Anderer Diskurs zu Krankenstand, Jobcenter und so weiter ... (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

musiker01

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Danke, samuraji, so ähnlich sehe ich das auch.

Nur leider sonst niemand :icon_rolleyes: Läßt Du nämlich nicht alle diese o.g. Behandlungen etc. über dich ergehen, hast Du ja offensichtlich nichts -sonst würdest du dich ja behandeln lassen- und bist nur n Simulant. :doh:

Ich hab ja schon an anderer Stelle geschrieben, das z.B. mein Hausarzt mich (trotz gesicherter Diagnosen vom Psychologen) nicht weiter krank schreiben will, weil ich u.a. eine Blutuntersuchung abgelehnt habe (ist meine Einstellung und ich hab schon Jahrzehnte niemand mehr in dieser Art an mir Rumdoktorn lassen) und auch keine Psychopharmaka nehmen will (hatte welche probiert und solche Nebenwirkungen, das ich so n Zeug niemals mehr Anpacken will).

Besuch beim Psychiater steht noch aus. Allerdings -lt. Hausarzt- würde auch der früher oder später auf solche Untersuchungen und Behandlungen bestehen und mich nicht weiter krankschreiben.

Von daher, wie Birgit63 schrieb, wohl ein Teufelskreis.

Und für Aussenstehende (also auch die JC-Mitarbeiter) völlig Gesund......................
 

Katzenstube

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

Hallo Musiker01,
das Verhalten Deines Hausarztes dürfte jedoch einen anderen Grund haben. So hat es mir mein Hausarzt vor Jahren erklärt:

Wenn jemand psychisch angeschlagen ist, so darf ein Hausarzt nicht länger als 6 Wochen krank schreiben. Diese Zeitdauer steht schon für eine starke und schwere Erkrankung, nach der ein Psychotherapeut o. ä. eingebunden sein muß. Ein Hausarzt wird das im Regelfall auch so handhaben, da er die Gefahr eines Suizides oder anderer Selbstgefährdung nicht eingehen will.

Im Gesundheitssystem gibt es - oft uns unbekannte Grundlagen - die auch der beste Arzt nicht umgehen kann, wenn er schadlos bleiben will.

Eventuell sind dann die Blutuntersuchungen auch eine Verordnung der Krankenkasse an den Psychotherapeuten oder was auch immer um den "Heilungserfolg zu sichern".

Gruß von Katzenstube
 

samuraji

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

Eine blutuntersuchung findet in der Regel auch deshalb statt, weil diverse MEdikamente auf die Leber anschlagen können. Um dahingehend keine bösen Überraschungen aufkommen zu lassen, Blut abgeben.

Da die Medikamente aber von Ihnen nicht eingenommen werden bzw abgelehnt, würde ich den Hausarzt einfach mal fragen, was er denn genau aus dem Blutbild erkennen möchte.

Oder versucht er auf einen Nachweis der Depression durchs Blut zu gewinnen?
siehe: https://www.praxisvita.de/kann-man-depressionen-mit-einem-bluttest-feststellen
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

..Wenn jemand psychisch angeschlagen ist, so darf ein Hausarzt nicht länger als 6 Wochen krank schreiben...
Das stimmt so nicht.
Das sagen die Hausärzte gerne, damit es keinen Ärger mit den Krankenkassen gibt.

Der Hausarzt kann so lange AU schreiben, wie er es für medizinisch notwendig hält.
Allerdings wird er die betreffende Person zum Psychiater überweisen.

Wer dann weiter AU schreibt ist völlig irrelevant.
Bei der AU durch den Psychiater wird es halt nur einfacher gegenüber der Krankenkasse.
 

musiker01

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

Da die Medikamente aber von Ihnen nicht eingenommen werden bzw abgelehnt, würde ich den Hausarzt einfach mal fragen, was er denn genau aus dem Blutbild erkennen möchte.
Das würde ich auch gerne wissen. :doh: Angeblich wären diese Blutuntersuchungen vorgeschrieben, da Depressionen auch sich auf Organe u.a. auswirken könnten. Dazu gehörte dann auch noch ein EKG.

EKG hätte ich ja gemacht, aber das gibts wohl nur in Verbindung mit der Blutuntersuchung...................... Tja, dann eben nicht (ich bin eben gegen Blutuntersuchungen und Spritzen/Injektionen jeglicher Art - kann ich auch nix für).
 

arbeitsloskr

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

(ich bin eben gegen Blutuntersuchungen und Spritzen/Injektionen jeglicher Art - kann ich auch nix für).
Hallo musiker01,

darf ich fragen, wann deine letzte Blutentnahme für eine Untersuchung war, egal welche? Mir geht es dabei nur darum, mit welcher Methode dir Blut abgenommen wurde, denn bei der Methode über den Butterfly geht das relativ schmerzlos, man spürt keinen Einstich, sofern diese Methode bei dir bereits versucht wurde.
 

krohne444

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

hi
Und wo ist das Problem mal eine Blutuntersuchung machen zu lassen.
Es kann ja nicht schlecht sein mal zu sehen wie es mit den Werten ist bei den vielen Gesundheitsproblemen .


So und wenn man es nicht will dann sagt halt der Dr nö dann kann ich sie nicht krankschreiben weil ich ja keinen genauen Befund habe was da so alles nicht OK ist und die Med die ich verschreiben würde villeicht mehr Schaden als Nutzen .

Und wenn keine Krankschreibung vorliegt ist man für das Amt halt Gesund und kann Voll arbeiten .

so jetzt kann man Überlegen was will ich . 1 . Gesund werden und Geld vom Amt haben oder
2. Keine Blutuntersuchung/Diagnose und somit keine Krankschreibung und Voll dem Amt zur Verfügung stehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Eine Blutuntersuchung bei Depressionen (oder auch Angstzuständen, Panik u.ä.) macht total viel Sinn.
Es gibt nämlich auch körperliche Erkrankungen, die solche psychischen Symptome hervorrufen können - allen voran die Schilddrüsenunterfunktion, die auch noch ziemlich häufig auftritt.
Daher gehört eine solche Untersuchung zur Differentialdiagnose bei Depressionen einfach mal absolut dazu.

So eine Untersuchung abzulehnen ist also aus medizinischer Sicht tatsächlich ziemlich... wie formulier ich das jetzt... unverständlich.
Eine ausreichend starke Spritzenphobie, die einen veranlasst, lieber das Risiko einzugehen, jahrelang sinnlos an Symptomen einer behandelbaren Krankheit zu leiden, sollte behandelt werden.

Ansonsten: Hausärzte dürfen und können so lange krankschreiben, wie sie wollen (meine Hausärztin tut das aktuell seit vier Monaten und wird es so lange tun, bis die EU-Rente durch ist - läuft also).
Viele Psychiater nehmen tatsächlich in der Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen keinerlei körperliche Untersuchungen vor (und ja, das sind Mediziner... Differentialdiagnostik haben die aber vergessen...) und schreiben einen dennoch krank - was allerdings ein Armutszeugnis für diese ist. Diejenigen, die auf Psychopharmaka bestehen, sind allerdings schon deutlich in der Minderheit.

Ich kann allerdings jeden Arzt verstehen, der einem scheinbar unkooperativen Patienten die Keine-AU-mehr-Pistole uf die Brust setzt.
Wenn es für diese scheinbare mangelnde Mitarbeit einen Grund gibt (Spritzenphobie?), dann sollte es helfen, diese mal ehrlich auf den Tisch zu packen und sich darauf einzulassen, daran zu arbeiten. Es gibt genug Leute, die es trotz Zahnarztphobie zum Zahnarzt schaffen, da sollte es auch machbar sein, eine Blutentnahme trotz Angst hinzubekommen.
Sollte es solche Gründe nicht geben, helfen gute Psychologen gern dabei, zu verstehen, warum man nicht gesund werden will.
 

Doppeloma

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

Hallo Katzenstube,

Wenn jemand psychisch angeschlagen ist, so darf ein Hausarzt nicht länger als 6 Wochen krank schreiben. Diese Zeitdauer steht schon für eine starke und schwere Erkrankung, nach der ein Psychotherapeut o. ä. eingebunden sein muß.
Diese Behauptung ist absolut nicht korrekt, JEDER behandelnde Arzt kann / darf und MUSS einen Patienten so lange AU schreiben, wie ER das für medizinisch notwendig sieht, EGAL mit welcher Diagnose.

Ich weiß nicht woher immer wieder diese ominöse "6- Wochen-Regel" genommen wird, die gibt es für eine AU-Bescheinigung einfach NICHT ... egal welcher dazu befugte Arzt die ausgestellt hat.

Ein Hausarzt wird das im Regelfall auch so handhaben, da er die Gefahr eines Suizides oder anderer Selbstgefährdung nicht eingehen will.
Das kann auch eine Behandlung beim Facharzt letztlich nicht verhindern, noch kann Niemand in einen anderen Menschen hineinsehen und seine "geheimen Gedanken" lesen, egal ob Hausarzt oder Psychiater ...

Es gibt (leider) genug (auch sehr Prominente) Beispiele dafür, dass die (angeblich) beste und teuerste Behandlung psychischer Probleme beim Facharzt das letztlich auch nicht verhindern konnte.

Es ist natürlich immer angebracht sich möglichst vom "passenden" Facharzt behandeln zu lassen, aber die sind nicht immer leicht zu finden und der Patient muss das ja auch zunächst mal selber akzeptieren wollen und können, da spezielle Hilfe zu benötigen und es muss eben auch (gerade bei den Psychiatern) dann die "Chemie" stimmen.

Man ist ja meist auch besonders kritisch bei der Auswahl der Ärzte mit denen man "kann" oder eben nicht "kann", weil man für sich nicht das Gefühl bekommt ernst genommen zu werden ...
Ich verstehe jedenfalls NICHT, warum der TE nicht langfristig AU geschrieben wird von seinem Arzt, dann kann man ihn überhaupt nicht vermitteln beim JC.

Im Gesundheitssystem gibt es - oft uns unbekannte Grundlagen - die auch der beste Arzt nicht umgehen kann, wenn er schadlos bleiben will.
Das mag schon sein, aber wenn man diese Grundlagen nicht kennt, sollte man sich auch haltlose Vermutungen sparen, das verunsichert den TE nur zusätzlich und hilft ihm nicht weiter.

Es gibt leider auch inzwischen viele ambulante (Haus-) Ärzte die sich damit schwierige Fälle "vom Hals" schaffen wollen, indem sie solche Geschichten erzählen, dass die Bestimmungen und das Budget was nicht zulassen.

Nicht alle Hausärzte haben die notwendige Emphatie sich mit psychischen Problemen überhaupt lange zu befassen, Andere sind damit einfach überfordert und ich finde es dann besser wenn sie das auch ehrlich zugeben können ... und den Patienten dann zum Facharzt überweisen.

Eine AU-Bescheinigung (von welchem Arzt auch immer) wird in der Regel nur dann mal vom MDK "überprüft", wenn die KK noch Krankengeld zahlen muss, in Hartz 4 hat man aber (normalerweise) keinen Anspruch mehr auf Krankengeld.

Wie lange man da noch AU geschrieben wird ist der KK ziemlich EGAL, auch der "Heilerfolg" interessiert die da nicht mehr sonderlich, sofern das nicht "zu teuer" wird für die KK, was die Ärzte verordnen (die KK verordnet nichts, die prüfen höchstens nach, ob das vom Arzt Verordnete auch bezahlt werden muss)..

Eventuell sind dann die Blutuntersuchungen auch eine Verordnung der Krankenkasse an den Psychotherapeuten oder was auch immer um den "Heilungserfolg zu sichern".
Das ist ja sehr "um die Ecke gedacht", noch entscheidet der behandelnde Arzt welche Untersuchungen er für notwendig halten würde, das sollte man aber dem Patienten auch entsprechend erklären können und wollen ... der Patient hat da durchaus auch umfassende Rechte auf Aufklärung.

Patientenrechtegesetz: §§ 630 a BGB ff neu normiert - Patientenrechte

Es kann also GAR NICHTS erzwungen werden wenn man den Grund dafür nicht kennt, allerdings gehören Blutuntersuchungen zum normalen medizinischen Routine-Programm, weil sich sehr viele Anzeichen für sehr viele Krankheiten durch verschiedene Blutwerte erkennen oder auch ausschließen lassen.

Schon bestimmte (abnorme) Schilddrüsen-Werte können Hinweise darauf geben, ob es wirklich die Psyche ist oder eher die Schilddrüse behandelt werden muss ... man sollte nicht überall immer gleich "Verfolgungs-Wahn" entwickeln, nur weil man ein wenig Blut abgenommen bekommt.

Ob Jemand an Depressionen leidet kann man damit zwar nicht herausfinden aber z.B. ob es ganz andere Ursachen dafür gibt, die viel besser behandelbar sind als man allgemein annehmen möchte ... da wären dann allerdings AD keine geeignete Therapie und solche krankhaften Blut-Werte kann auch eine Psychotherapie nicht positiv beeinflussen.

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo musiker01,

Das würde ich auch gerne wissen. :doh: Angeblich wären diese Blutuntersuchungen vorgeschrieben, da Depressionen auch sich auf Organe u.a. auswirken könnten. Dazu gehörte dann auch noch ein EKG.
Was du wissen willst hat dein Arzt dir auch zu beantworten, ansonsten solltest du mal darüber nachdenken, ob das noch der richtige Arzt für deine Probleme ist, es gibt sicher noch andere Hausärzte ... im Gegensatz zum JC-SB kann man sich den behandelnden Arzt noch aussuchen. :idea:

Das nennt man freie Arztwahl und zu deinen Patientenrechten solltest du dich mal informieren, unsere Ärzte verlangen NICHTS was wir nicht wollen, zumindest machen sie sich die Mühe uns vorher aufzuklären, wofür das erforderlich ist, was sie uns vorschlagen oder anraten.

Patientenrechtegesetz: §§ 630 a BGB ff neu normiert - Patientenrechte

EKG hätte ich ja gemacht, aber das gibts wohl nur in Verbindung mit der Blutuntersuchung...................... Tja, dann eben nicht (ich bin eben gegen Blutuntersuchungen und Spritzen/Injektionen jeglicher Art - kann ich auch nix für).
Solche "Zwangs"-Kombis sind mir unbekannt, ein EKG macht ganz andere Aussagen als eine Blutuntersuchung ... ich muss regelmäßig zum Kardiologen, da wird IMMER ein EKG gemacht aber Blut abgenommen wurde mir dort noch nie. :icon_evil:

Das macht der Hausarzt wenigstens 1 mal im Jahr, um zu wissen ob z.B. Cholesterin- und Schilddrüsenwerte in Ordnung sind und ob die notwendigen Medikamente schon irgendwelche Schäden (z. B. Nierenwerte/ Leberwerte usw. wie schon erwähnt wurde) verursacht haben (könnten).

Leider kann ich meine Medikamente NICHT einfach absetzen, dann hätte ich nicht mehr lange zu Leben, ich muss meinen Gerinnungswert regelmäßig (selber) messen, weil ich entsprechende Medikamente nehme, wegen der künstlichen Herzklappe muss die Gerinnung verlangsamt werden.

Die Gefahr für Thrombosen und Schlaganfälle wären sonst zu hoch, weil sich an solchen Kunst-Klappen gerne mal die "Blutplättchen festklammern" ... was bei "normaler Blutgerinnung" sehr schnell passieren kann.

Gelegentlich hat der behandelnde Haus-Arzt da tatsächlich eine Verpflichtung den Wert gegenzuchecken, damit er sicher sein kann, dass ich richtig mit dem Messgerät und den Tabletten (Markumar) umgehe.

Anfangs (nach der OP) musste ich dafür alle 2 - 3 Wochen zur Blutabnahme, bis ich dann das Gerät von der KK genehmigt bekam, es ist sehr beruhigend für mich diesen Wert 1 Mal die Woche mindestens selbst kontrollieren zu können, denn die Tabletten MUSS ich lebenslang einnehmen ... da habe ich KEINE Wahl ...

Und es gibt von Wetter-Lage über bestimmte Nahrung und persönliches Befinden viele Dinge die Einfluss auf die Blutgerinnung haben, davon bekommt ein gesunder Mensch nicht viel mit aber für mich sind diese Kenntnisse lebensnotwendig.

Ich mag es übrigens auch noch immer nicht, wenn mir Blut abgenommen wird (für das Test-Gerät steche ich mir "nur" in eine Fingerkuppe, wie ein Diabetiker beim Zucker messen), in der Klinik wurde die normale Blutabnahme mehrmals am Tag gemacht und die haben nicht immer alle gleich "getroffen", da waren meine Venen ganz schön hinüber ... aber ich LEBE noch und nur das zählt für mich ... :peace:

Du hast durchaus das Recht zu erfahren, wofür diese Untersuchungen notwendig sind und musst dich wegen einer Überweisung zum Psychiater ganz sicher nicht "stechen" lassen und dein EKG dürfte den auch herzlich wenig interessieren. :icon_evil:

Trotzdem wirst du (vermutlich) nicht den Rest deines Lebens um (notwendige) Blutuntersuchungen herum kommen.
Schon wenn du mal in eine Klinik musst (akut wegen Unfall oder Ähnlichem) ist es die erste Aktion dir Blut abzunehmen, schon damit man deine Blutgruppe kennt wenn man dir "Fremdblut" geben muss.

Das kannst du natürlich ALLES auch ablehnen, sofern du dann noch dazu in der Lage bist oder eine entsprechende Patienten-Verfügung dabei hast ... dann muss man das unterlassen ... und "zusehen" wie lange du das noch überleben wirst ...

Ich weiß das klingt KRASS, aber genau so wird es im Ernstfall sein ... bist du Handlungs-Unfähig und kannst dich selbst nicht mehr äußern, sind die Ärzte verpflichtet alles ihnen medizinisch Mögliche zu tun, um dein Leben zu retten auch Blut-Abnehmen ist dann erlaubt. :sorry:

MfG Doppeloma

PS: du bist schon so lange hier angemeldet, da solltest du langsam mal lernen wie richtig zitieren geht ... :idea:
 

faalk

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AW: Depression und auf einmal Vollzeit, Vermittlungsvorschlag wie jetzt reagieren?

Wenn jemand psychisch angeschlagen ist, so darf ein Hausarzt nicht länger als 6 Wochen krank schreiben.
Hm, Mein HA hat mich deswegen vor Jahren 78 Wochen AU geschrieben. Das mit dem 6 Wochen muss also neu sein. Zwar Damals nach 6 Wochen nicht mehr per Gelben Schein, aber per Auszahlschein der KK. Also Jacke wie Hose. :wink:
 

samuraji

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Ich vermute mal, dass sich diese 6-Wochen-Phänomen aufgrund der Krankenkassenzahlungen/Krankengeld ergeben, sobald man >6 bzw. ab der 7. Woche AU ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Leute, dieses Sechs-Wochen-Gerücht ergibt sich durch faule, inkompetente oder feige Hausärzte, die sich auf diese Weise aus ihrer Verantwortung reden wollen.

Es gibt eine solche Regelung nicht!!!

Natürlich wird ein Hausarzt be längerfristiger Krankheit (egal ob mit AU oder ohne) an einen Facharzt überweisen wollen, das ist auch total gerechtfertigt, dafür gibt es nunmal Fachärzte und das ist in der Regel auch das Beste für den Patienten, nicht nur für das evtl. in dem Bereich mangelnde Fachwissen des Arztes. Aber das klappt eh in den seltensten Fällen innerhalb von sechs Wochen, und selbst wenn - es gibt keine Einschränkungen, wie lange welcher Arzt bei welcher Erkrankung krankschreiben darf. Das ist Blödsinn und ein Grund für einen neuen Hausarzt, mehr nicht.
 

Sowhat

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Also mein Psych sagt, laut JC darf er nur 4 Wochen am Stück AU schreiben, dann muss ich immer antanzen und eine Neue holen, denn gesund bin ich ja nicht. Das mache ich brav seit Monaten.
Mein Hausarzt hat sich bei zwei Wochen krank schreiben gewunden wie ein Aal. Und ich bin chronisch krank, schwerbehindert und nehme Blutverdünnungssmittel (muss ich mein Leben lang), Schilddrüsen- und Blutdruckmedikamente. Dass ich nach schwerer Krankheit und seit dem vielen Jahren H4 nervlich auch noch angegriffen bin, ist ja nun kein Wunder.
 

musiker01

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++++++++++Schon bestimmte (abnorme) Schilddrüsen-Werte können Hinweise darauf geben, ob es wirklich die Psyche ist oder eher die Schilddrüse behandelt werden muss ...+++++++++++++++

Also bei meinem Lebensstil und meinen Erlebnissen wäre es eher unnormal, wenn da keine psychischen Schäden vorhanden wären :icon_eek: Da brauch ich keine Schilddrüse für.
 

samuraji

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Momentan sehe ich aber auch eher das Problem, dass die Diagnose "Burnout/Depression" eine Art Modeerscheinung darstellt.

Ich selbst bin von beiden und mehr, seit jahrzehnten betroffen und muss sagen, seit einigen Jahren ergibt sich mir der Verdacht, als würden die Ärzte bei solchen Patienten eher auf Verdacht der Lüge pochen, als dem Patienten wirklich helfen zu wollen. Solch Ausmaß kannte ich in den ersten JAhren noch nicht und ich habe schon viel durchmachen müssen.
Es kommen eben derzeit einfach extrem viele solcher Burnout/Depression - Patienten in die Praxen und viele scheinen wirklich zu denken, dass es eine Art freifahrtschein für nen gelben Schein oder gar eine Art Rente ist.

Aber nur vorab: Der Weg bis zur Rente wegen dauerhafter psychischer Leiden ist sehr steinig und durchaus menschenverachtend. Ich würde mir einen solchen Weg beim nächsten mal lieber ersparen und gesund sein, als diese Parkourläufe zu wiederholen.

Leider kann man sich seinen Gesundheitsstatus nicht ausuchen.
 

Kerstin_K

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Ich denke, dass es auch mit den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt zusammenhaengt, dass Diede Diagnosen zunehmen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Also bei meinem Lebensstil und meinen Erlebnissen wäre es eher unnormal, wenn da keine psychischen Schäden vorhanden wären :icon_eek: Da brauch ich keine Schilddrüse für.
Man kann auch beides haben. :wink: Da spreche ich aus eigener Erfahrung, es ist unglaublich großartig, wenn man endlich anfängt, Schilddrüsenhormone zu nehmen und die absolut lähmende Antriebslosigkeit sich auf ein akzeptableres Maß reduziert.
Allerdings wirkt das nur wieder wie eine Ausrede. Ich verstehe echt nicht, wieso man eine medizinisch sinnvolle, nicht unangenehme, schnelle und sichere diagnostische Maßnahme so vehement ablehnt und sich da rausdiskutiert. Was soll denn bei oder nach der Blutentnahme groß passieren?
 

Kerstin_K

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Vergiss es. Da kommst Du nicht gegen an. Mein Bruder hatte Diabetes und nur noch 35 % Herzleistung. Er hat sich geweigert, auch nur eine Tablette zu nehmen. Wir haben alles versucht, das Ende war nicht schoen.
 

saurbier

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Hallo Caye,

Da spreche ich aus eigener Erfahrung, es ist unglaublich großartig, wenn man endlich anfängt, Schilddrüsenhormone zu nehmen und die absolut lähmende Antriebslosigkeit sich auf ein akzeptableres Maß reduziert.
Das muß aber nicht unbedingt von der Schilddrüse kommen.

Ich bekomme seit vielen vielen Jahren BTM (Schmerzpatient) und rutsche dadurch immer weiter hinunter in die Antriebslosigkeit, eben weil man ständig von leichter Müdigkeit begleitet wird.

So ist das eben mit manchen Medikamenten, die helfen erfolgreich gegen das eine Problem - nur wird damit einem anderen wohlmöglich die Tür geöffnet.

Daher erscheint mir eine regelmäßige (jährlich/halb jährlich) Kontrolle per Blutbild bei manchen Medikamenten schon angebracht.


Grüße saurbier
 

musiker01

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++++++++++So ist das eben mit manchen Medikamenten, die helfen erfolgreich gegen das eine Problem - nur wird damit einem anderen wohlmöglich die Tür geöffnet.+++++++++++++++

Genau deswegen bin ich so vehement dagegen!

Reicht schon, das ich derzeit Allergietabletten nehmen muss, weil sonst meine Nase und Augen nicht mehr aufhören zu laufen/tränen. Aber die wirken bei mir wie Schlaftabletten, den ganzen Tag bin ich kaputt von den Dingern.

Und so oder ähnlich ist es mit vielen anderen Medikamenten auch.

Ich verlass mich normalerweise lieber auf die Selbstheilungskräfte des Körpers (achja, früher bin ich jahrelang teils mehrmals die Woche beim Arzt gewesen wegen diverser Gesundheitsprobleme, hab da oft genug mein Blut untersuchen lassen. Was hats genutzt? Nichts. Wurd nur von Arztbesuch zu Arztbesuch immer schlimmer, so mein damaliger Eindruck. Irgendwann hatte ich dann die Schnauze voll................)
 
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