,
der / die SB wird nichts konkretisieren, die Behauptungen dieses Drachen stellt sie / er ja schon als Tatsachen dar.

Laßt uns lieber Mausy dabei helfen ein Schreiben zu formulieren, um die Ernsthaftigkeit der Bewerbung zu unterstreichen.
Ich bin schon am Überlegen.

MfG Emil
 

Mausy

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Sorry, ich habe vergessen euch mitzuteilen, dass das Schreiben von der Teamleiterin kommt und nicht von meinem SB. Vermutlich ist sie sauer, weil ich meine EGV zuvor gekündigt habe und will mir nun eins rein würgen.

PS: Danke das ihr mich so sehr unterstützt.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Davon, daß man eine EGV kündigen kann, ist mir nichts bekannt.
 

emil1959

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Von wem das Schreiben kommt ist egal.
Vielleicht kannst du so antworten.

[FONT=Arial, sans-serif]Sehr geehrte / r Frau / Herr …...........,[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]zu Ihrem Schreiben vom ….......äußere ich mich wie folgt.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Auf Ihren Vermittlungsvorschlag vom 02.05.2011 habe ich mich am..........wie von Ihnen gefordert umgehend als..............bei..........beworben.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Mit den mir zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten erstellte ich eine in Form und Inhalt gute und den Anforderungen entsprechende Bewerbung.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Diese von mir eingereichten Unterlagen können demnach einer eventuellen Einstellung nicht entgegengewirkt haben.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Somit kann der Tatbestand für den Eintritt einer Absenkung oder den Wegfall des ALG II gem. § 31 des SGB II nicht gegeben sein.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Bevor Sie über den Eintritt einer Sanktion entscheiden überdenken Sie bitte die von Ihnen aufgestellten Vermutungen und Behauptungen welche in keiner Weise den Tatsachen entsprechen. [/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Mit freundlichen Grüßen,[/FONT]


…[FONT=Arial, sans-serif]...................Unterschrift[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Frau Mausy[/FONT]
 

Mausy

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Reiner Zufall: Nee woanders. Würde dir gerne per pm Schreiben wo, jedoch geht das erst ab 12 Beiträgen hier mit pm.
 

Mausy

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

emil1959: Super vielen Dank für deine Mühe. Jetzt habe ich schonmal etwas brauchbares.
 

jimmy

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Von wem das Schreiben kommt ist egal.
Vielleicht kannst du so antworten.

emil, möchte nicht kleinlich sein, aber das "kann" würde ich durch ein "ist" ersetzen, und so keinen Raum für Unsicherheiten lassen.

[FONT=Arial, sans-serif]Sehr geehrte / r Frau / Herr …...........,[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]zu Ihrem Schreiben vom ….......äußere ich mich wie folgt.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Auf Ihren Vermittlungsvorschlag vom 02.05.2011 habe ich mich am..........wie von Ihnen gefordert umgehend als..............bei..........beworben.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Mit den mir zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten erstellte ich eine in Form und Inhalt gute und den Anforderungen entsprechende Bewerbung.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Diese von mir eingereichten Unterlagen können demnach einer eventuellen Einstellung nicht entgegengewirkt haben.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Somit ist der Tatbestand für den Eintritt einer Absenkung oder den Wegfall des ALG II gem. § 31 des SGB II nicht gegeben.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Bevor Sie über den Eintritt einer Sanktion entscheiden überdenken Sie bitte die von Ihnen aufgestellten Vermutungen und Behauptungen welche in keiner Weise den Tatsachen entsprechen. [/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Mit freundlichen Grüßen,[/FONT]


…[FONT=Arial, sans-serif]...................Unterschrift[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Frau Mausy[/FONT]
jimmy
 
E

ExitUser

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Hallo Leute,

ich habe heute ein Schreiben (mit Sanktionsandrohung) von der ARGE bekommen indem behauptet wird, ich hätte mich bei meiner Bewerbung nicht an die marktüblichen Anforderungen gehalten. Weiterhin wird behauptet ich hätte bewusst einer Einstellung entgegengewirkt. Ich hatte mich handschriftlich auf die Stelle vom Vermittlungsvorschlag mit Lebenslauf, Anschreiben und Ausbildungszeugnis beworben. Handschriftlich, da ich keinen Drucker habe und nach meines Wissens handschriftlich bei Bewerbungen erlaubt ist. Ausserdem hat ein Schulzeugnis gefehlt, welches ich nicht mehr hatte, jedoch steht auf der Homepage der ARGE das sogar Bewerbungen ohne Zeugnisse völlig ok sind. Ich habe niemals bewusst oder absichtlich der Einstellung entgegen gewirkt oder es versucht. Ich bin total verzweifelt und weis nicht weiter. Bitte helft mir. Ich bin mit den nerven total am Ende. Weis jemand vielleicht was ich zurück schreiben kann oder was ich dagegen tun kann ? Oder muss ich das über mich ergehen lassen ? Hilfe.

Vielen Dank für Antworten im voraus.

Liebe Grüße

Mausy


da würd ich mir kein kopf drum machen
handschriftlich genügt
sofern sie lesbar ist^^

und wenn dein SB will das du sie per schreibmaschiene machst
soll der dir ein drucker oder die schreibmaschiene bezahlen

du kannst nur die unterlagen beifügen die vorhanden sind
wenn keine zeugnisse vorhanden dann ist da auch nix beizufügen

und was marktüblich ist zählt nochlange nicht was gesetzlich geregelt ist

dein SB will seine quote erfühlen und sucht gründe die nicht vorhanden sind
 
E

ExitUser

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Ich kann den Zahnarzt nicht verstehen, wenn es denn kein Gekrikkel war.
Als Arbeitgeber würde ich lieber handgeschriebene Bewerbungen erhalten. Sie sagen doch viel mehr über einen Bewerber aus. Computer-Musterbewerbungen kann doch fast jeder abliefern.
Früher wurde Wert auf einen handgeschriebenen Lebenslauf gelegt. Das er Deine handschriftliche Bewerbung, als Grund für eine Absage, dem Arbeitsamt mitteilt, krönt die Geschichte noch. Sei froh, daß daraus nichts wird; der Chef ist ein Blödmann:icon_kotz:.
 
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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Hallo Leute,

ich habe heute ein Schreiben (mit Sanktionsandrohung) von der ARGE bekommen indem behauptet wird, ich hätte mich bei meiner Bewerbung nicht an die marktüblichen Anforderungen gehalten. Weiterhin wird behauptet ich hätte bewusst einer Einstellung entgegengewirkt. Ich hatte mich handschriftlich auf die Stelle vom Vermittlungsvorschlag mit Lebenslauf, Anschreiben und Ausbildungszeugnis beworben. Handschriftlich, da ich keinen Drucker habe und nach meines Wissens handschriftlich bei Bewerbungen erlaubt ist. Ausserdem hat ein Schulzeugnis gefehlt, welches ich nicht mehr hatte, jedoch steht auf der Homepage der ARGE das sogar Bewerbungen ohne Zeugnisse völlig ok sind. Ich habe niemals bewusst oder absichtlich der Einstellung entgegen gewirkt oder es versucht. Ich bin total verzweifelt und weis nicht weiter. Bitte helft mir. Ich bin mit den nerven total am Ende. Weis jemand vielleicht was ich zurück schreiben kann oder was ich dagegen tun kann ? Oder muss ich das über mich ergehen lassen ? Hilfe.

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Mausy
[FONT=&quot]
[/FONT][FONT=&quot]Wilde Sanktionstollwut des Jobcenter.

Gruß aufruhig

[/FONT]
 

hellucifer

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Du hast dich beworben, und nur darauf kommt es an, nicht auf die Form.

Es gibt nämlich keine gesetzliche Vorschrift, in welcher Form eine Bewerbung zu ergehen hat. Vorwerfen könnte man dir allerdings, wenn die Bewerbung z.B. Butterflecken hat und schlampig daherkommt.

Wenn von Dir erwartet wird, dass du deine Bewerbung mit dem PC erstellst, dann muss man dir entweder einen PC samt Drucker stellen (finanzieren) oder der Leistungsträger muss die Ausrüstung in seinen Geschäftsräumen zur Verfügung stellen.

Ein PC und Drucker muss man in der Regel vom Regelsatz selbst bezahlen, aber man muss den nicht für Bewerbungen verwenden.

Schreibe zurück: "Ich habe mich beworben. Und wenn Sie etwas an meiner Bewerbung auszusetzen haben, dann legen Sie das bitte konkret dar. Ihre bisherigen Ausführungen sind nicht sachdienlich."
 
G

gast_

Gast
AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Du hast dich beworben, und nur darauf kommt es an, nicht auf die Form.

So ist es. Übrigens erwähnt er eine Musterbewerbung, die ihm eingereicht wurde - der sollte wissen, daß man bewerbungen nicht 0815 schreiben kann, jede Bewerbung sollte der Stelle angepaßt sein!

An den Fragesteller: Unterschieden sich Musterbewerbung und die fragliche Bewerbung nur durch handschriftlich?

Wenn von Dir erwartet wird, dass du deine Bewerbung mit dem PC erstellst, dann muss man dir entweder einen PC samt Drucker stellen (finanzieren) oder der Leistungsträger muss die Ausrüstung in seinen Geschäftsräumen zur Verfügung stellen.

..und die Fahrtkosten erstatten.

Würde ich jetzt sofort beantragen, Geld für einen neuen Drucker.(Wäre aus dem Vermittlungsbudget möglich)

Begründung: damit es keinen neuen Sanktionsversuch geben kann.


Ein PC und Drucker muss man in der Regel vom Regelsatz selbst bezahlen, aber man muss den nicht für Bewerbungen verwenden.

Auch richtig


Schreibe zurück: "Ich habe mich beworben. Und wenn Sie etwas an meiner Bewerbung auszusetzen haben, dann legen Sie das bitte konkret dar. Ihre bisherigen Ausführungen sind nicht sachdienlich."

Der würde von mir eine passende Antwort kriegen...:biggrin:
 

Couchhartzer

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AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

An den Fragesteller: Unterschieden sich Musterbewerbung und die fragliche Bewerbung nur durch handschriftlich?

Es würde mich jetzt so gar nicht wundern, wenn diese "Musterbewerbung" eines der Muster aus einer dieser blödsinnigen Bewerbungstrainingsmaßnahmen ist, die diese Seifenblase (SB) da als Referenz für einen zusammengesponnenen Verstoß heranziehen will.
 

HajoDF

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Der Grund der angedrohten Sanktion wird genau benannt: die nicht "marktübliche Bewerbung" - hier ist offensichtlich die handschriftliche Form gemeint - hätte zur Ablehnung geführt.
Der defekte Drucker ist auch kein wirklicher Grund für eine handschriftliche Bewerbung. Die Arbeitsagenturen stellen hierfür Rechner zur Verfügung.

Hier ist lediglich die Beurteilung der SB anzufechten, sofern die Bewerbung ansonsten fehlerfrei und formell richtig ist. Die handschriftliche Bewerbung ist keinesfalls ein Ablehnungsgrund, schon gar kein justiziabler. Die Unterstellung der SB, absichtlich diese handschriftliche Form gewählt zu haben, um die Einstellung zu verhindern, ist ebenfalls rechtlich nicht haltbar, außer es wurde ausdrücklich in der Stellenbeschreibung eine maschinelle Bewerbung gefordert. Auch eine stark fehlerbehaftete Bewerbung könnte diesen Schluss eventuell zulassen. Aber das ist hier ja wohl nicht der Fall.

Ein handgeschriebener Lebenslauf ist zwar heute nicht mehr üblich, verstößt aber nicht gegen allgemeine Regeln.
So kommt eventuell nur das Anschreiben als "marktunüblich" in Frage. Doch hier gilt das o.g.

In der Stellungnahme würde ich die Unterstellung der SB zurückweisen, absichtlich eine Ablehnung provoziert zu haben, da niemand auch heute davon ausgehen kann, dass eine sonst ordentliche Bewerbung wegen der handschriftlichen Form automatisch abgelehnr wird.

Im Falle einer Sanktion würde ich alles andere getrost dem Richter überlassen (ER und Klage gegen die Sanktion neben dem Widerspruch gegen die Sanktion).
 

jockel

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Liebe Grüße

Mausy

Sanktioniert darf ein Arbeitsloser werden, wenn er einer amtlichen Bewerbungsaufforderungen mit so einem Verhalten nachkommt, daß er den Bewerbungserfolg gezielt vereiteln will. Der Bewerber bringt also Grunde vor, wenn sich z.B.

- der Jobbewerber mit seinen Fähigkeiten absichtlich schlechter darstellt als er in Wirklichkeit ist oder
- er wegen zumutbarer Pendelwege dennoch die Arbeit nicht annehmen will oder
- er Schichtarbeit ablehnt, obwohl er dies körperlich, geistig und seelisch verkraften kann.

Man kann noch weitere solche Beispiele nennen, die zu Sanktionen führen.

Wenn Bewerbungsunterlagen unvollständig oder handgeschrieben sind, ist das kein Sanktionsgrund. Es ist ja bei einem Arbeitslosen ja auch eine finanzielle Aufwandsfrage, fehlende Nachweise wiederzubeschaffen.
 

emil1959

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Sorry Leute, aber mit "würde", "könnte" und "dürfte" ist Mausy nicht geholfen.
Vielleicht versucht ihr einfach mal die Formulierungen in #9 und #15 zu zu verbessern ?

MfG Emil
 
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