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Androhung von Leistungskürzung/wegfall wg. Kreditraten??

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Eisblume

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#1
Hallo,
völlig neu und orientierungslos weiß ich nicht genau, wo ich was hier staten kann und hoffe, dass ich hier im richtigen Forenthema bin.
Habe einige schlechte Erfahrungen in den vergangenen Tagen gemacht und bin total verunsichert.
Hatte gestern eine Telefonat in dem mir die Sachbearbeiterin der Leistungsabteilung angedroht hat meine Leistungen in der Zukunft evtl. zu kürzen oder komplett zu sperren, weil sie der Meinung ist, dass ich aufgrund meiner Kreditraten (die ich bisher immer versucht habe regelmäßig zu zahlen) nicht hilfsbedürftig sein könnte.
Sie meinte, wenn ich in Zukunft weiter diese Kreditrate (wir sprechen hier von 96 Euro mtl.) zahlen kann, wäre ich wohl nicht hilfsbedürftig und sie überlege dann die Zahlungen einzustellen.
Ich kann die Kreditrate nicht senken, die Bank hat dies verneint. Natürlich habe ich in meiner Sorge bei der Bank angerufen und dies erzählt. Die sagen davon hätten sie noch nie gehört. Die einzige Möglichkeit die Raten zu senken sei vorher in den Mahnstatus zu rutschen. Also dass der komplette Betrag fällig und angemahnt wird, Mahnverfahren, Gerichtsvollzieher, etc... und dann könnte man ja kleinere Raten zur Rückzahlung der Schulden vereinbaren.
HILFE... das will ich doch gar nicht. Ich habe bisher alle meine Kosten irgendwie versucht zu bezahlen. Als erstes komme ich meinen Zahlungsverpflichtungen nach und wenn dann nix mehr bleibt zum Einkaufen... Pech.. dann gehe ich zu Mutter essen oder ähnliches.
Die rechnet mir vom Amt aber vor welchen Leistungsbezug ich habe und wie hoch meine Kosten sind und sagt, sie zweifelt meine Hilfsbedürftigkeit an, weil von dem Restgeld könne ich ja nicht leben (oh wie Recht sie hat).

Als ich ihr mitgeteilt habe, dass ich eine Nebenbeschäftigung über max. 160 Euro im Monat und 6 Stunden in der Woche habe, hat sie, sofort nach dem ich zur Türe raus bin (das weiß ich seit gestern) eingegeben ich hätte einen Nebenjob mit 400 Euro. Und prompt hatte ich gestern erheblich weniger Geld auf dem Konto. Auf meinen Anruf hin und dass ich fragte, warum sie das macht und wieso ich plötzlich weniger Geld hätte, sagte sei mir, sie habe nun erstmal 400 Euro eingegeben bis sie den Arbeitsvertrag habe. Als ich Montag bei ihr vorgesprochen habe, hat sie nichts aber auch gar nichts erwähnt davon. Sie nahm meine Angaben an und meinte, bitte reichen sie den AV nach. Aber nichts davon, dass sie 400 Euro angeben würde. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Als ich sagte, ich brauche die Differenz so schnell wie möglich ausgezahlt und ihr die Lohnabrechnung vorgelegt habe, meinte sie, wenn ihr Kontingent (?) noch ausreiche würde sie die Nachzahlung veranlassen oder sofort auszahlen. Und nebenbei erwähnt wäre sei der Meinung, meine Kosten, die ich im Monat habe, seien zu hoch und ich könne nicht wirklich hilfsbedürftig sein.

Ich bitte Euch, was meint die Dame mit den Kreditratenzahlungen? Warum ist es nicht egal, was ich mit dem Geld bezahle und damit mache. Bin ich verpflichtet mich nun zu verschulden oder meinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachzukommen, damit ich als Hilfsbedürftiger anerkannt werde?
Wie reagiere ich darauf? Ich habe nichts schriftliches nur ihre telefonische Aussage, sie überlege den Bezug zu stoppen oder zu kürzen.
Sie sagte dann noch zu mir "na, sie sind ja erst seit kurzem dabei, wir fangen ja gerade erst an und da bekomme ich sie noch hin!" was immer das auch bedeuten mag, es läßt mich nichts gutes erwarten.
 

Arania

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#2
Als erstes komme ich meinen Zahlungsverpflichtungen nach und wenn dann nix mehr bleibt zum Einkaufen... Pech.. dann gehe ich zu Mutter essen oder ähnliches.
genau das unterstellt Deine SB weil man eben die Raten in der Höhe nicht vom ALG II zahlen kann ohne zu verhungern, und mit der Begründung des Verdachts auf Leistungserschleichung wird sie die Sperre auch durchziehen können, wie dann ein Widerspruch oder eine Klage ausgehen würden, keine Ahnung

Da Du aber auch noch einen Minijob hast, könntest Du eventuell die Raten davon begleichen, das müsste anerkannt werden
 

biddy

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#3
genau das unterstellt Deine SB weil man eben die Raten in der Höhe nicht vom ALG II zahlen kann ohne zu verhungern,
Ich habe eben in einem anderen Thread zu Darlehensrückzahlung an die ARGE geantwortet... seltsamerweise fordern nämlich die ARGEN oft genug bis zu 30% des Regelsatzes (Alleinstehender 103,50€) und meinen sehr wohl, dass man von dem dann ungesetzlich gekürzten Existenzminimum noch überleben kann. Dann sollen sie einen auch im umgekehrten Fall in Ruhe lassen! *hals-hab*

LG, biddy
 

Arania

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#4
sollten sie, tun sie aber leider nicht, denn in einem Fall sparen sie Geld im anderen müssen sie zahlen, für die wohl der entscheidene Unterschied
 
E

ExitUser

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#5
Dann müssten die Argen die Zahlung auch bei allen stoppen, die "zu hohe" Mieten vom Regelsatz mitbezahlen müssen, dazu ein Auto haben, Familienhaftpflicht, höhere Stromkosten als im Regelsatz, Schulkosten, usw.
War bei mir auch in den "Vor-Nebenjob-Zeiten" schon so.
Da erwartet die Arge doch auch, daß man mit dem kläglichen Rest klarkommt.
Dabei handelt es sich um weitaus größere Beträge als 96 Euro monatlich.

Viele Grüße,
angel
 

gerda52

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#6
Arge oder Besserungsanstalt - Beruf verfehlt ?

Woher hat die Arge eigentlich Kenntnis davon, dass Du einen Kredit bedienst. Beim Vermögensnachweis können keine Schulden gegengerechnet werden. Und man muss denen nicht alles erzählen.
Darf ich noch fragen, wie alt Du bist ?

Als ich sagte, ich brauche die Differenz so schnell wie möglich ausgezahlt und ihr die Lohnabrechnung vorgelegt habe, meinte sie, wenn ihr Kontingent (?) noch ausreiche würde sie die Nachzahlung veranlassen oder sofort auszahlen. Und nebenbei erwähnt wäre sei der Meinung, meine Kosten, die ich im Monat habe, seien zu hoch und ich könne nicht wirklich hilfsbedürftig sein.
Ob das Kontingent ausreicht, sollte Dich nicht interessieren. Du brauchst die Dir zustehende Leistung.

Welche Kosten denn noch ?

Wie reagiere ich darauf? Ich habe nichts schriftliches nur ihre telefonische Aussage, sie überlege den Bezug zu stoppen oder zu kürzen.

Reagieren würde ich erst mal gar nicht. Bei einer Kürzung oder Leistungseinstellung dann natürlich sofort schriftlich widersprechen.

Sie sagte dann noch zu mir "na, sie sind ja erst seit kurzem dabei, wir fangen ja gerade erst an und da bekomme ich sie noch hin!" was immer das auch bedeuten mag, es läßt mich nichts gutes erwarten.

Das halte ich für Amtsanmaßung. Welche Funktion hat diese SB ? Sitzt sie in der Leistungsabteilung oder ist sie Dein "Fallmanager" ?

Mein Tipp: Cool (freundlich) bleiben und selbstbewusst auf Deine Rechte bestehen.
 

Eisblume

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#7
von dem Kredit weiß sie, weil die Rate regelmäßig vom Konto abgezogen wird und sie ja die Kontoauszüge sich schon hat zweimal zeigen lassen. Und als sie das Geld gekürzt hat, hatte ich ihr gesagt, dass ich kein Geld zum Einkaufen mehr übrig habe, weil als erstes Miete und Kredit abgebucht wurden.
Ich bin 39 J. und hoffe, dass ich nur wenige Wochen mit dieser HartzIV Angelegenheit leben muß. Sie sitzt in der Leistungsabteilung. Meine Arbeitsvermittlerin (weiß nicht ob das dann auch die Fallmanagerin ist) ist sehr nett und schüttelt über manche Äußerungen der Kollegin nur mit dem Kopf. Das Problem ist, dass ich mich auch nicht beschweren kann, da der nächste Vorgesetzte für mehrere Wochen nicht im Haus ist und dieselbige Leistungssachbearbeiterin über die ich mich gerne beschweren würde, die Stellvertretung macht und dann wahnwitzigerweise ihre eigene Dienstaufsichtsbeschwerde lesen würde. Ich könnte auch zum Geschäftsleiter der ARGE, aber da ist das Problem, welches noch erschwerend hinzu kommt: ich habe mich dort beworben und ein erstes internes Gespräch hat bereits stattgefunden. Es könnte durchaus sein, dass ich die zukünftige Sekretärin des Geschäftsleiters werde und ich möchte nicht, dass mein Name dann auch noch so auftaucht. Das ist eine blöde Situation.
 

Eisblume

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#8
es kam noch die Frage welche Kosten sonst noch. Ich habe alles, was ich vorher als Berufstätige an Zahlungsverpflichtungen hatte. Miete, Strom, Nebenkosten, Telefon und Internetkosten, Kredit und Versicherungen. Die Verträge kann ich nicht einfach kündigen oder nicht mehr bezahlen oder den Kredit kürzen. Ich könnte sagen, dass meine Eltern ab sofort den Kredit bezahlen aber das geht doch auch nicht, wenn ich richtig verstanden habe, dass Zahlungen, die meine Eltern z.B. leisten auch wieder angerechnet werden. Also drehe ich mich doch im Kreis.

Ich verstehe das alles nicht mehr wirklich. Ich war arbeitslos bin dann vor ein paar Wochen in HartzIV gelandet, weil das mit dem neuen Job nicht wirklich schnell genug geklappt hat. Ich bezahle weiterhin alle meine regelmäßigen Kosten, gehe nicht schwarz arbeiten, im Gegenteil verdiene das, was ich darf, noch dazu um die Differenz zwischen Gehalt - ALG I - Hartz IV irgendwie so gut wie möglich auszugleichen.Unter ALG I durfte ich 160 Euro verdienen und nun - dabei bekommt man schon viel weniger - darf ich nur noch 100 Euro ohne Abzüge behalten. Und von dem Geld, was ich zur Verfügung habe, darf ich nicht einmal zahlen, was gezahlt werden muß? Je weniger nach Abzug meiner Kosten am Ende übrig bleibt, umso mehr zweifelt man meine Hilfebedürftigkeit an?
Ich kann ja nicht einmal sagen, dass irgendjemand nun einen Teil meiner Kosten trägt. Also habe ich tatsächlich nur die Möglichkeit Schulden zu machen, meinen Verpflichtungen nicht mehr nachzukommen? Das kann doch nicht sein
 

gerda52

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#9
...
von dem Kredit weiß sie, weil die Rate regelmäßig vom Konto abgezogen wird und sie ja die Kontoauszüge sich schon hat zweimal zeigen lassen. Und als sie das Geld gekürzt hat, hatte ich ihr gesagt, dass ich kein Geld zum Einkaufen mehr übrig habe, weil als erstes Miete und Kredit abgebucht wurden.

Zur Kontoauszugsvorlage gibt es im Forum zahlreiche Einträge. Lies Dich da mal durch. Aber unabhängig davon sollten für Deine SB lediglich die Habenbuchungen und allenfalls noch die Mietzahlung relevant für die Leistungsberechnung sein. Deine Vorsprache war wegen der falschen Einkommensanrechnung berechtigt.
Und nun, da die Lohnabrechnung zur Bearbeitung vorliegt, kannst Du auf eine weitere Zahlung, ggf. als Vorschuss, bestehen.

Ich bin 39 J.

Das hätte ich jetzt nicht vermutet. Aufgrund Deiner Schilderung der Situation hatte ich angenommen, es geht um U25. In dem Fall hätte man die verbale Entgleisung der SB noch mit 'kumpelhaft' durchgehen lassen können. Aber so ...

und hoffe, dass ich nur wenige Wochen mit dieser HartzIV Angelegenheit leben muß. Sie sitzt in der Leistungsabteilung. Meine Arbeitsvermittlerin (weiß nicht ob das dann auch die Fallmanagerin ist) ist sehr nett und schüttelt über manche Äußerungen der Kollegin nur mit dem Kopf.

Wenn es wirklich nur um wenige Wochen geht, kann man schon versuchen, bestehende Verträge einzuhalten und da Du ja einen Zuverdienst hast, wird es nicht ganz so eng.

Das Problem ist, dass ich mich auch nicht beschweren kann, da der nächste Vorgesetzte für mehrere Wochen nicht im Haus ist und dieselbige Leistungssachbearbeiterin über die ich mich gerne beschweren würde, die Stellvertretung macht und dann wahnwitzigerweise ihre eigene Dienstaufsichtsbeschwerde lesen würde.

Da wäre ich jetzt neugierig, wie die Tante das bearbeiten würde.

Ich könnte auch zum Geschäftsleiter der ARGE, aber da ist das Problem, welches noch erschwerend hinzu kommt: ich habe mich dort beworben und ein erstes internes Gespräch hat bereits stattgefunden. Es könnte durchaus sein, dass ich die zukünftige Sekretärin des Geschäftsleiters werde und ich möchte nicht, dass mein Name dann auch noch so auftaucht.

Dann wünsche ich Dir mal viel Glück, dass Deine Bewerbung Erfolg hat. Stell Dir vor, Du öffnest dann u.a. die Beschwerdebriefe, die von anderen HE über besagte SB eingereicht werden. Du müsstest dann auch darüber stehen.

Denn trotz allem wäre sie ja nun eine Kollegin.

Das ist eine blöde Situation.

Lass Dich von den Aussagen deshalb nicht irritieren, und begründe Dein Begehren nach einer weiteren Zahlung mit dem falschen Bescheid und höchstens noch mit der Fälligkeit Deiner Ausgaben. Und Letzteres nur in Bezug auf Dein Arbeitseinkommen, wenn es erst per Ultimo eintrudelt.
 

gerda52

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#10
ALG II ist eine Grundsicherung. Nach Abzug Deiner sonstigen Ausgaben solltest Du schon noch die notwendigen Mittel für den Lebensunterhalt über haben.

Sonst musst Du Dich von ein paar Verträgen trennen. Nicht alles braucht man wirklich.

Würdest Du nur ALG I beziehen, könntest Du Dich sponsern lassen. Bei H4 wird angerechnet.
 

biddy

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#11
Aber unabhängig davon sollten für Deine SB lediglich die Habenbuchungen und allenfalls noch die Mietzahlung relevant für die Leistungsberechnung sein
Das sehe ich auch so. Wer über ein Online-Konto verfügt, sollte den Kontoauszug nur mit Haben-, nicht mit Sollbuchung ausdrucken. Bei mir wird die Vorlage in dieser Art immer akzeptiert, wenn ich monatlich in der Höhe unterschiedlich hohes Erwerbseinkommen nachweise.


LG, biddy
 

Eisblume

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#12
ALG II ist eine Grundsicherung. Nach Abzug Deiner sonstigen Ausgaben solltest Du schon noch die notwendigen Mittel für den Lebensunterhalt über haben.

Sonst musst Du Dich von ein paar Verträgen trennen. Nicht alles braucht man wirklich.

Würdest Du nur ALG I beziehen, könntest Du Dich sponsern lassen. Bei H4 wird angerechnet.
Natürlich, ich würde mich gerne von ein paar Verträgen trennen, aber ich bin doch an Kündigungsfristen gebunden und die meisten kann ich erst für 2008 kündigen.

Also, Ihr sagt, ich brauche nur Habenbuchungen vorlegen, okay. Weil die wollte sogar die letzten Visa-Abrechnungen sehen und wissen, was ich mir so kaufe. Die wollte auch wissen, was ich bei einem Online-Auktionshaus gekauft habe und ist auf die Internetseite gegangen
 

nemesiz

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#13
OT (sorry):

sehe ich das richtig..
ich zahle von meinem Hartz4 ca 70,- Schulden jeden Monat zurück.

Ich habe diese eingewilligt weil man mir dann die hälfte der Gesammtsumme erläßt.

Würde ich das nicht tun habe ich 2 Inkassos am Hals die mal wieder mit dem Gerichtsvollzieher usw usw usw kommen und mir das Konto sperren (nur noch Barzahlungen) usw usw.

(ich weiss ich kann es über das Gericht öffnen).

So, zurück...
sehe ich es also richtig dass mir wegen solcher Zahlungen das Amt an den Karren fahren kann?

Sozusagen ist man verpflichtet sich weiterhin zu verschulden?
 

gerda52

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#14
Die Kontrolle der Ausgaben

wie die von Eisblume beschriebene, geht m.E. entschieden zu weit.

Sozusagen ist man verpflichtet sich weiterhin zu verschulden?
Natürlich ist man das nicht. Die Prioritäten für die Mittelverwendung müssen nur stimmen. Man sollte sich da auch selbst ein Limit setzen, was möglich ist und was nicht.
 

Eisblume

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#15
wie die von Eisblume beschriebene, geht m.E. entschieden zu weit.



Natürlich ist man das nicht. Die Prioritäten für die Mittelverwendung müssen nur stimmen. Man sollte sich da auch selbst ein Limit setzen, was möglich ist und was nicht.

aaaaaaaaber: wenn ich den Zahlungsverpflichtungen nicht nachkomme, die bestehenden Verträge der Versicherungen nicht kündigen kann und die Kreditrate nicht gekürzt werden kann, bleibt mir nichts anderes übrig als zu weiterhin zu zahlen oder aber ich falle in das Mahnverfahren. Und dann habe ich negative Schufaeinträge, habe den Gerichtsvollzieher am Hals und muß meine Hand heben und dann habe ich wegen einer kurzfristigen HartzIV Inanspruchnahme für die nächsten Jahre die Folgen daraus zu ziehen? Das kann es doch nicht sein. Ich beschwere mich bei niemandem, dass ich so wenig GEld zur Verfügung habe, meine Altlasten sind ja meine Probleme, für die auch der Staat nichts kann. Aber ich fühle mich gezwungen mich zu verschulden, wenn es heißt, ich muß Prioritäten bei der Mittelverwendung setzen. Ich habe derzeit keine Möglichkeit Prioritäten zu setzen. :icon_neutral:
 

gerda52

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#16
Zunächst mal meinte ich mit Kontrolle das Schnüffelverhalten deiner SB.

Aber ich fühle mich gezwungen mich zu verschulden, wenn es heißt, ich muß Prioritäten bei der Mittelverwendung setzen. Ich habe derzeit keine Möglichkeit Prioritäten zu setzen. :icon_neutral:
Deine eigene finanzielle Lage kannst nur Du selbst einschätzen.
 
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