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Androhung einer Kontenpfändung nach Abgabe der EV

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The_Vulcan

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#1
Hi Leute,

nachdem ich anfang des Monats die EV abgegeben habe welche besagt das ich 750.-EUR ALGII inkl. Miete erhalte, sowie über ein Barvermögen von 70.-EUR und ein Kontovermgen von 3.-EUR verfüge trudelte nun ein Schreiben des Inkassodienstes ein.

In selbigen wird gefordert die Summe von mehreren Tausend EUR binnen 1 Woche zu begleichen oder Ratenvereinbarung zu treffen.

Letzteres ist mir Finanziell nicht möglich, in der Regel ist ja die kleisnte Rate die Unternehmen Annehmen so 25.- oder 50.- und das geht einfach nicht.

Ich habe ein Postbank Konto.
Vor mehreren Jahren wurde das schonmal heimlich gepfändet (glaube 2004, hatte es erst gemerkt als ich die Karte nicht nutzen konnte) und vom Amtsgericht nach ein paar Tagen rennerei aufgehoben (ich glaub eigentlich sollte das garnicht durchgeführt werden da ich ja nur ALGII/SOZ bezog.).

Nun androhen tun das ja viele.... wie wäre denn jetzt der Ablauf wenn sie es wirklich tun sollten?

Was ist wenn 2,3 Gläubiger auf einmal auf die Idee kommen?

Hab keine Lust meine Schulden zu steigern weil laufende Rechnungen (Lastschrift) nicht gezahlt werden können...
 

Inkasso

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#2
Ist möglich - wobei das - aus taktischen Gründen - vom Inkassoladen in den seltensten Fällen - wie bei Dir - angekündigt wird
Eine Kontopfändung verursacht für die gegfenseite erneute Kosten
Sicherheitshalber am Montag (ALG 2 Eingang ) Konto soweit wie möglich leer machen
 

The_Vulcan

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#3
Das Hilft mir leider alles nicht weiter.

Ich mach das Konto zum Monatsanfang eh immer fast komplett Leer... zahlen meine Rechnungen und den Rest nutze ich ja zum Bareinkauf von Lebensmtteln etc..

Aber eine Pfändung würde wenn dann eh erst gegen ende des Monats inkrafttreten denn noch geben sie mir ja ne Woche Zeit....

Die Frage ist... was tun, wie verhindern oder wie vorgehen wenns passiert.

Angedroht haben es ja schon oft welche, aber die schreiben nun so als wenn sies auch wirklich tun und hatten ja auch die EV beantragt.
Das es eine reine farce ist weil sie ja Wissen das dort nichts zu holen ist das ist ja klar...

Ich weis auch nicht ob das Amtsgericht Pfändungsanträge einfach abweist wenn sie Wissen das man nur ALGII bezieht bzw. unter 999,99EUR Geldeingang hat.
 
E

ExitUser

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#4
Hallo,

ich würde an Deiner Stelle mit dem Schreiben des Inkassodienstes zum Amtsgericht gehen und fragen, ob Du eine einstweilige Verfügung beantragen kannst.
In dieser Verfügung würde dann drinstehen, dass eine Kontopfändung erst nach mündlicher Verhandlung durchgeführt werden kann.

Inwieweit es überhaupt rechtens ist, eine Pfändung durchzuführen, wenn Du sowieso schon eine eV abgegeben hast und somit kein pfändbares Einkommen hast, ist fraglich. Auch dies würde ich beim Amtsgericht fragen. Falls eine Pfändung durch das Inkassounternehmen nämlich rechtswidrig ist, könntest Du denen mal mit einer Strafanzeige kommen.

Noch was:
Ist dieses Inkassounternehmen überhaupt berechtigt, die Forderung bei Dir einzutreiben?
Haben die Dir eine vom Gläubiger eigenhändig unterschriebene Vollmacht vorgelegt? Wenn nicht: Schreiben vollumfänglich zurückweisen, auf § 174 BGB hinweisen und die Originalvollmacht anfordern. (vermutlich ist dann erst mal Ruhe von Seiten des Inkassounternehmens ...)

Bedenke bitte auch, dass Inkassounternehmen erst mal mit den gepfändeten Geldern ihre eigenen Gebühren begleichen und erst danach den wirklich geschuldeten Betrag an den Gläubiger bezahlen. Einfacher wäre, Du würdest Dich mit dem ursprünglichen Gläubiger auf eine Ratenzahlung von z.B. 10 Euro monatlich einigen.

Dem Gläubiger machst Du klar, dass Du eine eV abgegeben hast und sowieso kein pfändbares Einkommen hast, dass also das ganze Brimbamborium mit dem Inkassounternehmen sowieso nichts nützt. Der Gläubiger hat jetzt die Chance entweder
a) gar nichts zu bekommen, oder
b) wenigstens monatlich 10 Euro (können auch 5 Euro sein, Hauptsache zu betonst Deine Zahlungswilligkeit, soweit sie Dir halt möglich ist).

Grüße
Arbeitssuchend
 

The_Vulcan

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#5
Ich denke schon das die das dürften, immerhin haben sie auch die EV erwirkt.

Also muss ich zum Jobcenter mir da einen Beratungsgutschein holen und dann zum Amtsgericht zum Gespräch ?!

Der Gläubiger sollte ebenfalls Wissen das ich ne EV abgegeben habe... wie gesagt kommt ja durch die.

Bei 10eur/monat wäre die schuld aber immerhin nach ca. 60 Jahren (ohne Zinsen) getilgt.
 

penelope

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#6
wenn du schon eine EV abgegeben hast, warum nicht das alte Konto leer räumen, neues Guthabenkonto einrichten, und das alte lässt du den Inkasso zum spielen:icon_smile:

jeden einzelnen Cent, geschweige wenn noch etwas am Ende des Monats über bleibt, würde ich in die Keksdose packen!
 

The_Vulcan

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#7
Kann ja nicht Sinn der Sache sein alle 3 Jahre ein neues Konto anzumelden irgendwann hat man ja auch jede Bank durch, abgesehen davon ist es sowieso schwer mit EV und Schulden ein Konto zu eröffnen!
Ja Sparen hab ich auch vor... später dann Vergleiche machen umd ie Schulden los zu werden. Aber momentan bleibt nichts übrig.
 
E

ExitUser

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#8
hallo
also ich hatte gleiches problem.

sollten sie pfänden, dann kannst du bei gericht zu einem die aufhebung der pfändung beantragen (kann dir gerne per mail ein merkblatt senden wo alles drauf steht) zum anderen dürfen sozialleistungen in den ersten 7 tagen verfügt werden. dazu musst du nur zur bank und denen nachweisen, dass der geldeingang eine sozialleistung ist. du kannst dann überweisen und abheben bis das konto auf null ist.

zum anderen würde ich ein zweites konto eröffnen für alle fälle. ich haben auch EV abgeben müssen und kontopfändung gehabt. deutsche bank 24 , dresdner bank und noris bak räumen dir ohne probleme ein guthaben konto ein. war bei mir auch kein problem. da kommen die gläubiger auch erst hinter wenn du erneut eine EV abgeben musst, weil die eine veränderung vermuten und das kann schnell bei HARTZ IV sein, da bescheide immer nur 6 monate laufen. heißt dir kann es alle 6 monate passieren, sofern ein gläubiger so unterwegs ist. war bei mir der fall.

alles in allem empfehle ich dir mal zu überlegen ob du einen schuldnerberater aufsuchst. ich habe mir durch bekannte einen privaten genommen der mit einem sehr guten anwalt zusammen arbeitet. die sind nett, toll und menschlich. kosten tut es nichti mmer was, wenn du wneige gläubiger hast, dann kannst du evtl. sogar über einen beratungsschein diesen finazieren. dies musst aber dann selber abklären. kann dir gerne den link mit adresse etc. senden.

mir haben die geholfen, so sehr, als das ich seit dem ersten kontakt breits ruhig schlafen kann und ich weiß ,egal was ich für fragen habe, so kann ich mich an diese stelle wenden und treffe auf verständnis und hilfe.

kontopfändung ist immer doof, aber auch davon geht die welt nicht unter.

solltest du noch fragen haben sende mir eine PN
 

The_Vulcan

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#9
Naja ich brauche ein Konto mit banken in der nähe wo ich auch mal was einzahlen kann... da kommt nichts weiter in Frage.

Ich habe ja bereits ein reines Guthabenkonto bei der PB.

Und doch die Welt geht für mich unter wenn ich nicht mehr Problemlos an mein Geld komme, keine Miete mehr zahlen kann, der strom und Telefon nicht mehr abgebucht werden kann und ich dadurch noch mehr Schulden habe und Obdachlos werden könnte...
 

gelibeh

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#10
Also muss ich zum Jobcenter mir da einen Beratungsgutschein holen und dann zum Amtsgericht zum Gespräch ?!
Beratungsschein gibt es beim Amtsgericht.
 

The_Vulcan

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#11
Ok, irgendwie war mir so das ich damals zum Jobcenter musste nachweis holen das ich ALGII bekomme. Aber wenn dem So ist muss ich also nur Kontoauszüge sammeln, und mit denen samt schreiben und letztem ALGII bescheid zum Amtsgericht und dort Fragen.
 

Inkasso

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#12
Cool bleiben
Jede Pfändung verusacht der Gegenseite uneinbringbare Kosten
Jede Sozialleistung lässt sich innerhalb von 7 Tagen wieder zurückbuchen.
Das weiß auch der Inkassoladen
Eine Kontopfändung anzukündigen ist aus Sicht der Gegenseite übrigens unlogisch

lg
 

penelope

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#13
Cool bleiben
Jede Pfändung verusacht der Gegenseite uneinbringbare Kosten
Jede Sozialleistung lässt sich innerhalb von 7 Tagen wieder zurückbuchen.
Das weiß auch der Inkassoladen
Eine Kontopfändung anzukündigen ist aus Sicht der Gegenseite übrigens unlogisch
unlogisch bei Abgabe der EV
:icon_daumen:

lg
@ The - Vulcan

na zum spielen lässt du denen ja wohl nichts:icon_kinn:
3 Jahre fließt viel Wasser durch den Rhein, vieleicht hilft dir das weiter!

aber denkt bitte dran
7 Tage nach Eingang wird da gar nichts freigegeben sondern sie sind 7 Tage unpfändbar. Danach kann und sollte man einen Freigabeantrag beim zuständigen Gericht stellen.


Musterbrief ans Amtsgericht: Freigabe des unpfändbaren Betrages ...
 

Andi_

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#14
Das passiert übrigens oft. Aus der EV erfahren viele Gläubiger manchmal überhaupt erst, bei welcher Bank ein Schuldner ist, da er dort seine Bankverbindung(en) wahrheitsgemäß angeben muss, wenn er keinen Meineid begehen will. Die Kontopfändung trotz Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit ist dabei ein gerne genutztes Mittel unpfändbare Schuldner zu Zugeständnissen unterhalb der Freigrenzen zu nötigen. Eine Nötigung im Sinne des Gesetzgeber liegt allerdings leider nicht vor, wenn das nicht auch so direkt gesagt wird. Ab Juli 2010 wird dieses Gesetzeslücke allerdings durch ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto) geschlossen. Das wissen natürlich auch die Gläubiger und räumen bis dahin gnadenlos ab, was sie bekommen können. Eine gute Lösung ist das P-Konto übrigens auch nicht unbedingt, da die SCHUFA darüber Auskunft gibt und damit die Bonität endgültig futsch ist. Unklar ist zum Beispiel, ob Vermieter und Telefonanbieter das Vorhandensein eines P-Konto nicht zur Ablehnung von (künftigen) Kunden nutzen werden, da von der SCHUFA dann ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass der Kunde solches Konto hat.
 
E

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#15
Das passiert übrigens oft. Aus der EV erfahren viele Gläubiger manchmal überhaupt erst, bei welcher Bank ein Schuldner ist, da er dort seine Bankverbindung(en) wahrheitsgemäß angeben muss, wenn er keinen Meineid begehen will. Die Kontopfändung trotz Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit ist dabei ein gerne genutztes Mittel unpfändbare Schuldner zu Zugeständnissen unterhalb der Freigrenzen zu nötigen. Eine Nötigung im Sinne des Gesetzgeber liegt allerdings leider nicht vor, wenn das nicht auch so direkt gesagt wird. Ab Juli 2010 wird dieses Gesetzeslücke allerdings durch ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto) geschlossen. Das wissen natürlich auch die Gläubiger und räumen bis dahin gnadenlos ab, was sie bekommen können. Eine gute Lösung ist das P-Konto übrigens auch nicht unbedingt, da die SCHUFA darüber Auskunft gibt und damit die Bonität endgültig futsch ist. Unklar ist zum Beispiel, ob Vermieter und Telefonanbieter das Vorhandensein eines P-Konto nicht zur Ablehnung von (künftigen) Kunden nutzen werden, da von der SCHUFA dann ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass der Kunde solches Konto hat.

Langsam und stetig werden wir immer und imme rmehr kontrolliert und gelenkt. Ein schleichender Prozess und vergeblich versuchen sich betroffene zu wehren und alle anderen schauen weg.

eigentlich sagt das Gesetz ja, dass der Gläubiger nicht unnötig Koisten verursachen darf! Bei einer Ev und HARTZ IV Bezug ist es mehr als offensichtlich das auch auf einem Konto kein Geld vorhanden ist. Trotzdem werden die Kosten der Kontopfändung zur Einschüchterung veranlasst. Generell müsste man dagegen rechtlich vorgehen.

Habe da ein sehr gutes Gespräch mit meinem Gerichtsvollzieher gefürt und der verwies mich sogar darauf. Ebenso das nicht einfach eine neue EV angefordert werden darf nur weil eine Weiterbewilligung des HARTZ IV Bescheides erfolgt ist. Leider sindden Gerichtsvollziehern da wohl auch die Hände gebunden, beantragt einer trotzdem eine neue EV und lässt sich nciht dadurch befriedigen das selbst ein GV ihm sagt, da hat sich nichts geändert ausser die Weiterbewilligung muss der GV wieder los und die EV abnehmen. Kosten die kein Mensch braucht.

Der einzige Riegel ist eine privatel insolvenz anzustreben, sofern man keinen anderen Vergleich schließen kann.

Dann ist der Zeitraum der "überwachung" zumindest überschaubar :icon_daumen:
 

The_Vulcan

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#16
So habe nun Rückantwort... die würden 10eur/monat Aktzeptieren aber haben eine Bearbeitungsgebühr für diese Vereinbarung von ca. 700.-EUR veranschlagt...

Die 10eur würden erst dafür gelten.. dann für zinsen dann für die eigentliche forderung... ausserdem soll ich jegliche änderungen umgehend mitteilen... die forderung als aktzeptiert zeichnen und jegliche rückzahlungen, sonderzahjlungen, steuerrückzahlungen usw. abtreten, ausserdem darf ich keine vereinbarung mit anderen gläubigern treffen etc.

Na was sagt ihr dazu? ... achja spätestens binnen 3 Tagen soll ich darauf Antworten.

Die Schuldnerberatung sagt dazu dasselbe wie ich... völlig überhöhte Gebühr und Forderungen .. nicht Unterschreiben.

Da muss ich wohl Kontoverlust riskieren...

Wielange dauert so eine Kontopfändung wohl also Antrag bis Durchführung? ... ab August gibt es ja das P Konto...

Falls sie wirklich eine Pfändung durchführen hoffe ich das die KontoPfändung vom AG zurückgenommen wird wie es schonmal der Fall war.. denn sonst Kündigt die Bank ja das Konto.

Frag mich was die Inkasso sich dadurch erhofft... im schlimmsten Fall landet das Geld bei Freunden auf dem Konto und dann haben die 0 Zugriff oder Infos über mein Kontoverkehr...
 
E

ExitUser

Gast
#17
ich kann dir nur nochmals dazu raten , mache ein neues konto auf. bei der deutschen bank 24 würde ich dir empfehlen, da kannst du bei der postbank, dresdner bank , commerzbank und einigen anderen aus dem verbund gebührenfrei am automaten geld abheben. zudem sind die sehr freundlich, auch wenn eine pfändung auf dem konto liegt. innerhalb von 7 tagen kannst eh abheben und nun muss der gläubiger ja erstmal rausfiden das du ein neues konto hast und das geht erst nach neuer EV .

schau es dir ienfach mal online an. ich bin wahnsinnig zufrieden mit denen. man hat nie das gefühl mensch 2. klasse zu sein zudem haben die eine extra hotline für pfändungssachen, wo man anrufen kann und alle fragen freudnlich beantwortet bekommt.

die ratenvereinbarung würde ich nie im leben unterschreiben. da wird die schuldnerberatung dir hoffentlic genug zu gesagt haben. was denn mit iener privaten insolvenz?
 

b31runner

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#18
700 Euro Bearbeitungsgebür?

Na frecher geht es ja wohl nicht.

Sag dem Inkassobüro, dass du in die Privatinsolvenz gehst.

Lass dir einen Termin bei einer Stelle geben, die das macht.
Diesen Termin schickst du denen, dann müssen sie ruhig bleiben
Ich hab mir das jetzt von dir durchgelesen und verstehe diese Dreistigkeit nicht vom Inkassobüro.

Gelder vom Sozialamt, sei es Hartz IV oder Grundsicherung, sind nicht pfändbar.

PB Probleme kann man ändern indem man zur sparkasse geht.
Diese sind weitaus mehr vorhanden als die PB mittlerweile.

Wieso hast du was einzubezahlen?

Geh zur Sparkasse und mach onlinebanking.

So hast du dein Konto minutengenau im Griff.
 

The_Vulcan

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#19
Lieber Renni ... irgendwann geh ich Betteln weil ich dann Bankgebühren für 6 Konten zahle oder was ;) nein, solange ich das Konto habe und Zugriff habe macht ein neues Konto keinerlei Sinn. Und wenn dann nur von einer Bank wo ich eine Filiale in der nähe habe.
Ich glaub die Volksbank hatte mich damals abgelehnt, so landete ich bei der Post.

Privatinsolvenz hatte ich schonmal überlegt, wurde mir jedoch von der GV Seite aus abgeraten, ebenso von Personen die im BWL Bereich tätig sind.
Grund... macht nur Sinn wenn man Einkommen hat und ausserdem sind die Schulden danach nicht getilgt, lediglich die Rechtliche Handhabe der Gläubiger ist nicht mehr vvorhanden. Die Schulden selber sind beim Gläubiger noch vorhanden.
Ansparen auf ein VERGLEICH womit Schuld wirklich getilgt wäre macht da mehr Sinn.

Anders natürlich bei 6 Stelligen Beträgen... da macht es Sinn. Aber im 3-5 Stelligen Bereich nicht immer... daher bisher keine PI.

Sparkasse hatte ich Probleme mit Dispo durch Jobverlust den hab ich auch Geld geschuldet also geh ich sicher nicht zur Sparkasse.. die wollten keine Ratenzahlung aktzeptieren dafür... den Laden meide ich sicher!

Minutengenau macht die Postbank auch.

Und Einzubezahlen... manchmal muss ich eine Rechnung bezahlen und hab kein Geld auf dem Konto aber noch in Bar, dann gleich ich es logischerweise aus denn ich habe kein Dispo.

Achja ein Bankwechsel ist recht Sinnfrei... Banken machen Schufa Prüfung. Irgendwann hat man auch alle Banken durch, will kein Banknomade werden....
 

holly8

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#20
Seit ich kein Konto mehr habe, lebt es sich völlig stressfrei. Niemand kann Kontoauszüge verlangen. :icon_twisted:
Arge zahlt per Barscheck. Miete zahlt Arge, Strom zahle ich direkt, Telefon und Internet ist Prepaid und wenn ich mal etwas überweisen muss, dann gehe ich zur Deutschen Bundesbank. Dort kostet das 1 Euro pro Überweisung.

Gläubiger können mich mal gerne haben. Seit die mir dauernd das Konto gepfändet haben, habe ich keine Lust mehr auf Nötigung.
 
E

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#21
Privatinsolvenz hatte ich schonmal überlegt, wurde mir jedoch von der GV Seite aus abgeraten, ebenso von Personen die im BWL Bereich tätig sind.
Grund... macht nur Sinn wenn man Einkommen hat und ausserdem sind die Schulden danach nicht getilgt, lediglich die Rechtliche Handhabe der Gläubiger ist nicht mehr vvorhanden. Die Schulden selber sind beim Gläubiger noch vorhanden.
Ansparen auf ein VERGLEICH womit Schuld wirklich getilgt wäre macht da mehr Sinn.
Diese Aussage ist falsch!!
Auch bei einem ALGII-Empfänger macht die Privat-Insolvenz Sinn, wenn Schulden vorhanden sind.
Nach Beendigung des Verfahrens sind alle Schulden, die angegeben wurden, erledigt. Und kein Gläubiger kann noch Forderungen stellen.
Denn genau das ist der Sinn des Insolvenzverfahrens.

Nachtrag:
Weiterhin ist man gegen Konto-Pfändungen geschützt.
 

holly8

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#22
Du hast recht. Ich habe mich auch schon über diese Aussage gewundert.
 

The_Vulcan

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#23
Sag mal holly8, wie zahlste Strom direkt der abgebucht wird ohne Konto? ;)
Und seit wann gibt es Festnetztelefone und DSL als PrePaid?
1Euro Pro überweisung ... also bei 2-4 Überweisungen pro Monat geht das ja noch, ist zwar extrem Unbequem und lahm aber kostet auch nicht mehr als Kontoführungsgebühren.

Hmm hajoma... keine rechtlichen Forderungen stimmt, aber Schulden erledigt stimmt meiner Informationen nach nicht. Ich dachte das bisher auch immer... aber mir hat ein BWLer der Personen in Sachen Finanzwirtschaft und so Ausbildet das halt so erklärt.

Ich werd das eh mal mit der Schuldnerberatung abklären :)

Aber ab wann macht eine PrivInso Sinn?
bei 400 eur mit 19 Jahren?
Bei 1Mio Euro mit 50 Jahren ?

usw... das muss auch Berücksichtigt werden.. welche Nachteile entstehen?

Ich weis nur... Ansparen von Geld für Private Zwecke (Käufe etc.) oder Vergleiche bei Gläubigern (und wenns nur kleinere Forderungen sind) ist dann nicht mehr Möglich. Und man muss ähnlich wie bei ALGII bezug , jede Arbeit annehmen die man bekommt (evtl. auch vom Insolvenzverwalter vermittelt bekommt).
 

holly8

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#24
Sag mal holly8, wie zahlste Strom direkt der abgebucht wird ohne Konto? ;)
Und seit wann gibt es Festnetztelefone und DSL als PrePaid?
1Euro Pro überweisung ... also bei 2-4 Überweisungen pro Monat geht das ja noch, ist zwar extrem Unbequem und lahm aber kostet auch nicht mehr als Kontoführungsgebühren.
Strom wird zwar gern abgebucht. Aber jede Einzugsermächtigung kann auch widerrufen werden. Ich zahle das bei den Stadtwerken direkt in bar.
Bei meinem Prepaidtarif kosten 1GB Internet (ausreichend) 10 Euro und Festnetzflat 15Euro, also 25 Euro. Ich benutze mein modemfähiges Handy, um ins Internet zu gehen. Alles kein Problem.
Mittagessen im Kindergarten zahle ich auch bar. Ich habe ganz selten noch eine andere Überweisung. Deshalb kein Problem für mich.
Ab Juli gibt es das Pfändungsschutzkonto, dann hole ich mir auch wieder ein Konto. Aber nicht eher.
Meine Mehrkosten betragen 7,20. Das sind die Scheckgebühren der Arge und die Gebühr der Postbank für die Barscheckauszahlung. Abzüglich früherer Kontogebühren betragen meine Mehrkosten 4,20 und ich habe meine RUHE. Einfach himmlisch. :icon_smile:
 

Inkasso

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#25
Jede Pfändung verusacht der Gegenseite uneinbringbare Kosten
Jede Sozialleistung lässt sich innerhalb von 7 Tagen wieder zurückbuchen.
Das weiß auch der Inkassoladen
Eine Kontopfändung anzukündigen ist aus Sicht der Gegenseite übrigens unlogisch !!!
Nicht unterschreiben
 

penelope

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#26
Na wenn ich mir Beitrag 17 durchlese:icon_kinn:

ausserdem darf ich keine vereinbarung mit anderen gläubigern treffen!

wenn das man nicht in die Ho..se geht, wenn ich ein anderer Gläubiger von dir wäre, neue EV und denn gibts Mecker:icon_smile:

EV abgegeben, und bei einen Gläubiger mit Kleckerbeträgen weiter zahlen,besser in Keksdose stecken!

zu deiner Frage:
Bei 1Mio Euro mit 50 Jahren ?j...a

es gibt nur ein Weg aussergerichtlicher Einigungsversuch oder bei den sogenannten mehreren Tausend €uros? die PI, aber du hast ja erst mal ein bissel Zeit nach der EV Abgabe.

das würden die von mir bekommen:biggrin:

Mitteilung der Zahlungsunfähigkeit
Ihr Zeichen: _______________________________________


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie darüber in Kenntnis setzen, daß ich aufgrund von ( z.B. Arbeitslosigkeit oder andere Gründe) auf absehbare Zeit leider nicht in der Lage sein werde, die bei Ihnen offene Forderung wie vereinbart zu begleichen.

Gegebenenfalls:
Ich muss deshalb die vereinbarten Ratenzahlungen mit sofortiger Wirkung einstellen und widerrufe hiermit die Ihnen dazu erteilte Einzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung.

Sie sind hiermit über meine Zahlungsunfähigkeit seitens der EV Abgabe schon informiert und haben Kenntnis davon, dass außergerichtliche Bemühungen ihres Inkassobüros ohne Erfolg sein würden. Ich wäre deshalb nicht verpflichtet, etwaige weitere Inkassokosten zu übernehmen.

lässt sich natürlich noch verschönern!

PS: ich habe die Restschuldbefreiung, ich glaube ich spiele wieder Lotto, bloß mit den Erben muss Mutter noch ein bissel warten!
 
E

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#27
Hallo Vulcan,

kannst Du nicht mit dem ursprünglichen Gläubiger eine Ratenzahlung vereinbaren?

Dem Gläubiger ist ja dran gelegen, dass er sein Geld bekommt. Wenn das über das Inkassobüro geht, bekommt der Gläubiger erst mal nichts, sondern das Inkassobüro begleicht erst seine Forderungen.

Ich würde also den ursprünglichen Gläubiger anschreiben, ihn über die (imho) überhöhte Inkassokostenforderung informieren und eine Ratenzahlung direkt an den Gläubiger anbieten.

Im übrigen erscheint mir eine Inkassokostenforderung von 700 Euro überhöht. Man könnte mal das Inkassobüro auffordern, die tatsächlichen Kosten offen zu legen. Dazu ist das Büro nämlich verpflichtet, wenn man es dazu auffordert. Überhöhte Kosten dürfen nicht gefordert werden. Evtl. dann auch mal anklingen lassen, dass man das von einem Rechtsanwalt überprüfen lässt und ggfs. eine Strafanzeige wegen überhöhter und nicht nachweisbarer Kostenforderungen gegen das Inkassobüro ins Auge fasst ...

Wie gesagt: Suche das Gespräch mit dem ursprünglichen Gläubiger. Ich denke, da sollte eine Einigung unter Umgehung des Inkassobüros möglich sein.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Inkasso

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#28
Überhöhte Kosten dürfen nicht gefordert werden.
Dürfen geht immer
Ob durchsetzungsfähig steht auf einem anderen Blatt
Außerdem sind in diesem Threat meiner Meinung nach dem GL bzw Inkassoladen die Hände gebunden
 

KK aus C

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#29
Musterbrief für Gläubiger

Eidesstattliche Versicherung vom .....

Ihr Forderungs-Aktenzeichen......

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weise Sie darauf hin, dass ich am .... vor dem Amtsgericht xxx eine eidesstattliche Versicherung abgegeben habe, aus der hervorgeht, dass ich über keinerlei pfändbare Vermögenswerte verfüge. Eine Zwangsvollstreckung wäre daher zum jetzigen Zeitpunkt fruchtlos.
Ich weise darauf hin, um mögliche Kosten eines Vollstreckungsversuchs zu verhindern. Diese Kosten wären nicht notwendig (§788 ZPO) und sind daher auch nicht von mir zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen
 

Mike M

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#30
wenn du schon eine EV abgegeben hast, warum nicht das alte Konto leer räumen, neues Guthabenkonto einrichten, und das alte lässt du den Inkasso zum spielen:icon_smile:

jeden einzelnen Cent, geschweige wenn noch etwas am Ende des Monats über bleibt, würde ich in die Keksdose packen!
Hier noch ein kleiner ergänzender Tip, für alle die aktuell davon bedroht sind. Inkassobüros beantragen oft 2 - 3 Blindpfändungen bei häufig verwendeten Banken wie Sparkassen, Postbank , Dresdner oder Deutsche. Lieber ein Guthabenkonto bei einer unbedeutenden Bank einrichten, die sind dazu verpflichtet. Nach spätestens 3 Jahren wirst du erneut Besuch oder ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher erhalten, der falls beauftragt, eine neue EV von dir fordern wird. Sieh dann zu, daß du das Girokonto nicht preisgibst, verwende keine Briefköpfe mit deiner Kontoverbindung. Man kann natürlich Pech haben, die Schufa ist ihren Kunden in den ersten 10 Tagen nach Kontoeröffnung verpflichtet, also eröffne das Konto besser 2 Monate später. Hartz4 ist in der ersten 7 Tagen nicht pfändbar. erledige deine Überweisungen und räum das Konto soweit wie möglich ab.

Gruß
 

holly8

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#31
Mir können die drohen wie sie wollen. Mir gehts richtig gut, seit ich kein Konto mehr habe.
 

holly8

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#32
Nach spätestens 3 Jahren wirst du erneut Besuch oder ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher erhalten, der falls beauftragt, eine neue EV von dir fordern wird. Sieh dann zu, daß du das Girokonto nicht preisgibst, verwende keine Briefköpfe mit deiner Kontoverbindung. Gruß
Das Konto muss aber bei einer EV angegeben werden!
 

Heliane

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8
#34
The Vulcan

Grade nach der Abgabe der EV ist die Gefahr einer Kontopfändung gross.

Dass was Penelope Dir geraten hat kann ich nur unterschreiben:


aber denkt bitte dran
7 Tage nach Eingang wird da gar nichts freigegeben sondern sie sind 7 Tage unpfändbar. Danach kann und sollte man einen Freigabeantrag beim zuständigen Gericht stellen.


Musterbrief ans Amtsgericht: Freigabe des unpfändbaren Betrages ...
Ich kann allerdings aus eigener Erfahrung sagen, dass es Gläubiger gibt, die sich nicht an die 7 Tage Frist halten und auch nicht an die "Unpfändbarkeit von Sozialleistungen".

Für die Freigabe des unpfändbaren Betrages kannst Du auch persönlich zu dem Gericht gehen, wo Deine EV liegt mit den entsprechenden Unterlagen. Dann geht das recht schnell, dass Du wieder an Dein Geld kommst.

Allerdings grade die Postbank kündigt einen das Konto, wenn es mal gepfändet wurde.

Mit Deinem Gläubiger würde ich gar nicht weiter verhandeln.
Wenn er die EV hat reicht das.

Ansonsten kann ich nur raten, immer sofort am Monatsanfang alles abheben.

Ohne Konto zu leben ist teuer, denn Du musst für alles Gebühren bezahlen.

Ich warte ja immer noch auf die noch bei rot-grün angekündigte Möglichkeit des pfändungsfreien Kontos. Aber ob das bei schwarz-gelb was wird, bezweifele ich..
 

holly8

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#35
Ohne Konto zu leben ist teuer, denn Du musst für alles Gebühren bezahlen.

Mich kostet das gerade mal 5 Euro im Monat Scheckgebühren und keine Überweisungsgebühren! Falls ich mal überweisen müsste, dann kostet das bei der Bundesbank 1 Euro pro Überweisung.

Ich warte ja immer noch auf die noch bei rot-grün angekündigte Möglichkeit des pfändungsfreien Kontos. Aber ob das bei schwarz-gelb was wird, bezweifele ich..
Das kommt und ist beschlossen ab Juli 2010!
 

Mike M

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#36
Mit Deinem Gläubiger würde ich gar nicht weiter verhandeln.
Wenn er die EV hat reicht das.
Um Gottes willen, auf gar keinen Fall irgentwelche Informationen freigeben. Inkassobüros versuchen immer wieder über obskure Drohungen und scheinbare Ratenzahlungsvorschläge an die Daten der Schuldner zu kommen. Im Falle einer EV hast du für 3 Jahre alle relevanten Daten abgegeben, alles was sich danach ereignet geht keinen was an. Als Zusatz noch, viele Inkassofirmen versuchen auch über dubiose Gewinnversprechungen an deine Daten für eine "Überweisung" zu kommen, i.d.R. stellen sie das während der 3 Jahresperioden auch nicht ein, wohl hingegen die Blindpfändungen, die kosten nämlich richtig Geld. Betreib ein Katz und Mausspiel mit denen, nach 7 Jahren und weiteren 3 Jahren in der Schufa hast du gewonnen.

Wichtig: keine persönlichen eMail-Adressen die deinen Vor. und Nachnamen enthalten, bei seltenen Namen lieber Abkürzungen verwenden, die klingend sind und für die Initialen stehen. Keine DA an evtl. andere Gläubiger, nur Bareinzahlungen oder Kontoleihen (Bruder, Schwester, Eltern, auf gar keinen Fall sog. Feunde).
 

strümpfchen

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#37
wie bereits mehrfach geschrieben, weder zahlen noch unterschreiben.

Das Inkassobüro schriftlich darauf hinweisen, dass nach der abgegebenen eV und aufgrund des geringen Einkommens weitere Vollstreckungsmaßnahmen mutwillig und daher nicht erstattungsfähig sind. Notfalls noch Pfändungsschutzantrag bei Amtsgericht stellen.

Sofern nicht mehr als 5 Gläubiger und die Gesamtschulden gerade mal 4stellig sind, macht ein Insolvenzverfahren (mit Restschuldbefreiung) oft nicht viel Sinn.

Viele Gläubiger (auch Inkassounternehmen) sind nach jahrelanger Zahlungsunfähigkeit des Schuldners mit einer einmaligen Zahlung im Bereich von 30-50% der Ursprungsforderung einverstanden. (ich habe selbst erst Anfang 2009 diese Erfahrung gemacht)

Ruhe bewahren ....
 

Mike M

Elo-User/in

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#38
wie bereits mehrfach geschrieben, weder zahlen noch unterschreiben.

Das Inkassobüro schriftlich darauf hinweisen, dass nach der abgegebenen eV und aufgrund des geringen Einkommens weitere Vollstreckungsmaßnahmen mutwillig und daher nicht erstattungsfähig sind. Notfalls noch Pfändungsschutzantrag bei Amtsgericht stellen.

Sofern nicht mehr als 5 Gläubiger und die Gesamtschulden gerade mal 4stellig sind, macht ein Insolvenzverfahren (mit Restschuldbefreiung) oft nicht viel Sinn.

Viele Gläubiger (auch Inkassounternehmen) sind nach jahrelanger Zahlungsunfähigkeit des Schuldners mit einer einmaligen Zahlung im Bereich von 30-50% der Ursprungsforderung einverstanden. (ich habe selbst erst Anfang 2009 diese Erfahrung gemacht)

Ruhe bewahren ....
Sehr gut Strümpfchen, genau das wollte ich noch in meinem Beitrag mit einer Änderung erwähnen. Abschließend bleibt mir zu sagen, daß der Gesetzgeber mit der Möglichkeit zur Kontopfändung von Menschen die Transferleistungen beziehen, die vollkommene wirtschaftliche Vernichtung abgesegnet hat. Die Kontopfändung ist mit Abstand das härteste Geschütz eines Gläubigers, die meisten Banken kündigen die Konten. Hier müßte es Ausnahmen geben, ich leide nicht unter solchen Maßnahmen aber ich leide mit den Menschen mit die oft unverschuldet in eine Schuldenfalle geraten sind. Und wie immer, trifft es häufig die Ärmsten der Armen.

Jeder der von einer solchen Lösung bedroht ist, emfehle ich, seine Miete direkt vom Sozialträger überweisen zu lassen (Antrag genügt). Die Stromkosten auch vom Sozialträger überweisen zu lassen, ich glaube bei 30€ ziehen sie knapp 10€ vom Regelsatz ab, aber das weiß ich wiederum nicht so genau, also Experten auf zum Post.

LG Michael
 
E

ExitUser

Gast
#39
hallo

also ich kann aus erfahrung sagen, dass die NORISBANK ein kostenloses konto anbietet und auch bei Pfändungennicht mukt. Die Deutsche Bank 24 ist sehr gut bei solchen Dingen. Hier kannst Du sogar weiterhin Online Banking machen, jedoch dauern die Überweisungen einen Tag bis sie freigegben werden. Ich musste nur einmal zur deutschen Bank, die haben dann meinen Bescheid an die Zentrale gefaxt und gut ist es.

Die haben auch eine Extra Telefonnummer wo spzialisiert Kräfte sitzen und dir immer freundlich auskunft zu fragen geben.

Ich muss sagen, auch wenn es Kontoführungsgebühren kostet, so muss ich sagen dass ist es wert, denn man kann genauso handeln wie bislang (außer mit Karte zahlen, dass geht halt nicht) aber man bekommt bei denen nie das Gefühl als wäre man ein Mensch 2. klasse.

Das einzige was man halt wirklich beachten muss, ist die Tatsache mit den 7 Tagen.

Achja , nach Abgabe der EV kannst du einfach online ein kkonto eröffnen 8 Noris, dresdner, Deutsche Bank etc.) das konto is dann keinem Gläubiger bekannt
 
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