Androhung von Abmeldung des ALG1 nach Übermittlung einer VA wegen Umzug

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ALGBeantragerMuc89

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Hallo,

jetzt geht der Irrsinn mit der AfA weiter. Nach dem ich mich arbeitslos gemeldet habe mit Erstbezug ab dem 1.12.18, habe ich eine Veränderungsanzeige verfasst, da ich in ein anderes Bundesland umziehe.
Ich habe dem Amt eine Veränderungsanzeige per Einschreiben Einwurf zukommen lasse, dass ich irgendwann im Zeitraum von Anfang bis Mitte Dezember in ein anderes Bundesland umziehen werden (der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest).
Nach Eingang der VA bei der AfA rief mich eine Dame aus besagter Behörde an, dass das nicht so einfach geht und ich dem Arbeitsmarkt der ganzen Zeit zur Verfügung stehen muss und man doch einen Umzug auch wie andere normale Menschen auch am Wochenende machen kann. Alternativ hätte ich Ihrer Meinung nach selbstständig die Möglichkeit mich im Zeitraum von 01.12.2018 bis 15.12.2018 für Leistungen abzumelden, wobei ich dann für diesen Zeitraum keine Leistungen erhalten würde und auch nicht Krankenversichert bin.
Daraufhin kam ein Brief von der AfA mit folgendem Inhalt:

"Sie haben in Ihrere VA angegeben, dass Sie von Anfang bis Mitte Dezember nach ****(ein anderes Bundesland) verziehen. In diesem Zeitraum sind sie bereits arbeitslos gemeldet und müssen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie keine Leistungen von uns beziehen und wir würden Sie ab dem 01.12.18 aus der Vermittlung und dem Bezug abmelden. Sie müssen sich dann in Hamburg wieder erneut bei der AfA anmelden.
Um weitere Möglichkeiten zu besprechen, wie wir Ihre Verfügbarkeit regeln können nehmen Sie bitte den Termin bei Frau ***** am 28.11.18 wahr.
Falls wir keine Rückmeldung von Ihnen bekommen und Sie nicht zum Termin erscheinen, gehen wir wie oben beschrieben vor und melden Sie vorerst ab.
"

Meine Frage zu dem ganzen wäre, wie ich mich bei dem morgigen Termin jetzt verhalten soll?
Muss ich mich in München bei der AfA abmelden und in Hamburg neu anmelden oder macht die AfA das intern?
Ich hätte auch die Möglichkeit kurzfristig an eine AU zu kommen, auch für den morgigen Termin, was macht hier am meisten Sinn das der Leistungsbezug nicht verfällt?

Dem obigen Schreiben ist keine RHB angehängt, allerdings zu der Termineinladung morgen war eine RHB dabei.

Danke schonmal für die Mühen!
 
E

ExUser 2606

Gast
Verfuegbarkeit ist eine Voraussetzung fuer den Bezug von AlG I. Du musst täglich per Post erreichbar sein und die AfA täglich aufsuchen können.

Die gehen momentan davon aus, dass du die ganze erste dezemberhaelfte mit Umzug beschäftigt bist und deshalb nicht Verfuegbar bist. Das sollte sich ja wohl bei dem Termin klaeren lassen.

Um am neuen Wohnort aLG beziehen zu können, wirst du dich dort mindestens einmal persönlich melden muessen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

ALGBeantragerMuc89

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Hallo Kerstin,

danke für die schnelle und noch so späte Antwort.
Per Post erreichbar bin ich ja, und eine Verfügbarkeit kann ich ja auch über die AfA in Hamburg gewehrleisten oder reicht das nicht? (sind es fürs jeweilige Bundesland eigene Behörden oder arbeiten die Bundeslandübergreifen?)
 

ALGBeantragerMuc89

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Hier fehlt wohl jeweils das entsprechenden Wort "Werktäglich" (Mo-Sa) (bei der AfA wohl Mo-Fr) :wink:

Hey Vidar danke auch für deinen Kommentar.
Meinst du eine Verfügbarkeit bis zum Tag des Umzugs im jetzigen Bundesland reicht und wenn ich Umgezogen und Umgemeldet bin (ca. 1 Woche später habe ich den Termin schon im neuen Bundesland) dann direkt danach zur AfA gehen und dort erklären dass ich zur Verfügung stehe?
 
E

ExUser 2606

Gast
Naja, an Tagen, an denen keine Post zugestellt wird, kann man niht postaliisch erreichbar sein. Und wennn die AfA nicht auf hat, muss man da auch nicht hin könnenen. Ergibt sich alao automatisch nut dem werktäglich.

Im Prinzip denkst Du schon richtig. DIe AfA braucht EINen Stichtag. Im Monet denken die, Du bist 2 Wochen im Dauerumzug.

Ein Problem ergibt sich noch aus der einen Woche zwischen Umzug und Ummeldung.

Dann bist Du für die Alte AfA nicht mehr erreichbar, weil schon umgezogen und die neue wird Dich vielleicht noch nicht haben wollen, weil noch nicht umgemeldet. Ich würde da ja sofort am Tag nach dem Umzug aufschlagen samt Terminbestätigung für die Ummeldung. Sonst entgeht Dir eventuell das Geld für eine Woche.
 

vidar

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Moinb @ALGBeantragerMuc89,

Wie ist denn überhaupt dein heutiger (28.11.2018) Termin verlaufen?

Dein Hauptfehler war wahrscheinlich, dass du relativ zeitnah mit deinem Antrag auch die Mitteilung über einen geplanten Umzug abgegeben hast. Hier wäre sicherlich eine spätere Mitteilung dienlicher gewesen. Unabhängig davon, sollte dir trotzdem das ALG-1 auch für nur einen Monat zustehen. Erst einmal widersprichst vehement, dass du angeblich 14 Tage dem Amt nicht zur Verfügung stehen würdest, und forderst gleichfalls eindringlich deine Versicherungsleistung ein. Nur weil du dich noch nicht in München angemeldet hast bzw. konntest, kann Dir nicht zur Last gelegt werden, dass du deinen ALG-1 Anspruch noch an deinem jetzigen Wohnort beantragt hast. Es wäre jetzt vom Vorteil, wenn du bereits einen unterschriebenen Mietvertrag aus München vorlegen könntest. Solltest du mehr als ein Wochenende für den Umzug brauchen, beantrage eine Ortsabwesenheit für die Zeit. Da du nicht am selben Ort umziehst, dürfte es mit der Genehmigung auch keine Probleme geben.

Eine automatischen Ab- und Anmeldung zwischen den Ämtern gibt es nicht. Diese Vorgänge musst du jeweils getrennt voreinander selbst bei den Ämtern schriftlich erledigen.
 

BerndB

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Es läuft voraussichtlich so:
Wenn du der AfA den Umzug rechtzeitig mitteilst, ist am neuen Wohnort kein Antrag notwendig. Die AfA des neuen Wohnorts sollte dich einladen. Aber frag vorsorglich.
Hier unter Punkt 138.5.1.3 Abs. 2 (Seite 14) grob beschrieben.
 
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