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wolliohne

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#1
Wer traut eigentlich heute den europäischen Regierungen und den sie tragenden Parteien noch zu, die dringend notwendige sozial-ökologische Transformation der spätindustriellen Gesellschaften in Angriff zu nehmen?
Wenn wir unterstellen, dass eine programmatische Alternative zum Neoliberalismus zwar längst denkbar, aber selbst in den Parteien des linken Pols der Gesellschaft nur unzureichend verankert ist, wo könnten dann eigentlich der Entstehungsort und die neue politische Heimat eines breiten Gegenprojektes sein? Wenn die in der Krise des neoliberalen Kapitalismus dringend gebotene gesellschaftliche Transformation ausbleibt, wenn das »Neue nicht zur Welt kommen kann« (Antonio Gramsci), so verweist dies auf ein tiefer liegendes Problem als die bloßen Mehrheitsverhältnisse in den Mitte-Links-Parteien oder das Fehlen neuer linker Politikkonzepte.
In diesem Buch sind einerseits die Ergebnisse der Summer Factory 2013 des Instituts Solidarische Moderne dokumentiert. Zum anderen gehen die Autor_innen einen Schritt weiter und fragen – unter dem Eindruck der Wahlergebnisse und der fortgesetzten Ohnmacht einer linken Alternative –, wie ein gesellschaftliches Projekt gedacht werden kann, das sich der nunmehr eindeutigen Realität stellt, dass eine sozialökologische Transformation nicht in den Parteien und Parlamenten angestoßen werden wird.
Über die aufgeworfenen Fragen diskutieren neben den vier Redakteur_innen u.a. Vera Bunse, Thomas Fatheuer, Corinna Genschel, Fritz Glunk, Ina Hartwig, Volker Koehnen, Dieter Kramer, Thomas Lohmeier, Daniel Loick, Anke Martiny, Astrid Rothe-Beinlich, Dieter Rucht, David Salomon, Jan Schlemermeyer, Tom Strohschneider, Klaus-Dieter Stork, Wolfgang Storz, Moritz Warnke, Martin Wimmer, Raul Zelik.
Quelle: Institut Solidarische Moderne
 
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